Konferenzprogramm

Die im Konferenzprogramm der OOP 2024 angegebenen Uhrzeiten entsprechen der Central European Time (CET).

Track: SUSTAIN-ABILITY?

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  • Dienstag
    30.01.
  • Donnerstag
    01.02.
, (Dienstag, 30.Januar 2024)
09:00 - 10:30
Di 6.1
How to reduce the footprint of Spring Boot applications
How to reduce the footprint of Spring Boot applications

In this session we will walk through various techniques to significantly reduce the resource consumption of regular Spring Boot applications, including using Spring AOT for regular Spring apps, compiling Spring Boot apps to native images (using GraalVM), and using CRaC for instant startup (for scale-to-zero scenarios). We will compare the different approaches, discuss pros and cons for each technology, and share concrete numbers from real-world applications to give the audience an idea of what can be achieved using these technologies.

Target Audience: Developers, Architects
Prerequisites: Basic Spring Boot knowledge required
Level: Advanced

Mehr Inhalte dieses Speakers? Schaut doch mal bei sigs.de vorbei: https://www.sigs.de/autor/martin.lippert

Martin Lippert is part of the Spring engineering team at VMware and leads the Spring tools engineering. In addition to that he focuses on sustainability and green software for several years now.

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The tragedy of user-centred design
The tragedy of user-centred design

User-centred design is one of the default modes of teams working with software, but the consequences are often unsustainable in a densely networked world as we privilege users over all other stakeholders and systems. How might teams approach building products, services and organisations from a more sustainable standpoint than 'user-centricity'? This talk looks at how the techniques of game design, community development, platform operations and security practices can support a practice focused on hyperobjects for multi-centric design.

Target Audience: Leaders, Builders, Architects, Designers, Community Members
Prerequisites: No previous knowledge, only enthusiasm for systems, building things and design
Level: Advanced

Extended Abstract:
The key feature of a 'tragedy' is when everybody does the right thing but it goes wrong anyway. The aim of this session will be to look at why user-centred design goes wrong even if everyone's intentions are pure. This talk (gently!) brings in ideas from feminism, design thinkers, political science and anthropology to focus on very practical, grounded approaches to sustainable design in software teams. We'll look at how building things and designing organisations that have increased levels of friction can improve users' experience and how 'seamless' design can lead to disempowerment. And we'll also draw on the speaker's practical experience of building products used by millions of citizens as part of the UK's digital transformation. By the end of the session we'll have a sense of what might replace the shallow seamlessness of 'user-centred' design — a multi-centric, transcendental design aimed at manufacturing enthusiastic consent.

Simon Edward Bostock is a product and design leader who's worked with software for 20+ years. His interests include how firms and brands incorporate new technologies, how work flows through organisations, EverythingOps and service topologies.

Martin Lippert
Raum 11
Simon Edward Bostock
Raum 11
Martin Lippert
Raum 11

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Simon Edward Bostock
Raum 11

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14:00 - 14:45
Di 6.2
KI für die 17 UN-Ziele der Nachhaltigkeit: Von Ozeandaten bis zur Flussblindheit
KI für die 17 UN-Ziele der Nachhaltigkeit: Von Ozeandaten bis zur Flussblindheit

KI hat Schattenseiten und birgt die Gefahr, Menschen in unserer eh schon vereinsamten Gesellschaft weiter zu isolieren. KI bringt aber die Chance, unserem Planeten etwas zurückzugeben. Unser Fortschritt und Technologielevel wären heute nicht da, wo sie sind, ohne dass wir so viel von unserer wunderbaren Erde genommen hätten. Jetzt ist ein genialer Zeitpunkt zurückzugeben, und das passiert auch schon.
In meinem Vortrag erzähle ich euch, wie KI zu den 17 UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung beiträgt.

Zielpublikum: Keine Einschränkung: Architekt:innen, Entwickler:innen, Projektleiter:innen, Manager:innen, Entscheider:innen, ...
Voraussetzungen: Keine Vorkenntnisse erforderlich
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract:
KI hat Schattenseiten und birgt die Gefahr, Menschen in unserer eh schon vereinsamten Gesellschaft weiter zu isolieren. KI bringt aber die Chance, unserem Planeten etwas zurückzugeben. Unser Fortschritt und Technologielevel wären heute nicht da, wo sie sind, ohne dass wir so viel von unserer wunderbaren Erde genommen hätten. Jetzt ist ein genialer Zeitpunkt zurückzugeben, und das passiert auch schon.
In meinem Vortrag mache ich auf die Gefahren und Schattenseiten von KI aufmerksam, von der algorithmisch perfekten Diskriminierung über die Liebesbeziehung mit Robotern, die organisierte Kriminalität mit ausgeklügelter KI bis hin zum riskanten Spiel mit dem Fortbestand der Menschheit.
Weiter erzähle ich euch, wie KI zu den 17 UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung beiträgt. Es geht um Chancen, die die rasante Entwicklung künstlicher Intelligenz für unsere Zukunft bringt: Wie leisten Ozeandaten und KI Artenschutz? Wie bekämpft KI die Flussblindheit in Afrika? Wie rettet KI den Amazonas, Bienenstöcke und vieles mehr?

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Eldar Sultanow lebt auf dem Land und liebt die Natur. Von der Programmierung bis zum KI-Design hat er über 20 Jahre Erfahrung in der Software-Entwicklung. Heute ist er promovierter Wirtschaftsinformatiker und IT-Stratege bei Capgemini.

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Eldar Sultanow
Raum 11
Eldar Sultanow
Raum 11

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16:15 - 17:15
Di 6.3
Software grün und günstig – Wie wir Softwareoptimierung in Unternehmen starten und etablieren
Software grün und günstig – Wie wir Softwareoptimierung in Unternehmen starten und etablieren

Der Anteil der CO2-Emissionen durch IT nimmt weltweit exponentiell zu. Verantwortlich dafür ist zum Großteil Software – von uns entwickelt.
Wer Software optimiert, kann eingesetzte IT-Ressourcen dauerhaft reduzieren und damit Kosten und Emissionen senken.
Wir diskutieren ein flexibles Vorgehensmodell, das

  • mehr Aufmerksamkeit für Software-Optimierung in Unternehmen schafft
  • optimale Rahmenbedingungen motiviert,
  • schlummerndes Effizienzpotenzial bemisst und
  • schnelle erste Erfolge ermöglicht.

Ziel: Etablierung von mehr Green-Software.

Zielpublikum: Entscheider:innen, Manager:innen, Architekt:innen, Umsetzende (fachl./techn.), PL, ESG-Berater:innen
Voraussetzungen: Der Wunsch, den CO2-Fußabdruck oder die Kosten der IT zu senken
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract:
Nachhaltigkeit – insbesondere die Verringerung unseres ökologischen Fußabdrucks – ist in vielen Bereichen unseres Lebens immer wichtiger geworden. Der Anteil der CO2-Emissionen durch IT nimmt weltweit exponentiell zu. Hardware verursacht diese Emissionen. Verantwortlich dafür ist aber nur die Software. Nur was Software anfordert, muss Hardware leisten. Wir sind für die wachsenden ökologischen Auswirkungen der von uns entwickelten und betriebenen Software-Lösungen verantwortlich.
Viele wandern in die Cloud, um Kosten und den CO2-Fußabdruck zu reduzieren. Damit werden die Symptome behandelt, aber nicht die Ursache der Probleme beseitigt. Wer Software optimiert, kann eingesetzte IT-Ressourcen dauerhaft reduzieren und damit auch den CO2-Fußabdruck und Kosten.
Dem Management ist nicht immer transparent, wie groß der Einfluss der Applikationen auf den CO2-Fußabdruck und die IT-Kosten ist.
Wir werden ein flexibles Vorgehensmodell diskutieren, welches

  • Aufmerksamkeit für gezielte fachliche und technische Software-Optimierungen bei bestehender Software schafft,
  • optimale Rahmenbedingungen für ressourcenschonende Software-Entwicklung motiviert,
  • das schlummernde Effizienzpotenzial in Software initial abschätzen lässt,
  • schnelle erste Erfolge ermöglicht und
  • begeistert.

Dabei berücksichtigen wir zu machende Kompromisse und Erfolgsfaktoren für die Umsetzung. Grundlage dafür sind praktische Erfahrungen in einem erfolgreichen Umsetzungsprojekt.
Nach dieser Sitzung verfügt Ihr über mehrere Ansatzpunkte zur Etablierung von mehr Green-Software in Eurem Unternehmen.

Philipp Kersting ist ein unabhängiger Berater und Programmmanager. Seine Leidenschaft ist die Reduzierung von CO2-Emissionen in der IT durch fachliche und technische Optimierung von Software. Er coacht Manager und Mitarbeitende in IT, Fachbereich und Controlling auf dem Weg zu mehr Green-IT und geringeren IT-Kosten. Sein Know-how basiert auf mehr als 20 Jahren Erfahrung in Software-Optimierungen. Er war u.a. als SE-Leiter und Programm-Manager in der Versicherungsbranche tätig.

Philipp Kersting
Raum 04a
Philipp Kersting
Raum 04a
Vortrag: Di 6.3

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17:45 - 18:45
Di 6.4
Nachhaltigkeit in der IT? Ja, bitte!
Nachhaltigkeit in der IT? Ja, bitte!

Nachhaltigkeit geht uns alle an. Auch bei der Software-Entwicklung und -nutzung. Weißt du, wie viel CO2 du beim Streaming verursachst? Oder dass deine Software nicht nur im Betrieb, sondern auch bei der Entwicklung und Nutzung CO2 verursacht?
Nach diesem Impulsvortrag weißt du, wie du Online-, Mobile- und OnPremise-Anwendungen optimierst und wie du mit kleinen Schritten bei dir und großen Schritten im Unternehmen nachhaltig(er) wirst. Neben ein bisschen Theorie haben wir auch jede Menge Praxisbeispiele im Gepäck.

Zielpublikum: Architekt:innen, Entwickler:innen, Projektleiter:innen
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Carlos Fernandez ist mehr als 24 Jahre in der Software-Entwicklung tätig. Den größten Teil davon in .NET C#. Sein Expertenwissen rund um Performanceoptimierungen zahlt auf das Thema Nachhaltigkeit ein.

Maria Hentzschel ist Webentwicklerin und Projektmanagerin bei DATEV. In ihrer Rolle als Teilzeit-PO lässt sie immer wieder Nachhaltigkeitsthemen in die Webentwicklung einfließen und sensibilisiert Kolleg:innen, Geschäftspartner und jede:n, der/die es hören will (oder auch nicht).

Carlos Fernandez, Maria Hentzschel
Raum 04a
Carlos Fernandez, Maria Hentzschel
Raum 04a
Vortrag: Di 6.4

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, (Donnerstag, 01.Februar 2024)
09:00 - 10:30
Do 9.1
ZUKUNFTschaffen – eine nachhaltige Zukunft braucht kreative Köpfe
ZUKUNFTschaffen – eine nachhaltige Zukunft braucht kreative Köpfe

In der leidigen Diskussion um Technologieoffenheit wird übersehen, dass für zukunftsfähige Organisationen Denkoffenheit zentral ist. Unser Bildungssystem schafft es nicht, diese bei jungen Menschen zu fördern. Daher wurde im April '23 ehrenamtlich die Initiative ZUKUNFTschaffen gegründet, die jungen Menschen Kreativität anhand Projektarbeit an den 17 SDGs* vermittelt.
In der interaktiven Session wird ein Win-Win-Win präsentiert, bei dem Nachhaltigkeit, Unternehmen & deren Mitarbeitende durch ZUKUNFTschaffen-Projekte in Organisationen profitieren.
*SDGs = UN Sustainable Development Goals

Zielpublikum: Menschen, die an Nachhaltigkeit interessiert sind
Voraussetzungen: Interesse, Neugier, Reflexion
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract:
Mit den 17 UN-Zielen zur nachhaltigen Entwicklung (SDGs) zu mehr Kreativität in der Welt
ZUKUNFTschaffen adressiert die Lücke zwischen akademischem Grundlagenwissen, welches das deutsche Bildungssystem mehr schlecht als recht vermittelt, und den Kompetenzen, die in unserer heutigen Arbeits- und Lebenswelt erforderlich sind.
Wie könnte man diese Chance, etwas für Individuen zu tun, das gleichzeitig positive gesellschaftliche Auswirkungen hat, nun für Unternehmen gewinnbringend weiterdenken? Das Durchlaufen des ZUKUNFTschaffen-Programms in der betrieblichen Ausbildung oder z.B. kurz nach dem Berufseinstieg bietet Unternehmen die Möglichkeit, die Zukunfts-Kompetenzen ihrer Mitarbeitenden oder „Neuzugänge“ zu stärken. Über die Vernetzung in den Projektteams und ins Unternehmen hinein stärkt bzw. beschleunigt es ihre Integration und Unternehmensbindung. Gleichzeitig schärft das Programm den Blick der Menschen für Themen rund um Nachhaltigkeit. Durch die inhaltliche Arbeit an den 17 SDGs werden gesellschaftlich relevante Probleme, vorzugsweise auch mit Unternehmensbezug, adressiert und idealerweise gelöst oder zumindest abgemildert.
In diesem Vortrag wird in einem Mix aus Case Study und wissenschaftlichen Hintergrundinformationen vorgestellt, wie das Programm ZUKUNFTschaffen entsprechend konzipiert wurde.
Die Teilnehmer:innen werden in dem Vortrag

  1. Ein pragmatisches und praxisorientiertes Konzept kennenlernen, um Nachhaltigkeit mit der Förderung von Zukunftskompetenzen zu verknüpfen
  2. Denkanstöße bekommen, wie sie Menschen in ihrer Organisation zur Nachhaltigkeit befähigen können
  3. Argumentationshilfen erhalten, um in ihren Organisationen für Nachhaltigkeitsprojekte zu „werben“
  4. Inspiriert werden, von den Projektergebnissen junger Menschen zu den 17 UN-Zielen der nachhaltigen Entwicklung.

Für Maren Baermann(sie/ihr) ist der Schlüssel zu nachhaltigem Wachstum die Fähigkeit, neu & lösungsorientiert zu denken. April `23 hat sie „ZUKUNFTschaffen - mit SDG-Projekten zu mehr Kreativität“ gegründet.

Aus Blau wird Grün! Ansätze und Technologien für nachhaltige Kubernetes-Cluster
Aus Blau wird Grün! Ansätze und Technologien für nachhaltige Kubernetes-Cluster

Die Cloud hat bereits heute einen größeren CO2-Fußabdruck als die Luftfahrtindustrie, mit steigender Digitalisierung und Cloudifizierung wird sich dieser Trend fortsetzen, wenn wir nichts dagegen unternehmen. Viele Kubernetes-basierte Installationen sind gemessen am eigentlich benötigten Ressourcen-Bedarf stark überdimensioniert und tragen so unnötig zur globalen Erwärmung bei. Wie sieht die Energiebilanz Ihres Clusters und Workloads aus?

Zielpublikum: Architekt:innen, Platform Engineers, Entwickler:innen, #CloudNativeNerds
Voraussetzungen: Grundlegende Kenntnisse von Public Clouds und Kubernetes
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract:
In diesem Vortrag zeigen wir Ansätze und Technologien, die dabei helfen, K8s-Cluster grün(er) zu machen. Zunächst braucht es Transparenz: Wie sieht die Energiebilanz des Clusters und seiner Workloads aus? Erst danach lassen sich diese gezielt auf ihre Energiesparsamkeit hin optimieren. Und das ist gar nicht so schwer, also packen wir es an!

Mehr Inhalte dieses Speakers? Schaut doch mal bei sigs.de vorbei: https://www.sigs.de/autor/Mario_Leander_Reimer

Mario-Leander Reimer ist passionierter Software Entwickler und Architekt, stolzer Vater und #CloudNativeNerd. Er ist Managing Director und CTO bei der QAware GmbH und beschäftigt sich intensiv mit den Innovationen und Technologien rund um den Cloud Native Stack und deren Einsatzmöglichkeiten im Unternehmensumfeld. Außerdem unterrichtet er Software-Qualitätssicherung an der TH Rosenheim.

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Sascha Böhme ist ein erfahrener Software-Engineer und Architekt, und er leitet die Nachhaltigkeits- und Green Software Engineering Gilde in der QAware.

Maren Baermann
Raum 04a
Mario-Leander Reimer, Sascha Böhme
Raum 04a
Maren Baermann
Raum 04a

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Mario-Leander Reimer, Sascha Böhme
Raum 04a

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11:00 - 11:45
Do 9.2
Den CO2-Fußabdruck verstehen und reduzieren
Den CO2-Fußabdruck verstehen und reduzieren

Immer mehr Unternehmen versuchen, ihren CO2-Fußabdruck zu reduzieren. Für viele ist IT dabei ein relevanter Faktor. Dieser Vortrag stellt grundlegende Konzepte wie "Carbon Efficiency" und "Carbon Awareness" vor und geht im Detail auf Methoden und Softwarewerkzeuge ein, mit deren Hilfe der CO2-Fußabdruck gemessen und reduziert werden kann. Der Inhalt basiert auf Erfahrungen und Erkenntnissen, die Erik bei verschiedenen Kunden und in der Green Software Foundation gesammelt hat.

Zielpublikum: Entwickler:innen, Architekt:innen, Entscheider:innen
Voraussetzungen: Grundlegende Kenntnisse im Cloud-Computing
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Erik Dörnenburg ist Software Engineer und leidenschaftlicher Technologe. Auf seiner inzwischen langen Reise durch die Tech-Branche ist Erik einer Fülle neuer Technologien begegnet. Dabei ist es ihm wichtig deren Potenzial zu bewerten und gleichzeitig bewährte Praktiken für die neuen Technologien zu adaptieren. Bei Thoughtworks hilft er Kunden, ihre geschäftlichen Herausforderungen mit modernen Technologien, Plattformen und Praktiken zu lösen. Erik spricht regelmäßig auf Konferenzen, hat an einigen Büchern mitgewirkt und unterhält mehrere Open Source Projekte. Thoughtworks ist Gründungsmitglied der Green Software Foundation und Erik ist dort aktiv.

Erik Dörnenburg
Raum 12a
Erik Dörnenburg
Raum 12a
Vortrag: Do 9.2

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14:30 - 15:30
Do 9.3
We shrink the cloud – CO2 consumption as DevOps team KPI
We shrink the cloud – CO2 consumption as DevOps team KPI

At Tchibo we wanted to reduce our server and energy consumption with our product development teams. But why would we care? We all like fast snappy development and test systems. And our shop needs to survive Black Friday’s shopping traffic. Annual Google Cloud consumption forecasts do not trigger us to consume less. But when we started to show teams their related carbon dioxide footprint, we created a feedback loop that will help us to become better CO2-developers.
As developers, we have an impact - to program CO2 reduction.

Target Audience: Everyone, Developers, DevOps People
Prerequisites: None
Level: Advanced

Extended Abstract:
We will present the idea and first measurements on the server side. The planned client side measurements are still work in progress and very difficult to perform. Nevertheless is the client side induced CO2 consumption at large websites probably a large lever for reduction.

Mehr Inhalte dieses Speakers? Schaut doch mal bei sigs.de vorbei: https://www.sigs.de/autor/johannes.mainusch

Gründer und Mitmacher bei kommitment. Liebhaber von Röhrenradios und Fahrrädern. Am liebsten mit leichtem Gepäck in Europa unterwegs. Coded gern in typescript und go, arbeitet aber meistens mit nicht deterministischen Prozessoren in Management-Meetings. Mag Labskaus und Chaos.

Mehr Inhalte dieses Speakers? Schaut doch mal bei sigs.de vorbei:  https://www.sigs.de/autor/johannes.mainusch

Zoe is a digital sustainability and web performance engineer with 3 years of experience in the field. They have published user research and actionable advice for brands and advertisers, and they are currently running web performance and web energy consumption correlation research studies. Zoe is also a member of the Sustainable Web W3C Community Group, focused on web digital sustainability measurement and standards to offer actionable advice to developers. They are a contributor to the Web Sustainability Guidelines 1.0 Draft.

Zoe is passionate about using their skills to help businesses reduce their digital environmental impact. They believe that digital sustainability is an important issue that everyone should be aware of, and they are committed to raising awareness and sharing their knowledge with others.

Johannes Mainusch, Zoe Lopez-Latorre
Raum 04a
Johannes Mainusch, Zoe Lopez-Latorre
Raum 04a

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17:00 - 18:00
Do 9.4
Nachhaltige Entwicklung braucht innere Entwicklung: agile Schritte in eine lebensbejahende Zukunft
Nachhaltige Entwicklung braucht innere Entwicklung: agile Schritte in eine lebensbejahende Zukunft

Können wir Agilität nutzen, um die UN Sustainable Development Goals (SDGs) zu erreichen? Welche ergänzenden inneren Fähigkeiten können uns dabei helfen?
In dieser Session stellen wir Ideen vor, wie wir zu den SDGs beitragen können: in der Produktentwicklung, mit unseren Teams und Organisationen, aber auch in unserem Privatleben. Wir werfen einen Blick auf die Inner Development Goals (IDGs) und betrachten, wie sie unsere agilen Kompetenzen zur Erreichung nachhaltiger Ziele erweitern können.

Zielpublikum: Alle, die zu einer nachhaltigen und regenerativen Form der Agilität beitragen wollen
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract:
Agilität wird im Rahmen unseres Wirtschaftssystems eingesetzt, um das Unternehmen am Laufen zu halten und möglichst wachsen zu lassen. Aber seien wir ehrlich: Genau dieses System ist die Ursache für die Klimakrise und andere damit verbundene Nachhaltigkeitsprobleme. Können wir Agilität auch nutzen, um die UN Sustainable Development Goals (SDGs) zu erreichen? Mit welchen kleinen Schritten können wir starten, um damit eine nachhaltige Wirkung zu erzielen? Brauchen wir dazu zusätzliche, innere Fähigkeiten, die bisher wenig Beachtung im agilen Kontext finden?
Unsere Session soll ein Bewusstsein für diese komplexen Herausforderungen schaffen – und für die Verantwortung, die damit einhergeht. Als Inspiration zeigen wir konkrete Beispiele von Agilist:innen, die sich bereits auf einen nachhaltigen Weg begeben haben. Wir werfen einen Blick auf die Inner Development Goals (IDGs) und betrachten, wie sie unsere agilen Kompetenzen zur Erreichung nachhaltiger Ziele erweitern können, zum Beispiel durch langfristige Orientierung und Fürsorge für andere.

Von der Software-Entwicklung zur Menschen-Entwicklung: Sabine Canditt hat ihren Start ins Berufsleben als Elektro- und Software-Ingenieur begonnen. Heute unterstützt sie als Trainerin, Coach und Mentorin Einzelpersonen, Teams und Organisationen auf dem Weg zu einem (Arbeits-)Leben, das von Agilität, Sinn, Freude und Nachhaltigkeit geprägt ist. Gemeinsam mit ihren Kund:innen arbeitet sie pragmatisch und ohne Perfektionismus an Wegen und Lösungen, die zum jeweiligen Kontext passen. Ihr wichtigstes Anliegen ist, Agilität für nachhaltige Ziele nutzbar zu machen. Ihre Ausbildung zum „Consultant of Global Change“ (Regeneratives Denken und Nachhaltigkeitskompetenz) und die Beschäftigung mit dem Thema als Buchautorin („Kleine Schritte. Große Wirkung. Mit Agilität zu mehr Nachhaltigkeit“) helfen ihr dabei.
Sabine Canditt ist zertifizierte Trainerin und Coach der Scrum Alliance (Certified Scrum Trainer, Certified Team Coach, Certified Enterprise Coach, Certified Agile Leadership Educator). Auch über den Bereich Agilität hinaus verfügt Sabine über Coaching-Expertise und -Erfahrung (ICF-PCC, Systemic Business Coach, Brain Based Coaching).

Als Agile Coach, Organisationspsychologin und Unternehmerin ist es Hedi Buchner ein großes Anliegen, den Menschen und unser Umfeld immer in den Mittelpunkt zu stellen. Ganz gleich, um welche Art von Unternehmenstransformation es sich handelt – ob in Richtung Nachhaltigkeit, Agilität oder neue Arbeitswelt – wir können nur gemeinsam etwas bewirken. Ihre Leidenschaft ist es, jeden Einzelnen, Teams und das Unternehmen als Ganzes dabei zu unterstützen, das gemeinsame Ziel und die Vision zu erreichen. Iterativ, mit Mut zum Experiment und immer mit dem Blick auf das ganze System.
Hedi Buchner hat über 15 Jahre Erfahrung in der Organisationsentwicklung für verschiedenste Unternehmen und ist seit 2019 geschäftsführende Gesellschafterin der improuv GmbH. Sie hat einen Masterabschluss in Informatik und Arbeits- und Organisationspsychologie, ist Certified Agile Leader (Scrum Alliance) und Consultant for Global Change (Terra Institute).

Sabine Canditt, Hedi Buchner
Raum 04a
Sabine Canditt, Hedi Buchner
Raum 04a

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