sponsored | Cattle statt Pets: Wie Agentic Fleets KI-gestützte Softwareentwicklung skalieren

Interaktive Coding-Assistenten wie Claude Code sind die „Pets“ der Entwicklung mit KI: Sie benötigen manuelle Führung, individuelle Aufmerksamkeit und wollen bei großen Codebasen auf Schritt und Tritt überprüft werden. Für die wirklich großen Unterfangen ist dieser dialogorientierte Ansatz unbrauchbar.

Die Lösung liegt im Paradigmenwechsel hin zu Agentic Fleets – hochspezialisierten, ephemeren Agenten-Clustern, die als skalierbare Headless-Infrastruktur agieren.

Dieser Vortrag bricht mit dem Konzept des Chats als Schnittstelle zum Coding-Agent und stellt stattdessen die Varianten autonomer Agenten-Flotten in den Mittelpunkt.

Die Reise führt von Discovery Agents (für die Tiefenanalyse von Legacy-Strukturen) über Transformation Agents (für großflächige Refactorings) bis hin zu autonomen Test- und Remediation-Units (die Code-Fixes direkt gegen die Produktion validieren und mittels A/B-Szenarien absichern). Basierend auf den Erfahrungen aus fünf Projekten wird aufgezeigt, wie durch agentische Workflow-Orchestrierung und „Bounded Autonomy“ der Sprung vom KI-Assistenten zur Software-Fabrik gelingt, in der Agenten nicht mehr nur unterstützen, sondern selbst die Ergebnisse liefern.

Mayflower GmbH
CTO

Johann-Peter Hartmann ist einer der überlebenden Probanden der vor 30 Jahren gestarteten Versuchsreihe "Wie lange überlebt eigentlich ein Hacker, wenn man ihn kontinuierlich mit Managementaufgaben bewirft?". Dazu musste er mehrere Firmen gründen und führen, in andere investieren und dabei viele Fehler machen. Trotz der daraus resultierenden Herausforderungen für physische und geistige Gesundheit sind die Grundfunktionen des Hackers noch erhalten und dominieren den Blick auf Themen wie Architektur, Leadership, Agile, DevOps und natürlich Security.

Johann-Peter Hartmann
17:00 - 18:00
Vortrag: T10

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