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Track: Use Domain-Driven Design Now!

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  • Dienstag
    07.02.
  • Mittwoch
    08.02.
, (Dienstag, 07.Februar 2023)
09:00 - 10:45
Di 7.1
Woran man mit DDD scheitert!
Woran man mit DDD scheitert!

Fast 20 Jahre nach dem Start von Domain-driven Design (DDD) ist der Ansatz weit verbreitet - aber das ist noch keine Garantie dafür, dass DDD-Projekte auch erfolgreich beendet werden.

Dieser Vortrag zeigt typische Fehler, Missverständnisse und Probleme, die bei Domain-driven Design und insbesondere bei Strategic Design auftreten. Natürlich diskutiert die Präsentation auch, wie man solche Probleme sinnvoll lösen kann, um vielleicht nicht nur ein Scheitern zu verhindern, sondern sogar einen echten Erfolg zu landen ...

Zielpublikum: an Software-Architektur Interessierte
Voraussetzungen: Grundlegendes Verständnis von Software-Architektur
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Eberhard Wolff ist Fellow bei INNOQ und arbeitet seit mehr als fünfzehn Jahren als Architekt und Berater, oft an der Schnittstelle zwischen Business und Technologie. Er ist Autor zahlreicher Artikel und Bücher, u. a. zu Continuous Delivery und Microservices, trägt regelmäßig als Sprecher auf internationalen Konferenzen vor und streamt wöchentlich zum Thema Software-Architektur. Sein technologischer Schwerpunkt sind moderne Architektur- und Entwicklungsansätze wie Cloud, Continuous Delivery, DevOps und Microservices.

Die Domäne ist alles – 15 Jahre Erfahrung mit Domain-Driven Design
Die Domäne ist alles – 15 Jahre Erfahrung mit Domain-Driven Design

Bei der Erstellung von Software werden großartige Technologien, Programmiersprachen und Werkzeuge eingesetzt. Aber leider wird oft aus den Augen verloren, dass der entscheidende Faktor nicht die Technologie, sondern die Domäne ist.

In diesem Vortrag zeige ich euch, wie ihr die Domäne in eurer vorhandenen Software wiederentdecken und als wichtiges Mittel der Architekturverbesserung einsetzen könnt.

Zielpublikum: Architekt:innen, Entwickler:innen, Product Owner, Projektleiter:innen, Requirement Engineers
Voraussetzungen: Projekterfahrung
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract:
Bei der Erstellung von Software werden großartige Technologien, Programmiersprachen und Werkzeuge eingesetzt. Das ist gut und richtig. Aber leider wird oft aus den Augen verloren, dass der entscheidende Faktor nicht die Technologie, sondern die Domäne ist. Wenn wir die Fachsprache und die Geschäftsprozesse nicht in der Software abbilden, dann hilft sie unseren Anwender:innen nicht bei ihrer Arbeit. Keine Technologie der Welt kann uns davor schützen.

In diesem Vortrag zeige ich euch, wie ihr Probleme in eurer vorhandenen Software mit Domain-Driven Design angehen könnt.

Dr. Carola Lilienthal ist Software-Architektin und Geschäftsführerin bei der Workplace Solutions GmbH. Seit 2003 analysiert sie die Zukunftsfähigkeit von Softwarearchitekturen und spricht auf Konferenzen über dieses Thema. 2015 hat sie ihre Erfahrungen in dem Buch „Langlebige Softwarearchitekturen“ zusammengefasst.

Eberhard Wolff
Carola Lilienthal
Eberhard Wolff

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Carola Lilienthal
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14:00 - 14:45
Di 7.2
Carving Microservices Out of the Monolith
Carving Microservices Out of the Monolith

For a microservices architecture to be successful it is crucial to have the right boundaries between the microservices. But where are the right boundaries? We would like to present a tool that helps us answer this question.

Domain Storytelling is a collaborative modeling method. It brings together domain experts and development teams. We let our users tell us stories about their work. While listening, we record the stories using a pictographic language.

In this talk we show how to find subdomains and which heuristics can help us.

Target Audience: Architects, Developers
Prerequisites: Project experience
Level: Advanced

Extended Abstract:
For a microservices architecture to be successful it is crucial to have the right boundaries between the microservices. But where are the right boundaries? We would like to present a tool that helps us answer this question.

Domain Storytelling is a collaborative modeling method. It brings together domain experts and development teams. We let our users tell us stories about their work. While listening, we record the stories using a pictographic language.

The experts can immediately see if we understand their story. After very few stories, we understand the language of our users and find different areas of the domain. Each of these areas (called a subdomain) is a good candidate to become a microservice in our architecture.

In this talk we show how to find subdomains and which heuristics can help us.

Henning Schwentner loves programming in high quality. He lives this passion as coder, coach, and consultant at WPS – Workplace Solutions in Hamburg, Germany. There he helps teams to structure their monoliths or to build new systems from the beginning with a sustainable architecture. Microservices or self-contained systems are often the result. Henning is author of “Domain Storytelling – A Collaborative Modeling Method” and the www.LeasingNinja.io as well as translator of “Domain-Driven Design kompakt”.

Henning Schwentner
Henning Schwentner
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16:15 - 17:15
Di 7.3
DDD und weiter? Die Welt von Team Topologie und Co.
DDD und weiter? Die Welt von Team Topologie und Co.

Eure Domänen sind identifiziert? Event Storming gemacht? Anti-Corruption Layer definiert? Sehr gut, das ist die halbe Miete.

In der Praxis geht es danach um technische Basisplattformen, zentrale Sicherheitskonzepte, UX-Strategien usw., aber auch um die Abbildung dieser Themen auf Teams und deren Zusammenarbeit.

Wir präsentieren Erfahrungen aus echten Projekten und zeigen, wie es nach dem ersten DDD-Aufschlag weitergeht. Wir vertiefen Konzepte wie Team Topologies und streifen Themen wie den Ideal Present Canvas oder soziotechnische Architekturen.

Zielpublikum: Entwickler:innen, Agile Coaches, Management-Rollen
Voraussetzungen: DDD Grundlagen
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract:
Domain-Driven Design und verwandte Techniken eigenen sich sehr gut, um den fachlichen Schnitt einer Anwendung und den Teamschnitt von Produktteams zu definieren bzw. weiterzuentwickeln. Blicken wir auf ganze Entwicklungsvorhaben in der Praxis, gibt es jedoch eine Menge an Themen, die nicht zwangsläufig in Domänenservices landen: Wie gehen wir mit technischen Basisplattformen um? Wo entstehen zentrale Sicherheitskonzepte? Wo UX-Strategien oder Logging und Tracing-Konventionen? Die Abbildung dieser Themen auf Teams und deren Zusammenarbeit ist schwierig zu besprechen.

Team Topologies beinhaltet Konzepte und Prinzipien, aber auch eine Notation, um hier zu helfen. Es spielt gut mit Praktiken aus dem DDD-Bereich zusammen und kann um weitere Werkzeuge (wie den Ideal Present Canvas) ergänzt werden. So wird es möglich, komplexe Softwaresysteme über die fachliche Gliederung hinaus zu besprechen und Teamschnitt sowie Team-Zusammenarbeit explizit weiterzuentwickeln.

Wir haben in mehreren Branchen - wie E-Commerce, E-Mobilität, Logistik und anderen - Erfahrung in der Anwendung gesammelt. In dieser Session präsentieren wir unsere Erkenntnisse aus dieser Praxis, zeigen Beispiele und geben Hinweise zur eigenen Anwendung. Wir sprechen über Minimal Viable Platforms, Interaction Modes für Teams, die Herausforderungen bei Enabling Teams in Ramp-up-Phasen usw. Alles ausgehend von der gängigen DDD-Praxis.

Stefan Toth berät Entwickler, Teams und Unternehmen in Sachen Agilität und Software-Architektur. Fundiert, klar und effektiv. Seine Erfahrungen reichen vom Banken- und Versicherungssektor über sicherheitskritische Branchen bis hin zur Unterstützung von Internet Start-ups. Neben dem breiten technologischen Kontext ist die methodische Erfahrung aus agilen Projekten, Architekturbewertungen und IT-Transformationen sein größtes Kapital.

Peter Götz ist IT Consultant und agiler Coach. Er hat in mehr als 20 Jahren Softwareentwicklung aus verschiedenen Perspektiven und in verschiedenen Rollen begleitet.
Als aktives Mitglied im iSAQB liegen ihm Software-Architektur und die Arbeit als Software-Architekt besonders am Herzen.
Er ist Professional Scrum Trainer der Scrum.org und hat langjährige Erfahrung in agilen Softwareentwicklungsprojekten.
Weitere Informationen zu Peter gibt es unter: https://pgoetz.de/

Stefan Toth, Peter Götz
Stefan Toth, Peter Götz
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17:45 - 18:45
Di 7.4
DDD und DevOps sind das perfekte Team – warum?
DDD und DevOps sind das perfekte Team – warum?

Diese Session zeigt auf, wie sich die Ideen von DevOps und DDD ergänzen und warum man beide Ansätze kombinieren sollte. Wir werden dabei auf die kulturellen Aspekte beider Ansätze eingehen und herausarbeiten, dass die Kombination aus DevOps und DDD zu sehr gut geschnittenen cross-funktionalen Teams mit Ende-zu-Ende-Verantwortung für einen klar abgegrenzten fachlichen Bereich führt.

Der Vortrag zeigt zudem auf, welche Wege sie beschreiten können, damit aus einem "you build it, you run it" ein "you design it, you build it and you run it" wird.

Zielpublikum: Architekt:innen, Projektleiter:innen, Entscheider
Voraussetzungen: DevOps- und DDD-Grundlagen sind vorteilhaft
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract:
Das DevOps-Versprechen "You build it, you run it" wird mittlerweile in zahlreichen Unternehmen ernst genommen und erfolgreich etabliert. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Entwicklung und Betrieb können zahlreiche Hürden überwunden und Release-Prozesse beschleunigt werden.

Darüber hinaus wollen wir mit einer agilen Denkweise weg von einem traditionellen Projektdenken hin zu einem Produktdenken kommen. Für Letzteres ist jedoch eine weitere Fähigkeit relevant: das Wissen über die Geschäftsdomäne.

Hier kommt die Softwarearchitekturdisziplin Domain-driven Design (DDD) ins Spiel, die eine sehr enge Zusammenarbeit zwischen Domänenexpert:innen und Entwicklungsteams propagiert.

Dieser Vortrag gibt Ihnen einen Überblick über Domain-driven Design und zeigt auf, wie sich die Ideen von DevOps und DDD ergänzen und welche Vorteile sich aus der Kombination der beiden Ideen ergeben. Darüber hinaus wird kurz erörtert, wie Microservices mit Domain-driven Design harmonieren. Zusammenfassend werden wir im Laufe der Präsentation sehen, dass aus einem "you build it, you run it" dank Domain-Driven Design ein "you design it, you build it and you run it" werden kann.

Michael Plöd ist Fellow bei INNOQ. Seine aktuellen Interessengebiete sind Microservices, Domain-driven Design, Alternativen zu alt eingewachsenen Softwarearchitekturen, Event Sourcing und Präsentationstechniken für Entwickler und Architekten. Michael ist zudem Autor des Buchs „Hands-on Domain-driven Design - by example“ auf Leanpub.

Michael Plöd
Michael Plöd
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, (Mittwoch, 08.Februar 2023)
09:00 - 10:30
Mi 9.1
Scenario Casting – Agility Starts in DDD's Problem Space!
Scenario Casting – Agility Starts in DDD's Problem Space!

This talk explains how Scenario Casting enables agile teams to pull together despite diverse ideas and concerns - in three iterative collaborative steps:
1. Find example scenarios of how ideas and concerns affect the domain - strictly in domain language! This provides an initial Scenario Backlog outlining the problem space.
2. Prioritize the Scenario Backlog and agree on scope.
3. Combine the top scenarios into coherent overarching Orientation Scenarios.

Let the agile teams focus on their parts of the Orientation Scenarios over the next iteration(s).

Target Audience: Stakeholders, Non-IT Domain Experts, BAs, Developers, Architects, QMs, Agilists
Prerequisites: Project experience, basic knowledge of DDD, basic knowledge of agile methods
Level: Advanced

Extended Abstract:
Scenario Casting is a collaborative planning and requirements engineering method that has emerged over the past four years in various Domain-Driven Design projects. It is used intensively with dozens of teams most of them involved in ambitious transformation projects.
Scenario Casting is especially helpful for getting a handle on complex or even overwhelming domains. If your domain feels like this and there are a lot of people involved too, you should give Scenario Casting a try.
Scenario Casting lays the groundwork for focused collaborative modeling sessions using domain storytelling or event storming. It ensures that all relevant points are addressed step by step. Also, it helps to quickly identify your domain's subdomains and determine the people who should be involved.

More relevant scenarios are discovered during collaborative modeling. They all go into the Scenario Backlog and will be considered in future Scenario Castings.
Unlike other concepts that try to scale agile, the Scenario Backlog is strictly limited to DDD's problem space, thus avoiding upfront design and premature planning.
Instead, Scenario Casting sets a common focus in problem space for agile teams by defining Orientation Scenarios. An Orientation Scenario illuminates parts of the problem space very precisely. It defines the actual results that solutions must deliver from a domain perspective - but without prescribing specific solutions. Finding and implementing good solutions remains the responsibility of the individual agile teams!

This talk contains examples from real projects and gives you best practices - so you get a good idea of how to try Scenario Casting yourself!

Jörn Koch is an agile and DDD coach and trainer. He worked many years as a developer and architect. Jörn loves ambitious projects in highly collaborative environments. He has practical experience as an agile coach for 15 years, and as a DDD coach for 6 years.

Jörn Koch
Jörn Koch
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11:00 - 11:45
Mi 9.2
DDD-Projekte profitieren von funktionaler Architektur
DDD-Projekte profitieren von funktionaler Architektur

Funktionale Programmier:innen empfehlen meist "FP-first". Dieser puristische Ansatz passt leider nicht zu den Realitäten existierender Projekte, die objektorientiert auf DDD aufsetzen. Schade, weil diese Projekte von funktionalen Techniken profitieren können.
Der Vortrag beschreibt eine Kooperation zwischen Blume2000 (fest in OO-Hand) und der Active Group (alles FP-Puristen), um Probleme in einer hexagonalen DDD-Architektur (implementiert in Kotlin) mit funktionalen Techniken zu lösen.

Zielpublikum: Entwickler:innen, Architekt:innen
Voraussetzungen: OO-Grundkenntnisse
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract:
Dazu gehören:
- Validierung mit applikativen Funktoren
- freie Monaden, um die Domäne von den Ports zu trennen
- funktionale Dependency Injection, auch mit Monaden

Wir zeigen, wie wir's gemacht haben - und wie auch andere Projekte von funktionaler Programmierung profitieren können.
Das alles harmoniert wunderbar mit dem Kotlin/Spring-Boot-Kontext des Projekts.

Es gab aber durchaus auch Reibungspunkte: Die strikte Domänen-/Technik-Separierung des hexagonalen Modells hilft Entwickler:innen, sich zurechtzufinden - funktionale Programmierer:innen benutzen normalerweise feingranularere Abstraktionen im Rahmen der Functional-Core/Imperative-Shell-Architektur. Entsprechend präsentieren haben wir auch einige Vorschläge, wie Spring Boot verbessert werden könnte, um diesen Ansatz besser zu unterstützen.

Michael Sperber is CEO of Active Group in Tübingen, Germany. Mike specializes in functional programming and has been an internationally recognized expert in the field: He has spoken at the top conferences in programming languages, authored many papers on the subject as well as several books. Moreover, he is an expert on teaching programming.

Benedikt Stemmildt ist CIO von Blume2000. Er ist leidenschaftlicher Software-Architekt, Full-Stack-Entwickler und Speaker mit Begeisterung für Technologie, Architektur und Organisation.

Michael Sperber, Benedikt Stemmildt
Michael Sperber, Benedikt Stemmildt
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14:30 - 15:30
Mi 9.3
Data Mesh aus Entwickler:innen-Perspektive
Data Mesh aus Entwickler:innen-Perspektive

Daten endlich sinnvoll nutzen! Data Mesh befähigt Entwicklungsteams, innerhalb ihrer Domäne Datenanalysen selbstständig durchzuführen, um ihre Services selbstständig verbessern zu können. Über definierte Schnittstellen werden qualitativ hochwertige analytische Daten als Produkte auch anderen Teams zur Verfügung gestellt.

Zielpublikum: Architekt:innen, Entwickler:innen, Entscheider
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract:
Daten endlich sinnvoll nutzen! Data Mesh befähigt Entwicklungsteams, innerhalb ihrer Domäne Datenanalysen selbstständig durchzuführen, um ihre Services selbstständig verbessern zu können. Über definierte Schnittstellen werden qualitativ hochwertige analytische Daten als Produkte auch anderen Teams zur Verfügung gestellt.

Data Mesh überträgt die Prinzipien aus DDD, Team Topologies und Microservices auf die Datenwelt. Es hat aber auch weitreichende soziotechnische Auswirkungen, und lassen sich die zusätzlichen Aufgaben überhaupt mit dem Projektalltag vereinbaren?

In diesem Talk beschreibt Jochen Christ von INNOQ, wie eine Data Mesh-Architektur in der Praxis umgesetzt werden kann, welche organisatorischen Transformationen notwendig werden und welche Technologien sich dabei eignen.

Jochen Christ ist Tech Lead bei INNOQ und ist Spezialist für Self-Contained Systems und Data Mesh. Jochen ist (Co-)Autor von datamesh-architecture.com, http-feeds.org, whichjdk.com und remotemobprogramming.org.

Jochen Christ
Jochen Christ
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17:00 - 18:00
Mi 9.4
Follow the Twin Peaks – Mehr Domänenwissen gleich bessere Softwarearchitektur
Follow the Twin Peaks – Mehr Domänenwissen gleich bessere Softwarearchitektur

Die Twin Peaks sind ein Modell, dass die Wichtigkeit des Zusammenspiels zwischen Anforderungen und Architektur beschreibt. Domain Storytelling hilft, das Twin Peaks Model in der Praxis zu leben. In drei Sprints erarbeiten wir gemeinsam das erste Inkrement eines praxisnahen Anwendungsfalls. Dabei wird die Methodik Domain Storytelling, Tipps und Tricks für die Moderator:in sowie der Übergang zur Software-Architektur interaktiv vermittelt.

Zielpublikum: Architekt:innen, Entwickler:innen, Product Owner, Agile Coach
Voraussetzungen: Projekterfahrung und Grundkenntnisse Domain-driven Design und Scrum
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract:
Ersatzteil, Bestellung, Auftrag und Kunde. Alles klar, das kennen wir! Die im Planning gefühlte Klarheit endet, wenn Entwickler:innen bei der Implementierung von User Stories auf offene Fragen stoßen. Eine schnelle Klärung komplexer Fragen oder Annahmen seitens der Entwickler:innen führt oft nicht zum Erfolg.

Das Ergebnis: Die software-technische Realisierung deckt sich nicht mit den wirklichen fachlichen Anforderungen und es muss nachgearbeitet werden. In der Folge steigen Aufwand und Kosten. Das Projekt befindet sich in einer Abwärtsspirale aufgrund fehlenden Domänenwissens und einer daraus resultierender Softwarearchitektur, die die Domäne nicht unterstützen kann.

Die Twin Peaks sind ein Modell, das die Wichtigkeit des Zusammenspiels zwischen Anforderungen und Architektur beschreibt. Die Abwärtsspirale wird durchbrochen, indem wir die Twin Peaks von der Spitze an, mithilfe von Domain Storytelling, hinabsteigen.

In diesem Talk stelle ich euch Domain Storytelling vor und wie diese Methode dabei hilft, das Twin Peaks Model in der Praxis zu leben. In drei Sprints erarbeiten wir gemeinsam das erste Inkrement unseres Softwareprodukts. Dabei wird die Methodik Domain Storytelling, Tipps und Tricks für die Moderator:in sowie der Übergang zur Software-Architektur interaktiv vermittelt. Denn vermutlich liegt es nun an dir, die entscheidenden Impulse zur Verbesserung der Situation in deinem Projektkontext zu setzen.

Matthias Eschhold ist Softwarearchitekt und Managing Consulting bei der Novatec Consulting GmbH. Als Domain-driven-Design-Enthusiast und Experte für strukturelle Softwarequalität unterstützt er Kunden bei der Architekturarbeit in der agilen Anwendungsentwicklung und schreibt hierbei selbst aktiv Code. Außerdem vermittelt er als Trainer des iSAQB Foundation Level leidenschaftlich sein Architekturwissen.

Matthias Eschhold
Matthias Eschhold
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