KEYNOTES

Keynotes

2023 wird es wieder einen Blick über den Tellerrand mit unseren spannenden Keynotes geben! 

Keynote 07.02. : Schluss mit den digitalen Menschenrechtsverletzungen! Oder: Sind wir nicht alle ein bisschen behindert?
Peggy Reuter-Heinrich

Auch im digitalen Leben gilt das Menschenrecht auf Teilhabe. Durch Hindernisse bei digitalen Lösungen werden Nutzer oft erst zu Behinderten gemacht. Das muss sich dringend ändern! Die öffentliche Hand ist längst verpflichtet, digitale Teilhabe durch Barrierefreiheit sicherzustellen. Ab 2025 gilt dies auch für die Privatwirtschaft. Empathisch setzt Peggy Reuter-Heinrich Impulse und inspiriert zum Mitwirken. Ziel der Expertin ist, den entscheidenden Wandel beim Publikum anzustoßen. Nach diesem Vortrag werden auch Sie zum überzeugten Mitgestalter digitaler Inklusion.

Peggy Reuter-Heinrich ist IT-Unternehmerin, UX-Designerin und Expertin für digitale Barrierefreiheit. Mit jahrzehntelanger Erfahrung aus über 500 Design-Lösungen, über 100 IT-Projekten und über 2.000 Trainings-Stunden weiß sie, was die Nutzer digitaler Lösungen wirklich brauchen und wollen.  Nun strebt die mit einigen Awards geehrte UX-Designerin nach der höchsten Form von UX – nämlich sozial verantwortungsvolle Nutzer-Erlebnisse, welche die Teilhabe aller Menschen an der Digitalisierung ermöglicht.  Ihre Mission einer menschenfreundlichen IT-Welt und ihr Wissen teilt Peggy in Büchern, Videos, Vorträgen, Schulungen und Beratungen. Mit Passion und Profession setzt sie sich für soziale Gerechtigkeit und Barrierefreiheit in der digitalen Welt ein. Das tut sie auch als Gründerin einer gemeinnützigen GmbH, die mittels IT hilft. Alles in allem inspiriert sie mit dem femininen Charme einer „Women in Tech“ andere Menschen zum Mitfühlen, Nachdenken, aber insbesondere zum Handeln.

© Fotografierte Person: Peggy Reuter-Heinrich
© Fotograf: Dominik Pfau

Keynote 08.02. : Kriminelle finden jede Lücke
Eva Wolfangel

Hauptsache, die Software funktioniert erstmal. Oder wenigstens so ungefähr. Die User:innen werden uns schon auf die Bugs aufmerksam machen. Schnell raus damit, ab auf den Markt. Ok, wenn etwas Zeit ist, schauen wir noch auf die Usability. Dann kann aber wirklich keiner meckern!

Diese Haltung ist verbreitet – und sie führt zu vielen Sicherheitslücken, die Kriminelle als erstes finden und ausnutzen. Security by design ist keine Worthülse, sondern ein notwendiges Konzept. Wer Sicherheit nicht von Anfang an mitbedenkt, hat verloren. Denn sie lässt sich nicht einfach hinterher implementieren, sondern muss schon im ersten Brainstorming mit konzipiert werden. Dabei ist es besonders wichtig sich zu vergegenwärtigen, wie Kriminelle Lücken aufspüren und wie sie systematisch nach ihnen suchen. Anhand einiger Beispiele aus der Welt der Kriminellen macht Eva Wolfangel deren Denkweise nachvollziehbar und zeigt, wie vernachlässigte Sicherheitsfragen und systematische Denkfehler in der Entwicklung zu großen Problemen führen können. Die gute Nachricht: Wer sich in die Köpfe der Angreifer:innen hineinversetzt, wird künftig bei entsprechenden Denkfehlern hellhörig und hat damit schon den ersten Schritt in Richtung sicherer Systeme gemacht.

Eva Wolfangel ist preisgekrönte Journalistin, Speakerin und Moderatorin. 2019/20 war sie als Knight Science Journalism Fellow am MIT in Boston, USA. 2020 wurde sie mit dem Reporterpreis und dem Georg-von-Holtzbrinck-Preis für Wissenschaftsjournalismus ausgezeichnet, 2018 zur European Science Journalist of the Year gekürt. Sie schreibt über Themen wie künstliche Intelligenz, virtuelle Realität und Cybersecurity. Als Tech-Journalistin experimentiert sie außerdem mit neuen Formaten in der Virtuellen Realität ebenso wie im Datenjournalismus. Ihr Buch "Ein falscher Klick" über Cybersecurity erschien im November 2022 bei Penguin-Randomhouse.

Keynote 09.02. : Making sure the new platform is actually an improvement.
Christin Gornan

Since the dawn of software development, programmers have been perpetually occupied with migrating our "legacy" code to "the new platform". As soon as we finish, it is obsolete, and we need to start over. Today we are typically in the midst of moving to the cloud. We need DevOps, microservices, new frontend frameworks... there is always some new tool that promises to deliver much better value than our existing solutions. Millions - even billions - are spent on these initiatives. Are they worth it? For whom?

In this presentation we will go through various strategies and their tradeoffs. How can we work with our code bases, staff and users to maximise the actual value delivered? The answer will depend on many things. Be conscious of what exactly you are aiming to achieve.

Christin Gorman has more than 20 years experience with hands-on software development. She is currently working on a large migration project in the Norwegian healthcare sector. She has worked for both startups and large enterprises, on systems varying from real-time control systems, to e-commerce. What is important in one field is not necessarily important in others.  Both in writing and in presentations, she is known for her entertaining way of raising questions about established truths, and making people think about why they are working the way they do. Sometimes controversial, but never boring. 

© Fotograf: Chris Searle