Konferenzprogramm

 

 

 

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Thema: Produktentwicklung

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  • Dienstag
    07.02.
  • Mittwoch
    08.02.
  • Donnerstag
    09.02.
, (Dienstag, 07.Februar 2023)
09:00 - 10:30
Di 6.1
Validierung & Positionierung deiner Geschäftsidee – (Schnell und effizient wie ein Start-up!)
Validierung & Positionierung deiner Geschäftsidee – (Schnell und effizient wie ein Start-up!)

Deine Idee ist super, sagt deine Mutter. Du wirst reich, sagen deine Freunde. Aber denken das auch deine zukünftigen Kunden? Wir zeigen dir, wie du deine Mutter stolz und deine Freunde neidisch machst: Schaffe wirklichen Mehrwert für deine Kunden und entwickle ein Produkt, das erfolgreich vermarktbar ist.

Um dies zu erreichen, musst du deine Geschäftsidee erfolgreich validieren und positionieren. Dazu brauchst du kein bestehendes Geschäftsmodell (nicht mal eine Geschäftsidee!) – Glaubst du nicht? Komm zum Vortrag und wir zeigen dir, wie es geht!

Zielpublikum: Entwickler:innen, Product Manager, Projektleiter:innen, Entscheider, Founder, Product Owner
Voraussetzungen: Liebe für neue Produkte
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract:
1. Einführung in Lean Management & Business Modelling mit dem Lean Canvas
2. Warum Validierung so wichtig ist! (Nutzenhypothese und Wachstumshypothese)
- Perfect Product vs. Sales & Marketing
3. Wie validiert man richtig?
- Arten der Validierung und Experimente
- Build/Iterate/Abandon, Qualitativ vs. Quantitativ, Discovery vs. Validation, B2B vs. B2C
- Pretotyping, Prototyping, MVP
4. Hands-on: Zielgruppenanalyse, Nischendefinition, Konzept & Umsetzung
- Leitfäden für Pretotyping, Validierungsgespräche und User Tests

Sergio Morazan ist Geschäftsführer von 01 Digital Age. Er verfügt über Erfahrung als Co-Founder mehrerer Start-ups: eventgrated, 01 Digital Age etc.
Insgesamt haben wir mit 01 Digital Age bereits über 50 SaaS-Start-ups zum Erfolg geführt, über 5000 Leads generiert und über 1.000.000 Zeilen Code geschrieben.
Seine berufliche Erfahrung als Entwickler, Head of Sales, Marketing-Manager sammelte er unter anderem bei Capgemini, Deutsche Post, Sigs Datacom etc.
Unser Team umfasst 30 Experten aus den Bereichen Softwareentwicklung, Projektmanagement, Design, Growth, Sales & Marketing. Growth Hacking & Coding für SaaS-Start-ups. Wir führen Start-ups in kürzester Zeit zu einem marktfähigen Software-as-a-Service-Produkt. Dabei konzentrieren wir uns auf Growth und Tech, denn das eine kann ohne das andere nicht funktionieren. Du willst ein innovatives und stabiles SaaS-Produkt bauen? Mit zukunftsfähigen Technologien und agilen Methoden entwickeln wir dein skalierbares SaaS-System. Du willst schneller wachsen und mehr Leads und Umsätze generieren? Mit unserem Growth-Programm bringen wir dich in kürzester Zeit zu planbaren Umsätzen.

Sergio Morazan
Sergio Morazan
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09:00 - 10:45
Di 7.1
Woran man mit DDD scheitert!
Woran man mit DDD scheitert!

Fast 20 Jahre nach dem Start von Domain-driven Design (DDD) ist der Ansatz weit verbreitet - aber das ist noch keine Garantie dafür, dass DDD-Projekte auch erfolgreich beendet werden.

Dieser Vortrag zeigt typische Fehler, Missverständnisse und Probleme, die bei Domain-driven Design und insbesondere bei Strategic Design auftreten. Natürlich diskutiert die Präsentation auch, wie man solche Probleme sinnvoll lösen kann, um vielleicht nicht nur ein Scheitern zu verhindern, sondern sogar einen echten Erfolg zu landen ...

Zielpublikum: an Software-Architektur Interessierte
Voraussetzungen: Grundlegendes Verständnis von Software-Architektur
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Eberhard Wolff ist Fellow bei INNOQ und arbeitet seit mehr als fünfzehn Jahren als Architekt und Berater, oft an der Schnittstelle zwischen Business und Technologie. Er ist Autor zahlreicher Artikel und Bücher, u. a. zu Continuous Delivery und Microservices, trägt regelmäßig als Sprecher auf internationalen Konferenzen vor und streamt wöchentlich zum Thema Software-Architektur. Sein technologischer Schwerpunkt sind moderne Architektur- und Entwicklungsansätze wie Cloud, Continuous Delivery, DevOps und Microservices.

Die Domäne ist alles – 15 Jahre Erfahrung mit Domain-Driven Design
Die Domäne ist alles – 15 Jahre Erfahrung mit Domain-Driven Design

Bei der Erstellung von Software werden großartige Technologien, Programmiersprachen und Werkzeuge eingesetzt. Aber leider wird oft aus den Augen verloren, dass der entscheidende Faktor nicht die Technologie, sondern die Domäne ist.

In diesem Vortrag zeige ich euch, wie ihr die Domäne in eurer vorhandenen Software wiederentdecken und als wichtiges Mittel der Architekturverbesserung einsetzen könnt.

Zielpublikum: Architekt:innen, Entwickler:innen, Product Owner, Projektleiter:innen, Requirement Engineers
Voraussetzungen: Projekterfahrung
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract:
Bei der Erstellung von Software werden großartige Technologien, Programmiersprachen und Werkzeuge eingesetzt. Das ist gut und richtig. Aber leider wird oft aus den Augen verloren, dass der entscheidende Faktor nicht die Technologie, sondern die Domäne ist. Wenn wir die Fachsprache und die Geschäftsprozesse nicht in der Software abbilden, dann hilft sie unseren Anwender:innen nicht bei ihrer Arbeit. Keine Technologie der Welt kann uns davor schützen.

In diesem Vortrag zeige ich euch, wie ihr Probleme in eurer vorhandenen Software mit Domain-Driven Design angehen könnt.

Dr. Carola Lilienthal ist Software-Architektin und Geschäftsführerin bei der Workplace Solutions GmbH. Seit 2003 analysiert sie die Zukunftsfähigkeit von Softwarearchitekturen und spricht auf Konferenzen über dieses Thema. 2015 hat sie ihre Erfahrungen in dem Buch „Langlebige Softwarearchitekturen“ zusammengefasst.

Eberhard Wolff
Carola Lilienthal
Eberhard Wolff

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Carola Lilienthal
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09:00 - 10:45
Di 8.1
How (Not) to Measure Quality
How (Not) to Measure Quality

Measuring quality requires many questions to be answered. The most obvious ones may be: “What is quality?”, but also “How can we measure it?”, “Which metrics are most accurate?”, “Which are most practical?”.

In this talk, I share some general motivations for measuring quality. I review commonly used metrics that claim to measure quality, I rate them with regards to how they may be helpful or harmful to achieve actual goals. I give some examples how the weaknesses of one metric might be countered by another one to create a beneficial system.

Target Audience: Developers, Project Leader, Manager, Decision Makers, Quality Engineers, Testers, Product Owners
Prerequisites: Basic Software Project Experience, Rough Understanding of Software Development
Level: Advanced

Extended Abstract:
Measuring quality requires many questions to be answered. The most obvious ones may be: “What is quality?”, but also “How can we measure it?”, “Which metrics are most accurate?”, “Which are most practical?”.

In my experience, one question is often not answered or postponed until it is too late: “Why do we want to measure quality?” Is it because we want to control how well our developers are performing? Is it to detect problems early? Is it to measure the impact of changes? Is it the product or the process we care about? Is it to improve locally in a single team or globally across the company? Is there a specific problem that we are trying to solve, and if so, which one?

Instead of trying to define what software quality is – which is hard and depends on a lot of factors – we should first focus on the impact of our measuring. Some metrics may work great for one team, but not for the company as a whole. Some will help to reach your team or organizational goal, some will not help at all, and some will even have terrible side effects by setting unintended incentives. Some can be gamed, others might be harmful to motivation. Consider an overemphasis on lead time, which can lead to cutting corners. Or measuring the number of bugs found, which can cause a testers versus developers situation.

In this talk, I share some general motivations for measuring quality. I review various commonly used metrics that claim to measure quality. Based on my experience, I rate them with regards to how they may be helpful or harmful to achieve actual goals and which side effects are to be expected. I give some examples how the weaknesses of one metric might be countered by another one to create a beneficial system.

Michael Kutz has been working in professional software development for more than 10 years now. He loves to write working software, and he hates fixing bugs. Hence, he developed a strong focus on test automation, continuous delivery/deployment and agile principles.
Since 2014 he works at REWE digital as a software engineer and internal coach for QA and testing. As such his main objective is to support the development teams in QA and test automation to empower them to write awesome bug-free software fast.

The State and Future of UI Testing
The State and Future of UI Testing

UI testing is an essential part of software development. But the automation of UI tests is still considered too complex and flaky.
This talk will cover the "state of the art" of UI testing with an overview of tools and techniques. It will be shown which kind of representations are used by today's test tools and how the addressing of elements in the UI is done.
In addition, the role of artificial intelligence in the different approaches is shown and a prediction of testing tools of the future is presented.

Target Audience: Developers, Testers
Prerequisites: Basic Knowledge of UI-Testing
Level: Advanced

Extended Abstract:
UI testing is an essential part of software development. Despite technological progress, the automation of UI tests is still considered too complex to function completely without manual intervention.
In addition to classical selector-based approaches, more and more image-based methods are being pursued.
This talk will cover the "state of the art" of UI testing with an overview of tools and techniques. In particular, current problems and future developments will be discussed. Furthermore, it will be shown which kind of UI representations are used by today's test tools and how the addressing of elements in the user interface is done.
In addition, the role of artificial intelligence in the different approaches is shown and a prediction of testing tools of the future is presented on the basis of current research.

Johannes Dienst is Developer Advocate at askui. His focus is on automation, documentation, and software quality.

Michael Kutz
Johannes Dienst
Johannes Dienst
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14:00 - 14:45
Di 6.2
Viel hilft viel! – Netzwerkeffekte der Plattformökonomie für Nachhaltigkeit nutzen
Viel hilft viel! – Netzwerkeffekte der Plattformökonomie für Nachhaltigkeit nutzen

Nachhaltigkeit lebt vor allem davon, dass sehr viele einen Beitrag leisten und sich ihrer Verantwortung bewusst sind. Ein Hebel dafür liegt in der Plattformökonomie! Sie basiert darauf, schnell Communities aufzubauen und Unternehmen und Menschen zum gegenseitigen Vorteil durch Netzwerkeffekte zu verbinden. Das lässt sich auch für Nachhaltigkeit nutzen.

Wir zeigen konkrete Beispiele, wie existierende Geschäftsmodelle nachhaltiger oder neue Plattformmodelle etabliert werden können. So kann ein balanciertes Ökosystemdesign letztlich viel erreichen.

Zielpublikum: Entscheider, Designer, Manager, Architekt:innen, Projektleiter:innen, Entwickler:innen
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract:
In Digitalen Ökosystemen und der Plattformökonomie gibt es einen großen Gestaltungsspielraum und oft vielfältige Optimierungsmöglichkeiten hinsichtlich der Nutzung von Ressourcen in der realen Welt. So kann z. B. Schüttflix als Broker von Schüttgut und Schüttguttransporten über ein immer größer werdendes Netzwerk von Spediteuren optimieren und sowohl teure als auch umweltschädliche Leerfahrten minimieren.

Weil in Digitalen Ökosystemen immer das Streben nach einer gewissen Größe von Partnern und Teilnehmern da ist, lässt sich das sehr gut mit Nachhaltigkeitszielen verbinden. Sei es, dass der Hauptzweck des Digitalen Ökosystems der Nachhaltigkeit dient oder dass ein Sekundärzweck stärker auf Nachhaltigkeit ausgerichtet wird.

Digitale Ökosysteme und Plattformökonomie zielen immer darauf ab, es den Teilnehmern so einfach wie möglich zu machen: und das ist gerade bei der Erzielung von Beiträgen für Nachhaltigkeit extrem hilfreich. Wenn es (nahezu) genauso einfach ist, sich nachhaltig zu verhalten, dann werden es auch mehr Menschen tun. Wir müssen Bewusstsein schaffen, den Menschen ihre Aktionen und deren Auswirkungen transparent machen und es ihnen so einfach wie möglich machen, sich gut und nachhaltig zu verhalten.

Dieses Potenzial wird oft noch nicht ausreichend genutzt und wir wollen im Vortrag die Möglichkeiten dazu aufzeigen und bei allen Verantwortlichen im Design von Business-Modellen und Softwaresystemen dafür das Bewusstsein schärfen und Empfehlungen an die Hand geben.

Matthias Naab ist Software-Architekt und engagiert er sich seit Jahren dafür, Unternehmen digitale Ökosysteme und die Plattformökonomie besser verständlich zu machen. Er macht sich stark dafür, digitale Ökosysteme nicht nur zur Gewinnerzielung, sondern auch für Nachhaltigkeit zu nutzen.

Marcus Trapp unterstützt als Digital Designer seit vielen Jahren Unternehmen dabei, digitale Potenziale zu nutzen, insbesondere bei der Ideenfindung und initialen Ausgestaltung digitaler Ökosysteme.

Matthias Naab, Marcus Trapp
Matthias Naab, Marcus Trapp
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16:15 - 17:15
Di 6.3
User-Experience-Design mit Explainable AI
User-Experience-Design mit Explainable AI

Erklärbare KI (Explainable AI, kurz XAI) ermöglicht es, automatisiert situations- und zielgruppenspezifische Begründungen für die Empfehlungen, Prognosen und Entscheidungen von KI-Systemen zu erzeugen.

Hierdurch lassen sich nicht nur Nachvollziehbarkeit und Akzeptanz automatisierter Entscheidungen bei Endanwender:innen steigern, sondern auch Reaktions- und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Anhand praxisnaher Beispiele demonstrieren wir, wie die Methodenvielfalt Erklärbarer KI für das UX-Design genutzt werden kann.

Zielpublikum: Produktdesigner, UX-Designer, Projektverantwortliche, Datenwissenschaftler, Entscheidungsträger
Voraussetzungen: Grundkenntnisse im UI/UX-Design
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract:
Methoden der Erklärbaren KI (Explainable AI, kurz XAI) werden vor allem zur Analyse und Kontrolle von komplexen KI-Systemen eingesetzt. So nutzen Data Scientists Ansätze wie Partial Dependence Plots oder SHAP, um zu ergründen, welchem Teil der Eingabedaten ein Machine-Learning-Modell besondere Bedeutung zugemessen hat.

Doch Erklärbare KI lässt sich auch zur Gestaltung der User Experience für Endanwender:innen nutzen. “Warum erhalte ich ausgerechnet diese Empfehlung?” “Woran wurde bei dieser E-Mail ein Phishing-Verdacht erkannt?” “Warum ist der prognostizierte Verkaufspreis meiner Immobilie so niedrig?” Fragen dieser Art stellen sich häufig, wenn Nutzer:innen mit Anwendungen und Prozessen in Kontakt kommen, bei denen im Hintergrund ein KI-System am Werk ist, das auch für seine Entwickler:innen eine “Black Box” darstellt.

Erklärbare KI ermöglicht es, automatisiert situations- und zielgruppenspezifische Begründungen für KI-Entscheidungen zu erzeugen. Hierdurch lassen sich nicht nur Nachvollziehbarkeit und Akzeptanz automatisierter Entscheidungen steigern, sondern auch Reaktions- und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.

Neben einer allgemeinen Einführung in das Thema “User-Centric Explainable AI” demonstrieren wir anhand von praxisnahen Beispielen, wie die mittlerweile verfügbare Methodenvielfalt Erklärbarer KI ausgeschöpft und zur Gestaltung der Interaktion von Endanwender:innen genutzt werden kann.

Kilian Kluge arbeitet als Co-Gründer von Inlinity daran, mit Explainable AI Anwendungsbereiche für KI-Systeme zu erschließen, in denen bislang regulatorische oder unternehmerische Risiken einem Einsatz entgegenstehen. Zuvor war er mehrere Jahre als IT-Berater und Entwickler in der deutschen Finanzbranche tätig und hat an der Universität Ulm zu nutzerzentrierter KI promoviert.

Kilian Kluge
Kilian Kluge
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17:45 - 18:45
Di 6.4
Shift Left: Der Turnaround der digitalen Produktentwicklung
Shift Left: Der Turnaround der digitalen Produktentwicklung

Shift Left ist, unterschiedliche Prozesse möglichst frühzeitig und direkt im Rahmen der Software-Entwicklung einzusetzen. Während es aus dem Test-Umfeld kommt, hat es große Auswirkungen auf alle Felder der Produktentwicklung. Product Owner und Unternehmen sind nicht auf diesen Mindset Change vorbereitet.

Alte Prozesse, Big Design upfront, Legacy, mangelnde Kenntnis bei der Produktentwicklung: Mit der ganzheitlichen Shift-Left-Denke gelingt der Turnaround zu äußerst werthaltigen Produkten.

Zielpublikum: Product Owner, Produktverantwortliche, Manager, Projektleiter:innen, Entscheider
Voraussetzungen: Produkt-/Projekt-/Management-Erfahrung, agile Methoden
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract:
Der Vortrag führt in Shift Left ein und erklärt, wie in der Produktentwicklung anders gehandelt werden muss.

Product Owner, Produktverantwortliche und Manager in Organisationen erfahren, welchen Upskill sie benötigen, und wie Rahmenbedingungen zu verändern sind, damit die Benefits dieser Denkweise gehoben werden können.

Björn Schotte ist Geschäftsführer der MAYFLOWER GmbH. Er berät Kunden in Fragen der Digitalen und Agilen Transformation. Die mehr als 100-köpfige Crew der MAYFLOWER realisiert moderne, zukunftsweisende Software-Lösungen in agilen Teams.
Mit Erstaunen und forschender Neugier ist er seit 2005 auf lebenslanger agiler Reise unterwegs. Er ist auf Xing (https://www.xing.com/profile/Bjoern_Schotte), LinkedIn (https://www.linkedin.com/in/bjoernschotte/), Twitter (https://twitter.com/BjoernSchotte) und Slideshare (https://de.slideshare.net/BjoernSchotte) zu finden.

Björn Schotte
Björn Schotte
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, (Mittwoch, 08.Februar 2023)
09:00 - 10:45
Mi 6.1
Kleiner Wanderführer für IT-Systeme
Kleiner Wanderführer für IT-Systeme

Firmen können kaum noch IT-Systeme neu entwickeln, ohne dass existierende Funktionalität mitwandert. Vor die Aufgabe gestellt, ein System von einem Fremdanbieter in eine Public Cloud zu überführen, hat sich gezeigt, dass hilfreiche Wanderführer rar sind.
Diese Session strukturiert Entscheidungswege und Erkenntnisse bei Cloud-basierten Migrationsvorhaben - abgeleitet aus der Migration und Modernisierung von einem Konsumenten-Service mit 6 PB Daten und ca. 2 Mio. Nutzern.

Zielpublikum: Business-Architekt:innen, Entwickler:innen, Projektleiter:innen, Manager, Entscheider
Voraussetzungen: Erfahrung mit IT-Projekten
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract:
Wanderungen versprechen Entspannung, Panorama oder Sehenswürdigkeiten auf dem Weg. Selten steht bei der Planung die erwartete Anstrengung im Vordergrund. Ähnlich ist es mit Cloud-Migrationen: Der positive Beitrag zur geschäftlichen Entwicklung lockt, aber nicht ohne Mühe.

Wir streifen die folgenden Etappen:
1. Tourenplanung: Wie wähle ich den richtigen Migrationsweg, aka. die "Migrationsstrategie"
2. Lohnt sich der Weg: Wie überzeuge ich Entscheider, ein solches Vorhaben zu sponsoren
3. Auf dem Weg bleiben: Wie managt man den Migrationsfortschritt?
4. Bleibende Erinnerungen: Wie begegnet man übergroßen Erwartungen und vermeidet Enttäuschung bei Endkunden und Produktverantwortlichen?

Bernd Rederlechner ist einer der Principal Lead Architects von T-Systems mit Schwerpunkt "Digitale Lösungen". Er war verantwortlich für die Lieferung von kleinen Innovationsprojekten, aber auch von wirklich großen Landschaftsvorhaben, wo er immer eine Balance zwischen Product Owner, Dev, Ops, Test und Security finden musste. Heute liegt seine Passion im Aufbau von Teams, die digitale Ideen zur Reality machen können - für Kunden und für die Deutschen Telekom.

Balancing Legacy and Innovation: Taking your IBM Mainframe on the Modernization Journey
Balancing Legacy and Innovation: Taking your IBM Mainframe on the Modernization Journey

Modernization projects are not a straight line as there’s no one-stop shop. Balance is definitely the right word: we talk here about finding the proper trade-off between quality/costs/timeframe requirements and customized patterns for a successful legacy system modernization. Based on actual use cases, we’ll discuss the available solutions (ERP implementation, code rewriting, middleware, cloud…), and see why combining the relevant tools is key.
Let us take you on a modernization journey and get your IBM mainframe to embrace innovation!

Target Audience: Architects, Developers, Project Leaders, Chief Information Officers
Prerequisites: IBM i (AS400) and IBM z environments, mainframes, software development
Level: Advanced

Extended Abstract:
Trusted by major players in the insurance, banking, industrial and public services, IBM i and IBM z mainframes are undoubtedly powerful and reliable. Yet, the core business applications developed decades ago are no longer suited for today's requirements nor for tomorrow's innovations. Issues are piling up: maintenance, regulations, cybersecurity, mobility, UX/UI, technical debt … all made worse by the lack of skilled and motivated developers able to untangle layers of spaghetti legacy COBOL or RPG codes.

When the Total Cost of Ownership (TCO) is rising, some may consider simply shifting to modern architectures. Remember the massive rush to a famous ERP in the 2000s? Disarray, downtime, sleepless nights dreading data loss … History has taught us that forced march towards efficiency is possible but also that balance to consider the actual business environment and needs could have been a far better solution, both for systems and people.
Successful modernization is about making the most of the existing mainframe (remember, IBM i and IBM z systems are powerful and reliable!), adapting it to the latest IT trends and strategically relocating applications, inside or outside the mainframe.

Let us introduce you to an interesting use case we had a few years ago: this financial institution, specialized in consumer loans, is struggling with the obsolescence of its mainframe core business applications:
•    Accounting
•    Human resources and payroll
•    Customer Relationship Management (CRM)
•    Documentary reporting

Lately, legacy applications had had issues to address new demands from their various users (accountants, HR, sales, management):
•    How to work over 2 accounting exercises?
•    How to add new data and issue monthly statements of account?
•    How to call an external webservice to check customer solvency?
•    How to cope with the stricter compliance checks requested by financial regulations?
•    How to secure remote access for other branches?
•    How to provide a modern, secure and multi-session interface?
•    How to offer mobile access to all kinds of devices?

We’ll discuss a fully customized and easy to implement solution to modernize:
developers’ workstations: Java Integrated Development Environment (IDE)
systems and software: migration, decommissioning, revamping, middleware, runtime, mobile connectivity, web services, cloud
Let’s dive together into this real-world use case and deploy the full array of modernization tools to support this financial institution in her quest for innovation.

Firas Al-Shawi is passionate about software modernization and always has the focus to keep softwares future-proof. He is Senior Consultant and Productmanager working for EasiRun Europa GmbH.

Julie Dumortier is a lifelong entrepreneur with a passion to ‘Simply solve complex problems'. She is President of Metrixware Systemobjects, the French ISV specialized in mainframe modernization.

Bernd Rederlechner
Firas Al-Shawi, Julie Dumortier
Firas Al-Shawi, Julie Dumortier
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11:00 - 11:45
Mi 6.2
Modern Product Leadership – Solution-Focused Coaching Skills as Enabler for High Performance
Modern Product Leadership – Solution-Focused Coaching Skills as Enabler for High Performance

As Product Leaders, the methods we use are fairly easy to understand but the collaboration with others to get to the desired results sometimes is a hard nut to crack in a complex software engineering world. This talk will provide insights in solution-focused coaching skills being used in the product role and break the common belief that coaching is only relevant for Agile Coaches. It will show how solution-focused coaching skills have been used to solve several challenges on individual, team and organizational level.

Target Audience: Product Leader, Product Owner, Product Executives, Agile Coaches, Scrum Master
Prerequisites: Experience in Product Management / Product Ownership
Level: Advanced

Extended Abstract:
In product management, there are a lot of methods we use (user stories, product backlogs, impact mapping, etc.) and usually they are easy to understand. However, to be truly successful we have to closely work together with people to get to the desired results and in a complex world - this sometimes feel tedious. We have to communicate strategy, manage different expectations, have to lead great user interviews, get devs and all other stakeholders on board, deal with "resistance" and emotional customers and users. Our stakeholders expect a lot from us and sometimes it just feels overwhelming.

Solution-focused coaching skills can help to improve communication towards stakeholders, deal with "resistance" in a helpful way, come to collaborative (and also better) results much faster and much more. The solution-focused mindset and toolbox helped me personally to improve collaboration not only in my Scrum team but also in the Product Leader team and the overall organization. It enabled me to benefit from emotional customers to the advantage of the product. I lead much more efficient meetings now and use the full potential of user interviews to get and understand the core need. And in the end, everything leads closer to the general goal of Product Leaders: maximizing the value for the user.

The goals of this talk are to provide insights in solution-focused coaching skills being used in Product Leader roles and break the common belief that coaching is only relevant for Scrum Masters and Agile Coaches. It will provide small learning nuggets (f. e. linguistic turns, powerful questions for "resistance") and real-life examples how solution-focused coaching skills have been used to solve several challenges on individual, team and organizational level.

The one thing that Alexander Angelo Giurca enjoys most is when he sees that he can support individuals or teams to get one step further. He has done this since he started his professional career. His begin was building up a boutique consultancy focusing on unconventional business modelling and change formats for big corporations (mostly management teams) which helped them one step towards more innovation. Then he was in a consultant role focusing on executives, supporting them in product development. Now he is Product Owner at Untis GmbH for a 5 mio. users software that enables schools to run smoothly. And when he comes to OOP, he is in the solution-focused consultancy team at sinnvollFÜHREN GmbH. He also supports other product companies and leaders as a solution-focused coach and sparring partner and run Training from the BACK of the Room workshops as a certified trainer. He is really passionate about what he does and always very excited to share his knowhow!

Alexander Angelo Giurca
Alexander Angelo Giurca
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14:30 - 15:30
Mi 6.3
Wirklich wirkungsvolle Produkte entwickeln mit Business Stories
Wirklich wirkungsvolle Produkte entwickeln mit Business Stories

Häufig liegt unser Fokus bei der Entwicklung auf Ergebnissen. Wir betrachten Produktinkremente und bewerten die Geschwindigkeit des Teams. Dabei vergessen wir oft, dass die Ergebnisse Wirkung für alle erzielen sollen, die Interesse am Produkt haben.
Business Stories richten unsere Aufmerksamkeit auf Wirkung und helfen uns, diese zu formulieren. Um frühzeitig eine Wirkung zu erzielen, lassen sich Business Stories ähnlich wie Epics und User Stories klein schneiden. So können wir die Wertschöpfung optimieren und früh Feedback zur Wirkung erhalten.

Zielpublikum: Product Owner, Produktmanager, Projektleiter:innen, Requirements Engineers, Business Analysten
Voraussetzungen: Die Teilnehmer sollten agile Vorkenntnisse haben und mind. die Scrum-Nomenklatur kennen
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract:
In agilen und nicht-agilen Entwicklungen liegt unser Fokus nach wie vor auf Ergebnissen. Wir betrachten Produktinkremente, bewerten die Geschwindigkeit / Velocity des Teams und zählen die Anzahl der Features. Dabei vergessen wir allzu oft, dass die Ergebnisse am Ende wertvoll sein müssen. Sie sollen Wirkung für alle erzielen, die irgendein Interesse am Produkt haben.

Die bekannten Artefakte wie Epics und User Stories konzentrieren sich auf die Ergebnisse. Business Stories hingegen richten unsere Aufmerksamkeit auf Wirkung und helfen uns, diese zu formulieren. Um frühzeitig eine Wirkung zu erzielen, lassen sich Business Stories ähnlich wie Epics und User Stories klein schneiden. So können wir die Wertschöpfung optimieren und früh echtes Feedback zur Wirkung erhalten.

Take aways:
1. Planung sollte sich immer an den Wirkungen für Kunden und das eigene Unternehmen ausrichten (und nicht am Ergebnis/Produkt).
2. Die so entstandenen Business Stories lassen sich so zerlegen, dass kleinere Business Stories entstehen und früher Wert geschaffen wird.
3. Business Stories brauchen i.d.R. bereichsübergreifendes Arbeiten.

Stefan Roock (it-agile) hilft Unternehmen, Führungskräften und Teams dabei, ihre Potenziale zu entfalten - hin zu erfolgreichen Unternehmen, die ihre Kunden und Mitarbeiter begeistern. Er ist davon überzeugt, dass dazu strukturelle, personelle und interpersonelle Themen im Zusammenspiel adressiert werden müssen.
Stefan Roock hat seit 1999 agile Ansätze in Deutschland maßgeblich mit verbreitet und weiterentwickelt. Zunächst hat er als Entwickler in agilen Teams, später als Scrum Master/Agile Coach und Product Owner gearbeitet. Heute arbeitet er zusammen mit seinen Kollegen daran, dass Unternehmen langfristig mit agilen Denk- und Arbeitsweisen erfolgreich sind. Dabei fokussiert er auf agile Leadership.
Er ist regelmäßiger Sprecher zu agilen Themen auf Konferenzen, bei User Groups und in Unternehmen. Außerdem schreibt er Bücher und Artikel zu agilen Themen.

Dr. Wolf-Gideon Bleek ist Agile Engineering Evangelist bei der it-agile GmbH. Er verfügt über langjährige Erfahrung aus agilen Softwareprojekten unterschiedlicher Größe aus der Perspektive Entwickler, Architekt, Projektleiter, Berater und Abteilungsleiter. Sein Schwerpunkt liegt in der Verknüpfung von Softwaretechnik und agilem Vorgehen. Dabei versucht er, Technik so einzusetzen, dass sie für das Projekt angemessen und dem Prozess dienlich ist.

Stefan Roock, Wolf-Gideon Bleek
Stefan Roock, Wolf-Gideon Bleek
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14:30 - 15:30
Mi 8.3
Test-Driven Requirements Engineering: Agile Testing in Practice
Test-Driven Requirements Engineering: Agile Testing in Practice

Requirements engineering like testing require balance of value and risk. Agile requirements engineering and testing with test-driven requirements engineering (TDRE) balances project risks and cost. Clear advantage: Requirements are understandable, testable, and directly applicable as test case. Lead time and costs in testing are reduced by up to thirty percent.

This presentation at OOP 2023 will practically introduce to agile requirements engineering and test with TDRE. A case study demonstrates an industry use of TDRE.

Target Audience: Project Managers, Architects, Analysts, Requirements Engineers, Product Owners, Software Engineers
Prerequisites: None
Level: Advanced

Extended Abstract:
Requirements engineering like testing require balance. Balance is about balancing value and risk. Requirements must be good enough to mitigate risks but yet not overly specific to contain effort. Same for test, which though never complete needs to address those areas with highest risk.

Requirements engineering and testing belong together. Historically, testers have often only seen the requirements after the system has already been partially implemented. This had two serious disadvantages. On the one hand, insufficient requirements quality came far too late to the table. On the other hand, it was quite a lot of extra work without deriving suitable test cases in the context of requirements definition. A lot of additional work and long correction loops were the result.

Only an agile balance of risk-oriented coverage and testable requirements can improve test effectiveness. Such risk-oriented work also optimizes requirements engineering. Instead of paralysis by analysis in defining numerous requirements, test-driven requirements engineering (TDRE) focusses on specifying what is necessary and of high risk or high value.

TDRE is straight-forward: Test cases are developed in parallel to the requirements. Thus, the feasibility of the requirements is analyzed much faster than in the traditional sequential approach, in which tests are specified relatively late. The test cases are initially described in the same structure as the requirements and as a supplement to the respective requirements. This shifts Test-Driven Development (TDD), which has already proven itself as relevant agile methodology, to the specification level. Regression tests are attributed in order to prepare for later automation. The effort required for testing can be better estimated on this basis, and project and quality risks are thus reduced.
TDRE follows a triple peak model, which is connecting requirements (i.e., needs), design (i.e., solution) and test (i.e., the product).

It intertwines three perspectives:
•    Market perspective: “How can I meet customer satisfaction and needs?”
•    Design perspective: “How can I implement the solution to meet requirements?”
•    Testing perspective: “How can I find a defect and cause the product to fail?”

Here some guidance from our projects, which we will further illustrate in this presentation:
•    Every single functional requirement has at least one acceptance check, which is either fulfilled or not fulfilled and serves as the agile DoD (definition of done).
•    Each individual quality requirement is described with numerical values that can be measured.
•    Business rules are defined so that it can be determined whether they are true or false.
•    Business and data objects are defined with all their attributes, types and states so that they can be set and validated at test time.
•    System interfaces such as GUIs, reports and service interfaces are included in the requirements document so that values can be assigned to them.
•    All use cases have pre- and post-conditions that can be generated and validated.
•    All text is marked so that it can be automatically processed to generate test cases.

Agile requirements engineering and testing with test-driven requirements engineering (TDRE) balances project risks and cost. Clear advantage: Requirements are understandable, testable, and directly applicable as test case. Lead time and costs in testing are reduced by up to thirty percent. This presentation at OOP 2023 will practically introduce to agile requirements engineering and test with TDRE. A case study from medical cybersecurity demonstrates an industry use of TDRE.

Christof Ebert is managing director at Vector Consulting Services. He supports clients around the world in agile transformations. Before he had been working for ten years in global senior management positions. A trusted advisor and a member of several of industry boards, he is a professor at the University of Stuttgart and at Sorbonne in Paris. He authored several books including "Requirements Engineering" published by dPunkt and in China by Motor Press. He is serving on the editorial Boards of "IEEE Software" and "Journal of Systems and Software (JSS)".

Christof Ebert
Christof Ebert
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17:00 - 18:00
Mi 6.4
Domain Storytelling – ein wirkungsvolles Werkzeug für modernes Produktmanagement
Domain Storytelling – ein wirkungsvolles Werkzeug für modernes Produktmanagement

Product Owner treffen regelmäßig Entscheidungen in der Produktentwicklung, die eine fundierte Kenntnis der Fachdomäne und versteckte Anforderungen an wertstiftende Anwendungsfälle und Features erfordern.

Am Beispiel einer komplexen Softwareentwicklung wird der flexible, zeitsparende Einsatz von Domain Storytelling aufgezeigt, um die Qualität fachlicher Entscheidungen zu verbessern. Dazu gehören u. a. die Problemraumanalyse, SOLL-Szenarios im Lösungsraum, strategisches Design (DDD), Releasemanagement (MVP) und arbeitssparendes Dokumentieren.

Zielpublikum: Product Owner (m/w/d), Business Analysts, Manager, Architekt:innen, Entwickler:innen
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract:
Was lernt man:
• Eine kurze Einführung in Domain Storytelling
• Konkrete Beispiele zum Einsatz des Werkzeugs in der Anforderungsermittlung und Softwareentwicklung
• Den Einsatz des Open-Source-Tools Domain Story Modeler Egon.io zum Entwickeln von Szenario-Diagrammen
• Den Zusammenhang von Domain Storytelling und Domain-Driven Design in der Aufgabenstellung Strategisches Design

Carsten Lill (WPS – Workplace Solutions GmbH) interessiert sich für alles, was hilft, Projekte von der Vision bis hin zur Anforderung kollaborativ aufzusetzen. Er berät Kunden im Kontext agiles Projekt- und Anforderungsmanagement, arbeitet als Agiler Coach und hat viel Freude daran, seine Erfahrungen als praxisnaher Trainer in Schulungen weiterzugeben.

Carsten Lill
Carsten Lill
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, (Donnerstag, 09.Februar 2023)
11:00 - 11:45
Do 4.2
Lose Kopplung im Frontend mit 'Hotwire: HTML over the wire' oder auch nieder mit den SPAs
Lose Kopplung im Frontend mit 'Hotwire: HTML over the wire' oder auch nieder mit den SPAs

Heutzutage führt kein Weg an Single-Page Applications vorbei. Ob React, Angular, VueJS oder eines der anderen Frameworks. Die Standardantwort auf die Frage nach der Frontend-Architektur heißt SPA. Doch was kaum jemand bemerkt:

Die SPA-Idee ist legacy! Mit AngularJS wurde vor 10 Jahren diese Idee bereits umgesetzt.

Ich möchte im Vortrag zeigen, aufgrund welcher Frontend-Probleme man ursprünglich SPAs entwickelt hat und ob es für diese Probleme nicht heutzutage innovativere Lösungen gibt: Hier kommt Hotwire ins Spiel!

Zielpublikum: Architekt:innen, Entwickler:innen, Frontend, Backend
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract:
Hier kommt Hotwire ins Spiel, das mit einer sehr schlauen, auf low-level Standards setzenden Lösung ganz neue Möglichkeiten für saubere Architekturen schafft, ohne die UX-Vorteile einer SPA zu verlieren!
Ganz anders als SPAs lässt sich mit Hotwire eine lose Kopplung und geringe Abhängigkeiten zwischen verschiedenen Teams wahren und so Skalierungsfähigkeit erhalten.

Wenn ihr die Technologie kennenlernen und gleichzeitig ihren positiven Effekt auf Teams und Abhängigkeiten erfahren wollt, dann kommt gern vorbei!

Benedikt Stemmildt ist CIO von Blume2000. Er ist leidenschaftlicher Software-Architekt, Full-Stack-Entwickler und Speaker mit Begeisterung für Technologie, Architektur und Organisation.

Benedikt Stemmildt
Benedikt Stemmildt
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14:30 - 15:30
Do 4.3
Komponierbare UI-Komponenten
Komponierbare UI-Komponenten

Mit React kam die Welt der Webentwicklung zum ersten Mal mit der funktionalen Programmierung in Kontakt und war verliebt. Doch das Versprechen simpler, nachvollziehbarer Programmlogik wird bei komplexeren Anwendungen oft nicht eingelöst. Das grundlegende Problem ist, dass wir unsere Programmstücke im Frontend zwar Komponenten nennen, uns aber die wichtigste Zutat aus der funktionalen Programmierung fehlt, um diese Benennung rechtfertigen zu können: Komposition. Dass es auch anders geht, zeigt dieser Vortrag.

Zielpublikum: Architekt:innen, Entwickler:innen, Entscheider
Voraussetzungen: Grundlegendes technisches Verständnis moderner Frontend-Frameworks wie React, Vue, Angular etc.
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract:
Ein Jahrzehnt ist es mittlerweile her, dass React das Frontend revolutionierte. Die Welt der Webentwicklung kam zum ersten Mal mit der funktionalen Programmierung in Kontakt und war verliebt. Doch das Versprechen simpler, nachvollziehbarer Programmlogik wird bei komplexeren Anwendungen oft nicht eingelöst. Wir greifen wieder auf Hilfsmittel zurück, die wir eigentlich abschütteln wollten: Globaler Zustand, mutierbare Daten. Das grundlegende Problem ist, dass wir unsere Programmstücke im Frontend zwar Komponenten nennen, uns aber die wichtigste Zutat aus der funktionalen Programmierung fehlt, um diese Benennung rechtfertigen zu können: Komposition.

Dass es auch anders geht, zeigt dieser Vortrag. Wir führen ein in die Welt komponierbarer Komponenten. Das ist eine Welt ohne Redux und ohne Callbacks, aber dafür mit guter Testbarkeit, exzellenter Wiederverwendbarkeit und hervorragendem seelischem Wohlbefinden. Wir setzen damit die Versprechen der funktionalen Programmierung fort, insbesondere für sehr komplexe Anwendungen.

Markus Schlegel ist Software-Architekt bei der Active Group GmbH in Tübingen. Wir entwickeln Software ausschließlich mit funktionaler Programmierung. Markus interessiert sich neben der funktionalen Programmierung auch für GUI-Design, Nebenläufigkeit und Formale Methoden.

Markus Schlegel
Markus Schlegel
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