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Thema: Nachhaltigkeit

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, (Montag, 06.Februar 2023)
18:30 - 20:00
Nmo 3
SUSTAIN_ability – Wandel gestalten aus innerer Kraft und Freude
SUSTAIN_ability – Wandel gestalten aus innerer Kraft und Freude

Unsere Welt wandelt sich, und wir brauchen Wandel. Jedoch nicht zufälligen, sondern bewusst gestalteten Wandel. Gemeinsam statt durch Einzelne.
Aktuell packen wir das nur völlig ungeschickt an. Durch Druck, Zeigefinger auf andere, Schuld und Scham kommen wir gesellschaftlich nicht weiter. Schlimmer noch: All das raubt uns die notwendige Energie für echten Wandel im Alltag.
Wir können Wandel leben und gestalten, aus innerer Kraft heraus, mit Freude und Kreativität. Dazu braucht es Raum, Innehalten und ein Sich-wieder-verbinden.

Zielpublikum: Alle, denen dämmert, dass sie viel mehr können, als sie täglich tun
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract:
Unsere Welt wandelt sich, und wir brauchen Wandel. Jedoch nicht zufälligen, sondern bewusst gestalteten Wandel. Gemeinsam statt durch Einzelne.
Aktuell packen wir das nur völlig ungeschickt an. Durch Druck, Zeigefinger auf andere, Schuld und Scham kommen wir gesellschaftlich nicht weiter. Schlimmer noch: All das raubt uns die notwendige Energie für echten Wandel im Alltag.

Viel unserer menschlichen Energie verfällt auf zwei Bereiche:
Erstens in die Aufregung über Dinge, die geschehen sind oder geschehen werden - und die wir (scheinbar) nicht beeinflussen können. Damit nähren wir nicht nur unser Ohnmachtsgefühl und stärken in unserem neuronalen Netz die Gewohnheitsbahnen für Ärger und Aufregung - was zur Folge hat, dass wir uns über die Jahre hinweg immer besser aufregen können und uns dazu immer kleinere Anlässe reichen.
Sondern, viel schlimmer noch, wir verleugnen unsere Verantwortung und Gestaltungskraft. Dadurch können wir gut weiter in dem Job "funktionieren", den wir zwar nicht mögen, aber der unserer Komfortzone so gut entspricht, dass wir damit genug Geld verdienen. Wir können dann beruhigt unsere Zeit beim Sudoku oder vor der Playstation totschlagen, weil es auf uns ja eh nicht ankommt. Und wir können uns wunderbar in allen Feldern von Ersatzbefriedigung austoben, weil der Großteil unseres Lebens zwar ganz angenehm ist, uns aber nicht glücklich macht, uns nicht erfüllt.

Wenn wir uns nachhaltigen Wandel auf dieser Welt wünschen - und inzwischen sollte klar sein, dass wir genau das brauchen, wenn wir als menschliche Spezies überleben wollen -, dann sollten wir unsere Energie nutzen, um zu diesem Wandel beizutragen.

Und in diesem Beitrag gibt es keinen moralischen Zeigefinger. Ich werde Ihnen nicht sagen, was zu tun und zu lassen ist. Ich werde keinen 5-Punkte-Plan vorstellen und Ihnen keinen nächsten Schritt vorschlagen.

Warum nicht?
1. Weil ich es nicht kann. Ich bin ein Mensch - Sie sind ein anderer. Jede(r) hat eigene Baustellen zu meistern und zugleich auch ureigene Motivationsquellen: Tätigkeiten und Wirkungsfelder, die uns so begeistern, dass sie uns Energie geben, statt uns Energie zu kosten. Diese gilt es, individuell zu finden!
2. Weil ich es nicht möchte. Es wäre anmaßend, denn es würde meine Ziele über Ihre Ziele stellen. Und das ist genau das, was uns den Großteil des Leides unserer aktuellen Welt eingebracht hat - und immer noch einbringt. Wir alle dürfen lernen, mehr unseren eigenen Zielen, statt denen anderer zu folgen. Nicht den Zielen des Egos, sondern den Zielen unseres Herzens.

Wir können Wandel leben und gestalten, aus innerer Kraft heraus, mit Freude und Kreativität. Dazu braucht es Raum, Innehalten und ein Sich-wieder-verbinden.

In dieser Session werde ich Ihnen dazu ein paar Tools zeigen und wir werden diese gemeinsam ausprobieren. Einige, die uns helfen, unseren wirklichen Wünschen ein bisschen besser auf die Schliche zu kommen. Und einige, die dazu dienen, überhaupt in einen Gestaltungsmodus zu kommen. (Denn Studien zufolge befinden wir Menschen uns im Durchschnitt mindestens 50 % im Autopilotmodus und haben 95 % der heutigen Gedanken auch gestern schon gedacht. Wir drehen uns also, gelinde gesagt, unbewusst im Kreis.)
Auch das Miteinander wird hierbei nicht zu kurz kommen.

Melanie Wohnert ist Diplom-Mathematikerin, ehemalige IT-Führungskraft und begeisterte Agilistin.
Achtsamkeit veränderte ihr Leben in kleinen Schritten und in vielerlei Hinsicht. Heute ist sie selbstständige Trainerin, lehrt Agilität, Achtsamkeit und Mitgefühl (MSC) in Unternehmen sowie in Schulen. Sie leitet zudem den Trainer-Zertifizierungslehrgang für "Mindfulness in Organisationen" (MIO) in Süddeutschland.

Melanie Wohnert
Melanie Wohnert
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, (Dienstag, 07.Februar 2023)
14:00 - 14:45
Di 6.2
Viel hilft viel! – Netzwerkeffekte der Plattformökonomie für Nachhaltigkeit nutzen
Viel hilft viel! – Netzwerkeffekte der Plattformökonomie für Nachhaltigkeit nutzen

Nachhaltigkeit lebt vor allem davon, dass sehr viele einen Beitrag leisten und sich ihrer Verantwortung bewusst sind. Ein Hebel dafür liegt in der Plattformökonomie! Sie basiert darauf, schnell Communities aufzubauen und Unternehmen und Menschen zum gegenseitigen Vorteil durch Netzwerkeffekte zu verbinden. Das lässt sich auch für Nachhaltigkeit nutzen.

Wir zeigen konkrete Beispiele, wie existierende Geschäftsmodelle nachhaltiger oder neue Plattformmodelle etabliert werden können. So kann ein balanciertes Ökosystemdesign letztlich viel erreichen.

Zielpublikum: Entscheider, Designer, Manager, Architekt:innen, Projektleiter:innen, Entwickler:innen
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract:
In Digitalen Ökosystemen und der Plattformökonomie gibt es einen großen Gestaltungsspielraum und oft vielfältige Optimierungsmöglichkeiten hinsichtlich der Nutzung von Ressourcen in der realen Welt. So kann z. B. Schüttflix als Broker von Schüttgut und Schüttguttransporten über ein immer größer werdendes Netzwerk von Spediteuren optimieren und sowohl teure als auch umweltschädliche Leerfahrten minimieren.

Weil in Digitalen Ökosystemen immer das Streben nach einer gewissen Größe von Partnern und Teilnehmern da ist, lässt sich das sehr gut mit Nachhaltigkeitszielen verbinden. Sei es, dass der Hauptzweck des Digitalen Ökosystems der Nachhaltigkeit dient oder dass ein Sekundärzweck stärker auf Nachhaltigkeit ausgerichtet wird.

Digitale Ökosysteme und Plattformökonomie zielen immer darauf ab, es den Teilnehmern so einfach wie möglich zu machen: und das ist gerade bei der Erzielung von Beiträgen für Nachhaltigkeit extrem hilfreich. Wenn es (nahezu) genauso einfach ist, sich nachhaltig zu verhalten, dann werden es auch mehr Menschen tun. Wir müssen Bewusstsein schaffen, den Menschen ihre Aktionen und deren Auswirkungen transparent machen und es ihnen so einfach wie möglich machen, sich gut und nachhaltig zu verhalten.

Dieses Potenzial wird oft noch nicht ausreichend genutzt und wir wollen im Vortrag die Möglichkeiten dazu aufzeigen und bei allen Verantwortlichen im Design von Business-Modellen und Softwaresystemen dafür das Bewusstsein schärfen und Empfehlungen an die Hand geben.

Matthias Naab ist Software-Architekt und engagiert er sich seit Jahren dafür, Unternehmen digitale Ökosysteme und die Plattformökonomie besser verständlich zu machen. Er macht sich stark dafür, digitale Ökosysteme nicht nur zur Gewinnerzielung, sondern auch für Nachhaltigkeit zu nutzen.

Marcus Trapp unterstützt als Digital Designer seit vielen Jahren Unternehmen dabei, digitale Potenziale zu nutzen, insbesondere bei der Ideenfindung und initialen Ausgestaltung digitaler Ökosysteme.

Matthias Naab, Marcus Trapp
Matthias Naab, Marcus Trapp
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14:00 - 14:45
Di 9.2
Klimawandel trifft DevOps – DevGreenOps
Klimawandel trifft DevOps – DevGreenOps

Angetrieben durch Bewegungen wie Fridays For Future hat sich unser Fokus wieder auf die Klimaveränderung gerichtet. Unternehmen achten immer mehr darauf, klimaneutral zu werden und/oder klimaneutrale Produkte zu liefern.

Was hat das eigentlich für Auswirkungen auf unser herkömmliches IT-Verständnis? Machen wir einfach weiter wie bisher? Gibt es Einflüsse auf die DevOps-Bewegung?

Dieser Vortrag versucht Aufklärung und gibt erste Schritte, wie wir unsere Denkweise anpassen können.

Zielpublikum: Alle DevOps-Fans, Entscheider
Voraussetzungen: Cloud Verständnis, DevOps
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract:
DevOps und eigentlich auch die agile Bewegung stellen eine hohe Valueorientierung in den Fokus, und zwar Valueorientierung für den Kunden.

Ist das überhaupt noch gültig? Oder können wir bestehende Methodiken wie Wertstromanalysen noch weiterhin benutzen?

Zudem schauen wir uns an, wie uns Cloudprovider helfen bei der Unterstützung, CO2-Emissionen erst mal zu verstehen. Wie schon in Gemba, heißt es zunächst, den Verbrauch zu sehen und danach Maßnahmen zur Verbesserung durchzuführen.

Was können Maßnahmen sein? Da werden wir uns auch paar Beispiele ansehen. Unter anderen neue Faktoren in der Auswahl einer Cloudregion.

Justus Graumann hat es nach dem Studium in die IT-Branche verschlagen und seit 20 Jahren ist er, meistens im Java-Bereich, für verschiedene Unternehmen tätig. Seit nun mehr einigen Jahren ist er an verschiedenen Transformationsprojekten in der SwissRE beteiligt und gerade dabei, in seiner Domaine IT DevOps-Themen voranzutreiben. Nebenbei hält er auf diversen Konferenzen & MeetUps Vorträge.

Justus Graumann
Justus Graumann
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, (Mittwoch, 08.Februar 2023)
09:00 - 10:45
Mi 7.1
The Sustainability Mythbuster
The Sustainability Mythbuster

There are many discussions, slogans, and myths out there when it comes to sustainability. But what is behind all those slogans? What does “carbon neutral” really mean and how does it compare to “net-zero”? Is my cloud really running on renewable energy? What are the low-hanging fruits when it comes to reducing carbon emissions? And how does “carbon offsetting” really work?

This session explains all those slogans and concepts, sheds some light at common myths, and provides the audience with a solid understanding of the topic.

Target Audience: Architects, Developers, Managers, Project Leaders
Prerequisites: No prerequisites
Level: Basic

Martin Lippert is Spring Tools Lead and Sustainability Ambassador @ VMware.

Applying Green Software in the Real World
Applying Green Software in the Real World

The topic of Green Software is very important because software is everywhere and affects the environment indirectly through the usage of hardware. Jochen Joswig explains what Green Software means and more detailed how energy demand can rise through software usage. There are different degrees of software effects on the environment that can be considered and evaluated. Jochen Joswig is furthermore researching green software metrics, approaches, quality criteria and how they can be applied in the daily business of software development.

Target Audience: Software Engineers, IT-Architects, IT-Consultants, Manager, ESG-Consultants, Sustainability Manager
Prerequisites: None
Level: Basic

Extended Abstract:
Information and communication technology (ICT) is both a curse and a blessing when looking for solutions to environmental problems like the climate crisis. On the one hand, things like video calls and instant messaging reduce the need for travel and thereby reduce greenhouse gas emissions. On the other hand, the total energy consumption and natural resource demand of ICT is growing. Therefore, in his opinion it is the responsibility of everyone involved in software development to use these resources as sparingly and efficiently as possible. Ideally during all parts of a software’s lifecycle.

There has been extensive research in recent years about Green Software. In this talk, Jochen Joswig will introduce some of the key ideas and methods from his research and make the matter of Green Software more accessible. Furthermore, he will introduce some areas in which in his opinion research is still lacking and provide a personal view on how this could be changed.

Jochen Joswig studied Computer Science at the Friedrich-Schiller-Universität Jena (B.Sc.) and Universität Hamburg (M.Sc.). Since then, he has been especially interested in developing ESG and CSR software. He sees great potential in the cloud, when creating software solutions that provide added value, are satisfying to use and are eco-friendly, all at the same time. Jochen Joswig works as software engineer at MaibornWolff and is doing research in Green Information and communication technology (ICT).

Martin Lippert
Jochen Joswig
Jochen Joswig
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11:00 - 11:45
Mi 4.2
Reaktives System zur Erstellung vertrauenswürdiger, zeitnaher Herkunftsnachweise für grüne Energie
Reaktives System zur Erstellung vertrauenswürdiger, zeitnaher Herkunftsnachweise für grüne Energie

Die Zertifizierung von Energie aus erneuerbaren Quellen in Europa weist Mängel auf. Wir stellen die Architektur einer Anwendung für Herkunftsnachweise mit einem reaktiven System und einer vertrauenswürdigen Buchführung vor. Sie ist in der Lage, das heutige Verfahren aus Sicht von Endkunde und Energielieferant durch eine zeitnahe Zuordnung von erzeugter und verbrauchter Energie sowie durch Nachvollziehbarkeit maßgeblich zu verbessern. Unser Vorschlag fügt sich in das aktuelle System ein und hat das Potenzial, dieses mittelfristig zu ersetzen.

Zielpublikum: Architekt:innen, Entwickler:innen
Voraussetzungen: Interesse an heterogenen Software-Architekturen und vertrauenswürdigen Systemen
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract:
Heutzutage legen Kunden großen Wert auf elektrische Energie, die aus erneuerbaren Quellen stammt. Sie sind bereit, dafür einen höheren Preis zu bezahlen, erwarten aber im Gegenzug einen vertrauenswürdigen Herkunftsnachweis. Vertrauenswürdig bedeutet hier, dass der Weg vom Produzenten zum Konsumenten von elektrischer Energie lückenlos transparent aufgezeichnet wird, eine doppelte Zuordnung unmöglich ist und die Buchführung jederzeit überprüfbar ist.

Gemäß europäischem Regelwerk können Herkunftsnachweise in einem Zeitfenster von einem ganzen Jahr nach der Erzeugung entwertet werden. So kann beispielsweise im Winter um Mitternacht erzeugter Strom aus Wärmekraftwerken zusammen mit einem im vorhergehenden Sommer um die Mittagszeit erzeugten Solarstromzertifikat als Ökostrom verkauft werden.
Herkunftsnachweise können sogar unabhängig von der Energielieferung gehandelt werden, wodurch es möglich wird, dass Nachweise für Energie aus Wasserkraft in Island in Deutschland entwertet werden, obwohl keine Möglichkeit zum Energieaustausch besteht. In der Schweiz und in Europa gibt es Vorstöße, die «mehr Transparenz bei der Stromherkunft» fordern.

Wir messen den Verbrauch und die Erzeugung von elektrischer Energie mit geeichten und plombierten «intelligenten» Zählern, die digital signierte Messergebnisse liefern. Die Anwendung empfängt diese Messwerte und legt diese unveränderbar als Erzeugungs- oder Verbrauchs-Datensatz ab. Anschließend ordnet der Matcher dem Verbrauchs-Datensatz die entsprechende Menge an nachhaltig erzeugter Energie zu. Damit wird der Herkunftsnachweis erbracht. Der Erzeugungs- und Verbrauchs-Zeitpunkt darf maximal 15 Minuten auseinanderliegen, damit Erzeugung und Verbrauch einander zugeordnet werden können. Andernfalls erfolgt keine Zuordnung, der Herkunftsnachweis kann nicht erbracht werden.

Ausgehend von der Problemanalyse leiten wir mögliche Geschäftsmodelle und Anforderungen an eine Lösung ab. Wir stellen verschiedene Varianten vor und begründen unsere Wahl. Wir erläutern außerdem, wie wir das System konzipiert haben, damit es robust ist, nachweislich eine korrekte Buchführung gewährleistet und gleichzeitig einen hohen Durchsatz ermöglicht.
Zusätzlich zu den digital signierten Messwerten muss die Vertrauenswürdigkeit der gesamten Kette von Systemkomponenten und Technologien nachgewiesen werden. Dies umfasst sowohl technische Aspekte wie verifizierbare Datenhaltung als auch organisatorische Aspekte wie Vertrauen zwischen Geschäftspartnern.

Thomas Goetz ist Leiter des TechLabs von PostFinance. Er und sein Team sind zuständig für Innovationen an der Schnittstelle von Geschäft und IT. 
Neben seiner Tätigkeit in Projekten und Linie baute er vor 3 Jahren ein interdisziplinäres Blockchain-Team auf und führt dieses inhaltlich. Er studierte an der Universität Bern Naturwissenschaften und Informatik und absolvierte ein MBA in Business Engineering an der Universität St. Gallen. Er verfügt über langjährige Erfahrung in Finanz- und Eisenbahnindustrie sowie als Dozent in der Nachdiplomausbildung von Ingenieuren.

Oliver Hofer arbeitet im TechLab als IT-Architekt mit Fokus auf Exploration und Innovation. Er hat mehrere Start-ups mitgegründet und in verschiedenen Industrien gearbeitet.

Simon Vogt arbeitet im TechLab als Software-Architekt. Er strebt als Lead Software Engineer nach zuverlässigen, test- und wartbaren, übersichtlichen Lösungen.

Thomas Goetz, Oliver Hofer, Simon Vogt
Thomas Goetz, Oliver Hofer, Simon Vogt
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11:00 - 11:45
Mi 7.2
Climate Bookkeeping – Making a Big Impact with a Small Team
Climate Bookkeeping – Making a Big Impact with a Small Team

Over 95 % of companies in the EU are small businesses with less than 250 employees. Many of them would like to reduce their carbon emissions but very few have the knowledge and time needed to take action.
Reaching a sizable fraction of these companies with actionable information about their carbon footprint has a huge potential for climate impact. But is that possible for an organization with less than 10 employees? While also working at a sustainable pace?

Target Audience: Everybody willing to explore how to build software for our future
Prerequisites: Basic technical knowledge helps - there will be system design diagrams and tech buzzwords
Level: Basic

Extended Abstract:
Fighting the climate crisis is urgent today and it will continue to be urgent for years and years to come. That means we must approach the fight at a sustainable pace to keep on working for a better future for a long time.

GoClimate is a company founded for the sole purpose of stopping climate change, but also with the ambition of creating a healthy organization with the resilience to withstand the challenges of today and tomorrow. But is it possible to have an impact on such a huge problem with a team of only 10 people and no overtime?

Using GoClimate’s endeavors to scale climate consciousness in small businesses as an example, we’ll explore the topic of working for sustainability in a sustainable way: the constraints, the workarounds, the dead ends and the liberation of rethinking what a company needs to be.

Since many years Pia Fåk Sunnanbo is a software engineer with experience from a wide range of languages, environments and domains. She loves deleting code and using the simplest tools possible. Fascinated how humans create technology and technology changes human behavior and lives. She holds a firm belief that software engineering knowledge is a huge power in today's society. It's our responsibility to use it for good. Works full time to stop climate change.

Pia Linnea Fåk Sunnanbo
Pia Linnea Fåk Sunnanbo
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14:30 - 15:30
Mi 5.3
Can High Performing Software Solve the Climate Crisis?
Can High Performing Software Solve the Climate Crisis?

Green software engineering is an emerging discipline and being a part of the climate change solution is a relatively new part of many software companies' strategy. For some of us, building resource efficient solutions is something we have already done for a long time, but we called it performance work. Where do the two meet and when are they different? This talk introduces the field of green software engineering and explains where it intersects with performance optimizations, giving you the tools to take an active part in the climate solution.

Target Audience: Architects, Developers
Prerequisites: Basic understanding of software and performance metrics like latency and resource utilization
Level: Advanced

Extended Abstract:
Software has a huge carbon footprint and impact our global commitment to keep global warming to no more than 1.5°C – as called for in the Paris Agreement. To reach this goal, emissions need to be reduced by 45 % by 2030 and reach net zero by 2050. The rising interest in getting a better handle on the carbon emissions of software has garnered interest from the research and practitioner communities across industry, government, academia, and civil society.

The objective of this session is to break beyond surface-level discussions and dive deep into understanding the challenges and opportunities related to assessing and mitigating the carbon impacts of software systems, through the lens of high performing software.

Sara Bergman is a Senior Software Engineer at Microsoft Development Center Norway working in a team which owns several backend APIs powering people experiences in the Microsoft eco-system. She is an advocate for green software practices at MDCN and M365. She is a member of the Green Software Foundation and the chair of the Writer's project which is curating and creating written articles on the main GSF website and the GSF newsletter.

Sara Bergman
Sara Bergman
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14:30 - 15:30
Mi 7.3
Digitalisierung & Nachhaltigkeit – Was haben wir aus 100 Experten-Interviews gelernt?
Digitalisierung & Nachhaltigkeit – Was haben wir aus 100 Experten-Interviews gelernt?

Die Klimakrise ist da. Digitalisierung verändert unsere Welt mit einer Geschwindigkeit, die wir noch immer nicht begreifen. Unsere digitale Welt hat einen riesigen Fußabdruck, der uns gar nicht bewusst ist. Gleichzeitig lassen sich 13 der 17 SDG der UN ohne (digitale) Technologie gar nicht umsetzen.

In unserem Podcast "Software for Future" befragen wir Expert:innen aus allen Branchen zu der Frage: Wie können wir mit Digitalisierung die Welt retten, ohne mit Digitalisierung die Welt zu zerstören.
In diesem Vortrag verraten wir das Ergebnis!

Zielpublikum: Entscheider, Architekt:innen & Umsetzende
Voraussetzungen: Der Wille, die Welt zu retten
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Nils Löwe is a software engineer with 20+ years of experience, co-founder of multiple companies and tries desperately to save the world using modern technology.

Friederike Löwe is a software engineer with 15+ years of experience, co-founder of the Lionizers and tries desperately to save the world using modern technology.

Nils Löwe, Friederike Löwe
Nils Löwe, Friederike Löwe
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17:00 - 18:00
Mi 7.4
Wie nachhaltig ist ein agiles Team oder Unternehmen?
Wie nachhaltig ist ein agiles Team oder Unternehmen?

Zur Implementierung einer gemeinsamen Strategie orientieren wir uns in Unternehmen oft an OKRs und KPIs. Bisher wurde jedoch nicht viel getan, um zu messen, wo wir auf unserem Weg zu mehr Nachhaltigkeit stehen und/oder wie wir vorankommen.

In diesem (interaktiven) Vortrag gebe ich einen Überblick darüber, wie man einerseits den Status quo bezüglich Nachhaltigkeit eines agilen Teams oder Unternehmens herausfinden kann und andererseits, wie man diesen dann zur Definition der nächsten Schritte verwendet, um nachhaltiger zu werden.

Zielpublikum: Architekt:innen, Entwickler:innen, Projektleiter:innen, Manager:innen, Entscheider, ...
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract:
Nachhaltigkeit ist einerseits eine Notwendigkeit in der aktuellen Krise und andererseits muss man Nachhaltigkeit auch zunehmend als Schlüsselfaktor verstehen, der über das Überleben von Unternehmen sowohl bei der Suche nach Talenten als auch nach Kunden und Märkten entscheidet.

Ein datengesteuerter Ansatz für mehr Nachhaltigkeit bedeutet nicht, dass wir alle Antworten haben – aber, dass wir bessere Fragen stellen können. Ein Fokus auf Daten ist besonders in einer volatilen, unsicheren, komplexen und vieldeutigen Umgebung wichtig, um Anhaltspunkte für die gemeinsame Weiterentwicklung zu bieten.

Comparative Agile Sustainability ist ein Ansatz, den wir in einem kleinen Team mit Unterstützung von Data-Analytikern erstellt haben, und das dazu dient, das Bewusstsein von Nachhaltigkeit in einem (agilen) Team und/oder Unternehmen zu verankern und voranzutreiben. Die Evaluierung wurde unter creative commons veröffentlicht und steht somit allen Interessierten frei zur Verfügung. Durch die Nutzung der Ergebnisse dieser validierten Bewertung können agile Teams und Unternehmen besser verstehen, wie sie ihre eigene Wirksamkeit erhöhen und zur Steigerung von Nachhaltigkeit in der gesamten Branche beitragen können.

Jutta Eckstein arbeitet weltweit als Business-Coach, Change-Managerin & Beraterin. Ihr Fokus liegt auf unternehmensweiter Agilität in großen & verteilten Organisationen. Sie war von 2003 bis 2007 im Vorstand der AgileAlliance. Sie hat einen M.A. in Business Coaching & Change Management, einen Dipl.-Ing. in Product-Engineering und ist als Immissionsschutzbeauftragte (Umweltschutz) zertifiziert. Jutta wurde 2011 von der Computerwoche in die Top 100 der bedeutendsten Persönlichkeiten der Deutschen IT gewählt.

Jutta Eckstein
Jutta Eckstein
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18:30 - 20:00
Nmi 5
Change Culture – Thing or Cult
Change Culture – Thing or Cult

Sustainability needs change-ability. This 90-min panel will have on three speakers on change. How to move many people or a company to change the status quo. This question addresses the needs of organizations and likewise the needs of our society.

Target Audience: Change Management People, Everyone
Prerequisites: None
Level: Advanced

Extended Abstract:
We will combine three speakers with 20 min Impulse talks. There will be biological brewed beer in different flavors to accompany the tasteful and inspiring talks. The audience will be able to ask questions and supply suggestions, the speakers will respond to that. Anke and Hannes will serve as referees and sommelier(e)s.
The three talks are:
Gina Häußge: Adventures in Open Source Development - how to change OS
Oftentimes when imagining how Open Source Software is developed, the following sort of picture is painted: teams of dozens of developers coordinating happily, handling constant software maintenance with a smile on their faces and often provided with company funding. This is an ideal picture that sadly and all too often doesn't reflect reality. So, the question remains: what is it like to create, develop, and maintain an Open Source project independently or with a small-sized team and an unsure funding situation?
Michael de Zan: Zwischen Sekte und Staatsreligion. Agile Rituale aus kulturhistorischer Perspektive
As a team, do we enjoy going to the retro as much as young people go to church on Sundays? Do we help shape agile events, or do we delegate them to priestly rite experts? Are we passionate about agile values, or do we live with the agile framework as with a state religion whose rituals we have to serve externally? The lecture takes a look at the agile rituals from a ritual-theoretical and cultural-historical perspective, shows parallels and offers a change of perspective in order to reflect on and further develop one's own rituals.
Anke Nehrenberg: “To boldly go …” - Definitions - Reflections - Observations - Predictions on ‘Culture of Growth’
We will start by exploring the concept of culture and continue with a self-localization: where are we today, what aspects does ‘growth’ bring to the party? Culture and organization not only are interdependent, they affect each other reciprocally. Most of this will sound familiar and may be boring, so let’s take it a bit further and explore the edges of our known universe: I will draw on observations and reflections of organizational culture and what may become important in a (galaxy) future not so far away.

Hannes Mainusch - impulsiver nerd-manager.
Dinge, die mich inspirieren, sind innovative Technologien, Röhrenradios und Radfahren. Und ich freue mich, wenn die Menschen um mich herum und ich lernen, besser zu werden. Veränderung beinhaltet Scheitern und Lernen, organisatorische Veränderung beinhaltet die Schaffung einer Lernumgebung. Also versuche ich, offen für neue Herausforderungen zu bleiben und gleichzeitig einen tollen und empathischen Job im Change-Management zu machen.
In den letzten Jahren war ich im IT-Management und Consulting tätig. 2016 haben wir die commitment GmbH & Co. KG als Experiment radikaldemokratischer Unternehmensberatung gegründet.

@moeglichewelten is Anke Nehrenberg’s  twitter handle and philosophy: it integrates what is possible and what is feasible. Connecting people, transforming/enhancing/expanding companies, developing leaders and shaping the digital transformation of organizations is her thing. She wanders the world as a T-shaped non-binary, long-distance runner and mental meta-level.

Gina Häußge is a passionate code monkey, gamer, hobby baker, and creator and maintainer of OctoPrint. She has always been in love with code, and loves tinkering and helping others. Gina has written open source software for most of her adult life and has been in the lucky position to do it full time — and 100% crowdfunded by the community for her project OctoPrint for several years now. During this time, she has learned a lot about leading open source projects and managing communities.

Johannes Mainusch, Anke Nehrenberg, Gina Häußge, Michael de Zan
Johannes Mainusch, Anke Nehrenberg, Gina Häußge, Michael de Zan
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, (Donnerstag, 09.Februar 2023)
09:00 - 10:45
Do 7.1
Entzaubert KI und stoppt die Verschwendung von Ressourcen
Entzaubert KI und stoppt die Verschwendung von Ressourcen

Das Gros der Projektideen in Unternehmen basiert heutzutage auf der Verwendung von KI zur Problemlösung. Aus der Vielzahl von diskutierten Projektideen zeichnet sich ein immer gleiches Bild ab: Geschäftsproblem wird beschrieben, Vorteilhaftigkeit einer möglichen KI-Lösung wird beziffert, aber KI an sich wird leider häufig als eine Art "Harry Potter" mit Zauberfähigkeiten gesehen.

KI ist jedoch Handwerk und die Sinnhaftigkeit von KI zur konkreten Problemlösung lässt sich in 5 Schritten strukturiert feststellen. Dies ist Inhalt des Vortrags.

Zielpublikum: Projektleiter:innen, Fachseite, Manager, Entscheider
Voraussetzungen: Interesse am Thema - jedoch kein Fachwissen
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract:
Angesichts der großen Flut von Investitionen und Einsteigern, die das Machine Learning-Spielfeld neu betreten, glauben wir, dass es an der Zeit ist, einige der Erkenntnisse zu teilen, die wir aus unserer Erfahrung in einem breiten Spektrum von Rollen und Projekten gewonnen haben; insbesondere das Wissen, welches für die Auswahl und die Umsetzung von ML-Projekten am wichtigsten ist.

Die meisten ML-Projekte scheitern zu spät: Erst nachdem Unternehmen enorme Ressourcen in die Vorverarbeitung von Daten, die Programmierung, die Durchführung von Berechnungen und den Bau von Prototypen investiert haben.

Unser Ziel ist es, die Teilnehmer in die Lage zu versetzen, 80 % ihrer ML-Projektideen bereits in der Konzeptionsphase verwerfen zu können.

Olaf Erichsen ist Co-Founder und CEO der Heldenkombinat Technologies GmbH und Dozent an der Hamburg School of Business Administration (HSBA).
Seit 2016 hat Olaf weltweit über 300 KI-Anbieter evaluiert und versteht, was hier versprochen und was tatsächlich gehalten wird. Seit 2018 berät Olaf zudem Unternehmen dabei, sich im ML-Bereich strategisch richtig aufzustellen und signifikant zu wachsen. Eines dieser US-Start-ups wurde in einem der Top-Technologie-M&A-Deals 2020 übernommen.

Sustainability-Thinking-Process – Unser Weg zu nachhaltiger IT
Sustainability-Thinking-Process – Unser Weg zu nachhaltiger IT

Die IT ist verschwenderisch, das Einsparpotenzial entsprechend hoch. Die Wertschöpfungsketten von IT-Unternehmen und IT-Abteilungen offenbaren eine Vielzahl von Aspekten, die verschiedenste Nachhaltigkeitsziele berühren. Die methodische Betrachtung und Wirkungsanalyse einer exemplarischen IT-Wertschöpfung im Kontext der 17 Nachhaltigkeitsziele der UN führte uns zur Entwicklung des Sustainability-Thinking-Process - auf Basis von Design Thinking. Der Vortrag stellt das Vorgehensmodell, unsere Motivation und mitunter kontroverse Erkenntnisse vor.

Zielpublikum: Alle auf dem Weg zu einer nachhaltigen IT
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract:
Dass Nachhaltigkeit keine esoterische Randerscheinung ist, ist inzwischen auch in der IT angekommen. Das Bewusstsein für nachhaltiges Wirtschaften ist in den meisten IT-Unternehmen zumindest so weit geschärft, dass man sich in Bezug auf Energieverbräuche und CO2-Emissionen Gedanken macht, diese möglichst zu reduzieren und unvermeidbare Energieverbräuche aus Ökostrom bezieht sowie in Klimakompensationen investiert.
Nachhaltigkeit ist allerdings mehr, als sich „nur“ klimafreundlich zu organisieren. Denn die Potenziale der IT sind auch hierbei umfassenderer und vielseitiger, als man das auf den ersten Blick vermuten mag. Nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund, dass jede verschwendete Kilowattstunde Ökostrom durch die IT die Einsparung von fossiler Energie an anderer Stelle hemmt.
Die Wertschöpfungskette eines IT-Unternehmens oder einer IT-Abteilung offenbart eine Vielzahl von Aspekten, die auch weitere Nachhaltigkeitsziele berühren. Die methodische Betrachtung und Wirkungsanalyse einer exemplarischen IT-Wertschöpfung, in Bezug auf die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN - den Sustainability Development Goals (SDG's) - führte uns zur Entwicklung einer Vorgehensvariante des Design-Thinking-Process - dem Sustainability-Thinking-Process. Dieses Vorgehensmodell begleitete unsere praxisbezogene Ermittlung potenzieller Nachhaltigkeitsdefizite in der BizDevOps-Wertschöpfung sowie der kreativen Entwicklung von Maßnahmen, Policies und Good Practices, um diese Defizite zu verringern.
Ein Blitzlist durch unsere Nachhaltigkeitsmotivation, dem entwickelten Vorgehensmodell, aber auch der Weg über kontroverse Erkenntnisse während der Maßnahmenfindung sind Teil dieser Kurzvorstellung und Diskussion.

Oliver Lukas ist Executive Business Analyst und Requirements Engineer bei msg und seit Jahrzehnten in unterschiedlichen Rollen und Positionen in der IT tätig. Methodisches und modernes Vorgehen sowie zielorientierte Lösungsfindung sind dabei Attribute, die er in seiner langen IT-Laufbahn nutzt und seit 2020 als Berater für das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz für die Umsetzung der "Klimaneutralen Bundesverwaltung" adaptiert und anwendet. Der geborene Münchner ist Autor von technischen Büchern und Artikeln sowie Erfinder von Patenten und hat sich nun zum Ziel gesetzt, seine Erfahrungen in der Digitalisierung auch im Sinne der Nachhaltigkeit zu fokussieren.

Olaf Erichsen
Oliver Lukas
Oliver Lukas
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11:00 - 11:45
Do 7.2
Scale to Zero with Java and Save the Planet (and Money)
Scale to Zero with Java and Save the Planet (and Money)

Java applications are widely used and often several years old. You can use these applications in the cloud via lift-and-shift (helps nothing) or you can rewrite the application in cloud-native style and use the advantages of the cloud.

An alternative for existing applications is missing here. It must be possible to go to the cloud and use advantages such as serverless and scale-to-zero WITHOUT having to rewrite the entire application.
I will show what is already working well today and where the rough edges are.

Target Audience: Architects, Developers
Prerequisites: None
Level: Basic

Additional information:
In the session, we'll move an existing application to the cloud and save over 70 % of operating and maintenance costs with serverless and scale-to-zero.

Richard Fichtner is CEO and Principal Software Architect at XDEV Software GmbH and has worked in the software industry for more than 15 years, often at the interface between business and technology. He is involved in the open-source community to spread knowledge about Java technologies. He speaks at conferences and contributes to various open-source projects such as https://www.rapidclipse.com/. Richard is a leader of the Java User Group Oberpfalz, recognized as Oracle ACE and holds a Master of Science degree in applied computer science. He is passionate about enabling developer productivity and supports teams in the use of cloud solutions. His interests are Java, clean code, cloud, new technologies and everything pragmatic.

Richard Fichtner
Richard Fichtner
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14:30 - 15:30
Do 7.3
Patterns of Sustainability – Going Green in IT
Patterns of Sustainability – Going Green in IT

Sustainability has become a huge topic. And software is eating the world. As a consequence, we are responsible for the growing ecological impact of the solutions we create.

In this session, we will discuss several sustainability patterns, ranging from the infrastructure level over design and development to requirements and processes that support us in reducing our carbon footprint - including trade-offs and tips for implementation.

After this session you will have a little toolbox for creating greener IT systems.

Target Audience: Architect, Lead Developer, Project Lead, Manager, Decision Maker
Prerequisites: Desire to create ecological sustainable IT solutions
Level: Advanced

Extended Abstract:
Sustainability - especially reducing our carbon footprint - has become a huge topic in many areas of our lives. And as software is eating the world, we are responsible for the growing ecological impact of the solutions we create.

In this session, we will look at more and less intuitive IT sustainability patterns at various levels that can help us to reduce our carbon footprint, including trade-offs and practical tips for implementation.

After this session you will have a better understanding how you can create greener IT systems and what it means in practice.

Uwe Friedrichsen travels the IT world for many years, always in search of innovative ideas and concepts. His current focus areas are system design, resilience, sustainability and making IT a (bit) better place. Often, you can find him on conferences sharing his ideas, or as author of articles, blog posts, tweets and more.

Uwe Friedrichsen
Uwe Friedrichsen
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17:00 - 18:00
Do 7.4
The Next Decade of Software Is About Climate – What Is the Role of ML?
The Next Decade of Software Is About Climate – What Is the Role of ML?

Climate action and green software engineering has risen to the top of many technology companies' agenda. With accuracy hungry algorithms ML software is consuming more and more computational resources, largely benefiting from the increasingly better hardware. Are the results worth the environmental cost?

This talk introduces the field of green software engineering, showing options to estimate the carbon footprint and discuss ideas on how to make Machine Learning greener, giving you the tools to take an active part in the climate solution.

Target Audience: Architects, Developers, Data Scientists
Prerequisites: Basic understanding of the AI lifecycle
Level: Advanced

Extended Abstract:
AI systems have a huge carbon footprint and impact our global commitment to keep global warming to no more than 1.5°C – as called for in the Paris Agreement. To reach this goal, emissions need to be reduced by 45 % by 2030 and reach net zero by 2050. The rising interest in getting a better handle on the carbon emissions due to the AI lifecycle has garnered interest from the research and practitioner communities across industry, government, academia, and civil society.

The objective of this learning series is to break beyond surface-level discussions and dive deep into understanding the challenges and opportunities related to assessing and mitigating the carbon impacts of AI systems.

This session will also walk through the Green Software foundation's Software Carbon Intensity specification and explain why how you measure impact matters.

Sara Bergman is a Senior Software Engineer at Microsoft Development Center Norway working in a team which owns several backend APIs powering people experiences in the Microsoft eco-system. She is an advocate for green software practices at MDCN and M365. She is a member of the Green Software Foundation and the chair of the Writer's project which is curating and creating written articles on the main GSF website and the GSF newsletter.

Sara Bergman
Sara Bergman
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18:30 - 20:00
Ndo 1
Being Agile about Architecture
Being Agile about Architecture

When building systems, it can be too easy to focus on features and overlook software qualities related to architecture. If not enough attention is given to qualities related to the architecture, technical debt and design problems can creep in until it becomes muddy with the effect of teams being less agile. Sustainable architecture requires ongoing attention, especially when there are evolving priorities, technical risks, and many dependencies. This talk presents practices for creating and evolving an architecture while remaining agile.

Target Audience: Architects, Managers, Coaches, Developers, POs, QA
Prerequisites: Understanding of Agile and Architecture is useful
Level: Advanced

Extended Abstract:
Being Agile, with its attention to extensive testing, frequent integration, and focusing on important product features, has proven invaluable to many software teams. When building complex systems, it can be all too easy to primarily focus on features and overlook software qualities, specifically those related to the architecture. Some believe that by simply following Agile practices — starting as fast as possible, keeping code clean, and having lots of tests — a good architecture will magically emerge. While an architecture will emerge, if there is not enough attention paid to it and the code, technical debt and design problems will creep in until it becomes muddy, making it hard to deliver new features quickly and reliably.
It is essential to have a sustainable architecture that can evolve through the project lifecycle. Sustainable architecture requires ongoing attention, especially when there are evolving priorities, a lot of technical risks, and many dependencies. This talk presents a set of patterns that focus on practices for creating and evolving a software architecture while being Agile. These practices include a set of tools that allow teams to define “enough” architecture at the beginning of the project and to manage the state and the evolution of the architecture as the project evolves.

Joseph (Joe) Yoder is president of the Hillside Group and principal of The Refactory. He is best known as an author of the Big Ball of Mud pattern, illuminating fallacies in software architecture. Joe teaches and mentors developers on agile and lean practices, architecture, flexible systems, clean design, patterns, refactoring, and testing. Joe has presented many tutorials and talks, arranged workshops, given keynotes, and help organized leading international agile and technical conferences.

Joseph Yoder
Joseph Yoder
Vortrag: Ndo 1
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18:30 - 20:00
Ndo 4
Finding the Right Balance in Sustainability
Finding the Right Balance in Sustainability

Sustainability is an emerging concern in software. However, advances in software technology over the past years appear to be in conflict with this goal. Data centers promise virtually unlimited compute power and consume a lot of energy. DevOps and modern programming demand high resource utilization. Are we on a wrong path? Must we return to highly optimized assembler code? Or can we achieve sustainability by consciously balancing the advantages of modern software engineering with the proven practices of writing efficient software. Let’s explore.

Moderator: Frank Buschmann
Panelists: Sara Bergman, Jutta Eckstein, Pia Fåk Sunnanbo, Martin Lippert, Marcus Trapp

Target Audience: Everyone interested in sustainability in software engineering
Prerequisites: None
Level: Advanced

Frank Buschmann ist Senior Principal Engineer bei Siemens Corporate Technology in München. Dort erforscht er moderne Software-Architektur und Entwicklungsansätze für die industrielle Digitalisierung. Die Produktentwicklung unterstützt Frank bei der effizienten Anwendung dieser Technologien. Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte sind Architekturen für Cyber-Physikalische Systeme, das Internet of Things, Intelligente Systeme sowie industrielles DevOps. Frank ist Co-Autor von vier Bänden der von John Wiley & Sons veröffentlichten 'Pattern-Oriented Software Architecture'.

Sara Bergman is a Senior Software Engineer at Microsoft Development Center Norway working in a team which owns several backend APIs powering people experiences in the Microsoft eco-system. She is an advocate for green software practices at MDCN and M365. She is a member of the Green Software Foundation and the chair of the Writer's project which is curating and creating written articles on the main GSF website and the GSF newsletter.

Jutta Eckstein arbeitet weltweit als Business-Coach, Change-Managerin & Beraterin. Ihr Fokus liegt auf unternehmensweiter Agilität in großen & verteilten Organisationen. Sie war von 2003 bis 2007 im Vorstand der AgileAlliance. Sie hat einen M.A. in Business Coaching & Change Management, einen Dipl.-Ing. in Product-Engineering und ist als Immissionsschutzbeauftragte (Umweltschutz) zertifiziert. Jutta wurde 2011 von der Computerwoche in die Top 100 der bedeutendsten Persönlichkeiten der Deutschen IT gewählt.

Since many years Pia Fåk Sunnanbo is a software engineer with experience from a wide range of languages, environments and domains. She loves deleting code and using the simplest tools possible. Fascinated how humans create technology and technology changes human behavior and lives. She holds a firm belief that software engineering knowledge is a huge power in today's society. It's our responsibility to use it for good. Works full time to stop climate change.

Martin Lippert is Spring Tools Lead and Sustainability Ambassador @ VMware.

Marcus Trapp unterstützt als Digital Designer seit vielen Jahren Unternehmen dabei, digitale Potenziale zu nutzen, insbesondere bei der Ideenfindung und initialen Ausgestaltung digitaler Ökosysteme.

Frank Buschmann, Sara Bergman, Jutta Eckstein, Pia Linnea Fåk Sunnanbo, Martin Lippert, Marcus Trapp
Frank Buschmann, Sara Bergman, Jutta Eckstein, Pia Linnea Fåk Sunnanbo, Martin Lippert, Marcus Trapp
Vortrag: Ndo 4
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