Konferenzprogramm

 

 

 

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Thema: Social Integration

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  • Montag
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    09.02.
, (Montag, 06.Februar 2023)
14:00 - 17:00
Mo 13
Limitiert Gesprächsformate zur Konfliktlösung
Gesprächsformate zur Konfliktlösung

Nicht nur Teams mit hoher Diversität treffen auf polarisierende Themen und Konflikte, die es scheinbar unmöglich machen, einen Konsens oder gar ein gemeinsames Vorgehen zu finden. Denkmodelle, die auf Argumentation und Objektivität beruhen, scheitern hier oft bereits im Ansatz.

Eine Einführung in die psychologische Forschung erklärt, warum das so ist, und welche Denkmodelle hier weiterhelfen können. Dann sammeln Teilnehmer praktische Erfahrung mit Gesprächsformaten, die helfen, Polarisierung und Konflikte zu behandeln oder zu vermeiden.

Max. Teilnehmendenzahl: 30

Zielpublikum: Team Coaches, Führungskräfte, Entscheider, Projektleiter:innen
Voraussetzungen: Bereitschaft
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Bernhard Bockelbrink erforscht als Coautor von „Soziokratie 3.0” die Verbindung von agilen Methoden mit den Ideen der Soziokratie und veröffentlicht dazu gemeinfreie Materialien auf [sociocracy30.org](http://socoicracy30.org/resoures). Zudem unterstützt er als Agile Coach und Organisationsberater Unternehmen dabei, eine agile und soziokratische Geisteshaltung herauszubilden und dabei ihre eigene Form von bewusster, erfolgreicher und wertschätzender Zusammenarbeit zu entdecken und zu entwickeln.

Susanne Mühlbauer ist selbstständiger Agile Coach und systemischer Business Coach. Mit Leidenschaft und viel persönlichem Engagement arbeitet sie mit Menschen, Teams und Organisationen auf deren Weg zu mehr Agilität.

Bernhard Bockelbrink, Susanne Mühlbauer
Bernhard Bockelbrink, Susanne Mühlbauer
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, (Dienstag, 07.Februar 2023)
09:00 - 10:30
Di 5.1
Data, not Opinions: The Psychometrics of Team and Organisational Dynamics
Data, not Opinions: The Psychometrics of Team and Organisational Dynamics

"If you can't measure it, you can't improve it." Although it is (relatively) easy to measure objectively quantifiable decision criteria such as profit, how does one measure "soft" attributes, such as psychological safety or team dynamics, to judge an intervention's success?

This talk will present insights into the practical application of leading-edge research into what makes intelligent, high-performing teams and organisations, exploring the science behind the current buzzwords of psychological safety, diversity, and empathy.

Target Audience: Managers, Coaches, ScrumMasters
Prerequisites: None
Level: Advanced

Extended Abstract:
"If you can't measure it, you can't improve it." This quote, attributed to Peter Drucker, emphasises that the ability to measure something is essential for seeing changes in it. Although it is (relatively) easy to measure objectively quantifiable decision criteria such as profit, how does one measure "soft" attributes, such as psychological safety or team dynamics, to judge an intervention's success? The problem with most team/organisational assessments is that they say more about the persons who designed the evaluation (and what they want to sell) than about the persons taking it.

This talk will present insights into the practical application of leading-edge research into what makes intelligent, high-performing teams and organisations, exploring the science behind the current buzzwords of psychological safety, diversity, and empathy.

A quiet and reserved researcher and practitioner with over 25 years experience, Joseph Pelrine is considered by cognoscenti to be one of the pioneers and top experts on Agile methods. As a psychologist, his focus on people and his experience in applying leading-edge techniques from social complexity and psychology to process optimisation goes far beyond the domain of software development, and extends to the whole organisation.

Joseph Pelrine
Joseph Pelrine
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11:00 - 12:00
KeyDi 1
KEYNOTE: Schluss mit den digitalen Menschenrechtsverletzungen! Oder: Sind wir nicht alle ein bisschen behindert?
KEYNOTE: Schluss mit den digitalen Menschenrechtsverletzungen! Oder: Sind wir nicht alle ein bisschen behindert?

Auch im digitalen Leben gilt das Menschenrecht auf Teilhabe. Durch Hindernisse bei digitalen Lösungen werden Nutzer oft erst zu Behinderten gemacht. Die gewünschte Inklusion wird „online“ so fast eher zur Exklusion. Das muss sich dringend ändern! Alle Menschen müssen am digitalen Leben teilhaben können – als ihr Menschenrecht. Der Vortrag rüttelt wach im Hinblick auf die vielfältigen Miss-Stände in der digitalen Welt. Die öffentliche Hand ist längst verpflichtet, digitale Teilhabe durch Barrierefreiheit sicherzustellen. Ab 2025 gilt dies auch für die Privatwirtschaft – dank dem Europäischen Gesetz für Zugänglichkeit. IT-Entscheider und IT-Schaffende müssen dem Thema digitaler Barrierefreiheit also dringend Beachtung schenken. Emotional und empathisch setzt Peggy Reuter-Heinrich Impulse und inspiriert so zum Mitfühlen, Mitdenken und Mitwirken an gelingender digitaler Inklusion. Ziel der Expertin ist, den entscheidenden Wandel beim Publikum anzustoßen. Nach diesem Vortrag werden auch Sie zum überzeugten Mitgestalter digitaler Inklusion.

Peggy Reuter-Heinrich ist IT-Unternehmerin, UX-Designerin und Expertin für digitale Barrierefreiheit. Mit jahrzehntelanger Erfahrung aus über 500 Design-Lösungen, über 100 IT-Projekten und über 2.000 Trainings-Stunden weiß sie, was die Nutzer digitaler Lösungen wirklich brauchen und wollen. Nun strebt die mit einigen Awards geehrte UX-Designerin nach der höchsten Form von UX – nämlich sozial verantwortungsvolle Nutzer-Erlebnisse, welche die Teilhabe aller Menschen an der Digitalisierung ermöglicht. Ihre Mission einer menschenfreundlichen IT-Welt und ihr Wissen teilt Peggy in Büchern, Videos, Vorträgen, Schulungen und Beratungen. Mit Passion und Profession setzt sie sich für soziale Gerechtigkeit und Barrierefreiheit in der digitalen Welt ein. Das tut sie auch als Gründerin einer gemeinnützigen GmbH, die mittels IT hilft. Alles in allem inspiriert sie mit dem femininen Charme einer „Women in Tech“ andere Menschen zum Mitfühlen, Nachdenken, aber insbesondere zum Handeln.

Peggy Reuter-Heinrich
Peggy Reuter-Heinrich
Track: Keynote
Vortrag: KeyDi 1
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14:00 - 14:45
Di 5.2
Gratis Teamentwicklung: Lieblingswerkzeuge zum Mitnehmen
Gratis Teamentwicklung: Lieblingswerkzeuge zum Mitnehmen

Hoch performante Teams entstehen nicht von selbst – da sind wir (und die Forschung) uns mittlerweile einig. Doch was hilft nun einem Team weiter? Und welche Tools wende ich in welcher Situation an?

Zielpublikum: Führungskräfte, Teamleiter, Scrum Master, Agile Coach, Teammitglieder
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract:
Nach über zehn Jahren Arbeit in, mit und an verschiedenen Teams quer durch die Industrie haben wir viele Tools und Werkzeuge ausprobiert, einige Mal völlig danebengegriffen, aber auch echte Perlen gefunden. Wir haben acht Erfahrungsräume herausgearbeitet, in denen Teams unterstützt werden dürfen.

Dieser Vortrag bringt Orientierung in den Team-Entwicklungswerkzeug-Dschungel, indem ich dir meine meistgeliebten freien Tools zur Teamentwicklung vorstelle und einordne. Mit der einen oder anderen Geschichte aus dem Alltag und der dazugehörigen Forschung – praxisnah und pragmatisch.

Jasmine Simons-Zahno ist „Agile Psychologin“, die sich leidenschaftlich für die menschliche Seite der Produktentwicklung einsetzt. Ihr Masterstudium in Organisationspsychologie qualifiziert sie auf einzigartige Weise für die Auseinandersetzung mit den Hindernissen und Widerständen, welche entstehen, wenn das agile Paradigma mit traditionellen Organisationsstrukturen kollidiert. Sie hat es sich zum Ziel gesetzt, Unternehmen dabei zu unterstützen, produktive und motivierende Umgebungen zu schaffen, die Mitarbeiter ermutigen und inspirieren, ihre beste Arbeit mit Freude zu leisten.

Jasmine Simons-Zahno
Jasmine Simons-Zahno
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16:15 - 17:15
Di 5.3
Trauma-informed Agile – How I Adapted my Practice to Latest Knowledge in Psychology
Trauma-informed Agile – How I Adapted my Practice to Latest Knowledge in Psychology

In recent decades, our scientific and clinical understanding of how our nervous system works has increased tremendously. I’ve recently completed an education for trauma-informed work (NARM informed professional). It has changed many key aspects of how I teach and coach and will continue to have a large impact.

In this session, I’m presenting those key learnings, connecting them to well-known parts of Agile knowledge and inviting into a discussion of what a more trauma-informed approach to leading people in Agile organisations could look like.

Target Audience: All kinds of Leaders, Product Owners, People Managers, Decision Makers, Coaches, Scrum Masters
Prerequisites: No prerequisites
Level: Advanced

Extended Abstract:
In recent decades, our scientific and clinical understanding of how our nervous system develops and works has increased tremendously. Its implications are so profound, they radiate far beyond the field of psychology. Topics such as trauma-informed law, trauma-informed volleyball coaching, legal counseling, education, social activism have arisen. It is time to think about how it affects leadership.

Your speaker Anton, a Scrum trainer and coach, has recently completed a NARM-informed professional education. It has tremendously changed some key aspects of how he leads, teaches and coaches and will surely continue to have a large impact. In this session, he is presenting those key learning, connects them to well-known parts of Agile knowledge and invites into a discussion of what a more trauma-informed approach to leadership could look like.

In this talk you will:
•    experience a more calmer vulnerable space
•    learn what developmental trauma is and how it plays out in the workplace
•    learn about regulation and states of our nervous systems and its connection to creativity and cognitive capacity
•    get a new angle to think and act about topics such as responsibility, clarification of assignments and setting goals, teaching, mentoring and more
•    reflect on how these topics affects your own line of work and exchange on ideas

Anton Skornyakov is an Agile Coach and CST® for Scrum Alliance®, an experienced speaker and facilitator at many conferences, user groups for topics around Agile, facilitation, non-violent communication and leadership. Largest spaces were GSG Munic 2016, GSG Vienna 2019, OOP Munic 2019. However, there were many more at local conferences, user groups and meetups.
Most relevant to the topic Anton is speaking about, is his recently finished education as a NARM®-informed professional with the NARM® Training Institute. NeuroAffective Relational Model® (NARM®) is a unique and powerful approach to developmental trauma.

Anton Skornyakov
Anton Skornyakov
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17:45 - 18:45
Di 5.4
The Passions of Programming
The Passions of Programming

"We're looking for passionate programmers!" says the job ad. Passion is used to evoke single-mindedness, drive and intensity. There is more than one kind of passion, and when raw passion is tempered with compassion and dispassion, we start to see a more balanced way of development.

Good development draws on both creativity and rationality, on both experience and experimentation, on both focus and connection, on both individual skill and group intelligence. Let's explore the many passions of programming.

Target Audience: Developers, Architects, Managers, Coaches, Leaders
Prerequisites: No specific prerequisites
Level: Advanced

Extended Abstract:
"We're looking for passionate programmers!" says the job ad. For a love-in or a development role? Passion is used to evoke single-mindedness, drive and intensity, but it also has many other meanings, surely not all of which can be intended. Love aside, passion also spills over into irrationality, aggression — e.g., crimes of passion — and unconditional and unquestioning pursuit of ideas. Our acceptance of this word and this quality should be partial and conditional. But there is more than one kind of passion, and when raw passion is tempered with compassion and dispassion, we start to see a more balanced way of development.

Good development draws on both creativity and rationality, on both experience and experimentation, on both focus and connection, on both individual skill and group intelligence. The dry language of productivity needs to admit the possibility of enjoyment; the culture of burn-out needs to give way to humanity and empathy. Let's explore the many passions of programming.

Kevlin Henney is an independent consultant, speaker, writer and trainer. His development interests are in programming, practice and people. He is co-author of two volumes in the ”Pattern-Oriented Software Architecture” series, and editor and contributor for multiple books in the ”97 Things” series. He lives in Bristol and online.

Kevlin Henney
Kevlin Henney
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, (Mittwoch, 08.Februar 2023)
18:30 - 20:00
Nmi 1
Technik, Menschen, Unternehmen: Wie Modernisierungsprojekte (vielleicht) besser laufen könnten.
Technik, Menschen, Unternehmen: Wie Modernisierungsprojekte (vielleicht) besser laufen könnten.

"Wir müssen dringend unser System modernisieren. Das, auf dem unser gesamtes Business beruht. Und wir wollen dabei alte Zöpfe abschneiden und moderne Technologien und Architekturen verwenden. Wir wollen mehr so wie Google werden." Guter Vorsatz, sehr hoher Anspruch. Und dementsprechend gibt es oft massive Probleme in solchen Projekten. Wir waren an einigen repräsentativen Exemplaren als Berater beteiligt und haben dabei beobachtet was schiefgegangen ist und was man besser machen könnte. In dieser Session erzählen wir Euch davon.

Zielpublikum: Architekten und Projektleiter
Voraussetzungen: Keine Spezifischen
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract:
Die Sprecher sind beide auf den Bau von domänenspezifischen Sprachen spezialisiert. In diesem Vortrag spielt dieses Thema aber keine Rolle, außer als Aufhänger für den Modernisierungsanspruch: man will die Fachlichkeit der Domäne per DSL ausdrücken. Um das tun zu können, muss man zunächst sehr genau verstehen, wie die Domäne funktioniert. Man analysiert also sehr präzise. Viele der Systeme unserer Kunden sind schon relativ alt und die Technologien sind entsprechend in die Jahre gekommen. Neben dem Verstehen und "Aufräumen" der Fachlichkeit soll also auch gleich die Architektur und Technologie gewechselt werden.
Diese beiden Dinge zusammengenommen sind wirklich anspruchsvoll. Das Projekt beginnt mit entsprechend viel Hoffnung und hohen Zielen. Im Laufe der (meistens) Jahre wird es aber schwierig. Hier sind einige Themengebiete, wo es oft klemmt:

  • Architektur und Hypes
  • Die notwendige Prozessanpassungen
  • Staffing und Skills im Projekt
  • Sinnvolle und der Projektreife angepasste Interpretation von "agil"
  • Kommunikation untereinander und Meetingstruktur
  • Umgang mit politischem "Störfeuer"
  • Führung, Entscheidungsfindung und Produktvision
  • Firmenkultur und deren Auswirkungen

Der Vortrag ist kein unkonstruktives Bashing oder Lästern über (anonymisierte) Kunden. Sondern wir greifen repräsentative Situation auf und geben konkrete Ratschläge, wie man die Dinge besser machen könnte. Einige davon sind vielleicht naherliegend und lassen sich mit gesundem Menschenverstand (der ja oft nicht umgesetzt wird) begründen. Andere sind weniger naheliegend und vielleicht auch unkonventionell oder regen zumindest zu Diskussionen an die wir im Rahmen des Vortrags auch gerne führen werden.
Unsere Rolle in diesen Projekten war die eines Beraters rund um DSLs und Domänenanalyse. Die Projekte als Ganzes waren nicht unsere Verantwortung. Aber wir haben natürlich viel mitbekommen, beobachtet, geredet und mit unserer jahrelangen Erfahrung in solchen Projekten abgeglichen. Es wurde auch sehr deutlich, dass bestimmte (angeblich) technische Probleme in Wirklichkeit eine Folge von organisatorischen Problemen waren. Als Folge sind wir dann von unserer Kernaufgabe "DSL-Bau + Domänenanalyse" auch immer mehr in Architektur- und Projektorga-Themen hineingerutscht -- an deren Lösung wir dann auch konstruktiv mitgearbeitet haben.
Unser Vortrag ist anhand dieser Entwicklung strukturiert. Wir beginnen mit Herausforderungen in der Technik, der Architektur und den Entwicklerskills und zoomen dann schrittweise heraus bis wir auf Ebene der Firmenkultur ankommen.
Im Ergebnis werden die Teilnehmer lernen, welche Faktoren den Erfolg eines Modernisierungsprojekte maßgeblich beeinflussen und dass diese in den wenigsten Fällen einzelne große Faktoren sind, sondern die Summe vieler kleiner Probleme – die alle lösbar sind, wenn man nur will.

Markus Völter ist freiberuflicher Berater zu (domänenspezifischen) Sprachen und Entwicklungswerkzeugen sowie den Systemarchitekturen und Prozessanpassungen um sie in Produkte/Projekte zu integrieren.

Kolja Dummann ist Berater und Architekt für domänenspezifische Tools und Sprachen bei der itemis AG mit besonderem Fokus auf Zusammenarbeitsmodelle und Prozesse.

Markus Völter, Kolja Dummann
Markus Völter, Kolja Dummann
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, (Donnerstag, 09.Februar 2023)
09:00 - 10:30
Do 6.1
Glaubwürdigkeit von Agilisten – oder wie viel Integrität ist notwendig?
Glaubwürdigkeit von Agilisten – oder wie viel Integrität ist notwendig?

Zu den Aufgaben von Scrum Mastern und Agile Coaches gehören Servant Leadership, Coaching, Facilitation und Removing von Impediments. Damit versuchen wir, die Veränderungen für die gewünschten Ziele zu initiieren.

Bei vielfältigen Begegnungen sind mir Verhaltensweisen aufgefallen, die mich nachdenklich stimmen: Wie ist das mit Walk-Your-Talk? Leben wir Agilisten selbst, was wir anderen zumuten? Wie steht es mit unserem Mut, Commitment, unserer Fähigkeit zur Zusammenarbeit und unserem persönlichen Wachstum? Und wie gehen wir damit um?

Zielpublikum: Scrum Master, Agile Coaches, Manager, Team, Developers, Entscheider, Kund:innen
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract:
Glaubwürdigkeit von Agilisten oder wie viel Integrität ist nötig?

Die Aufgaben von Scrum Mastern und Agile Coaches sind vielfältig. Darunter fallen Servant Leadership, Coaching der Teams, Facilitation, Removing von Impediments. Mit diesen Tätigkeiten versuchen wir, die Veränderungen zu initiieren und zu begleiten, die für den gewünschten Wandel und Ziele unserer Kunden notwendig sind.

Bei den vielfältigen Begegnungen sind mir an mir selbst und anderen Kollegen immer wieder Verhaltensweisen aufgefallen, die mich nachdenklich stimmen und fragen lassen:
Wie ist das mit Walk-Your-Talk? Leben wir Scrum Master und Coaches eigentlich selbst, was wir anderen zumuten? Wo zeigt sich unser Mut, unser Commitment, unsere Fähigkeit zur Zusammenarbeit und unser persönliches Wachstum? Wo erleben wir Dilemmata? Wo erleben wir unsere eigenen Grenzen? Und wie gehen wir damit um?

In unserer Session werde ich euch eine kleine Geschichte zu meinen Beobachtungen erzählen und euch dann einladen, eure eigenen Beobachtungen zum Thema Integrität und Walk-Your-Talk zu sammeln. Wir werden nach Mustern schauen und Hypothesen bilden. Und daraus wollen wir dann Schritte und Ideen entwickeln, mit welchem Verhalten wir unsere Glaubwürdigkeit stärken können.

Ziel dieser Session ist, dass wir Agilisten Inspirationen mitnehmen, die unsere Glaubwürdigkeit stärken. Kunden und andere Interessierte können Einsichten gewinnen, worauf sie bei der Wahl eines Scrum Masters oder Agile Coaches achten möchten.

Bettina Ruggeri ist zertifizierter Coach und Path-to-CSP Educator (Scrum Alliance). Ihre Schwerpunkte sind die Lernende Organisation, Organisatorische Führung und Kultur. Sie hilft Organisationen, sich in diesen Bereichen weiterzuentwickeln. Sie hat sich weitergebildet in systemischem Coaching, Mediation, Gruppendynamik, Organisationsberatung und ist Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation. Sie möchte zu nachhaltigem und freudvollem Wachstum beitragen.

Bettina Ruggeri
Bettina Ruggeri
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11:00 - 11:45
Do 3.2
Diversity, Equity, and Inclusion: Theoretical and Practical Reflections on Finding the Right Balance in your Organization
Diversity, Equity, and Inclusion: Theoretical and Practical Reflections on Finding the Right Balance in your Organization

This talk covers the fundamentals of diversity, equity, and inclusion (DEI), including key definitions and statistics. Moreover, the link between DEI, sustainability, and innovation will be made, including reflections on the importance but also complexity of finding a balance.

As part of this talk, I will link theory and research to my work as the Global Head of Diversity, Equity, and Inclusion in a fintech company, including giving practical examples of how we are embedding DEI into our organization.

Target Audience: People Leaders, Managers, Decision Makers, C-suite
Prerequisites: Open-mindedness, interest in DEI
Level: Basic

Extended Abstract:
What does diversity, equity, and inclusion have to do with sustainability and this year’s conference focus on “finding the right balance?” Everything.

In this talk, I will cover the basics of D, E, and I including definitions and statistics, including introducing various “diversity dimensions” and the concept of “intersectionality.” Then, I will link the DEI agenda to the people sustainability agenda, including showing how the world is already diverse and if your organization is not: how you are likely missing out on learning, development, innovation, user experience knowledge, and even market share.

In doing so, I will link theory and statistics to my work as Global Head of Diversity, Equity, and Inclusion in a fintech company, including giving practical examples on how we are embedding DEI into processes and policies. Finally, I will give reflections on how DEI is a journey that also must be balanced and prioritized, just as any other business priority, before opening up to audience questions.

Elizabeth Benedict Christensen, Ph.D. has extensive theoretical and practical experience in diversity, equity, and inclusion in the academic and business worlds. Elizabeth has taught at university-level about Diversity, Cultural Analysis, Communication, Research Methods and beyond. She completed a Ph.D. on sense of belonging before returning to the business world in 2017 to bridge theory with practice, including sharing her passion for DEI globally.

Elizabeth Benedict Christensen
Elizabeth Benedict Christensen
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11:00 - 11:45
Do 6.2
Modern Leadership – Wie kann moderne Personalführung in agilen Organisationen aussehen?
Modern Leadership – Wie kann moderne Personalführung in agilen Organisationen aussehen?

Bei der Umstellung einer Organisation in Richtung Agilität wird die Frage nach der Verortung der personellen Führung meist heftig diskutiert. Das Thema ist hoch-politisch und „Existenz-bedrohend“. Ergebnisse reichen von eher traditionellen Lösungen bis hin zu sehr progressiven.

Der Vortrag stellt vier grundlegende und unterschiedliche Modelle von personeller Führung in einer agilen Umgebung vor. Die vier Varianten decken die heute gängigsten Alternativen ab, von den bekannten agilen bis hin zu einer expliziten personellen Führungsrolle.

Zielpublikum: Manager, Entscheider, Personaler, Agile Coaches, Organisationsentwickler:innen
Voraussetzungen: Grundlegende Kenntnisse agiler Rollen in Teams und in der Skalierung
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract:
Im Vortrag wird anhand eines Kundenbeispiels vorgestellt, wie eine Entscheidungsfindung für eine der vier Varianten anhand eines Anforderungskatalogs ablaufen kann. Das gezeigte Vorgehen ist anhand des Modells bzw. Anpassungen für den eigenen Kontext und den Rahmen des Anforderungskatalogs übertragbar, d.h. es gibt dem Zuhörer ein Schema an die Hand, wie er Lösungsoptionen für seinen eigenen Kontext erarbeiten kann.

Was Zuhörer mitnehmen:
* Kenntnis 4 grundlegender Varianten für personelle Führung in der Praxis
* ein Schema, wie diese Varianten gegen einen individuellen Kontext evaluiert werden können

Alex Birke ist Buchautor, Berater und Coach für Business Agility. Er leitet den agilen Bereich von Accenture, Accenture Business Agility, im deutschsprachigen Raum. Seit 15 Jahren fokussiert er sich auf die Nutzung lean & agiler Methoden bei der Skalierung von Bereichen mit mehreren hundert bis zu mehreren tausend Personen. Er spricht regelmäßig auf Konferenzen und war über 10 Jahre als Lehrbeauftragter an der Universität Passau tätig.

Alexander Birke
Alexander Birke
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14:30 - 15:30
Do 6.3
Head ‘n’ HeartOps – A User's Guide to Emotions without “System Crashes”
Head ‘n’ HeartOps – A User's Guide to Emotions without “System Crashes”

You have emotions? Congrats, you are a (professional) human being! Now, how can you actually handle your emotions smartly in our still tech- & tool-focused IT world?

In professional situations like:
- dealing with human "legacy experiences"
- integrating "personal silos"
- interacting with ease with other human beings
- tackling stressful situations (e.g. conflicts) within a team

This session offers a set of science-based, pragmatic tools that are (almost) always accessible - like a Swiss Pocket Knife for engineers (and other humans :-)).

Target Audience: Developers, Architects, System Engineers, Managers of all kind, Human Beings :)
Prerequisites: Curiosity and openness for new ways of thinking (and behaviour)
Level: Basic

Extended Abstract:
Oftentimes people think that having emotions or even “being emotional” means being unprofessional, being irrational or even being weak. That is wrong!

Being able to consciously deal with (your) emotions is a (professional) strength that can be learned and practised.

•    It contributes to better teamwork.
•    It promotes individual health.
•    It even is a leadership quality.

Join this session to bridge potential gaps between "tech" and "humans", between "hard" and "soft", between "us" and "them". Join and start right now with finding the 'right' balance...

Cosima Laube is an independent agile coach, leader & consultant with experience in a variety of industries (automotive, finance, healthcare, travel, public sector).
Having a strong background as developer and people lead in IT engineering, over the last decade Cosima enhanced her portfolio with solid coaching skills (ICF-PCC) and university studies focused on I/O- and Health Psychology. Besides work, you likely find her running or on a bike. Her credo at work and in life is: Achieving MORE - together!

Cosima Laube
Cosima Laube
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17:00 - 18:00
Do 6.4
Wie ich lernte, die Arbeit mit Kund:innen zu lieben: Softskills für Nerds und Hardskills für Softies
Wie ich lernte, die Arbeit mit Kund:innen zu lieben: Softskills für Nerds und Hardskills für Softies

Entwickler:innen müssen näher an die Kund:innen und im Gespräch herausfinden, was diese wollen. Jedoch soll es Entwickler:innen geben, die sich diesen Beruf ausgesucht haben, weil sie lieber in Ruhe programmieren als kommunizieren. Na, dann bringt man diesen „Nerds“ eben die notwendigen Softskills bei. Nur, würden ein paar mehr Hardskills bei den „Softies“ nicht auch zur Verständigung beitragen?

Mit einem kleinen Impuls zum Thema starten wir eine Fishbowl für „Nerds“ und „Softies“: Was du schon immer zu Soft- und Hardskills wissen wolltest.

Zielpublikum: Architekt:innen, Entwickler:innen, Projektleiter:innen, Product Owner
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract:
Entwickler:innen müssen näher an die Kund:innen, sie müssen verstehen, was diese wollen. Dafür sollen sie gerade im agilen Umfeld mit ihnen sprechen und selbst herausfinden, was die Kund:innen möchten. Tatsächlich soll es ja Menschen geben, die sich den Beruf „Entwickler“ ausgesucht haben, weil sie eben nicht mit anderen sprechen wollen, sondern viel lieber in Ruhe programmieren wollen.

Und vielleicht auch gar nicht wissen, was sie da jetzt so alles fragen sollen. Na ja, dann bringt man diesen „Nerds“ eben einfach die notwendigen Softskills bei. Nur könnte man nicht ebenso den Standpunkt haben, dass ein paar mehr Hardskills bei den „Softies“ auch zu einer besseren Verständigung beitragen würden?

Mit einem kleinen Impuls zum Thema leiten wir über in eine Fishbowl für „Nerds“ und „Softies“. Dort ist Platz für alles, was du schon immer zu Soft- und Hardskills wissen wolltest ...

Susanne Mühlbauer ist selbstständiger Agile Coach und systemischer Business Coach. Mit Leidenschaft und viel persönlichem Engagement arbeitet sie mit Menschen, Teams und Organisationen auf deren Weg zu mehr Agilität.

Thomas Ronzon arbeitet seit 2000 als Projektleiter und Senior Software-Entwickler bei der w3logistics AG in Dortmund. Dabei beschäftigt er sich vor allem mit der Modernisierung von unternehmenskritischen Logistikanwendungen.
In der Zeitschrift JavaSPEKTRUM berichtet er regelmäßig über neue „Tools“ für Architekten (The Tool Talk). Darüber hinaus veröffentlicht er regelmäßig Fachartikel und spricht auf Konferenzen. Thomas taucht leidenschaftlich gerne und tief in technische Aspekte ein, verliert dabei jedoch nie den Bezug zur Fachlichkeit. Mit viel Empathie, Erfahrung und konkreten Lösungsvorschlägen schlägt er damit immer wieder die Brücke zwischen Business und IT.

Susanne Mühlbauer, Thomas Ronzon
Susanne Mühlbauer, Thomas Ronzon
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