Konferenzprogramm

 

 

 

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Thema: "Digitale" Transformation

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, (Montag, 06.Februar 2023)
18:30 - 20:00
Nmo 3
SUSTAIN_ability – Wandel gestalten aus innerer Kraft und Freude
SUSTAIN_ability – Wandel gestalten aus innerer Kraft und Freude

Unsere Welt wandelt sich, und wir brauchen Wandel. Jedoch nicht zufälligen, sondern bewusst gestalteten Wandel. Gemeinsam statt durch Einzelne.
Aktuell packen wir das nur völlig ungeschickt an. Durch Druck, Zeigefinger auf andere, Schuld und Scham kommen wir gesellschaftlich nicht weiter. Schlimmer noch: All das raubt uns die notwendige Energie für echten Wandel im Alltag.
Wir können Wandel leben und gestalten, aus innerer Kraft heraus, mit Freude und Kreativität. Dazu braucht es Raum, Innehalten und ein Sich-wieder-verbinden.

Zielpublikum: Alle, denen dämmert, dass sie viel mehr können, als sie täglich tun
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract:
Unsere Welt wandelt sich, und wir brauchen Wandel. Jedoch nicht zufälligen, sondern bewusst gestalteten Wandel. Gemeinsam statt durch Einzelne.
Aktuell packen wir das nur völlig ungeschickt an. Durch Druck, Zeigefinger auf andere, Schuld und Scham kommen wir gesellschaftlich nicht weiter. Schlimmer noch: All das raubt uns die notwendige Energie für echten Wandel im Alltag.

Viel unserer menschlichen Energie verfällt auf zwei Bereiche:
Erstens in die Aufregung über Dinge, die geschehen sind oder geschehen werden - und die wir (scheinbar) nicht beeinflussen können. Damit nähren wir nicht nur unser Ohnmachtsgefühl und stärken in unserem neuronalen Netz die Gewohnheitsbahnen für Ärger und Aufregung - was zur Folge hat, dass wir uns über die Jahre hinweg immer besser aufregen können und uns dazu immer kleinere Anlässe reichen.
Sondern, viel schlimmer noch, wir verleugnen unsere Verantwortung und Gestaltungskraft. Dadurch können wir gut weiter in dem Job "funktionieren", den wir zwar nicht mögen, aber der unserer Komfortzone so gut entspricht, dass wir damit genug Geld verdienen. Wir können dann beruhigt unsere Zeit beim Sudoku oder vor der Playstation totschlagen, weil es auf uns ja eh nicht ankommt. Und wir können uns wunderbar in allen Feldern von Ersatzbefriedigung austoben, weil der Großteil unseres Lebens zwar ganz angenehm ist, uns aber nicht glücklich macht, uns nicht erfüllt.

Wenn wir uns nachhaltigen Wandel auf dieser Welt wünschen - und inzwischen sollte klar sein, dass wir genau das brauchen, wenn wir als menschliche Spezies überleben wollen -, dann sollten wir unsere Energie nutzen, um zu diesem Wandel beizutragen.

Und in diesem Beitrag gibt es keinen moralischen Zeigefinger. Ich werde Ihnen nicht sagen, was zu tun und zu lassen ist. Ich werde keinen 5-Punkte-Plan vorstellen und Ihnen keinen nächsten Schritt vorschlagen.

Warum nicht?
1. Weil ich es nicht kann. Ich bin ein Mensch - Sie sind ein anderer. Jede(r) hat eigene Baustellen zu meistern und zugleich auch ureigene Motivationsquellen: Tätigkeiten und Wirkungsfelder, die uns so begeistern, dass sie uns Energie geben, statt uns Energie zu kosten. Diese gilt es, individuell zu finden!
2. Weil ich es nicht möchte. Es wäre anmaßend, denn es würde meine Ziele über Ihre Ziele stellen. Und das ist genau das, was uns den Großteil des Leides unserer aktuellen Welt eingebracht hat - und immer noch einbringt. Wir alle dürfen lernen, mehr unseren eigenen Zielen, statt denen anderer zu folgen. Nicht den Zielen des Egos, sondern den Zielen unseres Herzens.

Wir können Wandel leben und gestalten, aus innerer Kraft heraus, mit Freude und Kreativität. Dazu braucht es Raum, Innehalten und ein Sich-wieder-verbinden.

In dieser Session werde ich Ihnen dazu ein paar Tools zeigen und wir werden diese gemeinsam ausprobieren. Einige, die uns helfen, unseren wirklichen Wünschen ein bisschen besser auf die Schliche zu kommen. Und einige, die dazu dienen, überhaupt in einen Gestaltungsmodus zu kommen. (Denn Studien zufolge befinden wir Menschen uns im Durchschnitt mindestens 50 % im Autopilotmodus und haben 95 % der heutigen Gedanken auch gestern schon gedacht. Wir drehen uns also, gelinde gesagt, unbewusst im Kreis.)
Auch das Miteinander wird hierbei nicht zu kurz kommen.

Melanie Wohnert ist Diplom-Mathematikerin, ehemalige IT-Führungskraft und begeisterte Agilistin.
Achtsamkeit veränderte ihr Leben in kleinen Schritten und in vielerlei Hinsicht. Heute ist sie selbstständige Trainerin, lehrt Agilität, Achtsamkeit und Mitgefühl (MSC) in Unternehmen sowie in Schulen. Sie leitet zudem den Trainer-Zertifizierungslehrgang für "Mindfulness in Organisationen" (MIO) in Süddeutschland.

Melanie Wohnert
Melanie Wohnert
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18:30 - 20:00
Nmo 5
Red Pills for the Leadership
Red Pills for the Leadership

The Middle Management, who has the required knowledge for successful Digital Transformations, is not appropriately engaged and won as change agents.

This interactive session walks the audience through seven steps of an implementation path. Each step is heavily interwoven with leadership challenges, skills, and practices. Most often, those are tacit.
The right path helps move from tacit transactional management to explicit transformational leadership, a prerequisite for successful Digital Transformations.

Target Audience: Manager, Decision Makers, Change Agents, Enterprise Transformation Implementers
Prerequisites: Basic knowledge of current digitization topics on management and frameworks
Level: Advanced

Extended Abstract:
Leadership is vital for successful Digital Transformations.
However, the leadership or managers, the "System Masters" of the "Frozen Middle Layer" having the required knowledge, are often not appropriately engaged and won as change agents. They continue to do what they successfully have done in the past —applying "tacit" personal knowledge and "managing," not "leading." Tacit knowledge was first defined by Michael Polanyi in the Tacit Dimension and later on used by Nonaka and Takeuchi in the SECI model.

Blindly applying highly standardized implementation roadmaps and so-called playbooks force leadership into orthodox paradigms and mental management models.
This interactive session walks the audience through seven steps of an implementation path — a good practice based on personal experience and linked to the theoretical foundation from various sources. It is about the early phase when the transformation initiatives are outlined. We stop at critical junctions and typical roadblocks. Each step is the foundation for further progress.

We look at a viable path through the roadmap of implementing Digital Transformation on the Enterprise level with an unleashed leadership team.
The path is not "train the teams and pray for help" but about winning the system masters as change agents right from the start.

After the introduction ( 5 / >0 / 5>), we stop at:

  • Red Pill or Blue Pill - the (pretended) commitment and wrong junction to Agile Theater or Cargo Cult ( 5 / >5 / 10>)
  • VUCA - we, the agile folks, know what we mean, but we altogether do not share a truly common language - the second disconnect ( 5 / >10 / 15>)
  • Perspectives, paradigms, again language, and culture ( 15 / >15 / 30>)
  • Leadership - away from transactional to transformational management for people, processes, managers, leaders, and teams ( 15 / >30 / 45>)
  • Leaders vs. managers as "System Masters" in the "Frozen Middle Layer" and their crucial contribution ( 5 / >45 / 50>)
  • "Knowledge and Know-How," tacit and explicit or what is it and how to unlock this for future success. The SECI model and Mindfulness as tools to tap hidden gems in ourselves and the organization ( 15 / >65 / 80>)
  • Postcard from the Future - how to fill the Backlogs of managers to unleash them as leaders ( 10 / >80 / 90>)

At every stop, there is an overview of what is so special about it

  • What we should avoid
  • What we should try
  • An interactive hybrid exchange and a game (not at every stop and depending on the votes of the audience)
  • deas on how to dig deeper into the rabbit hole - the gimmicks

This session links personal experience and anecdotes with the already available methods, practices, and theories. The "Red Pills for Leadership" session does not claim to introduce a new silver bullet. It is not another snake oil potion. It is a set of good practices that have been around for some decades, and many of us most probably at least partially already know. The audience will get a fully packed travel bag filled with the gimmicks and the takeaways from the interactive discussion at the various stops and junction points.

Depending on the personal experience level, the audience will get an idea for a potential good path or optimize their own path through the exchange with others on this leadership topic.
This is the way ;-)

Kurt Cotoaga started as a research assistant using evolutionary algorithms to solve np-hard problems. Those fascinating problems are still unsolved ...
His first pivot brought him into the product manager role for large online brokerage websites where he fooled himself and others into mixing up causality and correlation. It was a tough ride in the epicenter of the dot-com bubble burst ...
Having been perpetually torn apart between trying to create business value and pretending to be predictable, he pivoted around 2005 towards agility as a survival kit. From projects via programs to portfolios via products - this finally worked!
The last pivot beamed him into the consulting world, where he helps clients thrive in the digital age as a Business Value addicted Digitalization Evangelist or Enterprise Transformation Implementer.

Kurt Cotoaga
Kurt Cotoaga
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, (Dienstag, 07.Februar 2023)
09:00 - 10:30
Di 2.1
Selbstführung Debugged – Ist dein Mindset eine Monolith- oder eine Microservice Architektur?
Selbstführung Debugged – Ist dein Mindset eine Monolith- oder eine Microservice Architektur?

Alles hat eine API: Wir ITler sind megagut darin, Software-Architekturen zu durchleuchten und neue Integrations-Patterns für technische Komponenten zu entwickeln. Warum wenden wir diese Fähigkeiten nicht auch auf unser Mindset und unsere Teams an?

In diesem Workshop üben wir uns in der Transferleistung: Warum sind unsere Reaktionen oft hard-coded statt loosely-coupled und wie können wir das ändern? Ist meine Gedankenwelt wie ein Monolith aufgebaut, die sich nur mühsam weiterentwickelt oder lässt sie schnelle Updates zu, wie Microservices?

Zielpublikum: Entwickler:innen, Projektleiter:innen, Manager, Entscheider, Architekt:innen
Voraussetzungen: Architekturmuster- und Projekterfahrung ist von Vorteil, aber kein Muss
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract:
Dieser Workshop macht Lust auf Selbstführung. Die Hypothese, zu der dieser Workshop einlädt, ist:
Das Gesetz von Conway gilt nicht nur für Abteilungen, sondern auch für die Teammitglieder: „Organisationen, die Systeme entwerfen, sind gezwungen, Entwürfe zu erstellen, die die Kommunikationsstrukturen dieser Organisationen abbilden.“

Je mehr Dynamik das Umfeld und die Systeme einfordern, desto dynamischer muss mein Mindset im Team sein. Nicht nur, damit die Systeme funktionieren, sondern damit ich in dem Umfeld glücklich sein kann.
So kann ich beispielsweise das ganze Team inklusive mir selbst als Microservice-Architektur betrachten. Ich kann analysieren: welche Schnittstellen biete ich nach außen an, und sind die auch gut dokumentiert? Wissen die Anderen dass die meisten Schnittstellen vor dem ersten Kaffee nicht ansprechbar sind? Welche Reaktionen sind hart-verdrahtet, wo bin ich anfällig für eine Denial-of-Service Attacke, und was kann ich dagegen tun?

Mit interaktiven Übungen finden wir die richtige Balance für die eigene Mindset und Team-Architektur. Am Ende des Workshops haben Sie einige Entwurfsmuster im Gepäck, mit denen Sie die eigene Mindset-Architektur Step by Step refactoren können (wenn Sie das wollen). Und das spannende dabei: Die meisten Tools haben sie schon im Gepäck - Sie haben sie nur noch nicht auf sich selbst angewendet.

IT und Theater: Christoph Diefenthal arbeitet seit mehr als 15 Jahre als Entwickler und IT-Führungskraft - den kreativen Ausgleich fand er im Theater. Als Schauspieler hat er soviel über Perspektiven + Rollenwechsel gelernt, dass ihm irgendwann klar wurde: Das bringe ich in die Firmenwelt - und zwar mit Spaß!
Seit er die Mutual Empowerment GmbH mitgegründet hat, kombiniert er Team- und Führungsworkshops mit Werkzeugen des systemischen Coachings und Übungen aus dem Impro-Theater. Begeisterung zum Mitnehmen!

Christoph Diefenthal
Christoph Diefenthal
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09:00 - 10:45
Di 9.1
In wenigen Schritten zum sicheren Kubernetes-Cluster
In wenigen Schritten zum sicheren Kubernetes-Cluster

Immer häufiger werden Anwendungen auf einem Kubernetes-Cluster betrieben. Umso wichtiger ist die Absicherung gegen Angriffe von außen, aber auch innerhalb des Clusters.

Wir demonstrieren anhand von praktischen Beispielen, wie mit wenigen Schritten ein Cluster abgesichert werden kann. Ausreden, warum nicht mehr Sicherheit möglich ist, gibt es dann nicht mehr.

Zielpublikum: Entwickler:innen
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Kubernetes und Security, Projekterfahrung
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract:
In den letzten Jahren hat sich Kubernetes als Plattform für Anwendungen etabliert. Es verspricht, das Deployment deutlich zu vereinfachen, birgt aber auf der anderen Seite eine höhere Komplexität.

Oft wird der Betrieb auf einem Kubernetes-Cluster als zusätzliche Aufgabe auf das Entwicklungsteam übertragen, ohne die entsprechende Expertise aufzubauen. Das Wissen um Kubernetes bleibt dann lückenhaft, das Management des Clusters steht nicht im Fokus. In der Konsequenz stehen viele Kubernetes-Cluster ungeschützt im Netz.

Im Vortrag konzentrieren wir uns auf den Aspekt der Sicherheit eines Kubernetes-Clusters gegen Angriffe von außen, aber auch innerhalb des Clusters. Dabei gehen wir Schritt für Schritt durch die verschiedenen Schichten und zeigen anhand praktischer Beispiele, mit welchen Maßnahmen der Cluster abgesichert werden sollte.

Dehla Sokenou fühlt sich in allen Phasen der Software-Entwicklung zu Hause, besonders im Testen. Bei WPS - Workplace Solutions ist sie als Test- und Qualitätsmanagerin und Software-Architektin tätig.

Adrian Metzner ist seit 2014 als Software-Entwickler unterwegs. Schwerpunkte sind dabei Sicherheit und DevOps. Bei WPS - Workplace Solutions ist er als Software-Architekt und Trainer für das ISAQB Cloud-Infra Modul tätig.

DevOps-Betriebsmodelle mit Site Reliability Engineering etablieren
DevOps-Betriebsmodelle mit Site Reliability Engineering etablieren

Ein Erfolgsmuster zur Umsetzung von DevOps ist Site Reliability Engineering (SRE). Sie fördert objektiv die Zusammenarbeit zwischen Teams in einem skalierenden Umfeld. Besonderheit: Die System-Zuverlässigkeit wird zum Nummer 1 Feature! In diesem Vortrag werden die SRE-Prinzipien erläutert und SRE-Praktiken veranschaulicht. Abgerundet wird der Vortrag durch die Veranschaulichung des Aufbaus von Betriebsmodellen mit SRE.

Zielpublikum: Architekt:innen, Entwickler:innen, Projektleiter:innen, Manager, Entscheider
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in agilen Methoden und Betriebsmodellen
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Halil Hancioglu ist als Solution Architect für die OPITZ CONSULTING Deutschland GmbH tätig. Er verfügt über langjährige Erfahrung in der Erstellung von individuellen Enterprise-Applikationen und der Einführung von DevOps-Praktiken. Seine Stärken liegen in der Analyse und der Restrukturierung von Abläufen mit besonderem Fokus auf SRE, DevOps, Continuous Delivery und Infra-as-Code.

Dehla Sokenou, Adrian Metzner
Halil Hancioglu
16:15 - 17:15
Di 3.3
Warum es bei der Digitalisierung auch auf das richtige Mindset ankommt
Warum es bei der Digitalisierung auch auf das richtige Mindset ankommt

Die Digitalisierung schreitet voran! Geht es den einen zu langsam, gibt es andere, denen es zu schnell geht.

Beiden Parteien gemeinsam ist, dass es das richtige Mindset braucht, um den Herausforderungen der Digitalisierung und der damit einhergehenden Transformation Tempo zu verleihen oder mit ihr Schritt halten zu können.

In dem Vortrag schauen wir uns die unterschiedlichen Dimensionen an, für die ein Umdenken angesagt ist. Dabei spannen wir den Bogen von der Fachlichkeit über die Technologie hin zu den organisatorischen Herausforderungen.

Zielpublikum: Manager, Entscheider, Architekt:innen, Projektleiter:innen
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract:
Aufseiten der Technologie muss man sich einfach mal die Landkarte der Cloud Native Computing Foundation ansehen, um zu erkennen, dass wir hier vor neuen Herausforderungen stehen. Es müssen geeignete Architekturen entworfen und die Technologien sorgfältig ausgewählt werden.

Damit ist es aber nicht getan, denn wir müssen uns auch überlegen, wie wir Domänen finden und schneiden, wie wir in Zukunft mit unseren Daten umgehen, wie wir die Herausforderungen der KI meistern werden und welche Auswirkungen all diese Themen auf die Organisation und Kultur in den Unternehmen haben.

Bei allen Beteiligten, vom Kunden über den Product Owner zum Software-Engineer bis hin zum Management, kommt es in Zukunft auf das richtige Mindset an, um als Unternehmen oder Institution erfolgreich zu sein und am Markt bzw. bei den Bürgern bestehen zu können.

Dabei klären wir abschließend die Fragen:
•    Kann man jetzt noch von "einem" oder dem "richtigen" Mindset sprechen?
•    Wenn es das nicht gibt, wie bekommt man mehrere Mindsets unter einen Hut?

Als Software- und IT-Architekt mit über 30 Jahren Berufserfahrung wurde Peter Diefenthäler geprägt durch die Entwicklungen in der IT vom Mainframe bis hin zu modernen Cloud-Plattformen.
Der Wandel von der EDV zur modernen IT ist zu einem seiner Steckenpferde geworden. Es liegt ihm am Herzen, Brücken zwischen Technologie und Organisation zu bauen und sich dafür einzusetzen, dass man alte Zöpfe ein Stück weit abschneidet, um das Maximum aus den heute verfügbaren Möglichkeiten herauszuholen.

Peter Diefenthäler
Peter Diefenthäler
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16:15 - 17:15
Di 9.3
If it is About Cloud Native Transformation ... It Is Still About People! (Experience Report)
If it is About Cloud Native Transformation ... It Is Still About People! (Experience Report)

I will share our hands-on experience with a cloud native (container) transformation that is currently unfolding. Technically, implementing an Open Shift Container Platform (bare metal) is pretty challenging. Doing this in a way that we will have pretty stuff in our data centers and at the same time making sure that our technical possibilities are actually being used effectively by product developers ... is a different challenge all together.

Join this session if you'd like to hear what we figured out about the people side of this kind of change!

Target Audience: Architects, Management, Developers, Operational Heroes, Product Owners, Agile Coaches, Scrum Masters
Prerequisites: Basic knowledge of DevOps concepts
Level: Advanced

Extended Abstract:
In this session I will share our hands-on experiences implementing a container-based architecture in our organisation. Choosing to implement Open Shift (bare metal) as your container platform is pretty difficult and challenging technically. It is also rather exciting and not too difficult to find smart people willing to help you build and run this new platform. However, it turns out that there is far more to this challenge than just the technology. Therefore, we are adopting an evolutionary implementation approach - stringing together small experiments - towards a flexible, more experimental and proactive culture that will allow us to actually benefit from the technical possibilities our new platform offers. This session is our story of our evolutionary and experimental approach and what we discovered along the way that works in this kind of transformation. Our main "discovery" is that even though at first it seemed mostly a technical transformation, it actually is far more of a human challenge.

We are right in the middle of this transformation so in this talk, I will bring you the latest and most valuable insights and experiences regarding this organisational and cultural transformation that is needed to turn the potential of our container platform into actual value for our organisation. We will summarise our ideas in a practical "this might work" list (bear in mind however there are no best practices, just patterns that might work in your specific situation).

An example of an experiment that turned out useful in our situation is: "create a small separate team that will drive this change". In our organisation we strive to build end-to-end teams, so at first we tried to get this new platform started from within the regular Infra DevOps team (as a huge Epic on the backlog). But people however got swamped in work and annoyed by all the context switching this required. Team members got tired and frustrated with the huge amounts of work, sky high ambitions and lack of progress. So, in the end we did a small experiment by creating a separate, dedicated, core team to get things going. This experiment turned out to be successful (and was thus extended) because it allowed team members to focus on the development of the platform and to build, document and share their experiences along the way, so that this team is also able to incrementally onboard the other teams along the way. Busy OPS-teams and product teams can't just develop the new platform on the side, next to all their other ongoing work. Building a container platform is epic and needs dedicated time and focus, also to keep people in their best energy.

I will share some of our most useful experiments and experiences, all having to do with the human side of this container transformation.

This session is not meant for decision making on going cloud native or not. If you do go cloud native, please bear in mind it is still about people, most of all!

Maryse Meinen is a product leader, currently working in a product owner role, building a full-blown container platform for a new IT infrastructure, together with an awesome team. She is also an active practitioner of Stoic philosophy, trying to live according to values like "humans are made for cooperation", "wisdom" and "perseverance". Always keeping an eye on the human aspect of our work, she strives to humanise our workplace a bit more every day.

Maryse Meinen
, (Mittwoch, 08.Februar 2023)
09:00 - 10:45
Mi 6.1
Kleiner Wanderführer für IT-Systeme
Kleiner Wanderführer für IT-Systeme

Firmen können kaum noch IT-Systeme neu entwickeln, ohne dass existierende Funktionalität mitwandert. Vor die Aufgabe gestellt, ein System von einem Fremdanbieter in eine Public Cloud zu überführen, hat sich gezeigt, dass hilfreiche Wanderführer rar sind.
Diese Session strukturiert Entscheidungswege und Erkenntnisse bei Cloud-basierten Migrationsvorhaben - abgeleitet aus der Migration und Modernisierung von einem Konsumenten-Service mit 6 PB Daten und ca. 2 Mio. Nutzern.

Zielpublikum: Business-Architekt:innen, Entwickler:innen, Projektleiter:innen, Manager, Entscheider
Voraussetzungen: Erfahrung mit IT-Projekten
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract:
Wanderungen versprechen Entspannung, Panorama oder Sehenswürdigkeiten auf dem Weg. Selten steht bei der Planung die erwartete Anstrengung im Vordergrund. Ähnlich ist es mit Cloud-Migrationen: Der positive Beitrag zur geschäftlichen Entwicklung lockt, aber nicht ohne Mühe.

Wir streifen die folgenden Etappen:
1. Tourenplanung: Wie wähle ich den richtigen Migrationsweg, aka. die "Migrationsstrategie"
2. Lohnt sich der Weg: Wie überzeuge ich Entscheider, ein solches Vorhaben zu sponsoren
3. Auf dem Weg bleiben: Wie managt man den Migrationsfortschritt?
4. Bleibende Erinnerungen: Wie begegnet man übergroßen Erwartungen und vermeidet Enttäuschung bei Endkunden und Produktverantwortlichen?

Bernd Rederlechner ist einer der Principal Lead Architects von T-Systems mit Schwerpunkt "Digitale Lösungen". Er war verantwortlich für die Lieferung von kleinen Innovationsprojekten, aber auch von wirklich großen Landschaftsvorhaben, wo er immer eine Balance zwischen Product Owner, Dev, Ops, Test und Security finden musste. Heute liegt seine Passion im Aufbau von Teams, die digitale Ideen zur Reality machen können - für Kunden und für die Deutschen Telekom.

Balancing Legacy and Innovation: Taking your IBM Mainframe on the Modernization Journey
Balancing Legacy and Innovation: Taking your IBM Mainframe on the Modernization Journey

Modernization projects are not a straight line as there’s no one-stop shop. Balance is definitely the right word: we talk here about finding the proper trade-off between quality/costs/timeframe requirements and customized patterns for a successful legacy system modernization. Based on actual use cases, we’ll discuss the available solutions (ERP implementation, code rewriting, middleware, cloud…), and see why combining the relevant tools is key.
Let us take you on a modernization journey and get your IBM mainframe to embrace innovation!

Target Audience: Architects, Developers, Project Leaders, Chief Information Officers
Prerequisites: IBM i (AS400) and IBM z environments, mainframes, software development
Level: Advanced

Extended Abstract:
Trusted by major players in the insurance, banking, industrial and public services, IBM i and IBM z mainframes are undoubtedly powerful and reliable. Yet, the core business applications developed decades ago are no longer suited for today's requirements nor for tomorrow's innovations. Issues are piling up: maintenance, regulations, cybersecurity, mobility, UX/UI, technical debt … all made worse by the lack of skilled and motivated developers able to untangle layers of spaghetti legacy COBOL or RPG codes.

When the Total Cost of Ownership (TCO) is rising, some may consider simply shifting to modern architectures. Remember the massive rush to a famous ERP in the 2000s? Disarray, downtime, sleepless nights dreading data loss … History has taught us that forced march towards efficiency is possible but also that balance to consider the actual business environment and needs could have been a far better solution, both for systems and people.
Successful modernization is about making the most of the existing mainframe (remember, IBM i and IBM z systems are powerful and reliable!), adapting it to the latest IT trends and strategically relocating applications, inside or outside the mainframe.

Let us introduce you to an interesting use case we had a few years ago: this financial institution, specialized in consumer loans, is struggling with the obsolescence of its mainframe core business applications:
•    Accounting
•    Human resources and payroll
•    Customer Relationship Management (CRM)
•    Documentary reporting

Lately, legacy applications had had issues to address new demands from their various users (accountants, HR, sales, management):
•    How to work over 2 accounting exercises?
•    How to add new data and issue monthly statements of account?
•    How to call an external webservice to check customer solvency?
•    How to cope with the stricter compliance checks requested by financial regulations?
•    How to secure remote access for other branches?
•    How to provide a modern, secure and multi-session interface?
•    How to offer mobile access to all kinds of devices?

We’ll discuss a fully customized and easy to implement solution to modernize:
developers’ workstations: Java Integrated Development Environment (IDE)
systems and software: migration, decommissioning, revamping, middleware, runtime, mobile connectivity, web services, cloud
Let’s dive together into this real-world use case and deploy the full array of modernization tools to support this financial institution in her quest for innovation.

Firas Al-Shawi is passionate about software modernization and always has the focus to keep softwares future-proof. He is Senior Consultant and Productmanager working for EasiRun Europa GmbH.

Julie Dumortier is a lifelong entrepreneur with a passion to ‘Simply solve complex problems'. She is President of Metrixware Systemobjects, the French ISV specialized in mainframe modernization.

Bernd Rederlechner
Firas Al-Shawi, Julie Dumortier
Firas Al-Shawi, Julie Dumortier
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09:00 - 10:45
Mi 7.1
The Sustainability Mythbuster
The Sustainability Mythbuster

There are many discussions, slogans, and myths out there when it comes to sustainability. But what is behind all those slogans? What does “carbon neutral” really mean and how does it compare to “net-zero”? Is my cloud really running on renewable energy? What are the low-hanging fruits when it comes to reducing carbon emissions? And how does “carbon offsetting” really work?

This session explains all those slogans and concepts, sheds some light at common myths, and provides the audience with a solid understanding of the topic.

Target Audience: Architects, Developers, Managers, Project Leaders
Prerequisites: No prerequisites
Level: Basic

Martin Lippert is Spring Tools Lead and Sustainability Ambassador @ VMware.

Applying Green Software in the Real World
Applying Green Software in the Real World

The topic of Green Software is very important because software is everywhere and affects the environment indirectly through the usage of hardware. Jochen Joswig explains what Green Software means and more detailed how energy demand can rise through software usage. There are different degrees of software effects on the environment that can be considered and evaluated. Jochen Joswig is furthermore researching green software metrics, approaches, quality criteria and how they can be applied in the daily business of software development.

Target Audience: Software Engineers, IT-Architects, IT-Consultants, Manager, ESG-Consultants, Sustainability Manager
Prerequisites: None
Level: Basic

Extended Abstract:
Information and communication technology (ICT) is both a curse and a blessing when looking for solutions to environmental problems like the climate crisis. On the one hand, things like video calls and instant messaging reduce the need for travel and thereby reduce greenhouse gas emissions. On the other hand, the total energy consumption and natural resource demand of ICT is growing. Therefore, in his opinion it is the responsibility of everyone involved in software development to use these resources as sparingly and efficiently as possible. Ideally during all parts of a software’s lifecycle.

There has been extensive research in recent years about Green Software. In this talk, Jochen Joswig will introduce some of the key ideas and methods from his research and make the matter of Green Software more accessible. Furthermore, he will introduce some areas in which in his opinion research is still lacking and provide a personal view on how this could be changed.

Jochen Joswig studied Computer Science at the Friedrich-Schiller-Universität Jena (B.Sc.) and Universität Hamburg (M.Sc.). Since then, he has been especially interested in developing ESG and CSR software. He sees great potential in the cloud, when creating software solutions that provide added value, are satisfying to use and are eco-friendly, all at the same time. Jochen Joswig works as software engineer at MaibornWolff and is doing research in Green Information and communication technology (ICT).

Martin Lippert
Jochen Joswig
Jochen Joswig
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18:30 - 20:00
Nmi 1
Technik, Menschen, Unternehmen: Wie Modernisierungsprojekte (vielleicht) besser laufen könnten.
Technik, Menschen, Unternehmen: Wie Modernisierungsprojekte (vielleicht) besser laufen könnten.

"Wir müssen dringend unser System modernisieren. Das, auf dem unser gesamtes Business beruht. Und wir wollen dabei alte Zöpfe abschneiden und moderne Technologien und Architekturen verwenden. Wir wollen mehr so wie Google werden." Guter Vorsatz, sehr hoher Anspruch. Und dementsprechend gibt es oft massive Probleme in solchen Projekten. Wir waren an einigen repräsentativen Exemplaren als Berater beteiligt und haben dabei beobachtet was schiefgegangen ist und was man besser machen könnte. In dieser Session erzählen wir Euch davon.

Zielpublikum: Architekten und Projektleiter
Voraussetzungen: Keine Spezifischen
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract:
Die Sprecher sind beide auf den Bau von domänenspezifischen Sprachen spezialisiert. In diesem Vortrag spielt dieses Thema aber keine Rolle, außer als Aufhänger für den Modernisierungsanspruch: man will die Fachlichkeit der Domäne per DSL ausdrücken. Um das tun zu können, muss man zunächst sehr genau verstehen, wie die Domäne funktioniert. Man analysiert also sehr präzise. Viele der Systeme unserer Kunden sind schon relativ alt und die Technologien sind entsprechend in die Jahre gekommen. Neben dem Verstehen und "Aufräumen" der Fachlichkeit soll also auch gleich die Architektur und Technologie gewechselt werden.
Diese beiden Dinge zusammengenommen sind wirklich anspruchsvoll. Das Projekt beginnt mit entsprechend viel Hoffnung und hohen Zielen. Im Laufe der (meistens) Jahre wird es aber schwierig. Hier sind einige Themengebiete, wo es oft klemmt:

  • Architektur und Hypes
  • Die notwendige Prozessanpassungen
  • Staffing und Skills im Projekt
  • Sinnvolle und der Projektreife angepasste Interpretation von "agil"
  • Kommunikation untereinander und Meetingstruktur
  • Umgang mit politischem "Störfeuer"
  • Führung, Entscheidungsfindung und Produktvision
  • Firmenkultur und deren Auswirkungen

Der Vortrag ist kein unkonstruktives Bashing oder Lästern über (anonymisierte) Kunden. Sondern wir greifen repräsentative Situation auf und geben konkrete Ratschläge, wie man die Dinge besser machen könnte. Einige davon sind vielleicht naherliegend und lassen sich mit gesundem Menschenverstand (der ja oft nicht umgesetzt wird) begründen. Andere sind weniger naheliegend und vielleicht auch unkonventionell oder regen zumindest zu Diskussionen an die wir im Rahmen des Vortrags auch gerne führen werden.
Unsere Rolle in diesen Projekten war die eines Beraters rund um DSLs und Domänenanalyse. Die Projekte als Ganzes waren nicht unsere Verantwortung. Aber wir haben natürlich viel mitbekommen, beobachtet, geredet und mit unserer jahrelangen Erfahrung in solchen Projekten abgeglichen. Es wurde auch sehr deutlich, dass bestimmte (angeblich) technische Probleme in Wirklichkeit eine Folge von organisatorischen Problemen waren. Als Folge sind wir dann von unserer Kernaufgabe "DSL-Bau + Domänenanalyse" auch immer mehr in Architektur- und Projektorga-Themen hineingerutscht -- an deren Lösung wir dann auch konstruktiv mitgearbeitet haben.
Unser Vortrag ist anhand dieser Entwicklung strukturiert. Wir beginnen mit Herausforderungen in der Technik, der Architektur und den Entwicklerskills und zoomen dann schrittweise heraus bis wir auf Ebene der Firmenkultur ankommen.
Im Ergebnis werden die Teilnehmer lernen, welche Faktoren den Erfolg eines Modernisierungsprojekte maßgeblich beeinflussen und dass diese in den wenigsten Fällen einzelne große Faktoren sind, sondern die Summe vieler kleiner Probleme – die alle lösbar sind, wenn man nur will.

Markus Völter ist freiberuflicher Berater zu (domänenspezifischen) Sprachen und Entwicklungswerkzeugen sowie den Systemarchitekturen und Prozessanpassungen um sie in Produkte/Projekte zu integrieren.

Kolja Dummann ist Berater und Architekt für domänenspezifische Tools und Sprachen bei der itemis AG mit besonderem Fokus auf Zusammenarbeitsmodelle und Prozesse.

Markus Völter, Kolja Dummann
Markus Völter, Kolja Dummann
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18:30 - 20:00
Nmi 4
Persuasion: It Takes More Than Information
Persuasion: It Takes More Than Information

Change happens one person at a time. As a leader, you are responsible for helping to persuade people to accept the change. Many of us have been taught persuasion techniques that focus on giving information … and then more information. How is this working for you? Might there be a better way? This session will give you the opportunity to prepare other methods of persuasion for the changes you want to make.

Target Audience: Anyone who sees problems in their organization and would like to help make change happen
Prerequisites: A desire to learn (and have some fun while you do)
Level: Basic

Extended Abstract:
Change happens one person at a time. As a leader, you are responsible for helping to persuade people to accept the change. Many of us have been taught persuasion techniques that focus on giving information … and then more and more information. How is this working for you? Might there be a better way? This session will give you the opportunity to prepare other methods of persuasion for the changes you want to make. These will include an "elevator pitch" with a wake-up call, an "imagine that" exercise, and some stories to build an emotional connection with the people you are trying to persuade.

Mary Lynn Manns, PhD, is the co-author of two books with Linda Rising, "Fearless Change: Patterns for Introducing New Ideas" and "More Fearless Change: Strategies for Making Your Ideas Happen". She has led numerous presentations and workshops on the topic of change throughout the world at conferences and in organizations that include Microsoft, amazon.com, Apple, Procter & Gamble, and Avon.

Mary Lynn Manns
Mary Lynn Manns
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18:30 - 20:00
Nmi 5
Change Culture – Thing or Cult
Change Culture – Thing or Cult

Sustainability needs change-ability. This 90-min panel will have on three speakers on change. How to move many people or a company to change the status quo. This question addresses the needs of organizations and likewise the needs of our society.

Target Audience: Change Management People, Everyone
Prerequisites: None
Level: Advanced

Extended Abstract:
We will combine three speakers with 20 min Impulse talks. There will be biological brewed beer in different flavors to accompany the tasteful and inspiring talks. The audience will be able to ask questions and supply suggestions, the speakers will respond to that. Anke and Hannes will serve as referees and sommelier(e)s.
The three talks are:
Gina Häußge: Adventures in Open Source Development - how to change OS
Oftentimes when imagining how Open Source Software is developed, the following sort of picture is painted: teams of dozens of developers coordinating happily, handling constant software maintenance with a smile on their faces and often provided with company funding. This is an ideal picture that sadly and all too often doesn't reflect reality. So, the question remains: what is it like to create, develop, and maintain an Open Source project independently or with a small-sized team and an unsure funding situation?
Michael de Zan: Zwischen Sekte und Staatsreligion. Agile Rituale aus kulturhistorischer Perspektive
As a team, do we enjoy going to the retro as much as young people go to church on Sundays? Do we help shape agile events, or do we delegate them to priestly rite experts? Are we passionate about agile values, or do we live with the agile framework as with a state religion whose rituals we have to serve externally? The lecture takes a look at the agile rituals from a ritual-theoretical and cultural-historical perspective, shows parallels and offers a change of perspective in order to reflect on and further develop one's own rituals.
Anke Nehrenberg: “To boldly go …” - Definitions - Reflections - Observations - Predictions on ‘Culture of Growth’
We will start by exploring the concept of culture and continue with a self-localization: where are we today, what aspects does ‘growth’ bring to the party? Culture and organization not only are interdependent, they affect each other reciprocally. Most of this will sound familiar and may be boring, so let’s take it a bit further and explore the edges of our known universe: I will draw on observations and reflections of organizational culture and what may become important in a (galaxy) future not so far away.

Hannes Mainusch - impulsiver nerd-manager.
Dinge, die mich inspirieren, sind innovative Technologien, Röhrenradios und Radfahren. Und ich freue mich, wenn die Menschen um mich herum und ich lernen, besser zu werden. Veränderung beinhaltet Scheitern und Lernen, organisatorische Veränderung beinhaltet die Schaffung einer Lernumgebung. Also versuche ich, offen für neue Herausforderungen zu bleiben und gleichzeitig einen tollen und empathischen Job im Change-Management zu machen.
In den letzten Jahren war ich im IT-Management und Consulting tätig. 2016 haben wir die commitment GmbH & Co. KG als Experiment radikaldemokratischer Unternehmensberatung gegründet.

@moeglichewelten is Anke Nehrenberg’s  twitter handle and philosophy: it integrates what is possible and what is feasible. Connecting people, transforming/enhancing/expanding companies, developing leaders and shaping the digital transformation of organizations is her thing. She wanders the world as a T-shaped non-binary, long-distance runner and mental meta-level.

Gina Häußge is a passionate code monkey, gamer, hobby baker, and creator and maintainer of OctoPrint. She has always been in love with code, and loves tinkering and helping others. Gina has written open source software for most of her adult life and has been in the lucky position to do it full time — and 100% crowdfunded by the community for her project OctoPrint for several years now. During this time, she has learned a lot about leading open source projects and managing communities.

Johannes Mainusch, Anke Nehrenberg, Gina Häußge, Michael de Zan
Johannes Mainusch, Anke Nehrenberg, Gina Häußge, Michael de Zan
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, (Donnerstag, 09.Februar 2023)
14:30 - 15:30
Do 5.3
Leading AI Transformations
Leading AI Transformations

Artificial Intelligence (AI) and its sub-domain, Machine Learning (ML), have been developing quickly. Your organization could be planning for or be in the middle of an AI transformation.

In this talk, I will speak from my own experience managing the strategy and delivery for AI/ML programs and discuss practical steps for the executive leadership to ensure the success of their AI strategy and delivery.

Target Audience: Project Leaders, IT Leaders, Executives, Decision Makers
Prerequisites: None
Level: Basic

Zorina Alliata is a Sr. Machine Learning Strategist at Amazon, working with global customers to find solutions that speed up operations and enhance processes using Artificial Intelligence and Machine Learning. Zorina helps companies across several industries identify strategies and tactical execution plans for their ML use cases, platforms, and ML at scale implementations.

Zorina Alliata
17:00 - 18:00
Do 5.4
Creating Sustainable Change When Skeptics are Lurking
Creating Sustainable Change When Skeptics are Lurking

When you want to make a change, the skeptics are lying in wait throughout the process. You must continually recognize them if you want the change to be sustainable. Who are they and why are they resisting?

We want to be understanding but oh, they can be annoying. We are told to increase communication, but before shouting more information, we must understand why they are irritating us.

This presentation will provide some practical tips for identifying and dealing with resistance in your organization and perhaps in your personal life too.

Target Audience: Everyone who sees a need for change but also sees resistance
Prerequisites: None
Level: Advanced

Extended Abstract:
When you want to make a change, whether it be agile, AI, cloud, microservices, or anything (!), the resistors are lurking everywhere throughout the process. You must continually recognize them if you want to create a sustainable change. Who are they and why are they resisting? We want to be understanding but oh, they can be annoying. We are told to increase the communication, but first we must understand why they are irritating us before we are tempted to shout more information at them.

This fits into the conference theme of Finding the Right Balance because leaders must continually handle skepticism surrounding the change while, at the same time, moving the process forward at a rate that attempts to work for everyone. As the Signature Track describes, this presentation will, “illuminate the area of tension in which decisions can be made, but also to show practical tips and empirical values so that teams can make the appropriate decisions.”

In a fun and enlightening way, it will point out why resistors annoy us and offer some practical tips that attendees can use on Monday morning for identifying and dealing with this resistance in their organizations and perhaps in their personal lives too.

Mary Lynn Manns, PhD, is the co-author of two books with Linda Rising, "Fearless Change: Patterns for Introducing New Ideas" and "More Fearless Change: Strategies for Making Your Ideas Happen". She has led numerous presentations and workshops on the topic of change throughout the world at conferences and in organizations that include Microsoft, amazon.com, Apple, Procter & Gamble, and Avon.

Mary Lynn Manns
Mary Lynn Manns
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