Evolutionsbasierte Softwarearchitekturentwicklung

Wie wir an der Softwarearchitektur eines Softwaresystems arbeiten, hängt stark von der jeweiligen Situation ab. In diesem Vortrag werfe ich einen Blick auf einen besonders wichtigen Faktor: Softwareevolution. Denn je nachdem, wie weit ein Softwaresystem evolviert ist, unterscheidet sich damit auch potenziell der Ansatz, wie Softwarearchitekturen erarbeitet werden: Von „No-Architecture“ über „Architekturdiktatur“ und „Multi-Level-Architektur“ hin zu „Architekturspezialisten“ diskutieren wir, wann welcher Ansatz welche Stärken ausspielt und wann es dringend Zeit für einen Wechsel ist. Wer sich jemals in endlosen Diskussionen über das „Warum?“, „Wie?“ und „Wie viel?“ Softwarearchitektur verloren hat, findet in diesem Vortrag erste Antworten für einen systematischen Ansatz der Softwarearchitekturevolution.

Zielpublikum: Softwarearchitekt:innen, Entwickler:innen
Voraussetzungen: Erfahrung mit optimierungsbedürftigen Softwaresystemen
Schwierigkeitsgrad: Basic

innoQ Deutschland GmbH
Senior Consultant

Markus Harrer arbeitet seit vielen Jahren in der Softwareentwicklung und ist vor allem in konservativen Branchen tätig. Als Consultant hilft er dabei, Softwaresysteme strategisch und wirtschaftlich sinnvoll weiterzuentwickeln und zu verbessern. Er ist aktiver Mitgestalter bei den Themen Legacy-Modernisierung (zunehmend mit Unterstützung von Agentic AI), Softwarearchitektur sowie Wardley Maps. Er sieht Softwareevolution als soziotechnische Herausforderung und unterstützt Teams dabei, durch Assessments und methodische Begleitung die schrittweise Erneuerung ihrer Systeme selbst in die Hand zu nehmen.

Markus Harrer
14:00 - 14:45
Vortrag: Di 1.2

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