Konferenzprogramm

Die im Konferenzprogramm der OOP 2022 Digital angegebenen Uhrzeiten entsprechen der Central European Time (CET).

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Thema: Sustainability

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, (Montag, 31.Januar 2022)
14:00 - 17:00
Mo 17
Limitiert Can We Leverage The Agile Manifesto To Reduce Our Carbon Footprint?
Can We Leverage The Agile Manifesto To Reduce Our Carbon Footprint?

Do you know that some forecasts project that in 2030 IT will account for 21% of all energy consumption? So, if we do not change the way we implement software, we will contribute to the increase in the carbon footprint. This means it is about time to take another look at how agile development can help decrease energy consumption.

In this workshop, we'll explore how the agile principles can guide us to more sustainability, and we'll provide you with concrete ideas for increasing sustainability in your product development.

Maximum number of participants: 100

Target Audience: Developers, Managers, Scrum Master, Product Owners, Coaches, ...
Prerequisites: Basic knowledge in agile would be helpful
Level: Advanced

Extended Abstract
The Agile Manifesto captures "better ways of developing software" yet, could this better way also take the environmental, economic, and social footprints of your software into account?

Software lifecycle creates direct and indirect carbon emissions: it has a footprint, worsening environmental problems. So, this session tries to provide the first answers to "how can the agile principles contribute to or guide sustainability?" In this workshop, we want to examine how the principles of the Agile Manifesto can provide guidance for implementing sustainability in IT.

In this workshop, we will explore the impact of the agile principles on sustainability, and how a greater awareness can change our current way of working for providing our contribution to addressing climate change.

Jutta Eckstein arbeitet weltweit als Business-Coach, Change-Manager & Beraterin. Ihr Fokus liegt auf unternehmensweiter Agilität in großen & verteilten Organisationen. Sie war von 2003-2007 im Vorstand der AgileAlliance. Sie hat einen M.A. in Business Coaching & Change Management, einen Dipl.-Ing. in Product-Engineering & ist als Immissionsschutzbeauftragte (Umweltschutz) zertifiziert. Jutta wurde 2011 von der Computerwoche in die Top 100 der bedeutendsten Persönlichkeiten der Deutschen IT gewählt.
Having worked as an Agile Coach/Software Engineer for the United Nations, Dr. Claudia Melo is now Director of Engineering and Tech Organizational Design at Loft and Advisory board member at Mulheres na Tecnologia (/MNT). Over the past 20 years, Claudia has joined different organizations with a focus on software engineering, connecting delivery, research and education. She conducts extensive work in Agile Methods/DevOps and Organization Design in collaboration with companies, universities, entrepreneurs, government and international organisations. She was ThoughtWorks’ Global Head of Tech Learning Development, member of the Technology Advisory Board, and CTO for Latin America. Since 2016, she has been working on ICT for Sustainability topics, aligned to the 2030 Agenda for Sustainable Development. Claudia received her Ph.D. in Computer Science from the University of São Paulo (USP), in collaboration with the Norwegian University of Science and Technology (NTNU). Besides contributing to scientific research, books, and industry reports, in 2015, she received the USP Outstanding Thesis Award.
Claudia can be reached @claudia_melo | https://www.linkedin.com/in/claudiamelo/ | https://claudiamelo.org/en/about/midia-e-imprensa/
Jutta Eckstein, Claudia Melo
Jutta Eckstein, Claudia Melo
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, (Dienstag, 01.Februar 2022)
09:00 - 10:30
Di 5.1
Forschungsvorhaben SoftAWERE – Energieeffizienz von Software anwendungsnah messen und bewerten
Forschungsvorhaben SoftAWERE – Energieeffizienz von Software anwendungsnah messen und bewerten

Der CEO der Sustainable Digital Infrastructure Alliance (SDIA) Max Schulze referiert über die Inhalte und Notwendigkeit des Forschungsvorhabens “SoftAWERE”, das vom Umweltbundesamt finanziert durch das BMWi ins Leben gerufen wurde. Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung von Kriterien und Messmethoden, um die Energieeffizienz von Software-Komponenten zu steigern und Entwickler*innen Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen sie nachhaltige Entscheidungen abseits von ökonomischen Parametern treffen können.

Zielpublikum: Architekt:innen, Entwickler:innen, Projektleiter:innen, Manager, Entscheidende
Voraussetzungen: Projekterfahrung
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Max Schulze ist Geschäftsführer der Sustainable Digital Infrastructure Alliance (SDIA). Als Software-Ingenieur und Cloud-Experte bringt Max seine Erfahrung in die Transformation der Digitalwirtschaft ein, um diese nachhaltig zu gestalten.
Max Schulze
Max Schulze
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11:00 - 12:00
KeyDi 1
KEYNOTE: Umweltverträglichkeit von Software und von Cloud-Dienstleistungen auf dem Prüfstand
KEYNOTE: Umweltverträglichkeit von Software und von Cloud-Dienstleistungen auf dem Prüfstand

Bisher gilt die gesetzliche Mindesteffizienz nur für Hardware. Aber auch die Software hat Einfluss auf die Begrenzung der Nutzungsdauer oder den gestiegenen Energieverbrauch. Es ist Zeit, dass Anforderungen an die Effizienz der Verarbeitung, Speicherung & Übertragung der Daten auch für Software gestellt werden. Wie kann man die Umweltverträglichkeit von Software erkennen & messen? Welche Umweltlasten entstehen durch Cloud-Dienstleistungen (s. z.B. Video-Konferenzen oder Streaming)? Der Vortrag wird unter anderem diese Fragen beantworten.

Extended Abstract
Die Grundtechnologie der Digitalisierung ist das Internet und der Rohstoff dabei sind die Daten, die bei jedem Kontakt mit den vernetzten Geräten erfasst und in der Cloud und somit in Rechenzentren verarbeitet werden. Diese Cloud besteht eben nicht, wie Wolken, aus feinen Wassertröpfchen, sondern aus handfesten elektronischen Komponenten, die aus wertvollen Rohstoffen hergestellt und für deren Betrieb viel elektrische Energie erforderlich ist. Gleiches gilt für die vernetzen Geräte, die nur durch die elektronischen Komponenten in der Lage sind zu kommunizieren. Die Software ist die eigentliche Königin in dieser elektronischen Welt. Sie steuert die Hardware und sie speichert die Informationen als elektronische Daten. Sie ist maßgeblich dafür verantwortlich wie energie- und hardwareintensiv eine Funktion ausgeführt wird. Und sie verantwortet zum großen Teil auch die begrenzte Nutzungsdauer der Geräte.

Bisherige gesetzliche Anforderungen an die Mindesteffizienz gelten nur für die IT-Hardware. Das kann ungeahnte Folgen auf den Stromverbrauch und die Nutzungsdauer haben. Die Software hat mindestens einen ähnlich großen Einfluss auf die Energie- und Hardwareeffizienz der Informationsverarbeitung. Jüngste Beispiele zeigen den Einfluss von Softwareupdates auf die Begrenzung der Nutzungsdauer oder auf den plötzlich gestiegenen Energieverbrauch nach einem Software-Update. Es ist somit an der Zeit, dass Anforderungen an die Effizienz der Verarbeitung, Speicherung und Übertragung der Daten auch für Software gestellt werden. Doch wie kann man die Umweltverträglichkeit von Software erkennen und schließlich wie messen? Welche Umweltlasten entstehen durch Cloud-Dienstleistungen, wie die Teilnahme an einer Video-Konferenz oder das Streamen der Lieblingsserie? Der Vortrag wird unter anderem diese Fragen beantworten.

Marina Köhn ist Informatikerin und seit 1992 im Umweltbundesamt wissenschaftlich tätig. Ihre Arbeitsschwerpunkte bilden umweltbezogene Systemvergleiche, insbesondere im Aktionsfeld Informations- und Kommunikationstechnik (IKT). Aus dieser Arbeit heraus sind Forschungsprojekte entstanden, die die Potenziale der Ressourceninanspruchnahmen in der IKT ermitteln und Handlungsalternativen zu ihrer Aktivierung entwerfen. Mit den Fragen rund um das Thema Green-IT beschäftigt sie sich seit über 20 Jahren. Im Rahmen dieser Tätigkeit sind die Blauen Engel für die Produktgruppen Rechenzentren, Server und Speicher und Software entstanden und neue Berechnungsmethoden, mit denen die Energie- und Ressourceneffizienz von Rechenzentren, Cloud-Diensten und Software gemessen werden kann. Darüber hinaus steht sie für die Green-IT-Initiative des Bundes und deren zentrale Geschäftsstelle aktiv zur Verfügung und berät bei der Umsetzung von Maßnahmen.
Marina Köhn
Marina Köhn
Track: Keynote
Vortrag: KeyDi 1
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, (Mittwoch, 02.Februar 2022)
09:00 - 10:45
Mi 4.1
Und jetzt das Ganze noch mal in Grün: Wie wir mit Agile die Welt retten könnten
Und jetzt das Ganze noch mal in Grün: Wie wir mit Agile die Welt retten könnten

Wollen wir unseren Enkeln eine lebenswerte Welt hinterlassen, müssen wir das grundlegende Paradigma unseres Wirtschaftssystems umbauen: Weg vom ausbeuterischen Wirtschaften, hin zu einem regenerativen, demokratischeren und inklusiven Wirtschaften.

Der Vortrag ist ein Plädoyer dafür, nicht auf Politiker, Konzernchefs oder ein Wunder zu warten, sondern selbstbewusst aktiv zu werden. Wir stellen erste Ansätze vor, wie Agilität konkret genutzt werden kann, um den Umbau der Wirtschaft in Angriff zu nehmen.

Zielpublikum: Manager:innen, Entscheider:innen, Projektleiter, Teamleiter, ...
Voraussetzungen: Fachkenntnisse agiler Methoden,
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract

Vor über 20 Jahren entstand das agile Manifest, das eine radikal neue Arbeitsweise für die Software-Entwicklung proklamierte. Was damals von vielen belächelt wurde, ist heute auch außerhalb der Software-Entwicklung gang und gäbe. Wir haben gesehen, dass agiles Arbeiten Teams effektiver machen und damit das Leben von Menschen positiv beeinflussen kann. Doch auch wenn sich das „Wie“ des Arbeitens verändert hat: Neue Geschäftsmodelle sind dadurch kaum entstanden.

Heute stehen wir jedoch vor einer neuen, ungleich größeren Herausforderung. Wenn wir unseren Kindern und Enkeln eine lebenswerte Welt hinterlassen wollen, müssen wir das grundlegende Paradigma unseres Wirtschaftssystems umbauen: Weg vom ausbeuterischen Wirtschaften, das Finanzmittel konzentriert und massive Ungleichheit erzeugt, hin zu einem regenerativen, demokratischeren und inklusiven Wirtschaften.

Die Sache ist: Einerseits weiß kaum jemand genau, wie nachhaltige Geschäftsmodelle tatsächlich aussehen müssen, welche Technologien noch entstehen und sich durchsetzen werden. Andererseits läuft uns die Zeit davon. Es herrscht Unsicherheit, gepaart mit Zeitdruck.

Genau das ist doch das ursprüngliche Spielfeld agiler Denk- und Arbeitsweisen! Gerade die Community hält alle Tools in den Händen, mit denen Unternehmen regenerative Geschäftsmodelle entwickeln können, die sogar wirtschaftlicher sind als die existierenden. Lasst uns doch die Zukunft gemeinsam gestalten, so wie wir es vor 20 Jahren schon mal gemacht haben. Arbeiten wir mit Unternehmen und Menschen, die diesen Planeten durch enkelfähiges Business erhalten wollen!

Der Vortrag ist ein Plädoyer dafür, nicht auf Politiker, Konzernchefs oder ein Wunder zu warten, sondern selbstbewusst aktiv zu werden. Wir stellen erste Ansätze vor, wie Agilität konkret genutzt werden kann, um den Umbau der Wirtschaft in Angriff zu nehmen.

Boris Gloger, 45, ist Gründer und Geschäftsführer der Boris Gloger Consulting GmbH mit Sitz in Baden-Baden und Wien. Die Managementberatung ist auf das Management-Framework Scrum spezialisiert. Weltweit setzen Unternehmen das iterative Vorgehensmodell für die Produkt- und Organisationsentwicklung ein. Darüber hinaus bietet Boris Gloger Consulting für Fach- und Führungskräfte Training und Consulting im Bereich des agilen Managements. Er ist zudem Autor mehrerer Bücher, darunter 'Scrum - Produkte zuverlässig und schnell entwickeln', 'Erfolgreich mit Scrum - Einflussfaktor Personalmanagement', 'Der agile Festpreis: Leitfaden für wirklich erfolgreiche IT-Projekt-Verträge', 'Das Scrum-Prinzip: Agile Organisationen aufbauen und gestalten' und 'Wie schätzt man in agilen Projekten: - oder wieso Scrum-Projekte erfolgreicher sind'.
Boris Gloger hat als erster Certified Scrum Trainer seit 2004 über 5000 Menschen für Scrum begeistert. Vor der Gründung der Boris Gloger Consulting GmbH im Jahr 2008 war der Unternehmer als Business Analyst, Team Leader, Projekt Manager und Scrum Consultant für zahlreiche globale Unternehmen (z.B. EDS, Nokia, BenQ) tätig.
Zum Kundenportfolio der Boris Gloger Consulting GmbH gehören die Scout-Gruppe, Roche PVT, otto.de, Deutsche Post und die Ergo Direkt Versicherung.

Stefan Roock (it-agile) hilft Unternehmen, Führungskräften und Teams dabei, ihre Potenziale zu entfalten - hin zu erfolgreichen Unternehmen, die ihre Kunden und Mitarbeiter begeistern. Er ist davon überzeugt, dass dazu strukturelle, personelle und interpersonelle Themen im Zusammenspiel adressiert werden müssen.

Stefan Roock hat seit 1999 agile Ansätze in Deutschland maßgeblich mit verbreitet und weiterentwickelt. Zunächst hat er als Entwickler in agilen Teams, später als Scrum Master/Agile Coach und Product Owner gearbeitet. Heute arbeitet er zusammen mit seinen Kollegen daran, dass Unternehmen langfristig mit agilen Denk- und Arbeitsweisen erfolgreich sind. Dabei fokussiert er auf agile Leadership.

Er ist regelmäßiger Sprecher zu agilen Themen auf Konferenzen, bei User Groups und in Unternehmen. Außerdem schreibt er Bücher und Artikel zu agilen Themen

#diverse #social #digital #remote #culture ... Still in Work in Progress
#diverse #social #digital #remote #culture ... Still in Work in Progress

This is a letter from the future: we are working in an organization in a galaxy not so far away … we have a #diverse #social #digital #remote #culture - and we will tell you how we got there. We leave it open to the audience to guess how far this future is away. Or how near they want it to be. Disclaimer: may contain fragments of reality.

Target Audience: Manager, Idealists, Realists, Change Makers
Prerequisites: Open mind
Level: Basic

@moeglichewelten is Anke Nehrenberg’s  twitter handle and philosophy: it integrates what is possible and what is feasible. Connecting people, transforming/enhancing/expanding companies, developing leaders and shaping the digital transformation of organizations is her thing. She wanders the world as a T-shaped non-binary, long-distance runner and mental meta-level.
Gabriela Oropeza is a Full-stack software engineer with over 6 years of experience working in agile remote teams. Her biggest hobby is to travel to new places, get to know new people and try delicious food.

Hannah Shecter is Senior Marketing Manager Global Events at Adform. She is in charge of managing over 20 countries' marketing engagement strategies and organizing Adform’s flagship Global Events. Hannah is originally from Canada but moved to Germany in her early 20s, on the side of her 9-5 job she is also a Content Creator, highlighting ‘Expat Life’ in Germany.

Boris Gloger, Stefan Roock
Anke Nehrenberg, Gabriela Oropeza, Hannah Shecter
Boris Gloger, Stefan Roock

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Anke Nehrenberg, Gabriela Oropeza, Hannah Shecter
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11:00 - 11:45
Mi 4.2
Agile for Future: Mit dem Agilen Manifest zu mehr Nachhaltigkeit!
Agile for Future: Mit dem Agilen Manifest zu mehr Nachhaltigkeit!

Das Agile Manifest erschließt „bessere Wege, Software zu entwickeln“. Könnte dieser bessere Weg auch den CO2-Fußabdruck der Software berücksichtigen? Einer Prognose zufolge wird die IT bis 2030 21 % des weltweiten Energieverbrauchs ausmachen. Ändern wir die Art und Weise, wie wir Software implementieren, nicht, werden wir zur Erhöhung des CO2-Fußabdrucks beitragen. Es ist also Zeit zu prüfen, wie agile Entwicklung dazu beitragen kann, den Energieverbrauch zu senken und für mehr – ökologische, soziale & wirtschaftliche – Nachhaltigkeit zu sorgen.

Zielpublikum: Architekt:innen, Entwickler:innen, Projektleiter:innen, Manager, Entscheider, ...
Voraussetzungen: Kenntnisse des agilen Manifests/agiler Entwicklung von Vorteil
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritte

Extended Abstract
Vor zwanzig Jahren, als das Agile Manifest erstellt wurde, gab es zwar die Klimakrise bereits, aber zu wenige Menschen waren sich ihrer bewusst. Jetzt ist die Zeit, einen weiteren Blick auf das Manifest zu werfen, um zu verstehen, was es zu mehr Nachhaltigkeit beitragen kann. Nachhaltigkeit wird hier als ein Blick über den Tellerrand verstanden, der die Integration der ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Perspektiven umfasst (nach dem Drei-Säulen-Modell, engl. triple bottom line). Dabei geht es nicht darum, Nachhaltigkeit aus anthroposophischen Gründen zu verfolgen, sondern zu verstehen, dass Nachhaltigkeit im Laufe der Zeit immer mehr zum Schlüsselfaktor wird, der über das Überleben von Unternehmen sowohl bei der Suche nach Talenten als auch nach Kunden und Märkten entscheidet. Aus diesem Grund haben bereits jetzt einige Unternehmen eine*n Nachhaltigkeitsbeauftragte*n im Unternehmen, um die ökologische, soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit sicherzustellen.

In dieser Session geht es darum, das Bewusstsein für unseren Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit zu schärfen und zu verstehen, wie uns die Prinzipien des agilen Manifests dabei unterstützen können. Darüber hinaus soll die Session dazu dienen, herauszustellen, was unsere Verantwortung ist und wie wir gewährleisten, dass wir dieser Rechnung tragen.

Take-Aways

  • Grundverständnis über Nachhaltigkeit entwickeln
  • Verstehen, wie die agilen Prinzipien Orientierungshilfe für mehr Nachhaltigkeit bieten können
  • Ideen entwickeln, mit welchen Strategien das Thema in der eigenen Organisation mehr Nachdruck erhält
  • Größeres Bewusstsein für den eigenen Einfluss auf mehr Nachhaltigkeit
Jutta Eckstein arbeitet weltweit als Business-Coach, Change-Manager & Beraterin. Ihr Fokus liegt auf unternehmensweiter Agilität in großen & verteilten Organisationen. Sie war von 2003-2007 im Vorstand der AgileAlliance. Sie hat einen M.A. in Business Coaching & Change Management, einen Dipl.-Ing. in Product-Engineering & ist als Immissionsschutzbeauftragte (Umweltschutz) zertifiziert. Jutta wurde 2011 von der Computerwoche in die Top 100 der bedeutendsten Persönlichkeiten der Deutschen IT gewählt.
Jutta Eckstein
Jutta Eckstein
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14:30 - 15:30
Mi 4.3
Software for Future: Das Big Picture von Software und Nachhaltigkeit verinnerlichen!
Software for Future: Das Big Picture von Software und Nachhaltigkeit verinnerlichen!

Wie hilft Software, positiv im Sinne von Nachhaltigkeit zu wirken? Welchen Fußabdruck hat Software selbst? Wo sind die Hebel? Wie kann man echten Impact erreichen? Wir möchten alle im IT-Business sensibilisieren: Es gibt viel zu tun und zu erreichen. The time is now! Denn der Energiehunger der weltweiten IT nimmt ständig zu. Gleichzeitig bietet Software viele Chancen, zu Nachhaltigkeit beizutragen. Trotzdem fehlt im IT-Business meist der klare Blick auf die zentralen Bezugspunkte von Software und Nachhaltigkeit! Genau hier setzt der Vortrag an.

Zielpublikum: Software-Ingenieur:innen, Architekt:innen, Projektleiter:innen, Manager:innen, Entscheider:innen
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract

Der weltweit steigende Energieverbrauch von IT, Cloud-Diensten und Rechenzentren wird allgegenwärtig diskutiert. Gerade die Themen Blockchain, Kryptowährungen und künstliche Intelligenz heizen derzeit die Diskussion weiter an. Der Beitrag des Software-Engineerings zur Einsparung von Energie wird immer stärker diskutiert und ist doch noch nicht in der Disziplin verankert. Hier etablieren sich Begriffe wie „Green IT“ oder „Sustainable IT“.

Auf der anderen Seite bietet Software riesige Potenziale, positiv im Sinne von Nachhaltigkeit zu wirken, indem durch optimierte Verfahren mehr Energie gewonnen oder eingespart wird, indem Prozess-Routen optimiert werden oder auch indem das Verhalten von Menschen in eine sparsamere Richtung gelenkt wird. Hier spricht man auch von „Green-by-IT“ oder „Sustainable-by-IT“.

Der Blick auf die Bezüge von Nachhaltigkeit und Software ist aber trotzdem meist fragmentiert und häufig auch ideell gefärbt.

Wir möchten in diesem Vortrag alle im IT-Business sensibilisieren, eine ganzheitliche Perspektive einzunehmen. Dazu schauen wir auf das Thema sowohl aus dem Blickwinkel von Unternehmen als auch des Staates. Wir blicken auf einzelne Unternehmen und ihre Möglichkeiten, aber auch auf ihre Einbettung in Lieferketten und die Wirksamkeit bei ihren Kunden.

Wir möchten die Bezüge klarer herausarbeiten und durch klare Bilder in den Köpfen von vielen Menschen verankern.

Software kann einen großen Impact haben und diesen sollten wir verstehen. Dabei sollten wir uns der richtigen Hebel bewusst sein und nicht im bedeutungslosen Bereich optimieren.

Wann sind Unternehmen motiviert, in Nachhaltigkeit zu investieren? Nur wenn es sich direkt finanziell für sie lohnt? Nur wenn sie gesetzlich dazu gezwungen werden? Die Motivationslage zu verstehen und entsprechend zu gestalten ist wichtig.

Der Blick auf Nachhaltigkeit kann alle Aktivitäten rund um Entwicklung, Betrieb, Beschaffung von Software beeinflussen. Das reicht vom Design passender Funktionalitäten über das Konstruieren von Anreizsystemen in Digitalen Ökosystemen bis zur Optimierung des Energieverbrauchs im Architektur-Design und der Programmierung. Und weit darüber hinaus …

Wir möchten viele Beispiele zeigen und damit viele Menschen anregen, sich mehr mit dem Thema zu beschäftigen und ihre Möglichkeiten zu nutzen. Alle können beitragen! The time is now!

Matthias Naab ist Leiter der Hauptabteilung "Digital Ecosystem Engineering" am Fraunhofer IESE. Er ist Softwarearchitekt und hat mit vielen Technologieplattformen gearbeitet beim Entwurf und Aufbau von Softwaresysteme. Zusätzlich engagiert er sich seit einigen Jahren besonders dafür, deutschen und europäischen Unternehmen digitale Ökosysteme und die Plattformökonomie näher zu bringen und besser verständlich zu machen. Er hilft Kunden dabei, wohlüberlegte strategische Entscheidungen zur Positionierung in digitalen Ökosystemen zu treffen und digitale Plattformen gezielt aufzubauen und zu etablieren. Matthias Naab hält regelmäßig Vorträge und Tutorials zu Digitalen Ökosystemen und Softwarearchitektur.

Marcus Trapp leitet die Abteilung "Digital Innovation Design" am Fraunhofer IESE. Er unterstützt Unternehmen bei der Ideenfindung und initialen Ausgestaltung digitaler Ökosysteme.
Matthias Naab, Marcus Trapp
Matthias Naab, Marcus Trapp
Vortrag: Mi 4.3
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, (Donnerstag, 03.Februar 2022)
09:00 - 10:45
Do 5.1
Sustainability in Software Engineering - or how to fight climate change as a software engineer
Sustainability in Software Engineering - or how to fight climate change as a software engineer

In this talk, we will give an overview about all the different aspects that affect climate change from the software engineering perspective and discuss a number of concrete actions that every software engineer can take (and should keep in mind day-in day-out) to help fight climate change. During the talk, we will not only provide an overview of the landscape, but also cover topics in more depth and discuss the challenges that come with them.

Target Audience: Architects, Developers, Project Leads
Prerequisites: None
Level: Advanced

Extended Abstract
In this talk, we will give an overview about all the different aspects that affect climate change from the software engineering perspective and discuss a number of concrete actions that every software engineer can take (and should keep in mind day-in day-out) to help fight climate change, including:

  • Energy consumption of software and what that means for software engineering
  • Research studies about software running in data centers and the problem of zombies
  • Work towards operating software in a carbon-aware way
  • When and how far do renewable energies help
  • How does carbon offsetting works and how to select the right projects
  • And more...
Martin leads the work on development environments for Spring and Spring Boot and is Sustainability Ambassador at VMware.
It's Coming! The Revolutionary Effect Of Climate on Architecture
It's Coming! The Revolutionary Effect Of Climate on Architecture

In 2020, the three big cloud providers signed us all up for a revolution in the way we write and operate software. The deadline is 2030. Are you ready?

Target Audience: General techie. This works for all
Prerequisites: None
Level: Advanced

Extended Abstract
In 2020, Google Cloud, AWS, and Azure all committed to be carbon zero by 2030. It's the incredibly tough goal of zero emitted carbon as a result for operating our applications and services. They can't do it alone. AWS says "we optimize for sustainability of the cloud, while customers are responsible for sustainability in the cloud, meaning they must optimize their workloads and resource utilization." I don't think this is a request. They've signed up to be carbon zero by 2030. That means we have too. The clock is ticking.

Anne Currie has been in the tech industry for nearly 30 years. In the 90's she worked on high performance backend infrastructure. In the 00's on ecommerce, and in the 10's on cutting edge ops. The 20's is all about climate.
Martin Lippert
Anne Currie
Anne Currie
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