Konferenzprogramm

Die im Konferenzprogramm der OOP 2022 Digital angegebenen Uhrzeiten entsprechen der Central European Time (CET).

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, (Montag, 31.Januar 2022)
10:00 - 17:00
Mo 1
Limitiert The Art of Software Reviews
The Art of Software Reviews

Auch in erfolgreichen Softwaresystemen lauern praktisch immer Probleme. Durch systematische Reviews können Sie diese Probleme zielgerichtet identifizieren – und damit eine robuste Grundlage für zukünftige Verbesserungen schaffen.

Der Workshop erklärt methodisches Vorgehen bei Software-Reviews, mit Fokus auf eine Breitensuche typischer Problemkategorien.

In interaktiven Sessions erarbeiten Sie unter Anleitung wesentliche Probleme Ihrer eigenen Systeme - und erhalten damit konkrete Hilfestellung für Ihr konkretes Arbeitsumfeld.

Maximale Teilnehmerzahl: 20

Zielpublikum: Architektur, Entwicklung, Management, POs -> alle, die mit SW-Entwicklung zu tun haben
Voraussetzungen: Projekterfahrung
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract
Getreu dem Bonmot „Besser geht immer“ leidet praktisch alle Software an Problemen kleiner oder großer Natur: Vielleicht läuft sie zu langsam, stürzt manchmal ab oder sieht weniger schön aus als das System der Konkurrenz. Häufig beschwert sich das „Business“ lautstark darüber, dass neue Features viel zu lange dauern – neudeutsch: die Time-to-Market ist zu schlecht. Abgesehen von hello-world, lässt sich überall noch so manches besser machen.

Falls Sie dieses Verbesserungspotenzial Ihres Systems heben möchten, sollten Sie auf jeden Fall zuerst ein explizites, konkretes und spezifisches Verständnis der vorhandenen Probleme erarbeiten.

Dabei können wir aus der Medizin lernen: Dort steht vor den Therapievorschlägen zuerst eine gründliche Diagnose („Untersuchung“). Ohne ein solches „Review“, wie die Untersuchung in der IT-Branche heißt, droht Verschlimmbesserung.

Der Workshop führt Sie in methodische Software-Reviews ein, mit den folgenden wesentlichen Schritten:

  • Klärung von Scope und Kontext
  • Klärung der wesentlichen Stakeholder
  • Identifikation wesentlicher Qualitätsprobleme („qualitative Analyse“)
  • Analyse wesentlicher struktureller und Code-Probleme
  • Identifikation von Problemen externer Schnittstellen
  • Analyse von Problemen bei Anwendungsdaten
  • Analyse technischer Probleme
  • Wirksame Aufarbeitung und Kommunikation von Review-Ergebnissen

Der Workshop enthält eine Reihe interaktiver Übungen, in deren Verlauf Sie eine Übersicht über die Probleme Ihres eigenen Systems bekommen (können).

Dr. Gernot Starke (INNOQ Fellow) ist Coach, Berater und Trainer für methodische Software-Architektur und Software-Engineering, (Mit-)Gründer von arc42.org, Gründer von aim42.org. Gernot Starke war an der Architektur und Implementierung mittlerer und großer Systeme für Organisationen in verschiedenen Geschäftsbereichen beteiligt, hauptsächlich im Finanzwesen, in der Automobilindustrie, in der Logistik und in der Telekommunikation, derzeit mit dem Schwerpunkt auf Entwicklung und Verbesserung von Legacy-Systemen sowie Software-Reviews. Er hat zahlreiche Bücher über Software-Architektur und verwandte Themen geschrieben, veröffentlicht regelmäßig Fachartikel und gibt seine Erfahrungen auf Konferenzen und in Trainings weiter. Gernot lebt in Köln.
Gernot Starke
Gernot Starke
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10:00 - 17:00
Mo 2
Limitiert Architekturen effizient dokumentieren und kommunizieren mit Architecture Decision Records
Architekturen effizient dokumentieren und kommunizieren mit Architecture Decision Records

Architekturentscheidungen werden häufig und zumeist implizit getroffen. Da eine Dokumentation dieser nur selten erfolgt, existiert Wissen über diese nur in den Köpfen der Entwickler und eine Weitergabe des Wissens ist schwer bis unmöglich. Ein Wildwuchs verschiedener Implementierungsstile und eine Erosion der Architektur ist der logische Schluss.

Am Beispiel wird gezeigt, wie die Arbeit mit Michael Nygards ADRs erfolgreich etabliert werden kann, um Entscheidungen zu dokumentieren, und welche Tools existieren, um deren Umsetzung automatisiert zu prüfen.

Zur Teilnahme benötigt wird ein Laptop mit Google Chrome oder Mozilla Firefox.

Maximale Teilnehmerzahl: 30

Zielpublikum: Softwareentwickler:innen sowie Architektinnen und Architekten mit Nähe zum Code
Voraussetzungen: Erfahrung im Umgang mit einer IDE
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract
Dieser Workshop möchte mit Michael Nygards "Architecture Decision Records" (ADRs) einen leichtgewichtigen Ansatz zur Dokumentation und Kommunikation von Architektur-Eentscheidungen aufzeigen. Am Beispiel soll erläutert werden, wie sich das Treffen und Kommunizieren von Entscheidungen mit ADRs effizient in den Entwicklungsprozess integrieren lassen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei insbesondere in dem Nachvollziehbar-Machen der Entscheidungen für alle Entwickler. Es wird gezeigt, wie sich ADRs mit AsciiDoc versioniert und nachvollziehbar im Projekt integrieren lassen, diese zentral allen zur Verfügung gestellt werden können und wie die Einhaltung der Entscheidungen automatisiert geprüft werden kann. Der Workshop basiert auf den Erfahrungen bei verschiedenen Kunden, bei welchen die Dokumentation mittels Architecture Decision Records erfolgreich eingeführt wurde.

Stephan Pirnbaum ist Consultant bei der BUSCHMAIS GbR. Er beschäftigt sich leidenschaftlich gern mit der Analyse und strukturellen Verbesserung von Softwaresystemen im Java-Umfeld. In Vorträgen und Workshops präsentiert er seine gesammelten Erfahrungen und genutzten Methodiken.
Stephan Pirnbaum
Stephan Pirnbaum
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10:00 - 17:00
Mo 3
Limitiert Scrum Patterns: Understanding Scrum In-Depth and Accelerating your Team
Scrum Patterns: Understanding Scrum In-Depth and Accelerating your Team

The Scrum Guide lays out the rules of the game called Scrum. Beyond it, there are known "secrets" necessary to making Scrum work—but most teams never get to them.

Scrum experts have been working for years to collect and write these nuggets down as patterns. The seminar is based on the book "A Scrum Book" — a de facto standard for Scrum, and a definitive exposition of the why behind everything Scrum. You'll learn about Scrum at a deeper level than you probably reached during your CSM, PSM, or CSPO training — focusing on your team's special needs.

Maximum number of participants: 30

Target Audience: Scrum team members (all Scrum roles); managers and other players in organizations using Scrum
Prerequisites: Basic Scrum familiarity (any Scrum certification, or membership on a practicing Scrum team)
Level: Advanced

Extended Abstract
When you have a new child in your family, there are a lot of things you need to know that aren't in the owner's manual. What? You didn't get an owner's manual with your child? Even Scrum has an "owner's manual" called The Scrum Guide — but all it does is to provide a dry, formal description of the boundaries of Scrum. Yet there are known "secrets" to making Scrum work, but, unfortunately, some teams never get to them.

Scrum community experts have been collecting these secrets for years, and working together to write them down as patterns. The seminar is based on the book "A Scrum Book" — a de facto standard for what Scrum means, and a definitive exposition of the why behind everything Scrum. Even the inventor of Scrum, Jeff Sutherland, now uses them as a central part of his training and of describing Scrum. And now they’re freely available to you. Come and learn how to use them and what they mean to your organization, and how you can use them to chart a powerful new direction of kaizen for your Scrum team! You'll learn things about Scrum at a deeper level than you probably reached during your CSM, PSM, or CSPO training — and the seminar is focused on your team's special needs.

There will be exercises to develop pattern sequences from the pattern language, and to identify solutions to your own impediments using patterns. The session culminates with an exercise where you assess your own Scrum team and develop a concrete action plan to remedy the gaps between your current practice and those parts of Scrum that will move you forward. In the end, the goal is to move beyond Scrum — and this session lays the foundations for you eventually to do that.

We encourage you to attend as Scrum team, perhaps using this event as a retrospective!

Jim Coplien is an old programming language shark who now does world-wide consulting on Agile software development methods and architecture. He is one of the founders of the software pattern discipline, and his organizational patterns work is one of the foundations of both Scrum and XP. He has written several books on programming, software design, and organizational design. He currently works for Gertrud & Cope in Denmark. When he grows up he wants to be an anthropologist.
James O. Coplien
James O. Coplien
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10:00 - 17:00
Mo 4
Modern C++ Design for Safe and Embedded Systems
Modern C++ Design for Safe and Embedded Systems

This tutorial will demystify some of C++ complexities by showing clear guidelines to simpler use of specific language features for designing functions and types of your system. From the experience in specifying new MISRA C++ guidelines the author will show how to write safer C++ for embedded and other systems.

Learning goals consist of

  • designing function interfaces: parameter passing styles and error reporting
  • employ strong typing for better domain values
  • conscious class design for resource management and hierarchies

Target Audience: Developers
Prerequisites: Practical knowledge of C++
Level: Advanced

Extended Abstract
This tutorial is trying to simplify your use of C++. We have many great rule sets to chose from, some partially outdated, like Scott Meyers 3rd edition, some futuristic, like the C++ core guidelines. While working on the AUTOSAR C++ and new MISRA C++ guidelines I found that many of the guidelines forbid things without giving actual guideline on how to do things and when to deviate.

Also many talks (mine included) on C++ explain the modern features and show how they work, but only few put things into context and show what to give up and how things combine sanely.

This full day tutorial is the result of thinking about that. It won’t show C++20 feature by feature, but gives a coherent set of practices to improve your design and code using existing standard C++ features where they give you benefits.

We will cover the following topics:

  • designing function interfaces in a way that they are easy to call correctly and hard to call incorrectly
  • how to report function contract violations (at least 5 different ones) and their individual benefits and liabilities, so you can make a conscious choice.
  • what parameter passing style and return value style works best under what conditions
  • how to create (parameter) type wrappers to avoid passing wrong arguments
  • class design for simple value wrappers to improve function interfaces
  • mix-in strategies for functionality and operators, so that creating value wrappers is simpler
  • provide an overview of class styles, e.g., value, manager, oo-bases and show how to select from the rules for special member functions
  • take a look at the lesser known C++11 feature of ref-qualified member functions and show why and when to use them for your member functions

If you are brave enough, bring your own examples that we can look at and discuss where they are perfect and where they could be improved.

Peter Sommerlad is a consultant and trainer for C++ and agile software development. He was professor and lead the Institute for Software at HSR Rapperswil. Peter is co-author of the books POSA Vol. 1 and Security Patterns and contributed to "97 things every programmer should know". Peter is an ACM Senior Member and member of ACCU, IEEE CS, and the ISO WG21( C++ ) and WG23 (vulnerabilities) committees. Peter participated in the creation of MISRA C++202x.
Peter Sommerlad
Peter Sommerlad
Vortrag: Mo 4
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10:00 - 17:00
Mo 5
MLOps – Wie passen Machine Learning, IoT und Software-Architekturen zusammen?
MLOps – Wie passen Machine Learning, IoT und Software-Architekturen zusammen?

Die Themen KI und Maschinelles Lernen (ML) sind heute allgegenwärtig. Meistens geht es um technische Konzepte oder mathematische Modelle. Viel zu wenig findet Beachtung, wie sich KI im Allgemeinen und ML im Speziellen in den Entwicklungsprozess und in Software- & Systemarchitekturen integrieren lassen. Das Tutorium adressiert dieses Thema anhand von IoT-Systemen, da sich dadurch auch die Systemseite beleuchten lässt. Sein Inhalt umfasst den Einstieg in KI/ML, den MLOps-Zyklus und notwendige architektonische Maßnahmen.

Software: Edge Impulse, Teilnehmende können einen beschränkten Account anlegen.

Zielpublikum: Software-Architekt:innen, technologieinteressierte Entscheider:innen
Voraussetzungen: Tiefe Kenntnisse über Software-Architekturen und Software-Entwicklung
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract
Die Themen Künstliche Intelligenz (KI) und Maschinelles Lernen (ML) sind heute allgegenwärtig. Meistens geht es um technische Konzepte oder mathematische Modelle. Viel zu wenig findet Beachtung, wie sich KI im Allgemeinen und ML im Speziellen in den Entwicklungsprozess und in Software- & System-Architekturen integrieren lassen.

Hier stellen sich verschiedene Fragen:

  • Was bedeutet ML überhaupt und wozu ist es gut?
  • Wie sollten Entwicklungsprozess und Rollenverteilung aussehen?
  • Was ist MLOps und wie setze ich es um?
  • Lässt sich ML auch für IoT-Geräte nutzen und falls ja wie?
  • Welche Auswirkungen hat ML auf Software-Architekturen und welche Best/Bad Practices gibt es?

Das Tutorium adressiert dieses Thema anhand von IoT-Systemen, da sich dort auch die Systemseite beleuchten lässt. Angefangen vom Einstieg in ML über den MLOps-Zyklus bis hin zu architektonischen Maßnahmen erstreckt sich das abgedeckte Spektrum.

Zu den Lernzielen gehört unter anderem:

  • Grundlegendes Verständnis über KI und ML und ihrer Grenzen
  • Verstehen und abschätzen von MLOps
  • Einblick in Rollenverteilung und Integration von ML in den Entwicklungsprozess
  • Kennenlernen von Software-Architekturaspekten bei ML
Prof. Dr. Michael Stal forscht bei Siemens Technology an Themen rund um Software-Architektur und ist seit drei Jahrzehnten international als Experte auf diesem Gebiet renommiert.
Michael Stal
Michael Stal
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10:00 - 17:00
Mo 6
Sichere Navigation in unsicheren Zeiten mit dem Agile Transition Canvas (ATC)
Sichere Navigation in unsicheren Zeiten mit dem Agile Transition Canvas (ATC)

Ab sofort sind wir agil!” schallt es von der Chefetage herab. Die Betroffenen schütteln resigniert den Kopf. Wie soll das gelingen? Best Practices sind kaum zu erwarten. Erfahrungen erfolgreicher agiler Transitionen sind eher überschaubar.

Das ATC ermöglicht diesen Organisationen die Positionsbestimmung, Kartografie und Navigation auf ihrer agilen Reise. Mit einem auf allen Ebenen klar sichtbaren Polarstern gelingt die Identifizierung möglicher Piloten, deren Umgebungen und Kontexten, sowie das Etablieren einer lernenden Organisation.

Zielpublikum: Manager, Führungspersönlichkeiten, Agile Coaches, Scrum Master, Entscheider
Voraussetzungen: Es braucht hier ein Grundverständnis von Agilität und Erfahrung in Agilen
Transformationen.
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract
Wir haben das “Agile Transition Canvas” entwickelt, das wir in dieser Session vorstellen. Insbesondere am Anfang einer agilen Transition liefert das ATC mehr Klarheit über die Richtung und die nächsten Schritte auf der agilen Reise. Doch auch bereits gestartete Transitionen profitieren vom ATC, die hier einen Spiegel bekommen, um die bisherigen Maßnahmen im richtigen Blickwinkel zu beleuchten und daraus wesentliche Impulse für weitere Maßnahmen ableiten können.

Björn Jensen ist Certifed Scrum Trainer (CST) & Certified Team Coach (CTC). Seit den frühen 2000er Jahren ist er in agilen Kontexten unterwegs und begleitet Unternehmen seit 2008 in ihren Wandlungen.
Marc Bless hat 1984 angefangen, Software zu entwickeln. In den 90ern hat er Informatik mit Schwerpunkt Künstliche Intelligenz studiert und beschäftigt sich seit 1999 mit Agilen Methoden. Marc coacht Entscheider und Umsetzer bei der Einführung agiler Frameworks und moderner Entwicklungspraktiken. Er ist ausgebildeter Solution-Focused Coach sowie Certified Enterprise Coach (CEC) und Certified Team Coach (CTC) der Scrum Alliance.
Björn Jensen, Marc Bless
Björn Jensen, Marc Bless
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10:00 - 17:00
Mo 7
Rust Fundamentals Workshop
Rust Fundamentals Workshop

This training has been designed for developers who want to start working with Rust professionally and already have a solid background in programming from other C-like languages like Java, C++, C#, or JavaScript/TypeScript. It is not specialized on a specific field of use but should rather equip attendees with fundamental knowledge to successfully get started with Rust.

Target audience: Developers, Architects
Prerequisites: Solid background in programming from other C-like languages
Level: Practicing

Extended Abstract
Rust has recently gained significant popularity. It has been achieving top rankings in the Most Loved Language-category of the Stack Overflow developer survey for many years in a row. The reasons for Rust’s success are manifold. The language is statically typed but with zero-cost abstractions, it eliminates entire classes of bugs because of its memory safeness, it generates blazingly fast code, you can build a wide variety of application types ranging from embedded systems for IoT devices to RESTful web APIs in the cloud, etc.

This training has been designed for developers who want to start working with Rust professionally and already have a solid background in programming from other C-like languages like Java, C++, C#, or JavaScript/TypeScript. It is not specialized on a specific field of use but should rather equip attendees with fundamental knowledge to successfully get started with Rust.

Rainer Stropek is co-founder and CEO of the company software architects and has been serving this role since 2008. At software architects, Rainer and his team are developing the award-winning SaaS time tracking solution time cockpit. Previously, Rainer founded and led two IT consulting firms that worked in the area of developing software solution based on the Microsoft technology stack.
Rainer is recognized as an expert concerning software development, software architecture, and cloud computing. He has written numerous books and articles on programming languages, database development, cloud computing, and web development. Additionally, he regularly speaks at conferences, workshops and trainings in Europe and the US. In 2010 Rainer has become one of the first MVPs for the Microsoft Azure cloud computing platform. In 2015, Rainer also became a Microsoft Regional Director. 2016, Rainer additionally received the MVP award for Visual Studio and Developer Technologies.
Rainer graduated the Higher Technical School Leonding (AT) for MIS with honors and holds a BSc (Hons) Computer Studies of the University of Derby (UK).
Rainer Stropek
Rainer Stropek
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10:00 - 13:00
Mo 8
Limitiert Sichere Web-basierte Architekturen: Aktuelle Schwachstellen und Werkzeuge zu ihrer Behebung
Sichere Web-basierte Architekturen: Aktuelle Schwachstellen und Werkzeuge zu ihrer Behebung

Die Teilnehmer erlangen aktuelle praktische Kenntnisse zur Sicherheit von Web-basierten Architekturen in Entwicklung und Einsatz, inkl. Schutzmaßnahmen und Best Practices. Insbesondere wird die kürzlich veröffentlichte Version 2021 der „OWASP Top 10 Security Vulnerabilities“ des „Open Web Application Security Project“ vorgestellt, die alle vier Jahre aktualisiert werden. Es gibt praktische Übungen mittels Open-Source-Werkzeugen für die Sicherheitsanalyse von Architekturen und Implementierungen, für die ein Laptop mitgebracht werden sollte.

Benötigte Software: SonarQube und das Microsoft Threat Modelling Tool

Maximale Teilnehmerzahl: 20

Zielpublikum: Architekt:innen, Entwickler:innen, QA-Manager, Projektleiter:innen, Product Owners
Voraussetzungen: Grundlegendes Verständnis von Webanwendungen
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Jan Jürjens, Director Research Projects (Fraunhofer ISST); Professor & Leiter, Institut Softwaretechnik (Uni Koblenz); Program Management Board, Fraunhofer-Initiative „International Data Spaces“. Vorher: Professor für Software Engineering (TU Dortmund), Senior Member/Research Fellow (Robinson College, Uni Cambridge), Royal Society Industrial Fellow (Microsoft Research Cambridge), Postdoc (TU München), PhD Informatik (Uni Oxford) in Softwaresicherheit, Dipl.-Math. (Uni Bremen).
Jan Jürjens
Jan Jürjens
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10:00 - 13:00
Mo 9
Limitiert Diversity Verständnis für Unterschiede und Gemeinsamkeiten: Wie viel Gemeinsamkeit braucht es in der Architekturarbeit?
Diversity Verständnis für Unterschiede und Gemeinsamkeiten: Wie viel Gemeinsamkeit braucht es in der Architekturarbeit?

In der Architekturarbeit ist es wichtig, sich auf Gemeinsamkeiten bei den Erwartungen der Stakeholder zu konzentrieren. Der ausschließliche Fokus auf Gemeinsamkeiten führt jedoch oft zur Trennung und Kategorisierung von Stakeholdern - ein guter Boden für Stereotypisierungsprozesse und Konflikte. Die Fokussierung auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten zugleich fördert konstruktive Beziehungen und Vertrauen. Für Software Architekten ist es daher hilfreich, mit einem Diversity-Verständnis von Unterschieden und Gemeinsamkeiten zu arbeiten. Denn der Blick auf die Gemeinsamkeiten und Unterschiede macht es oft leichter, mit unterschiedlichen Erwartungen an das zu realisierende IT-System umzugehen. In diesem Workshop wird anhand eines Praxisbeispiels gezeigt, inwieweit ein Verständnis von Diversität ein Erfolgsfaktor für Software Architekten ist.

Maximale Teilnehmerzahl: 15

Zielpublikum: Architekt:innen, Entwickler:innen, Projektleiter:innen, Manager, Entscheider
Voraussetzungen: Basiswissen über Domain Driven Design
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Mahbouba Gharbis berufliches Spektrum umfasst Tätigkeiten als Softwarearchitektin, Trainerin, Systementwicklerin, Reviewerin und Dozentin. Darüber hinaus ist sie CEO der ITech Progress GmbH und hat sich in über 15 Jahren auf die Konzeption und Entwicklung von Softwarearchitekturen mittlerer bis großer Softwaresysteme spezialisiert. Auf dem Gebiet der Architekturbewertung bringt sie jahrelange Berufserfahrung mit sowie die nötige Begeisterung, die sie durch Vorträge an ihre ZuhörerInnen weitergibt. Als Mitgründerin und Vorstandsvorsitzende des International Software Architecture Qualification Board (iSAQB) ist sie außerdem aktiv an der Erstellung einheitlicher Lehr- und Ausbildungspläne für SoftwarearchitektInnen beteiligt.
Verantwortung, Pragmatismus, Fachwissen um die Domäne und Professionalität. Dieses sind die grundlegenden Werte und Attribute, die erfolgreiche Software-Architekt:innen kennzeichnen. Basierend auf langjährigen Projekterfahrungen vermittelt Holger Tiemeyer diese Fähigkeiten und Kenntnisse in seinen Trainings, spricht darüber auf Konferenzen und publiziert Artikel in Fachmagazinen. Als studierter Informatiker mit Nebenfach Psychologie vertritt er in seiner Rolle als Stellvertretender Vorsitzender und Schatzmeister des iSAQB e.V sowohl die finanziellen Belange des Vereins als auch soziale Aspekte rund um die Menschen, die Software-Architekturen gestalten.
Mahbouba Gharbi, Holger Tiemeyer
Mahbouba Gharbi, Holger Tiemeyer
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10:00 - 13:00
Mo 10
Limitiert Timing in Testing
Timing in Testing

Today we must deal with shorter time-to-market, increasing complexity and more agility while keeping quality and other key system properties high.

To address these challenges the right timing in testing is critical but often not explicitly tackled. Therefore, in this interactive tutorial we reflect on our current approach on timing in testing, investigate and discuss needed strategies, tactics, and practices in different areas, and share experiences and lessons learned to improve timing in testing – because it is time to act now!

Maximum number of participants: 50

Target Audience: Test Architects, Test Engineers, Product Owners, Quality Managers, Software Architects, Developers
Prerequisites: Basic knowledge about testing and quality engineering
Level: Advanced

Extended Abstract
Today we must deal with shorter time-to-market, increasing complexity and more agility while keeping quality and other key system properties high. Our test systems increase in size, volume, flexibility, velocity, complexity, and unpredictability. Additionally, digitalization requires more than just a face lift in testing.

To address these challenges the right timing in testing (“when to do what kind of testing and how?”) is critical, but often not explicitly tackled. Therefore, in this interactive tutorial we reflect on our current approach on timing in testing, investigate and discuss needed strategies, tactics, and practices in different areas, and share experiences and lessons learned to improve timing in testing – because it is time to act now!

Some of the areas in testing that are covered in the tutorial are:

  • When to do what kind of testing in the lifecycle – agile, lean, DevOps, and beyond
  • Testing too early vs. too late – risks and opportunities
  • Test automation and the test pyramid – shift-left, shift-right
  • When to stop testing – test exit criteria
  • Repetition in testing – regression testing
Peter Zimmerer is a Principal Key Expert Engineer at Siemens AG, Technology, in Munich, Germany. For more than 30 years he has been working in the field of software testing and quality engineering. He performs consulting, coaching, and training on test management and test engineering practices in real-world projects and drives research and innovation in this area. As ISTQB® Certified Tester Full Advanced Level he is a member of the German Testing Board (GTB). Peter has authored several journal and conference contributions and is a frequent speaker at international conferences.
Peter Zimmerer
Peter Zimmerer
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10:00 - 13:00
Mo 11
Limitiert Management 3.0 – das funktioniert sogar im konservativen Umfeld ...
Management 3.0 – das funktioniert sogar im konservativen Umfeld ...

Die guten Erfahrungen mit agilen Methoden haben nun auch die eher konservativen Firmen erreicht, der Change wird ausgeweitet. Ein agiler Change bedeutet i.d.R. auch eine Revolution in der Unternehmenskultur. Starre Hierarchien und feste Strukturen stehen auf einmal selbstverantworteten, crossfunktionalen Teams, neuer Fehlerkultur und einem ganz anderen Arbeitsstil gegenüber. Nun kommt bei vielen Management 3.0 ins Spiel und schon trifft Delegation Poker auf Command & Control oder Merit Money auf feste Bonuszahlungen. Wir probieren aus, was funktioniert.

Maximale Teilnehmerzahl: 40

Zielpublikum: Manager, Team- und Abteilungsleiter:innen, Entscheider, Projektleiter, Management-3.0-Interessierte
Voraussetzungen: Grundkenntnisse agiler Methoden von Vorteil, aber nicht Voraussetzung
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract
Die guten Erfahrungen, die mit der Einführung von agilen Methoden wie Scrum gemacht werden, erreichen nun auch langsam die eher konservativen Firmen wie z. B. Banken und Versicherungen. Es entsteht der Wunsch, auch im eigenen Unternehmen von diesen "neuen" Methoden zu profitieren, und es werden erste Einführungen und Piloten gestartet.

Die sich dann hoffentlich einstellenden Erfolge machen Mut, den begonnen Change im Unternehmen auszuweiten.

Und jetzt fangen die Probleme an ...

Ein agiler Change bedeutet in der Regel auch eine Revolution in der Unternehmenskultur. Starre Hierarchien und feste Strukturen und eine lange Historie ("... das haben wir schon immer so gemacht ...") stehen auf einmal selbstverantworteten, crossfunktionalen Teams, einer neuen Fehlerkultur ("Inspect and adapt") und einem ganz anderen Arbeitsstil gegenüber (Werte- statt Budgetorientiert, Time-to-Market statt Auslastungs- und Kosten-optimiert).

Spätestens an dieser Stelle kommt bei vielen der Management 3.0-Ansatz von Jurgen Appelo ins Spiel und schon trifft Delegation Poker auf Command and Control oder Merit Money auf feste Bonuszahlungen. Hat schon mal jemand Kudo-Karten in einer Bank gesehen?

Meine Erfahrung ist, dass man damit schneller in der "Esoterik-Ecke" landet, als man das je geglaubt hat!

Dieser Workshop gibt einen kurzen Einstieg in Management 3.0 und berichtet von meinen und anderen Erfahrungen mit Management 3.0 - nicht nur, aber insbesondere auch im eher konservativen Umfeld.

Was lässt sich in der Regel gut umsetzen, welche Widerstände haben wir vorgefunden und wann und wo sind wir eher gescheitert?

Wie verändert die Denkweise von Management 3.0 das Denken und Handel der ausgebildeten Manager?

Was sind die Erfahrungen der Teilnehmer? Es wird viele Feedback-Runden geben, in denen wir in kleinen Gruppen gemeinsam über unsere Erfahrungen und unsere Einschätzungen diskutieren werden.

Außerdem bietet der Workshop die Möglichkeit, ausgewählte Tools und Techniken aus dem Management 3.0-Umfeld, die nach unserer Erfahrung "gut funktionieren", selber in der Kleingruppe direkt auszuprobieren und zu diskutieren.

Für das Top-Management und die verschiedenen Führungsebenen ist die Transformation eines Unternehmens in ein agiles Unternehmen insbesondere im eher konservativen Umfeld eine echte Herausforderung.

Die Methoden müssen verstanden werden, die Prinzipien dahinter müssen akzeptiert und gewollt werden … dann muss das Ganze auch noch in die Kultur des Unternehmens eingebaut und dort fixiert werden.

Mit Management 3.0 steht eine Toolbox mit bewährten Methoden zur Unterstützung der Change-Prozesse bereit. Die Methodiken stehen aber zum Teil diametral zur bisher gelebten Praxis, die möglichen Widerstände (aus dem Management, dem Konzern, dem Betriebsrat ...) sind daher nicht zu unterschätzen.

Ich habe in der Summe gute Erfahrungen mit Management 3.0 gemacht, nachdem wir z. B. die gesamte Führungsmannschaft eines Bereichs geschult hatten. Ich habe aber auch die (derzeitigen) Grenzen der Umsetzbarkeit erleben dürfen. Auch davon wird in diesem Workshop berichtet.

Peter Schnell ist Dipl.-Informatiker und seit 1994 in der IT-Branche tätig. Sein beruflicher Werdegang führte ihn von der IT-Projektleitung einer Versicherung über das Beratungs- und Trainingsgeschäft in die Leitung eines IT-Bereichs. Nun ist er Partner der KEGON AG und als agiler Management-Berater und Coach tätig. Seine Schwerpunkte sind das agile Coaching, agile Transitionen, Management 3.0, Management von klassischen und agilen Projekten im Banken- und Versicherungsbereich, Interims-und Personalmanagement. Er hat seine langjährige Erfahrung in eine Vielzahl von Vorträgen und Publikationen eingebracht.
Peter Schnell
Peter Schnell
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10:00 - 13:00
Mo 12
Agile Requirements Engineering - Best Practices
Agile Requirements Engineering - Best Practices

This tutorial introduces to agile requirements engineering. The half day delivers practical guidance from our projects across different industries. While being based on the IREB agile RE primer curriculum, it has more practical focus and avoids agile basics and theory. Yet, participants are eligible to IREB certification. We give practical tips for designing agile requirements processes. Attendees will learn how to combine needs of systematic requirements engineering with agile principles. Special focus is given to connect RE with agile project management and with testing. A hands-on case study shows practical usage of agile RE.

Target Audience: Project Managers, Architects, Analysts, Requirements Engineers, Product Owners, Software Engineers
Prerequisites: None
Level: Advanced

Extended Abstract
Agile projects need agile requirements engineering. Innovations in increasingly complex systems under cost pressure and in global competition demand for continuous alignment towards value and costs. The key to value delivery is requirements. They are no longer "collected" but must be developed in a targeted manner with suitable interest groups. Requirements are not frozen at an early stage but must be flexibly addressed throughout the project and product. However, agile requirements engineering is difficult to implement, especially in critical systems because of complex dependencies, growing quality requirements and diverse coordination processes.

Agile requirements engineering is not just a trivial priority setting. Leaving our some requirements when time and budget are scarce does not work in critical systems. Design thinking and team-based decision-making are nice for small applications, but hardly scale in larger industrial projects. Describing requirements vaguely and hoping that they become clear in the course of the project has already ruined many projects. Agile requirements engineering in critical and compliant context must combine the needs of classic requirements engineering with the flexibility of agile action.

This tutorial introduces to agile requirements engineering. It offers many practical examples from our industry projects when introducing agility. The training considers the IREB agile RE primer curriculum, however with more practical focus from many agile projects across industries. Participants are eligible to IREB certification. We give practical tips for designing agile requirements processes.

This begins with a value-oriented elaboration of the actual need. Then we look at techniques like Kano model, planning poker, design thinking, Kanban etc. In an industry case study, we present experiences and benefits of agile requirements engineering in a medical technology project with Siemens Healthineers. In particular, we use concrete examples and industry experience to show how agile requirements engineering is implemented in practice. This allowed us to reduce the costs for reworking by about 30%. The experience gained can be transferred to other projects and environments.

As a product manager or project manager, you will learn how to merge systematic requirements engineering with agile principles. As a successful requirements engineer or system analyst, you will learn how to use and scale agile techniques for requirements engineering.

Christof Ebert is managing director at Vector Consulting Services. He supports clients around the world in agile transformations. Before he had been working for ten years in global senior management positions. A trusted advisor and a member of several of industry boards, he is a professor at the University of Stuttgart and at Sorbonne in Paris. He authored several books including "Requirements Engineering" published by dPunkt and in China by Motor Press. He is serving on the editorial Boards of "IEEE Software" and "Journal of Systems and Software (JSS)".
Christof Ebert
Christof Ebert
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10:00 - 13:00
Mo 13
Introduction to Functional Programming
Introduction to Functional Programming

Functional programming is the future of software development. As software gets ever more complex, unintended side effects flourish - you push on one side, and something unexpected squirts out the other. Functional programming cuts down on complexity through high-level abstractions and avoids unintended side effects through pure functions. The result is simple and elegant code that captures the essence of the problem you're trying to solve. Fortunately, functional programming is easy to learn, and this tutorial will get you started.

Target audience: Architects, Developers
Prerequisites: none
Level: Basic

Extended Abstract
Functional programming is the logical continuation of object-oriented programming: OOP managed to encapsulate mutable state with the goal of ultimately eliminating it one day, and functional programming finally realizes that vision. Language implementations have been mature and robust for many years now, and the practical functional languages - Haskell, OCaml, Scala, Clojure, F#, Racket, Erlang, Elixir, Swift - all have thriving communities and ecosystems. Moreover, decades of experience and research teaching functional programming have produced effective didactic approaches that enable anyone into programming to easily get into FP. The time to get started is now!

Michael Sperber is CEO of Active Group in Tübingen, Germany. Mike specializes in functional programming and has been an internationally recognized expert in the field: He has spoken at the top conferences in programming languages, authored many papers on the subject as well as several books. Moreover, he is an expert on teaching programming.
Michael Sperber
Michael Sperber
Vortrag: Mo 13
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11:30 - 12:00
Pause
13:00 - 14:00
Mittagspause
14:00 - 17:00
Mo 14
Limitiert Security Games – Playfully Improve your Security
Security Games – Playfully Improve your Security

Security is an important topic, especially when developing software. But it is seen as complex and is holding everyone back, often put off until the end and delegated to an external person or group.

To be effective security needs to be a continuous part of the development process and to involve the whole team.

Security games can help to achieve this. They involve the whole team and facilitate the learning and application of security principles. They offer a way to integrate expert knowledge and make security less scary, maybe even fun.

Maximum number of participants: 50

Target Audience: Architects, Developers, Project Leaders, Testers, Security Experts
Prerequisites: General interest in security, basic development experience
Level: Basic

Claudius Link is working in IT since 1994 in roles from system and network administration, support, software development, development manager to information security officer.
During this time he worked in different domains. Ranging from medical devices and laboratory systems, numerical simulations, transportation, financial industry, through security software and as information security officer for a medium sized subsidiary of a global enterprise.
Currently he is self-employed, promoting human centred security.
Matthias Altmann is a software developer and IT security expert at Micromata GmbH, where he and his colleagues oversee and develop the IT security area. He is also co-founder and organizer of the IT Security Meetup Kassel, a network of IT security enthusiasts dedicated to professional exchange on the topic. More information on his blog: https://secf00tprint.github.io/blog
Claudius Link, Matthias Altmann
Claudius Link, Matthias Altmann
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14:00 - 17:00
Mo 15
Limitiert Supervision für Agile Führungskräfte
Supervision für Agile Führungskräfte

Agile Coaches und Scrum Master sind in Transformationsprojekten besonders gefordert. Es braucht kontinuierliche Selbstreflexion und Klarheit, um in einer Veränderung eine neue Kultur vorzuleben und dabei selbst in Balance zu bleiben. In der Sozialen Arbeit ist Supervision der Standard und ein elementarer Teil der Qualitätssicherung, sowie der Burn-out-Prophylaxe für Mitarbeiter:innen. Wird es Zeit, auch im agilen Unternehmenskontext Supervision als Standard anzubieten? Wir glauben schon!

Maximale Teilnehmerzahl: 20

Zielpublikum: Scrum Master, Agile Coaches, Agile Führungskräfte
Voraussetzungen: Coaching, Neugierde auf sich selbst, Selbstreflexion
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract
Das Wort Supervision kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „von oben betrachten”. Hier wird das eigene berufliche Handeln mithilfe eines Supervisors - der den „Blick von außen bzw. oben“ mitbringt - reflektiert. Supervision unterstützt das professionelle Handeln und macht Dynamiken, Zwickmühlen und Unausgesprochenes besprechbar.

Wir zeigen, was Supervision ist und auch was die Unterschiede zwischen Coaching, Supervision und Therapie sind. Außerdem erläutern wir, was Rahmenbedingungen und Handlungsanlässe für Supervision sein können.

Die Teilnehmer:innen werden Supervision in der Praxis erleben, Tools zur eigenen Supervision kennenlernen und sich - falls gewünscht - aktiv einbringen können.

Wir möchten so einen Beitrag für die Professionalisierung der Arbeit von agilen Führungskräften leisten, indem wir bewährte Qualitätsstandards der Sozialen Arbeit mit dem wirtschaftlichen Kontext verbinden.

Susanne Neunes arbeitet freiberuflich als Prozessbegleiterin, Coach und Facilitation und unterstützt Unternehmen darin, Agilität zu leben. Sie ist systemische und hypnosystemische Beraterin (Schwerpunkt OE), Scrum Master sowie Effectuation Expert. Sie setzt sich dafür ein, mit Spaß und Leichtigkeit aus den begrenzten Ressourcen das Beste zu machen.
Christine Neidhardt arbeitet mit Führungskräften. Als passionierter systemischer-integraler und agiler Coach zeigt sie, wie man Lernräume öffnet und hält, in denen man authentisch die neue Kultur vorleben kann und seine Balance hält.
Susanne Neunes, Christine Neidhardt
Susanne Neunes, Christine Neidhardt
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14:00 - 17:00
Mo 16
From Requirements to Outcomes: Value Modeling, Experimentation and AI/ML
From Requirements to Outcomes: Value Modeling, Experimentation and AI/ML

Traditionally, requirements were used as a means to communicate between customers and development organizations. Unfortunately, requirements suffer from many limitations.

An alternative approach is to focus on outcomes and to use value modeling as a mechanism to quantitatively define the desired outcomes. This value model can then be used for experimentation by humans using DevOps and A/B testing or using machine learning models for automated experimentation.

The tutorial provides introduction of the topics and exercises.

Target Audience: Architects, Product Managers, Senior Developers, Business Leaders
Prerequisites: None
Level: Basic

Jan Bosch is professor at Chalmers University Technology in Gothenburg, Sweden and director of the Software Center (www.software-center.se), a strategic partner-funded collaboration between 17 large European companies (including Ericsson, Volvo Cars, Volvo Trucks, Saab Defense, Scania, Siemens and Bosch) and five universities focused on digitalization. Earlier, he worked as Vice President Engineering Process at Intuit Inc where he also led Intuit's Open Innovation efforts and headed the central mobile technologies team. Before Intuit, he was head of the Software and Application Technologies Laboratory at Nokia Research Center, Finland. Prior to joining Nokia, he headed the software engineering research group at the University of Groningen, The Netherlands. He received a MSc degree from the University of Twente, The Netherlands, and a PhD degree from Lund University, Sweden. His research activities include digitalisation, evidence-based development, business ecosystems, artificial intelligence and machine/deep learning, software architecture, software product families and software variability management. He is the author of several books including "Design and Use of Software Architectures: Adopting and Evolving a Product Line Approach" published by Pearson Education (Addison-Wesley & ACM Press) and “Speed, Data and Ecosystems: Excelling in a Software-Driven World” published by Taylor and Francis, editor of several books and volumes and author of hundreds of research articles. He is editor for Journal of Systems and Software as well as Science of Computer Programming, chaired several conferences as general and program chair, served on numerous program committees and organised countless workshops. Jan is a fellow member of the International Software Product Management Association (ISPMA) and a member of the Royal Swedish Academy of Engineering Science. Jan serves on the boards of IVER, Peltarion and Burt Intelligence and on the advisory boards of Assia Inc. in Redwood City, CA and Pure Systems GmbH (Germany). Earlier he was chairman of the board of Auqtus, Fidesmo and Remente. In the startup space, Jan is an angel investor in several startup companies. He also runs a boutique consulting firm, Boschonian AB, that offers its clients support around the implications of digitalization including the management of R&D and innovation. For more information see his website: www.janbosch.com.
Helena Holmström Olsson is a professor of computer science at Malmö University, Sweden, and principal investigator/senior researcher in the aforementioned Software Center with expertise in AI and data-driven development. Over the years, she has run projects focusing on feature experimentation, A/B testing, data-driven development practices and data for ML/DL model design and development. She is the supervisor of several PhD students in the area of data-driven development and AI Engineering. In addition, her university has a well established program related to the internet of things (IoT) as well as a research school on data driven systems.
Jan Bosch, Helena Holmström Olsson
Jan Bosch, Helena Holmström Olsson
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14:00 - 17:00
Mo 17
Limitiert Can We Leverage The Agile Manifesto To Reduce Our Carbon Footprint?
Can We Leverage The Agile Manifesto To Reduce Our Carbon Footprint?

Do you know that some forecasts project that in 2030 IT will account for 21% of all energy consumption? So, if we do not change the way we implement software, we will contribute to the increase in the carbon footprint. This means it is about time to take another look at how agile development can help decrease energy consumption.

In this workshop, we'll explore how the agile principles can guide us to more sustainability, and we'll provide you with concrete ideas for increasing sustainability in your product development.

Maximum number of participants: 100

Target Audience: Developers, Managers, Scrum Master, Product Owners, Coaches, ...
Prerequisites: Basic knowledge in agile would be helpful
Level: Advanced

Extended Abstract
The Agile Manifesto captures "better ways of developing software" yet, could this better way also take the environmental, economic, and social footprints of your software into account?

Software lifecycle creates direct and indirect carbon emissions: it has a footprint, worsening environmental problems. So, this session tries to provide the first answers to "how can the agile principles contribute to or guide sustainability?" In this workshop, we want to examine how the principles of the Agile Manifesto can provide guidance for implementing sustainability in IT.

In this workshop, we will explore the impact of the agile principles on sustainability, and how a greater awareness can change our current way of working for providing our contribution to addressing climate change.

Jutta Eckstein arbeitet weltweit als Business-Coach, Change-Manager & Beraterin. Ihr Fokus liegt auf unternehmensweiter Agilität in großen & verteilten Organisationen. Sie war von 2003-2007 im Vorstand der AgileAlliance. Sie hat einen M.A. in Business Coaching & Change Management, einen Dipl.-Ing. in Product-Engineering & ist als Immissionsschutzbeauftragte (Umweltschutz) zertifiziert. Jutta wurde 2011 von der Computerwoche in die Top 100 der bedeutendsten Persönlichkeiten der Deutschen IT gewählt.
Having worked as an Agile Coach/Software Engineer for the United Nations, Dr. Claudia Melo is now Director of Engineering and Tech Organizational Design at Loft and Advisory board member at Mulheres na Tecnologia (/MNT). Over the past 20 years, Claudia has joined different organizations with a focus on software engineering, connecting delivery, research and education. She conducts extensive work in Agile Methods/DevOps and Organization Design in collaboration with companies, universities, entrepreneurs, government and international organisations. She was ThoughtWorks’ Global Head of Tech Learning Development, member of the Technology Advisory Board, and CTO for Latin America. Since 2016, she has been working on ICT for Sustainability topics, aligned to the 2030 Agenda for Sustainable Development. Claudia received her Ph.D. in Computer Science from the University of São Paulo (USP), in collaboration with the Norwegian University of Science and Technology (NTNU). Besides contributing to scientific research, books, and industry reports, in 2015, she received the USP Outstanding Thesis Award.
Claudia can be reached @claudia_melo | https://www.linkedin.com/in/claudiamelo/ | https://claudiamelo.org/en/about/midia-e-imprensa/
Jutta Eckstein, Claudia Melo
Jutta Eckstein, Claudia Melo
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14:00 - 17:00
Mo 18
The KISS Architecture Model
The KISS Architecture Model

There are several architecture models with prescribed views and notations. The Keep It Short & Simple architecture model is different. We create pieces of documentation iff they benefit stakeholders. We do so using drawing tools, not modeling tools. We say no to BDUF and yes to Important Design Up Front. We follow 7 tips for creating diagrams that are expressive, not ambiguous, and help you to successfully understand and evolve them, and build a system from them. We complement the design diagrams that describe structure and behavior with ADRs.

Target Audience: Developers and anyone else who plays the role of architect.
Prerequisites: If you've ever developed software, you're ready.
Level: Basic

Extended Abstract
Do you create or use architecture documentation? Have you ever been confused and wondered about the meaning of a box or arrow in a design diagram? Do you think architecture documentation is costly or time consuming? If your answer is yes to any of these questions, this tutorial has practical and valuable information for you. There are several proposed architecture models with prescribed views and notations. The Keep It Short and Simple architecture model is different. We create pieces of documentation if they benefit stakeholders. We do so primarily use drawing tools, not modelling tools. We say no to Big Design Up Front (BDUF) but say yes to Important Design Up Front (IDUF). We follow 7 guidelines for creating informal design diagrams that are expressive, not ambiguous, and effectively help you and others to successfully understand them, evolve them, and build a system from them. Finally, we complement the essential design diagrams that describe structure and behaviour with architecture decision records (ADRs) for the important design decisions.

In the tutorial we look at several example architectures from real world systems. Most are good examples, but we also turn a critical eye on known products' architecture diagrams with several opportunities for improvement. Participants can also share their experience throughout. The tutorial also includes a fun online game and a hands-on exercise.

Tutorial minutiae include: what is the minimum architecture documentation expected, what design decisions are important enough to deserve an ADR, examples of drawing tools, who should be responsible for architecture documentation, how to complement structural diagrams with behavior diagrams.

Paulo Merson has been programming in the small and in the large for over 30 years. He's a dev at the Brazilian Federal Court of Accounts, adjunct faculty in the Masters of Software Engineering program at Carnegie Mellon University, and faculty in the University of Brasilia masters program in Applied Computing. He often delivers professional training to fellow devs in the US and Europe. His speaking experience also includes talks at DDD Europe, OOP, XP Agile, JavaOne, SPLASH/OOPSLA, SATURN, and lectures to grad students in different universities. Paulo holds a BSc in CS from University of Brasilia and a Master of Software Engineering from Carnegie Mellon University.
Paulo Merson
Paulo Merson
Vortrag: Mo 18
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14:00 - 17:00
Mo 19
Limitiert Beyond Psychological Safety - Tools From Psychology For Enabling Intelligent, High-Performing Teams
Beyond Psychological Safety - Tools From Psychology For Enabling Intelligent, High-Performing Teams

Despite being hyped in the Agile community because of Google discovering its importance, psychological safety alone is not enough. It is a necessary but not sufficient precondition for successful intelligent and high-performing teams. But what else is needed? This workshop will present additional research as well as tools used by psychologists that boost team intelligence and performance and explore the potential for their use in their teams. Participants will have the opportunity to try some tools and learn how to design their own.

Maximum number of participants: 100

Target Audience: Coaches, Scrum Masters
Prerequisites: English, basic knowledge of statistics
Level: Advanced

Extended Abstract
Despite being hyped in the Agile community because of Google discovering its importance, psychological safety alone is not enough. It is a necessary but not sufficient precondition for successful intelligent and high-performing teams. But what else is needed? This workshop will present additional research as well as tools used by psychologists that boost team intelligence and performance and explore the potential for their use in Scrum teams.

After attending this workshop, the attendee will

  • have a basic understanding of the psychological concepts of team intelligence and performance
  • go beyond the buzzwords to understand where and how psychological safety fits into these larger concept
  • have working knowledge of a validated framework for designing exercises to increase team performance
  • have hands-on experience with psychological tools and techniques that can be used to implement and support the exercises
  • have a toolkit of techniques that they can immediately use to help their teams improve how they work together
A quiet and reserved researcher and practitioner, Joseph Pelrine is considered by cognoscenti to be one of the pioneers and top experts on Agile methods. He has spent over 25 years defining and refining processes to help some of the world’s most well-known companies improve their ability to satisfy the needs of their customers. As a psychologist, his focus on people and his experience in applying leading-edge techniques from social complexity and psychology to process optimisation goes far beyond the domain of software development and extends to the whole organisation.
Born and raised in Krakow, Poland, Weronika Ilczyszyn originally started an academic career. After earning her PhD in microbiology, she decided that she would like to work on a more macro scale, and she moved into IT. At present, she works at Motorola Solutions as ScrumMaster, helping her teams develop mission-critical communication products that help save lives. Her interest in quantitative research has led her to collaborate with Joseph Pelrine on discovering new ways to analyse and optimize team performance.
Joseph Pelrine, Weronika Ilczyszyn
Joseph Pelrine, Weronika Ilczyszyn
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15:30 - 16:00
Pause
17:15 - 18:00
KeyMo
KEYNOTE
KEYNOTE

More information about the OOP keynotes can be found here starting Dec. 15, 2021.

Track: Keynote
Vortrag: KeyMo
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18:30 - 20:00
Nmo 1
Wenn "Microservice-Architektur" die Antwort ist, was war dann eigentlich die Frage?
Wenn "Microservice-Architektur" die Antwort ist, was war dann eigentlich die Frage?

Als Entwickler kann man ihnen fast nicht ausweichen – den Microservice-Architekturen. Die Entscheidung für deren Einsatz ist oft schon getroffen, bevor es die erste User-Story im Backlog und die erste Zeile Code im Repository gibt.
„Microservice“ lautet scheinbar die Antwort auf alle Fragen nach der besten Umsetzung heutiger Business-Probleme. Netflix und andere dienen als schillerndes Beispiel für den Erfolg dieser Architektur.
Aber sind sie wirklich der einzige Weg ins Ziel? Sind sie Fluch oder Segen? Dem wollen wir auf den Grund gehen.

Zielpublikum: Entwickler:innen, Architekt:innen, Entscheider mit technischem Background
Voraussetzungen: Kenntnisse in Java oder einer anderen objektorientierten Sprache, Grundkenntnisse in Software-Architektur
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract
Als Entwickler kann man ihnen fast nicht ausweichen – den Microservice-Architekturen. Egal ob Neuauflage einer Bestandsanwendung oder Green-Field-Projekt, der Architektur-Ansatz ist oft schon festgelegt, bevor es die erste User-Story im Backlog und die erste Zeile Code im Repository gibt.
„Microservice“ lautet scheinbar die Antwort auf alle Fragen nach der besten Umsetzung heutiger Business-Probleme. Unternehmen wie Netflix dienen als schillerndes Beispiel für den Erfolg dieser Architektur. Und alle wollen nacheifern. Mit modernen Tools, agilen Methoden und motivierten Entwicklern wird das schon zu schaffen sein.
Aber was waren eigentlich die Architektur-Zziele, die zur Entscheidung geführt haben? Und welche Alternativen hätte es gegeben? Was sind die Kernprobleme, die wir lösen müssen? Und sind Microservices wirklich der einzige Weg ins Ziel? Oder wieso wurden sie gewählt?
Wir haben uns angeschaut, warum Vergleiche mit Netflix hinken, warum Microservice-Architekturen sich oft zu mehr Fluch als Segen entwickeln und dass die Rolle der Entwickler bei diesem Scheitern oft unterschätzt wird.

Tilmann Glaser ist freiberuflicher Software Engineer. Als iSAQB zertifizierter Software-Architekt betreut er Entwicklungsprojekte und unterstützt Teams als Mentor für agile Software-Engineering-Methoden (ASE). Dabei ist ihm wichtig, selbst mit anzupacken und als Teil der Teams aktiv an der Software-Entwicklung teilzunehmen. Seine mehr als fünfzehn Jahre Erfahrung in verschiedenen Rollen in IT-Projekten bringt er gerne ein, um neue Blickwinkel aufzuzeigen. Seine Kernthemen sind agile Transition, Architektur in agilen und klassischen Umfeldern, Clean Code, Test-Driven Development (TDD) und Project Recovery.
Peter Fichtner ist seit 1995 bei Atruvia in Karlsruhe tätig. Nach über zehn Jahren in der Anwendungsentwicklung und weiteren 10 Jahren in der Architektur greift er auf breitgefächerte Erfahrungen im Java-Umfeld zurück. Aktuell fokussiert er die Themen Test-Driven-Development (TDD), Continuous Integration (CI), Clean Code (CC) sowie agile Entwicklungsmethoden. In seiner Rolle als Coach für agiles Softwareengineering (ASE) unterstützt Peter Fichtner seit acht Jahren agile und nicht-agile Teams bei Atruvia mit Schulungen und Coachings.
Tilmann Glaser, Peter Fichtner
Tilmann Glaser, Peter Fichtner
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18:30 - 20:00
Nmo 2
Prototyping und Experimente – Mit einem digitalen Prototyp neue Geschäftsmodelle entwickeln
Prototyping und Experimente – Mit einem digitalen Prototyp neue Geschäftsmodelle entwickeln

Das Etablieren digitaler Geschäftsmodelle ist mit erheblichen Kosten verbunden. Mit der Produktion von Klickdummys können teure Fehler verhindert und Kundenfeedback in einem sehr frühen Stadium der Produktentwicklung berücksichtigt werden.
In dieser sehr interaktiven und lebendigen Session werden Sie gemeinsam mit Regina Friedrichs und Manuel Weißbach einen digitalen Prototyp erstellen. Wir werden Feedback von potenziellen Usern generieren und erleben, wie sich unser Produkt durch diesen Input verbessert.

Zielpublikum: Product Owner, Scrum Master, Projektleiter:innen, Manager, Business-Analysten
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract
In dieser Session wird zu einem konkreten Thema ein digitaler Klickdummy selbstständig in mehreren Iterationen erarbeitet. Die Speaker werden Ihnen mit Tipps und Tricks, sowohl bei der Produktion der Prototypen als auch bei der Userbefragung, zur Seite stehen.
Ziel der Session ist es, anhand eines Beispiels aufzuzeigen, wie einfach es ist, mit den zur Verfügung stehenden Mitteln einen Klickdummy zu produzieren. Die Bedürfnisse der User werden dadurch zu einem sehr frühen Zeitpunkt der Produktentwicklung in das Zentrum des Produkts gerückt.
Regina Friedrichs und Manuel Weißbach sind seit Jahren in Appentwicklung und der Webentwicklung tätig. Das Testen neuer digitaler Geschäftsprozesse mit Hilfe digitaler Klickdummys hat sich als das zentrale Element ihrer Product Discoverys etabliert.

Manuel Weißbach ist seit 2015 als Projektleiter und Product Owner tätig. Er hat sich der agilen Software-Entwicklung verschrieben und arbeitet aktuell als Product Owner, Berater und Coach.
Regina Friedrichs war bereits als Softwaretester, Berater und Business-Analyst für agile Produktentwicklungen engagiert. Seit 2021 ist sie als Product Owner bei der AOK Systems GmbH tätig.
Manuel Weißbach, Regina Friedrichs
Manuel Weißbach, Regina Friedrichs
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18:30 - 20:00
Nmo 3
Domain-Driven Game Design
Domain-Driven Game Design

After two decades of being a business software developer, a DDD consultant and an Event Storming aficionado, I started to build a game and had no clue how to.
So I modelled the heck out of the game using Event Storming and implemented it using all the DDD patterns, functional and object oriented architecture patterns and even CQRS & Event Sourcing.
Let me show you how much fun it is to build a game, using everything you know about business software and subsequently, how your business software building abilities will improve from building games.

Target Audience: Senior Developers, DDD Enthusiasts, Game Developers, Software Architects
Prerequisites: The will to put the fun back into functioning business software
Level: Advanced

Marco Heimeshoff is a trainer, speaker and software developer from Germany. He organizes KanDDDinsky, a conference about Domain-driven Design and the art of business software and co-founded the german DDD community in 2013 and VirtualDDD.com in 2019. Between consulting companies around the globe and his day job in building health care software, you'll find him speaking at conferences about DDD, socio-technical systems and first principles.
Marco Heimeshoff
Marco Heimeshoff
Vortrag: Nmo 3
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18:30 - 20:00
Nmo 4
How to Enable all Voices of Your Organization – Triggering Collaborative Insight & Action
How to Enable all Voices of Your Organization – Triggering Collaborative Insight & Action

Diversity in organizations can be a challenge or a wealth of potential. You choose - but how? In this session we'll offer you solid perspectives, concrete tools and examples, so you will be better enabled, how to foster deep, also challenging, but definitely fruitful collaboration across your organization.

Target Audience: Managers, HR Leads, Change Agents, Coaches
Prerequisites: Interest in Leadership, Collaboration, Organizational Change
Level: Basic

Extended Abstract
Exponential change, globalization, an increase in interdependence, complexity has put societies, but also organizations at the edge of known territory. Diversity has become a challenge and requirement at the same time. Leading under such conditions requires a different set of perspectives. Organizations need new skills and tools to overcome these obstacles.
In order to enable the growth of diversity in any organization, it very much helps gain an understanding what makes the system(s) of this organization tick. For meaningful action to happen, whatever your position (formal leader or inspired change agent), you will create a space, where voices (especially marginalized ones) can be heard, get into conversation, so to gain deeper insights and more awareness. This is the soil for new ideas and more effective solutions to overcome the pressing challenges, every organization is confronted with.
This session will provide a solid combination of sound concepts, tools and examples, how to overcome the challenges of a siloed organization, how to overcome domination of single voices, how to overcome unskillful conflict behavior. We will offer the audience concrete and immediately actionable practices, they can use for fostering dialog between small and larger groups in their organizations. Last but not least, they will walk away with a self assessment questionnaire, providing first insight on their own views and behaviors.

Mike Leber is an international Executive Consultant and Business Agility Coach, an Organizational Developer and Systems coach with more than 25 years experience in the field. His work is dedicated to highly Adaptive Organizations, fitter for delivering awesome products and services and thriving from the natural intelligence of its system. Mike has been working with large international groups as well as in the startup domain. Together with his clients he designs innovative and collaborative spaces for delivering fresh business models. He regularly speaks at international conferences and events, where you can meet him across the globe. Get in touch, if you like to take a step towards fresh approaches for management, leadership, service delivery and change.
Mike Leber
Mike Leber
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18:30 - 20:00
Nmo 5
Bei Kanban geht's doch vor allem um Flow, oder? (Und Flow ist ja der "erste Weg" von DevOps …)
Bei Kanban geht's doch vor allem um Flow, oder? (Und Flow ist ja der "erste Weg" von DevOps …)

Lohnt sich ein tieferer Blick auf die Kanban-Methode – jenseits der Zettel an der Wand – überhaupt, wenn das eigentliche Ziel doch DevOps ist?
lch denke schon. Die Kanban-Methode dreht sich im Kern um Wandel, und genau den brauchen wir in den meisten Organisationen, um zu einer DevOps-Kultur zu kommen.
Hier gucken wir gemeinsam, wie viel Kulturwandel und Change-Management sich in den "nur" 6 Prinzipien und 6 Praktiken der Methode versteckt und wie sich das mit den 3 Wegen von DevOps (Flow,Feedback und kontinuierliches Lernen) verträgt.

Zielpublikum: Jeder, der mit Change zu tun hat.
Voraussetzungen: Ein bisschen praktische Erfahrung im Produkt- oder Projektgeschäft
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract
“Der primäre Grund, Kanban – oder besser: die Kanban-Methode – anzuwenden, ist Change-Management. Alles andere ist dem untergeordnet.“ – David J. Anderson, 2010
Wenn man diesem Zitat aus David Andersons 2010er Buch folgt, wird deutlich, dass Kanban für viel mehr eingesetzt werden kann, als nur für das Auffinden von Bottlenecks und Flussoptimierung.
Gerade wenn man noch mal auf die Ursprünge in Umfeld “Lean” blickt und die “6 * 6 des Kanban” (6 Praktiken und 6 Prinzipien) mit dem Filter “Was würde das aus einer ‘Lean’ Sicht bedeuten” betrachtet, zeigt sich deutlich, dass Change-Management und kultureller Wandel zentrale Themen der Kanban-Methode sind.
So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Regel “Value > Flow > Waste Elimination” mit dem erneuten Fokus auf die Kanban-Linsen als “Lean Decision Filter” einen prominenten Platz innerhalb der Kulturbetrachtungen der Kanban-Methode gefunden hat.
In diesem Talk arbeiten wir die Aspekte heraus, die die Kanban-Methode von einem einfachen "Wir nutzen die Theory of Constraints aus den 1980ern" mit dem starken Fokus auf Flussoptimierung unterscheiden.
Besonderes Augenmerk bekommen dabei die sogenannte "gemanagte Evolution" und die Unterstützung für den Kulturwandel, die dieser Ansatz bietet.
Und hoffentlich wird gerade durch diese Aspekte deutlich, wieso Kanban für ernsthafte DevOps-Unternehmungen viel mehr sein kann, als nur eine Hilfe bei der Flussoptimierung.
Am Ende dieser Session können die Teilnehmer die Verbindung der unbekannteren Praktiken der Kanban-Methode mit dem DevOps-Ansatz benennen und anfangen, ihre eigene DevOps-Welt mit Hilfe dieser Kenntnisse zu verbessern.

Michael Mahlberg ist methoden-agnostischer Methodenberater seit den 1980ern und betreibt sein eigenes Unternehmen für Methodenberatung in Köln, die TCG The Consulting Guild GmbH.
Er verwendet einen Großteil seiner Zeit dazu, Kunden bei ihrer Suche nach effektiverer Arbeit zu unterstützen – häufig durch die Anwendung von Konzepten aus den Bereichen Lean, Kanban, Agile und Organisationsentwicklung.
Michael Mahlberg
Michael Mahlberg
Vortrag: Nmo 5
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, (Dienstag, 01.Februar 2022)
09:00 - 10:45
Di 1.1
Jenseits Micro-Frontends: Der Frontend-Modulith
Jenseits Micro-Frontends: Der Frontend-Modulith

Micro-Frontends eigenen sich nicht in allen Szenarien! Diese Session stellt einen alternativen Ansatz vor: Frontend-Modulithen. Wir besprechen das Abbilden fachlicher Domänen, die Kategorisierung von Bibliotheken sowie Zugriffseinschränkungen zum Erzwingen entkoppelter Teilsysteme. Außerdem nutzen wir inkrementelle Builds und einen Build Cache zur drastischen Beschleunigung des CI-Prozesses. Am Ende wissen Sie, ob Frontend-Modulithen für Sie der richtige Ansatz sind und wie Sie Ihre Anwendungen damit aufbauen.

Zielpublikum: Architekt:innen, Entwickler:innen
Voraussetzungen: Grundlagenwissen zu JavaScript von Vorteil
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Manfred Steyer ist Trainer, Berater und programmierender Architekt mit Fokus auf Angular, Google Developer Expert (GDE) für Angular und Trusted Collaborator im Angular-Team. Erunterstützt Firmen im gesamten deutschen Sprachraum, schreibt für O'Reilly, Heise und das Java-Magazin, spricht regelmäßig auf Konferenzen.
Applications Instead of Libraries: Micro Frontends Implemented Through Module Federation
Applications Instead of Libraries: Micro Frontends Implemented Through Module Federation

Imagine you have an enterprise frontend monolith. Due to explosive growth, around 30 teams work on it, with about 100 different use cases. How do you keep this system scalable and consistent?
That's the question we faced inside Partner Home at Wayfair. I'm going to share our experience implementing a micro frontend architecture based on React to distribute shared concerns as long-lived applications. We used module federation, a new feature in Webpack 5.
I'll talk about the general architecture, plus an overview of our technical solution.

Target Audience: Architects, Developers
Prerequisites: English, Frontend Architecture, React
Level: Expert

Mario Fernandez develops software for a living, and then he goes home and continues thinking about software because he just can't get enough.
He is a full-stack engineer with infrastructure skills. He has led multiple agile delivery teams, being an individual contributor, driving architecture topics, and coaching and supporting other team members.
He believes in high-quality software and advocates for Continuous Delivery, Tes- Driven Development, and quick iteration. He writes and speaks about his experience regularly.
Manfred Steyer
Mario Fernandez
Manfred Steyer

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Mario Fernandez
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09:00 - 10:30
Di 2.1
Orchestrating Collaboration at Different Levels of Scale
Orchestrating Collaboration at Different Levels of Scale

Orchestrating the work of hundreds or thousands of people working at different locations around the world presents a set of challenges specific to that kind of context. It is not simply a matter of “scaling up", we need to understand underlying principles and patterns and make them work. With this session we invite you into a conversation about how to improve the way leaders and teams collaborate in our organizations. You will experience a workshop that you can reproduce for your organisation to create supporting structures that scale

Target Audience: Thinkers, Decision Makers, Architects, Managers, Coaches, Scrum Masters, Product Owners
Prerequisites: Curiosity and some experience in working in large organisations
Level: Advanced

Extended Abstract
Orchestrating the work of hundreds or thousands of people working at different locations around the world presents a set of challenges specific to that kind of context. It is not simply a matter of “scaling up” what works for orchestrating the work of a small number of co-located people, or even a small number of distributed teams. The specific practices necessary for success will vary and evolve. Variety of practice is essential to creating successful outcomes.
There is a useful set of underlying principles and patterns that we bring to our work. They enable us to create a wide variety of context-aware practices that serve the needs of the people in our organizations, and support them in collaborating to create value for our customers.
With this session we invite you into a conversation about how to improve the way leaders and teams collaborate in our organizations. We will look at teams’ needs regarding autonomy, leadership, and support, and at leaders’ needs regarding strategy, challenges, and responsibility. One specific theme we explore in this session is that of the relationships between leaders and teams, and how we leverage those relationships to orchestrate work and outcomes.
Through this session you will experience a workshop that you can reproduce for your organisation. We will share our setup guides, tools, and materials with you so that you can create supporting structures to more effectively orchestrate collaboration at different scales in your organization.

Olaf Lewitz went from programmer to manager to coach to become the trust artist. He integrates his passions: freedom of choice, distributing authority and psychology in his work with transforming human systems.
Ken Power is a software engineering professional with more than 20 years’ experience implementing software systems and building agile teams and organizations. He is currently developing AI-enabled systems for self-driving cars and intelligent autonomous systems.
Olaf Lewitz, Ken Power
Olaf Lewitz, Ken Power
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09:00 - 10:45
Di 3.1
Datensouveränität – Quo vadis?
Datensouveränität – Quo vadis?

Daten sind Macht. Sie haben heute eine wesentliche Bedeutung, da auf ihrer Grundlage vermehrt neue Produkte und Geschäftsmodelle entwickelt und besser informierte Entscheidungen getroffen werden. Aktuelle technische Entwicklungen beginnen sich zu etablieren, um Daten in Datenökosystemen zu teilen, dabei aber als Dateneigentümer gleichzeitig auch volle Kontrolle darüber bewahren zu können. Das ermöglicht es Datenlieferanten, ihre individuellen Rechte zu wahren, und schafft die Grundlage für neue digitale Geschäftsmodelle.

Zielpublikum: Architekt:innen, Projektleiter:innen, Manager, Entscheider
Voraussetzungen: Fachkenntnisse zu digitalen Produkten, Produktentwicklung, Grundkenntnisse Software-Architektur
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract
Die Bedeutung von Daten hat in den letzten Jahrzehnten stetig zu genommen. Während Daten früher meist nur als Ergebnis bzw. Nebenprodukt eines Prozesses verstanden wurden, hat sich die Rolle von Daten geändert hin zum Wegbereiter für Prozesse und für Produkte. Häufig werden Daten heute als strategische Ressource und sogar selbst als Produkt gesehen. In Datenökosystemen werden Daten heute genutzt, um neue Geschäftsmodelle zu entwickeln und besser informierte Entscheidungen zu treffen. Endnutzer spielen hier eine kritische Rolle, weil sie als Datenlieferanten häufig weder autonom darüber entscheiden können, wer ihre Daten nutzt, verarbeitet, speichert und bewegt noch darüber informiert werden, welche Datenflüsse überhaupt stattfinden. Eine einmal getroffene Entscheidung, Daten zu teilen, kann häufig nicht mehr vollständig rückgängig gemacht werden. Die seit vielen Jahren, in Medien, gehäuft diskutierten Datenskandale haben dazu geführt, dass Misstrauen bei Nutzern entsteht, was die Entwicklung von Datenökonomien negativ beeinflusst. Datenmissbrauch ist insofern kritisch, da Daten, werden sie heute unreguliert weitergegeben oder in die falschen Hände gegeben, morgen aufgrund technischen und kulturellen Fortschrittes mehr Informationen als heute offenbaren können, was für den Einzelnen potenziell unvorhersehbare negativen Folgen haben kann. Da Nutzer in Bezug auf Datenschutz häufig irrationale Entscheidungen treffen, stehen Unternehmen umso mehr in der Verantwortung, Sorge zu tragen, die Nutzer ihrer Produkte dabei zu unterstützen, ihr Recht auf souveräne Bestimmung über die Verwendung ihrer Daten ausüben zu können. Das hat auch die Politik erkannt und Datensouveränität – eine Ebene digitaler Souveränität – als digitalpolitisches Schlüsselkonzept positioniert und die Entwicklung einheitlicher technologischer Grundlagen gefördert. Die im Vortrag vorgestellten Entwicklungen, rund um die Referenz-Architektur International Data Spaces, ermöglichen die Etablierung dezentraler Daten-Architekturen, bei der Daten in Datenmarktplätzen geteilt und Dateneigentümer verlässlich Nutzungsbedingungen an Datenlieferungen knüpfen können. Auch Projekte wie Solid, von Tim Berners-Lee, zahlen darauf ein, Nutzern die Kontrolle über ihre Daten zurückzugeben. Beide Projekte haben verschiedene Schwerpunkte, können sich bei der Ausgestaltung einer technischen Architektur aber auch sehr gut ergänzen. Ziel des Vortrags ist es, deutlich zu machen, wie aktuelle technologische Entwicklungen es möglich machen wollen, Datenökonomien zu etablieren, die auf gemeinsamen verlässlichen Regeln und Standards basieren, und wie dabei die deutlich sichtbar werdenden digitalethischen Implikationen beim Teilen von Daten effektiv adressiert werden. Außerdem soll gezeigt werden, welche neuen digitalen Geschäftsmodelle damit möglich werden und wie alle Beteiligten dabei von Fairness und Transparenz profitieren.

Matthias Kindermann ist seit zwanzig Jahren als Entwickler und Architekt tätig, und aktuell bei der DATEV eG in Nürnberg angestellt. Dort agiert er als Senior Software Architect, schwerpunktmäßig in übergreifenden Rollen. 
Matthias gibt sein Wissen in verschiedenen Projekten als Architekt weiter und ist darüber hinaus als Referent in Trainings tätig, in denen er Inhalte in Bezug auf Cloud-native Software-Architektur, DevOps und Software-Entwicklungsprozessen vermittelt. 
Seine fachlichen Schwerpunkte sind Software-Architektur, Cloud-native, Event-getriebene Architekturen, Daten-Architekturen und Web-Standards – immer stärker auch über verschiedene Architektur-Ebenen hinweg bis zur Geschäfts-Architektur.
Daten konvertieren – aber richtig
Daten konvertieren – aber richtig

Datenkonvertierungen sind in fast allen Projekten ein notwendiges Übel. Egal, ob es sich um ein Legacy-System handelt oder ob einfach Daten von einem anderen System übernommen werden müssen.
Trotzdem hat man oft das Gefühl, dass immer wieder von vorne angefangen wird.
Dieser Talk zeigt neben der Planung und Vorbereitung auch einige Tipps & Tricks aus dem Projektalltag.

Zielpublikum: Entwickler:innen, Architekt:innen, Projektleiter:innen, Administratoren
Voraussetzungen: Programmierkenntnisse, Kenntnisse über Datenhaltung, allgemeine Projekterfahrung
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Thomas Ronzon arbeitet seit 2000 als Projektleiter und Senior Softwareentwickler bei der w3logistics AG in Dortmund. Dabei beschäftigt er sich vor allem mit der Modernisierung von unternehmenskritischen Logistikanwendungen.
In der Zeitschrift JavaSPEKTRUM berichtet er regelmäßig über neue „Tools“ für Architekten (The Tool Talk). Darüber hinaus veröffentlicht er regelmäßig Fachartikel und spricht auf Konferenzen. Thomas taucht leidenschaftlich gerne und tief in technische Aspekte ein, verliert dabei jedoch nie den Bezug für die Fachlichkeit. Mit viel Empathie, Erfahrung und konkreten Lösungsvorschlägen schlägt er damit immer wieder die Brücke zwischen Business und IT.
Matthias Kindermann
Thomas Ronzon
Matthias Kindermann

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Thomas Ronzon
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09:00 - 10:45
Di 4.1
Diversität auf der Führungsebene – Voraussetzung zum Überleben in einer VUKA-Welt
Diversität auf der Führungsebene – Voraussetzung zum Überleben in einer VUKA-Welt

Ashbys kybernetisches „Gesetz von der erforderlichen Varietät“ besagt, dass die Varietät eines Steuerungssystems mindestens ebenso groß sein muss wie die Varietät der auftretenden Störungen. Da auf den Führungsebenen von Unternehmen als erfolgreiche Stereotypen meist sogenannte "Pacesetter" und "Controller" dominieren, wird klar, dass eine einfache Frauenquote zu Erhöhung der Diversität und damit der Problemlösungskompetenz von Führungsebenen in einer VUKA-Welt zu kurz greift. Der Wandel muss daher viel tiefgreifender und systemischer sein.

Zielpublikum: Manager:innen, Entscheider, Führungskräfte, Personalentwickler, HR, Organisationsentwickler, Projektleiter
Voraussetzungen: Keine speziellen Kenntnisse notwendig
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract
Der geringe Anteil von Frauen in Führungsebenen deutscher Organisationen wird gerne als Beispiel für die noch nicht vollzogene Gleichberechtigung und Chancengleichheit in unserer Gesellschaft herangezogen. Dass es sich hierbei nicht nur um ein moralisches Problem, sondern auch um ein Symptom für die mangelnde Veränderungsfähigkeit und Problemlösungskompetenz von Organisationen in einer VUKA-Welt handelt - also um kritische Faktoren ihrer Überlebensfähigkeit -, wird weniger beachtet.
So besagt Ashbys „Gesetz von der erforderlichen Varietät“ als zentrale Erkenntnis der Kybernetik, dass die Varietät eines Steuerungssystems mindestens ebenso groß sein muss, wie die Varietät der auftretenden Störungen. In einer VUKA-Welt, die Organisationen und Gesellschaft also ständig und immer schneller mit neuen und komplexeren „Störungen“ und Fragestellungen konfrontiert, brauchen wir also im Minimum eine gegengleiche Komplexität und entsprechende Diversität auf der Lösungsseite.

Jürgen Dittmar ist Organisationspsychologe, systemischer Organisationsberater und „Agiler Trainer und Coach“. Mit seinem Unternehmen cocondi begleitet er seit 2011 verschiedenste Organisationen bei der Einführung und Optimierung agiler Methoden und Führungsprinzipien.  Schwerpunkt ist dabei die Arbeit mit Führungsebenen im Sinne von "Agile Leadership" und "Agiler Organisationsentwicklung“. Jürgen Dittmar gilt als einer der weltweit erfahrensten Trainer für Management 3.0 und Scrum@Scale.
Diversity, Inclusion und /my_account – einladende Erfahrungen von Grund auf
Diversity, Inclusion und /my_account – einladende Erfahrungen von Grund auf

Diversity & Inclusion werden weitgehend nicht nur als soziale Aufgabe angesehen, sondern auch als zentrale Notwendigkeit für nachhaltigen Unternehmenserfolg. Dabei sind schon in Basisfunktionen wie einem "Mein Konto"-Bereich oftmals Fallstricke vorhanden, die auf den ersten Blick wie Hilfestellungen erscheinen. Dieser Talk zeigt einen archetypischen Kontopflege-Bereich, und wie man ihn inklusiver gestalten kann.

Zielpublikum: Entwickler:innen, UX-Designer:innen, Projektverantwortliche
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract
Es ist im Grunde zwar nicht schwer, eine inklusive Erfahrung zu bauen, aber es stellt doch alle Bereiche der Produktentwicklung wieder und wieder vor unerwartete Hürden. In diesem Talk wird am Beispiel einer schlecht designten Seite aufgezeigt, wo es hier und dort haken mag, welche Kniffe es einfacher machen, eine positive Erfahrung zu vermitteln, und wie man teilweise die Inklusivität zur Stärke statt zur Schwäche machen kann.

Elisabeth Schulz hat ihre lebenslange Leidenschaft für Computer und Programmierung kurzerhand zum Beruf gemacht. Sie fühlt sich unter der Oberfläche am wohlsten, wo sie dafür sorgt, dass alles „einfach richtig läuft“. Ihre Interessen schließen Funktionale Programmierung, Microservices, Maschinennahe Sprachen und vieles mehr mit ein.
Jürgen Dittmar
Elisabeth Schulz
Jürgen Dittmar

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Elisabeth Schulz
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09:00 - 10:30
Di 5.1
Forschungsvorhaben SoftAWERE - Energieeffizienz von Software anwendungsnah messen und bewerten
Forschungsvorhaben SoftAWERE - Energieeffizienz von Software anwendungsnah messen und bewerten

Der CEO der Sustainable Digital Infrastructure Alliance (SDIA) Max Schulze referiert über die Inhalte und Notwendigkeit des Forschungsvorhabens “SoftAWERE”, das vom Umweltbundesamt finanziert durch das BMWi ins Leben gerufen wurde. Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung von Kriterien und Messmethoden, um die Energieeffizienz von Software-Komponenten zu steigern und Entwickler*innen Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen sie nachhaltige Entscheidungen abseits von ökonomischen Parametern treffen können.

Zielpublikum: Architekt:innen, Entwickler:innen, Projektleiter:innen, Manager, Entscheidende
Voraussetzungen: Projekterfahrung
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Max Schulze ist Geschäftsführer der Sustainable Digital Infrastructure Alliance (SDIA). Als Software-Ingenieur und Cloud-Experte bringt Max seine Erfahrung in die Transformation der Digitalwirtschaft ein, um diese nachhaltig zu gestalten.
Max Schulze
Max Schulze
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09:00 - 10:30
Di 6.1
Organizational Agility in a Post-Pandemic World
Organizational Agility in a Post-Pandemic World

How will organizations keep agility alive after their initial agile transformation? The question of what happens if agile becomes daily business is even more intriguing in this post-pandemic COVID era. Will AGILE survive these unparalleled insecure times? Participants in this workshop will explore what is needed to sustainably ‘safeguard’ an enterprise agile delivery culture after the initial ‘agile transformation’. The workshop hosts will share their observations of working in a big financial organization and will invite participants to share theirs so that collectively, we can gain insight and define potential countermeasures.

Target Audience: Anyone interested in transformational agility challenges, e.g. Change Lead, Coach, BusArchitect
Prerequisites: None
Level: Advanced

Extended Abstract
Participants in this workshop will explore what is needed to move forward after the initial ‘agile transformation’, to sustainably ‘safeguard’ an enterprise agile delivery culture. The question of what happens if agile becomes daily business is even more intriguing in this post-pandemic COVID era. How will organizations keep agility alive after their initial agile transformation? When organizational systems come under too much pressure; how ‘VUCA’* resistant are our agile enterprise cultures?
Lieke Jansen and Eric Abelen are senior Agile Enterprise Coaches at ING in the Netherlands. They both contributed to ING's Spotify inspired, big-scale transformation towards an agile way of working, some seven years ago. As of then, they have successfully coached a wide variety of departments and organizations within ING to adopt and sustain an effective healthy agile delivery culture. Being key players of a massive enterprise agile transformation, they also observe some challenges related to upkeep of the resulting way of working. Because people come and go, and in our VUCA world business and process change is frequent. What options do we have in this reality of ongoing change to keep the ‘agile enterprise culture’ strong and resilient?
Also, in the Covid pandemic we learned that people and organizations can respond to change quickly, especially those organizations that adopted a culture of agility. But after a period of unparalleled social restrictions, how does this affect our agile corporate cultures? Has the trauma of the pandemic infected us with a renewed urge to feel ‘in control’ of the future and has this irrevocably injured our appetite for organic growth and agility?
In this workshop we will explore this interesting and urgent question together with you. We will share key observations from experience working with a wide variety of delivery and leadership teams and their related organizational structures. We hope that workshop participants are willing to add their observations and experiences to ours. In interactive dialogue sessions we hope to collectively engage in sense-making and to define basic anti-patterns and growth-paths.
( * VUCA = Volatility, Uncertainty, Complexity, Ambiguity)

Eric Abelen is Enterprise Agile Coach at ING Netherlands with agile transformation lead experience in ING's Support functions, HR, and (IT driven) delivery organizations. Eric's professional profile is that of Agile Coach, Lean Consultant, Business Manager, Process Manager, and Program/Change Manager. Before joining ING, he helped the Customer Care and Logistics organizations of Hewlett-Packard to adopt global ways of working. Eric enjoys reflecting on enterprise agility health, see e.g. Supporting Agile Adoption Initiative | Agile Alliance.
Lieke Jansen is an Enterprise Agile Coach at ING Netherlands. After different roles in Account Management, Project Management and General Management, she became Agile Enterprise Coach in 2015. From the start of the Agile Transformation, she has been involved and has coached (leadership) teams at different stages of their ambition to become high performing. Cultural challenges, team dynamics and systemic transition management have her special interest.
Eric Abelen, Lieke Jansen
09:00 - 10:45
Di 7.1
Fake-Debatten mit NLP – Eine ironische KI-Lösung für Onlinediskussionen
Fake-Debatten mit NLP – Eine ironische KI-Lösung für Onlinediskussionen

Mit Hilfe moderner KI-Ansätze wie GPT-2, Tacotron und Conformers haben wir Roboterköpfe entwickelt, die vollständig autonom unter sich eine Kommentarspaltendiskussion führen und somit menschliches Mitdiskutieren überflüssig machen. Das TNG Innovation-Hacking-Team hat einen Prototyp eines Ende-zu-Ende-Systems für Natural Language Understanding entwickelt, bei dem Techniken wie Speech-to-Text (STT), Conditional Text Generation und Text-to-Speech (TTS) zum Einsatz kommen.

Zielpublikum: Architekt:innen, Entwickler:innen, Projektleiter:innen, Manager, Entscheider
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract

Mit Hilfe moderner KI-Ansätze wie GPT-2, Tacotron und Conformers haben wir Roboterköpfe entwickelt, die vollständig autonom unter sich eine Kommentarspaltendiskussion führen und somit menschliches Mitdiskutieren überflüssig machen. Das TNG-Innovation-Hacking-Team hat einen Prototyp eines Ende-zu-Ende-Systems für Natural Language Understanding entwickelt, bei dem Techniken wie Speech-to-Text (STT), Conditional Text Generation und Text-to-Speech (TTS) zum Einsatz kommen.
Kommentarspalten in sozialen Medien sind zum vorherrschenden Schauplatz des öffentlichen Diskurses geworden. Diskussionen auf Facebook, Twitter oder Reddit sind jedoch berüchtigt für ihre primitive Debattenkultur und Ergebnislosigkeit. Die offensichtliche Lösung für diese enorme Zeitverschwendung ist die vollständige Automatisierung solch fruchtloser Debatten mittels eines Bots.
In diesem Vortrag zeigen wir verschiedene Kernkonzepte des NLP. Anhand von Live-Demos führen wir Sie durch das Scraping von Social-Media-Kommentaren, das Training eines Sprachmodells, die Synthese von Tausenden Stimmen und die Konstruktion von IoT-Roboterköpfen.

Thomas Endres arbeitet in der Rolle eines Partners als IT-Consultant für TNG Technology Consulting in München. Neben seiner "normalen" Tätigkeit für die Firma und die Kundenprojekte entwickelt er zusammen mit dem TNG-Hardware-Hacking-Team verschiedene Prototypen - darunter ein Telepräsenz-Robotik-System, mit dem man die Realität aus den Augen eines Roboters erleben kann, oder aber eine Augmented-Reality-KI, die die Welt aus der Perspektive eines Künstlers zeigt. Er arbeitet an Anwendungen im Bereich der AR/VR, KI sowie der Gestensteuerung, um damit beispielsweise Quadrokopter autonom fliegen zu lassen oder berührungslos zu steuern. Darüber hinaus ist er in verschiedenen Open-Source-Projekten in Java, C# und allen Spielarten von JavaScript involviert.
Martin Förtsch ist ein IT-Berater, Oracle JavaOne Rockstar und Intel Black Belt der TNG Technology Consulting GmbH und studierter Informatiker. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Agile Development u. a. in Java, Suchmaschinentechnologien, Information Retrieval und Datenbanken. Er ist darüber hinaus an der Entwicklung von innovativen Showcases im Innovation-Hacking-Team tätig, insbesondere im Bereich der 3D-Kameratechnologien, IoT, künstliche Intelligenz, Augmented Reality uvm.
Jonas Mayer arbeitet im Innovation Hacking Team der TNG Technology Consulting GmbH und beschäftigt sich dort mit der Entwicklung innovativer Showcases und Prototypen in Soft- und Hardware. So arbeitete er u.a. an Projekten, wie zum Beispiel Deepfakes, Mixed Reality KI-Kunstwerken und autonom fliegenden Minidrohnen. Jonas studierte Informatik: Games Engineering an der TU München.
It’s not Rocket Science: Neuronale Netze verstehen
It’s not Rocket Science: Neuronale Netze verstehen

KI und insbesondere Deep Learning sind der Megatrend. Dank leistungsstarker Frameworks sind erste Schritte schnell gemacht. Leider stößt man aber genauso schnell auch wieder an (seine) Grenzen. Passt das genutzte Modell überhaupt zu meinem Problem? Wie sind die gewonnenen Ergebnisse zu bewerten? Kann durch geschickte Veränderung von Modell-Parametern das Ergebnis weiter verbessert werden? In der Session werden wir unser eigenes Neuronales Netz von Grund auf aufbauen und Schritt für Schritt verbessern. Aber keine Angst: „it’s not rocket science“!

Zielpublikum: Architekt:innen, Entwickler:innen, Projektleiter, Manager, Entscheider
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract
Die verschiedenen KI-Frameworks machen es dem Anwender - auch ohne tiefgehendes Verständnis - relativ einfach, erste einfache KI-Modell aufzusetzen. Leider kommt der erste Frust aber mindestens genauso schnell. Denn nur wenn man die grundlegenden Prinzipien verstanden hat, die sich unter der Haube eines solchen Modells abspielen, wird man auch in der Lage sein, dessen Parameter sinnvoll zu "pimpen". Man sollte also auch als Nicht-Mathematiker die Grundlagen Neuronaler Netze und ihrer wesentlichen Parameter verstanden haben.

Lars Röwekamp, Gründer des IT-Beratungs- und Entwicklungsunternehmens OPEN KNOWLEDGE GmbH, beschäftigt sich im Rahmen seiner Tätigkeit als „CIO New Technologies“ mit der eingehenden Analyse und Bewertung neuer Software- und Technologietrends. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt derzeit in den Bereichen Enterprise- und Cloud-Computing, wobei neben Design- und Architektur-Fragen insbesondere die Real-Life-Aspekte im Fokus seiner Betrachtung stehen.
Thomas Endres, Martin Förtsch, Jonas Mayer
Lars Röwekamp
Thomas Endres, Martin Förtsch, Jonas Mayer

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Lars Röwekamp
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09:00 - 10:45
Di 8.1
Qualität verbessern mit Gamification
Qualität verbessern mit Gamification

Gamification bringt Spaß in den Projektalltag. Aber lohnt es sich überhaupt?
Um dies einschätzen zu können, geben wir einen Überblick über verschiedene spielerische Ansätze, die auf die Qualitätssicherung von Software fokussieren.
Wir gehen darauf ein, wie man Gamification gezielt und im richtigen Maß in Projekte einführt, welche Schwerpunkte gesetzt werden sollten und wie skeptische Kollegen überzeugt werden können.
Damit kann der Vortrag als Entscheidungsgrundlage dienen. Richtig eingesetzt, lohnt sich Gamification!

Zielpublikum: Projektleiter:innen, Manager, Entscheider
Voraussetzungen: Projekterfahrung
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract

Spielerische Ansätze in der Software-Entwicklung sind nicht neu und finden immer häufiger ihren Platz im Projektalltag. Doch kosten diese nicht einfach nur Zeit und Geld? Bringt es überhaupt Vorteile, das Team „spielen“ zu lassen? Und wie misst man Erfolg oder auch das Scheitern einer Spielidee?
Wir zeigen am Beispiel von Gamification-Ansätzen in der Qualitätssicherung, dass diese das Potenzial haben, nicht nur den Projektalltag aufzulockern und den Teamzusammenhalt zu stärken, sondern auch die Softwarequalität spielend zu verbessern. Gezielte Produktverbesserung, z. B. durch Bug-Hunting, wird ebenso adressiert wie systematische Prozessverbesserung, z. B. durch Maturity Poker.
Voraussetzung ist, dass Gamification gezielt eingesetzt wird, um effizient zu sein. Der spielerische Ansatz muss zum Team und zum Projekt passen, Schwächen beheben und auf Lösungen für bestehende Probleme fokussieren.
Der Vortrag will eine Entscheidungshilfe geben, wann sich spielerische Ansätze lohnen und wann man eher auf sie verzichten sollte. Denn nur, wenn sich Erfolge einstellen und Gamification das Projekt voranbringt, stehen alle Beteiligten hinter dem Vorgehen, und die investierte Zeit ist nicht „verspielt".

Dehla Sokenou fühlt sich in allen Phasen der Software-Entwicklung zu Hause, besonders im Testen. Bei WPS - Workplace Solutions ist sie als Test- und Qualitätsmanagerin und Software-Architektin tätig.
Baris Güldali begleitet als Agile Coach und Quality Coach agile Teams und unterstützt diese bei der Erreichung ihrer Sprintziele. Er organisiert Community-Events mit Schwerpunkt Agilität und Qualität.
Supersonic Subatomic Mocking: Testen einer Quarkus-App mit Kotlin, JUnit und MockK
Supersonic Subatomic Mocking: Testen einer Quarkus-App mit Kotlin, JUnit und MockK

Schon von Quarkus gehört, dem neuen und effizienten JVM-Framework? Das - nicht unerfolgreich - etablierten Frameworks wie Spring Boot Konkurrenz macht?
Und bist Du daran interessiert, wie man eine Quarkus-App erstellt und - noch wichtiger - Teile davon isoliert testet?
Interessiert? Dann lass mich von unseren Erfahrungen berichten, wie sich Quarkus-Apps mit Kotlin, JUnit und MockK testen lassen. Praktische Einblicke garantiert!

Zielpublikum: Developers
Voraussetzungen: Basic knowledge about JVM languages, JVM frameworks and the microservice architecture pattern
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract
Das relativ junge Quarkus konnte sich zu einem ernst zu nehmenden Konkurrenten für etablierte Microservice-Frameworks wie Spring Boot entwickeln. Das liegt insbesondere daran, dass das leistungsfähige und dennoch leichtgewichtige JVM-Framework es schafft, Startzeiten und Speicherverbrauch von Anwendungen erheblich zu reduzieren. Damit ist es nicht nur für die Entwicklung von Microservices in containerisierten Cloud-Plattformen wie Kubernetes interessant, sondern auch für Serverless Computing.
Und es unterstützt meine Lieblings-Programmiersprache: Kotlin!
Wenn man eine Anwendung mit Quarkus und Kotlin entwickelt, kommt man früher oder später (hoffentlich früher ;-) ) nicht umhin, isolierte Tests zu schreiben. Nur so lässt sich bekanntermaßen automatisiert feststellen, ob sich der Anwendungscode wie erwartet verhält. Und als Kotlin-Entwickler will man dazu bekannte Technologien wie z. B. JUnit und MockK nutzen. Es gibt dabei aber einige wesentliche Aspekte, die beim Testen und Mocking von CDI-Beans in Quarkus beachtet werden müssen.
Interessiert? Dann habt teil an unseren Erfahrungen, wie sich Quarkus-Apps mit Kotlin, JUnit und MockK testen lassen. Praktische Einblicke garantiert!

In seiner Tätigkeit für die Novatec Consulting GmbH unterstützt Christian Schwörer Kunden bei der digitalen Transformation hin zu verteilten, Cloud-basierten (Microservice-)Architekturen. Dabei setzt er häufig und gerne Spring Boot/Cloud ein, zunehmend aber auch andere Frameworks wie Micronaut, Ktor oder Quarkus. Er ist der Überzeugung, dass sich die praktische Auseinandersetzung mit dem Thema für jeden Architekten und Entwickler lohnt – auch wenn Microservices und Serverless sicher nicht die "Silver Bullet" für alle Probleme des Software-Engineerings sind und daher ganz gezielt eingesetzt werden sollten.
Dehla Sokenou, Baris Güldali
Christian Schwörer
Dehla Sokenou, Baris Güldali

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Christian Schwörer
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09:00 - 10:30
Di 9.1
C++20: What's In There For You
C++20: What's In There For You

C++20 is now a year old. Time to take a closer look at the benefits you get when using C++ for standards 11 to 20. You learn about Coroutines by building a coroutine-based parser. The new ranges and the spaceship operator help you write less code. You will learn how Concepts help you to express constraints better and improve error messages. Doing things at compile-time saves run-time. Let‘s see how C++20 improves your code with the new features consteval and constinit. After this talk, you learned some C++20 features and saw the improvements to C++17 code.

Target Audience: Developers
Prerequisites: Knowledge about at least C++11
Level: Advanced       

Extended Abstract
C++20 is now a year old. The major compilers already provide a solid support for the new standard. It is time to take a closer look and figure out the benefits you get when using C++20. Because there are so many improvements in C++20, we will focus on: Concepts, Coroutines, ranges, the spaceship operator, and compile-time evaluation.
Coroutines are the feature that likely will have a strong impact on future finite state machine code. In a brief tour, we will see what we need to do for building a coroutine-based byte-stream parser and how this code is so much more beautiful than without Coroutines.
Less code is always a good thing. The new ranges part of the STL helps us achieve this goal. We will take a brief look at how ranges simplify our code.
Speaking about less code, how about writing a class with all comparison operations without having to write an awful amount of boilerplate code? Sounds good? Then let's see how C++20 helps us there with the spaceship operator.
And while we are speaking about less code, generic programming comes to mind. Concepts give us a whole new way to express constraints and requirements in generic code. Concepts make our code better readable while, at the same time, give us way better error messages.
We don't stop there. Together we will look at the updates to the compile-time world. With consteval and constinit we have two new keywords allowing us new things to do. A lot of former restrictions of constexpr functions were dropped as well. The most popular is probably the ability to dynamically allocate memory at compile-time. We will explore these features using some practical examples.
After this talk, you will have seen the probably most impactful features of C++20. You learned by examples how to use them. The comparisons to pre-C++20 code give you a good understanding of what your benefits are by using C++20.

Andreas Fertig, CEO of Unique Code GmbH, is an experienced trainer and lecturer for C++ for standards 11 to 20. Andreas is involved in the C++ standardization committee, in which the new standards are developed. At international conferences, he presents how code can be written better. He publishes specialist articles, e.g., for iX magazine, and has published several textbooks on C++. With C++ Insights (https://cppinsights.io), Andreas has created an internationally recognized tool that enables users to look behind the scenes of C++ and thus to understand constructs even better. Before working as a trainer and consultant, he worked for Philips Medizin Systeme GmbH for ten years as a C++ software developer and architect focusing on embedded systems.
Andreas Fertig
Andreas Fertig
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10:30 - 11:00
Pause
11:00 - 12:00
KeyDi 1
KEYNOTE: Umweltverträglichkeit von Software und von Cloud-Dienstleistungen auf dem Prüfstand
KEYNOTE: Umweltverträglichkeit von Software und von Cloud-Dienstleistungen auf dem Prüfstand

Bisher gilt die gesetzliche Mindesteffizienz nur für Hardware. Aber auch die Software hat Einfluss auf die Begrenzung der Nutzungsdauer oder den gestiegenen Energieverbrauch. Es ist Zeit, dass Anforderungen an die Effizienz der Verarbeitung, Speicherung & Übertragung der Daten auch für Software gestellt werden. Wie kann man die Umweltverträglichkeit von Software erkennen & messen? Welche Umweltlasten entstehen durch Cloud-Dienstleistungen (s. z.B. Video-Konferenzen oder Streaming)? Der Vortrag wird unter anderem diese Fragen beantworten.

Extended Abstract
Die Grundtechnologie der Digitalisierung ist das Internet und der Rohstoff dabei sind die Daten, die bei jedem Kontakt mit den vernetzten Geräten erfasst und in der Cloud und somit in Rechenzentren verarbeitet werden. Diese Cloud besteht eben nicht, wie Wolken, aus feinen Wassertröpfchen, sondern aus handfesten elektronischen Komponenten, die aus wertvollen Rohstoffen hergestellt und für deren Betrieb viel elektrische Energie erforderlich ist. Gleiches gilt für die vernetzen Geräte, die nur durch die elektronischen Komponenten in der Lage sind zu kommunizieren. Die Software ist die eigentliche Königin in dieser elektronischen Welt. Sie steuert die Hardware und sie speichert die Informationen als elektronische Daten. Sie ist maßgeblich dafür verantwortlich wie energie- und hardwareintensiv eine Funktion ausgeführt wird. Und sie verantwortet zum großen Teil auch die begrenzte Nutzungsdauer der Geräte.

Bisherige gesetzliche Anforderungen an die Mindesteffizienz gelten nur für die IT-Hardware. Das kann ungeahnte Folgen auf den Stromverbrauch und die Nutzungsdauer haben. Die Software hat mindestens einen ähnlich großen Einfluss auf die Energie- und Hardwareeffizienz der Informationsverarbeitung. Jüngste Beispiele zeigen den Einfluss von Softwareupdates auf die Begrenzung der Nutzungsdauer oder auf den plötzlich gestiegenen Energieverbrauch nach einem Software-Update. Es ist somit an der Zeit, dass Anforderungen an die Effizienz der Verarbeitung, Speicherung und Übertragung der Daten auch für Software gestellt werden. Doch wie kann man die Umweltverträglichkeit von Software erkennen und schließlich wie messen? Welche Umweltlasten entstehen durch Cloud-Dienstleistungen, wie die Teilnahme an einer Video-Konferenz oder das Streamen der Lieblingsserie? Der Vortrag wird unter anderem diese Fragen beantworten.

Marina Köhn ist Informatikerin und seit 1992 im Umweltbundesamt wissenschaftlich tätig. Ihre Arbeitsschwerpunkte bilden umweltbezogene Systemvergleiche, insbesondere im Aktionsfeld Informations- und Kommunikationstechnik (IKT). Aus dieser Arbeit heraus sind Forschungsprojekte entstanden, die die Potenziale der Ressourceninanspruchnahmen in der IKT ermitteln und Handlungsalternativen zu ihrer Aktivierung entwerfen. Mit den Fragen rund um das Thema Green-IT beschäftigt sie sich seit über 20 Jahren. Im Rahmen dieser Tätigkeit sind die Blauen Engel für die Produktgruppen Rechenzentren, Server und Speicher und Software entstanden und neue Berechnungsmethoden, mit denen die Energie- und Ressourceneffizienz von Rechenzentren, Cloud-Diensten und Software gemessen werden kann. Darüber hinaus steht sie für die Green-IT-Initiative des Bundes und deren zentrale Geschäftsstelle aktiv zur Verfügung und berät bei der Umsetzung von Maßnahmen.
Marina Köhn
Marina Köhn
Track: Keynote
Vortrag: KeyDi 1
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12:00 - 14:00
Mittagspause
14:00 - 14:45
Di 1.2
Hilfe, wir syncen!
Hilfe, wir syncen!

Im Zeitalter der Smartphone-Apps sehen sich viele Entwickler:innen dem immer wieder gleichen Problem ausgesetzt: Wie synchronisiert man Daten zwischen den verschiedenen Clients? Vom Telefon, was zeitweilig offline sein kann, zum Tablet, was überhaupt nur im WLAN hängt, zur Weboberfläche. Auf keinen Fall darf man dem User Konflikte anzeigen, die verwirren nur! “Konfliktfreie verteilte Datentypen” sind die Lösung; eine recht junge Technologie, die verspricht, alle diese Probleme anzugehen

Zielpublikum: Architekt:innen, Entwickler:innen
Voraussetzungen: Grundkenntnisse Web-Entwicklung
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract:
Im Zeitalter der Smartphone-Apps sehen sich viele Entwickler*innen dem immer wieder gleichen Problem ausgesetzt: Wie synchronisiert man Daten zwischen den verschiedenen Clients? Vom Telefon, was zeitweilig offline sein kann, zum Tablet, was überhaupt nur im WLAN hängt, zur Weboberfläche. Auf keinen Fall darf man dem User Konflikte anzeigen, die verwirren nur! Und das alles bitte auch mit Historie und effizient, um Bandbreite zu sparen. Können wir das schaffen? “Konfliktfreie verteilte Datentypen” sind die Lösung; eine recht junge Technologie, die verspricht, alle diese Probleme anzugehen. Dieser Vortrag soll ein Rundgang durch die Forschung & Praxis geben und die (wenigen) Haken aufzeigen.

Lars Hupel ist Senior Consultant bei INNOQ in München und ist bekannt als einer der Gründer der Typelevel-Initiative, die sich der Entwicklung von typgetriebenen Scala-Bibliotheken in einer einsteigerfreundlichen Umgebung verschrieben hat. Er spricht oft auf Konferenzen und ist im Open-Source-Umfeld in Scala unterwegs. Außerdem programmiert und redet er gern über Haskell, Prolog und Rust.
Lucas Dohmen ist Senior Consultant bei INNOQ und beschäftigt sich mit der Architektur, Konzeption und Umsetzung von Web-Anwendungen in Front- und Backend. Er programmiert in Ruby und JavaScript und hilft bei der Entscheidung und Einführung verschiedener NoSQL-Lösungen. Lucas ist Autor des Buchs „The Rails 6 Way“. Seine Stimme ist regelmäßig im INNOQ Podcast zu hören. Außerhalb seiner Arbeit beschäftigt er sich mit Open-Source- und Community-Arbeit (wie die Organisation und das Coaching beim lokalen CoderDojo).
Lars Hupel, Lucas Dohmen
Lars Hupel, Lucas Dohmen
Vortrag: Di 1.2
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14:00 - 14:45
Di 2.2
Pragmatisches Team-Building
Pragmatisches Team-Building

Überall in Organisationen treffen wir auf Menschen, die gemeinsam daran arbeiten, Wert zu schaffen. Die Integration verschiedener Persönlichkeiten ist dabei selten leicht. Egal ob neues oder länger bestehendes Team, immer wieder sehen wir Teamarbeit, die keinen Spaß macht, unausgetragene Konflikte und Personen, die eigentlich gar nicht zusammen arbeiten wollen. Mit dem Team Orientation Process wollen wir einen pragmatischen Prozess vorstellen, mit dem die relevanten Fragen adressiert werden, ohne die Bedürfnisse Einzelner außer acht zu lassen.

Zielpublikum: Projektleiter:innen, Scrum Master, Manager, Teamleiter
Voraussetzungen: Erfahrung in der Arbeit mit Teams, Interesse an echten Teams
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract
Wir sehen in Unternehmen viele Investitionen in Team Building, die aber oft verpuffen. Das liegt aus unserer Sicht daran, dass oft die relevanten Fragen für die Zusammenarbeit im Team nicht geklärt werden. Der Team Orientation Process begeistert uns, weil er einen Fokus auf genau diese Fragen ermöglicht, ohne die Bedürfnisse der einzelnen Teammitglieder außer acht zu lassen.
Er besteht grob aus folgenden Schritten:
- Was ist die Aufgabe des Teams?
- Was motiviert die Teilnehmer des Teams, daran mitzuwirken?
- Welche Vereinbarungen braucht es dafür?
- Wie finden wir ein klares, motivierendes Ziel fürs Team?
- Welche Fähigkeiten und Ressourcen stehen uns zur Verfügung?

Das wirkt auf den ersten Blick sehr sachlich, fördert aber eine tiefe Verbindung der Personen im Team, ohne die persönlichen Befindlichkeiten zum Kern des Teams zu machen.
In unserem Vortrag wollen wir den Prozess und die Wirkung vorstellen und durch eigene Erlebnisse fühlbar machen.

Stefan Zumbrägel ist Trainer und Coach für agiles Vorgehen bei it-agile. Zusammen mit seiner Zeit bei den Pfadfindern und der Lehramtsausbildung hat er über 20 Jahre Erfahrung in der Arbeit mit Teams.
Henning Wolf ist Trainer und Management-Coach für Scrum und Agile Leadership bei it-agile. Er beschäftigt sich intensiv mit dem Responsibility Process, der seine Effektivität als Manager wesentlich erhöht hat.
Stefan Zumbrägel, Henning Wolf
Stefan Zumbrägel, Henning Wolf
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14:00 - 14:45
Di 3.2
Rust in a Polyglot World, from Client to Cloud
Rust in a Polyglot World, from Client to Cloud

While Rust is typically pitched as systems programming language, it is equally adept at application development thanks to its high level features and great tooling. In addition to increased performance, native code has the advantage that it can easily be reused across different system components, an advantage even more pronounced in polyglot environments. In this talk, we would like to present our experience of using Rust to write core components in such a polyglot system.

Target Audience: Architects, Developers
Prerequisites: Basic knowledge of Python, Java
Level: Advanced

Extended Abstract
While Rust is typically pitched as systems programming language, it is equally adept at application development thanks to its high level features and great tooling. In addition to increased performance, native code has the advantage that it can easily be reused across different system components, an advantage even more pronounced in polyglot environments.
In this talk, we would like to present our experience of using Rust to write core components in such a polyglot system. The systems spans different contexts, from client to cloud, and different programming languages, from Python to Java, respectively. We will showcase how the Rust language itself and its tooling simplified this task and discuss different integration patterns.

Christopher Prohm is working as a Data Scientist for Volkswagen. His main focus is the application of machine learning and data analytics to problems in the area of technical development.
Christopher Prohm
Christopher Prohm
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14:00 - 14:45
Di 4.2
Creating Tech Workplaces Where Women Can Thrive
Creating Tech Workplaces Where Women Can Thrive

Women in technology leave the industry at a higher rate than any other profession. In her invited talk, Nicola Marsden draws on deep research into what women love about work and what they don’t. Together with Karen Holtzblatt, the visionary behind Contextual Design, she has developed a research-driven framework and best-practice interventions to achieve better retention and work life culture for women in technology. She presents the framework and looks at Scrum as an example in terms of challenges and benefits for women.

Target Audience: Managers, Decision Makers, Agile Coaches, Project Leaders, Developers
Prerequisites: Interest :-)
Level: Basic

Nicola Marsden is a professor of social informatics at Heilbronn University, Germany. She combines insights from psychology, software engineering, design research, and organizational behavior to improve collaboration and foster innovation in tech. Her research is based on a combination of experience in both academia and industry, often with a gender perspective. Her extensive work with tech companies uses a theory-based, practical perspective to design, implement, and manage innovation projects, change processes, training and development programs and strategic projects.
Nicola Marsden
Nicola Marsden
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14:00 - 14:45
Di 5.2
Software Meets Quality: Nachhaltige Qualitätssicherung in extern vergebenen Softwareprojekten
Software Meets Quality: Nachhaltige Qualitätssicherung in extern vergebenen Softwareprojekten

Die Vergabe von Softwareprojekten und Umsetzung durch Dritte ist ein übliches Verfahren im Umfeld der öffentlichen Hand. Es handelt sich dabei oft um Projekte mit langer Lebenszeit, für die zwar hohe Anforderungen an Wartbarkeit bestehen, aber oft nicht erfüllt werden. Der Vortrag beschreibt Erfahrungen des ITZBund beim Aufbau entsprechender Qualitätssicherungsmaßnahmen. Es werden Möglichkeiten und Grenzen von Coding-Standards sowie Architektur-Vorgaben, deren automatisierte Überprüfung und das Zusammenspiel mit Auftragnehmern beleuchtet.

Zielpublikum: Architekt:innen, QA-Verantwortliche, Entscheider
Voraussetzungen: Software-Architektur, Softwarequalität, Projekterfahrung
Schwierigkeitsgrad: Experte

Robertino Solanas ist Trainer, Consultant und Architekt mit dem Schwerpunkt Cloud-Technologien. Als Referent für Softwarequalität und -design beim ITZBund berät er Ministerien und Länder zu IT-Vorhaben.
Dirk Mahler ist Senior-Consultant bei der BUSCHMAIS GbR. Die Schwerpunkte seiner Tätigkeit liegen im Bereich Architektur und Qualitätssicherung sowie der Entwicklung des QA-Werkzeugs jQAssistant.
Robertino Solanas, Dirk Mahler
Robertino Solanas, Dirk Mahler
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14:00 - 14:45
Di 6.2
Process-Tinder – Wenn ich mich nur nach den schönen Bildern entscheide …
Process-Tinder – Wenn ich mich nur nach den schönen Bildern entscheide …

Was, wenn der Prozess, in den man sich verliebt hat, nicht zur Organisation passt? Unternehmen umbauen? Prozess zurechtbiegen? Vernunftehe führen? Unreflektierte Nutzung des “bildhübschen Scrum” führt oft zu Kündigungswellen, Unzufriedenheit und Burn-out, ohne die erhoffte Glückseligkeit. Muss das so sein?
Scrum ist manchmal die “passende Lösung” – aber kaum jemand beschreibt die Bedingungen dazu und es gibt wenig Aussagen darüber, wie man handeln könnte, wenn die Bedingungen nicht passen. Deswegen versuchen wir das mal.

Zielpublikum: Menschen, die nach einem Weg aus ihrer Scrum-Hölle suchen
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract
Was tun, wenn der Prozess, in den man sich verliebt hat, weder zur Ablauf- noch zur Aufbauorganisation passt? Das Unternehmen umbauen? Den Prozess zurechtbiegen? Doch eine Vernunftehe führen?
Eine unreflektierte Nutzung des “bildhübschen Scrum” führt in immer mehr Unternehmen zu Kündigungswellen, Unzufriedenheit, unwesentlich besserer Produktivität und teilweise sogar zu Burn-outs, nur leider ohne die erhoffte Glückseligkeit.
Aber muss das so sein? Wir meinen: Das muss nicht so sein und das sollte nicht so sein.
Scrum ist nur unter bestimmten Bedingungen “die passende Lösung” – aber kaum jemand beschreibt heute noch diese Bedingungen und vor allem gibt es wenig Aussagen darüber, wie man denn handeln könnte, wenn die Bedingungen nicht passen.
Wir betrachten noch mal die Grundlagenarbeit zu Scrum und beschreiben, was die aus unserer Sicht wichtigsten der Rahmenbedingungen, für die Scrum entworfen wurde, sind.
Und wir stellen vor, für welche der fehlenden Vorbedingungen es gute alternative Ansätze gibt und zeigen, wie einige davon genutzt werden könnten.

Michael Mahlberg ist methoden-agnostischer Methodenberater seit den 1980ern und betreibt sein eigenes Unternehmen für Methodenberatung in Köln, die TCG The Consulting Guild GmbH.
Er verwendet einen Großteil seiner Zeit dazu, Kunden bei ihrer Suche nach effektiverer Arbeit zu unterstützen – häufig durch die Anwendung von Konzepten aus den Bereichen Lean, Kanban, Agile und Organisationsentwicklung.
Falk Kühnel ist begeisterter Agilist auf der Suche nach Glück.
Er beschäftigt sich seit 1998 mit XP, Scrum und Co.
Er ist Dipl.-Inf., Certified Scrum Trainer, Developer Trainer, CS(T|D|M|PO), TKP und praktizierender Zyniker.
Michael Mahlberg, Falk Kühnel
Michael Mahlberg, Falk Kühnel
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14:00 - 14:45
Di 7.2
Automating Industrial Processes Using Computer Vision
Automating Industrial Processes Using Computer Vision

Today Computer vision has taken a significant spot in our phones, our roads, our markets that we don’t always even recognize if and where it is deployed. Nonetheless, our industries today have so much potential to automate (using CV) their recurrent tasks to reduce costs, while simultaneously increasing quality of the product and efficiency of the process itself. We will learn about some interesting industrial examples which benefit first-hand from simple automation and perhaps get inspired by it.

Target Audience: Software Developers, Data Scientists, AI Engineers, Managers, Project Leader, Decision Makers
Prerequisites: None
Level: Advanced

Extended Abstract
In the era of Industry 4.0, we are focusing on digitalizing operations using data. We let cameras ‘see’, detect and classify objects and even take some decisions for us. In this talk, we discuss what is Computer Vision (CV), and learn how could different industries benefit / save recurring costs from it. We will discuss some interesting industrial applications of Computer Vision, for you to get some inspiration on how it can potentially help your company grow, or just to understand the advancements in today’s world.
In these 45 mins, we discuss how CV can:
- automate the industrial processes
- be more then more efficient,
- ensure the product quality,
- or detect anomalies.
Using some demos and videos you’ll get the chance to consolidate the knowledge acquired during the talk.

Akarsha Sehwag works as a Senior Data Scientist in Steadforce Advanced Analytics Team. She is skilled in Machine Learning overall, but aims to specialise in Computer Vision. Before joining Steadforce, she has gained experience in telecommunications and renewable industry. She comes from the Computer Science background with a focus on Data Science, with her research published in two major conferences.
Akarsha Sehwag
Akarsha Sehwag
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14:00 - 14:45
Di 8.2
Human Testing: Wieso wir den Menschen in den Mittelpunkt stellen!
Human Testing: Wieso wir den Menschen in den Mittelpunkt stellen!

<provocative statement>Manuelles Testen ist die Abarbeitung einzelner definierter Testschritte. Hierfür benötigt es keine speziellen Skills, wir brauchen nur Click-Monkeys – oder?!</provocative statement
<mind change>Falsch! Wir müssen den Menschen in den Fokus stellen. Manuelles Testen sollte vielmehr als “Human Testing” betrachtet werden. Die Tester:innen nutzen all ihre Stärken zum Durchführen der Tests - eigenständiges Denken, neue Ideen entwickeln, sowie kollaborative Ansätze stehen hierbei im Zentrum des „Human Testing“.</mind change>

Zielpublikum: Tester:innen, Testmanager, Product Owner, Scrum Master, Stakeholder
Voraussetzungen: Grundlegende Kenntnisse im Testing
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract
In vielen Projekten erleben wir immer mehr, dass manuelles Testen nur als Abarbeitung diverser Testfälle gesehen wird. Hierfür werden lediglich “dumme” Click-Monkeys benötigt, Tester:innen die Testfälle Schritt für Schritt durchführen und diese nicht hinterfragen.
Aus unserer Erfahrung ist dies ein Unding, setzt die Leistung der Tester:innen herab und verschwendet wertvolle Ressourcen. Die einfache Abarbeitung von Testschritten kann in der Regel automatisiert werden.
Durch den erhöhten Automatisierungsgrad wird mehr Kapazität für den/die Tester:in geschaffen. Manuelles Testen suggeriert die oben beschriebene Abarbeitung einzelner Testschritte, wohingegen Human Testing mehr den Wert des Menschen in den Mittelpunkt rückt. Hierbei kann er/sie seine/ihre Stärken voll ausspielen und zum Beispiel in Testing Sessions auch mal über den Tellerrand hinausschauen, um eigenen Testideen zu folgen oder sich in Themen zu explorieren (beispielsweise via Testing Touren).
Human Testing rückt nicht nur den Menschen in den Mittelpunkt, sondern drückt auch die Wertigkeit des Testens aus. Es ist eben nicht nur die Durchführung manueller Testfälle, sondern vielmehr eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Fokus auf Qualität.
In unserem Vortrag erläutern wir zum einen die Vorurteile gegenüber manuellem Testen, die uns in unzähligen Projekten begegnet sind, sowie mögliche Ansätze, wieso das manuelle Testen zukünftig als Human Testing zu betrachten ist. Ebenso zeigen wir auf, welchen Standard wir im Testing zwingend erreichen müssen, so dass die Rolle des Testers den verdienten Respekt erhält.

Maria Petzold coacht gerne Projektkolleg:innen zu allen QA relevanten Themen. Gerne verwendet sie hierbei auch neue Ansätze, so z. B. die Einführung explorativer Testmethoden im regulierten Umfeld.
Benedikt Wörners Leidenschaft ist es, Kunden bei der agilen Transformation zu helfen. Er eröffnet den Kunden neue Wege und Perspektiven, z. B. anhand explorativer und kollaborativer Testmethoden.
Maria Petzold, Benedikt Wörner
Maria Petzold, Benedikt Wörner
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14:00 - 14:45
Di 9.2
Leaving Template Meta-Programming Behind
Leaving Template Meta-Programming Behind

In this talk I will show a prototype of CTRE (Compile Time Regular Expressions) which uses the least amount of template metaprogramming possible. Instead, I will use constexpr, consteval functions and other features of C++20 to bring the same features as the original library but with more performance. In the course of the talk I will focus on major problematic points of the previous design of the library and will demonstrate how to replace them with mostly constexpr code.

Target Audience: Developers
Prerequisites: Template meta-programming in C++
Level: Expert

Hana Dusíková is a staff scientist in Avast Software where she is working on distributed and high-performance backend systems. She is the chair of SG7 (Study Group for Reflection and Compile-Time Programming) and Czechia National Body representative in WG21 (ISO C++ committee). Hana is also the author of the CTRE library (Compile Time Regular Expressions).
Hana Dusíková
Hana Dusíková
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15:00 - 15:45
KeyDi 2
KEYNOTE
KEYNOTE

More information about the OOP keynotes can be found here starting Dec. 15, 2021.

Track: Keynote
Vortrag: KeyDi 2
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15:45 - 16:15
Pause
16:15 - 17:15
Di 1.3
The Root of All Evil: Shared Mutable State and How to Get Rid of It
The Root of All Evil: Shared Mutable State and How to Get Rid of It

Software is often resistant to modernization efforts, no matter if it's about phasing out obsolete technologies, migration to the cloud, or establishing modern architecture. The culprit is usually a dependency or obsolete assumption that's too closely coupled to the codebase. But what's the underlying root cause of all that coupling? Often, it's shared, mutable, synchronous state. We will look at a real-world project, and we'll dig ourselves out of the hole it's dug itself into using refactoring, event sourcing, and functional programming.

Target Audience: Architects, Developers
Prerequisites: Some programming
Level: Basic

Extended Abstract:
As shared mutable state is the core paradigm of object-oriented programming, it tends to be ubiquitous in OO projects. How to avoid it then? The example has followed a familiar path: Convenient tooling allowed the project to get off the ground fast, but tied it to its underlying technologies. By the time support for those technologies has expired, coupling has gotten so strong that huge resources are expended on keeping things going "just one more day". If you've seen projects like this hit a wall, this talk is for you.

Michael Sperber is CEO of Active Group in Tübingen, Germany. Mike specializes in functional programming and has been an internationally recognized expert in the field: He has spoken at the top conferences in programming languages, authored many papers on the subject as well as several books. Moreover, he is an expert on teaching programming.
Michael Sperber
Michael Sperber
Vortrag: Di 1.3
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16:15 - 17:15
Di 2.3
Und wenn Transformation genauso verläuft, wie du es dir vorstellst, wie ist das?
Und wenn Transformation genauso verläuft, wie du es dir vorstellst, wie ist das?

"Imagine... Everyone able to work consistently at their ideal best:
- Individuals, teams, between teams, across the organisation and beyond
- Right conversations, right people, best possible moment
- Needs anticipated, met at just the right time"
Das ist ein Leitbild aus Agendashift und es spricht mir aus der Seele. Ich habe das mit OpenSpace Agility als Herzschlag kombiniert. Für meinen Kunden habe ich damit einen Mix gefunden, der es erlaubt, Struktur und Freiräume so zu kombinieren, dass Veränderung kontinuierlich geschehen kann.

Zielpublikum: Alle, die mit Veränderung, Verbesserung und/oder Organisationsentwicklung zu tun haben
Voraussetzungen: Keine Vorkenntnisse notwendig
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract
OpenSpace Agility beruht auf Einladung und Freiwilligkeit. Die Mitarbeiter:innen werden als Experten des Systems betrachtet und dabei unterstützt, Verprobungen zu wählen. Diese sollen zeigen, ob die Veränderung in die gewünschte Richtung läuft. Als Start und Endpunkt einer längeren Verprobungsphase dienen Open Spaces.
Um eine Basis für gemeinsame Gespräche zu schaffen und lokale Optimierungen zu vermeiden, war es mir besonders wichtig, sowohl in der Vorbereitung für den ersten Open Space, als auch in der Verprobungsphase Strukturen anzubieten, die helfen ein gemeinsames Verständnis herzustellen und den Lösungsraum möglichst lange offen zu halten.
Hierbei hat mir Agendashift geholfen: Gemeinsame Bilder der Ziele und Probleme über die Abteilungen und Ebenen hinweg. Struktur geben, wo sich Mitarbeiter:innen durch zu viele Freiheiten und Möglichkeiten verloren fühlten.
In dem Vortrag erzähle ich davon,

  • wie wir die Phase vor dem ersten Open Space und insbesondere die Auswahl der Themen gestaltet haben
  • welche Teile von Agendashift und OpenSpace Agility wir kombiniert haben und welche Auswirkung das auf Gespräche in der Organisation hatte und
  • welche weiteren Kombinationsmöglichkeiten ich sehe, um mehr Verantwortung zurück in die Organisation zu geben.

Weiterhin werden die Teilnehmer:innen einen der Game Changer, kennenlernen und in kleinen Gruppen selbst anwenden, der Gespräche nachhaltig verändert hat. Mit einer handvoll wertungsfreier Fragen wird der "Coach" mit seinem:ihrem "Coachee" erforschen, was möglich ist, wenn ein spezielles Problem oder Hindernis nicht mehr existiert, und so den Raum für Lösungsoptionen erweitern. Im Debrief werden wir dann beleuchten, welche Effekte diese Art der Fragen und Übung hat und ich werde meine Beobachtungen der letzten Monate dazu teilen.

Irene Kuhn hat Wirtschaftsinformatik studiert und verfügt über mehrjährige Erfahrung als Software-Engineer. Ab 2007 arbeitete sie als Scrum Master im Konzernumfeld. Seit 2016 unterstützt sie Unternehmen in unterschiedlichen Branchen beim Etablieren und Optimieren agiler Prozesse. Ihre Arbeit umfasst die Arbeit mit Teams und Unterstützung von Unternehmen bei der Transformation. Wegen ihrer Leidenschaft für Coaching gehört sie zum Organisationsteam für den Coach Reflection Day in Stuttgart.
Irene Kuhn
Irene Kuhn
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16:15 - 17:15
Di 3.3
Making your Bureaucracy Value Stream Lean and Automated
Making your Bureaucracy Value Stream Lean and Automated

In today’s software-driven world, the integrity of software assets isn’t just a regulatory and compliance requirement, it’s critical for maintaining trust and avoiding irreparable damage to your brand and reputation. We found that Compliance, Software Chain of custody and in-App Security as well as API Security are seen as an overburdened bureaucracy. But they have to be part of your software value stream. So the question is, how they can be so lean, automated and optimized that they can contribute actual value inside your DevSecOps Approach?

Target Audience: Architects, Developers
Prerequisites: Project development experience
Level: Advanced

Extended Abstract
In today’s software-driven world, the integrity of software assets isn’t just a regulatory and compliance requirement, it’s critical for maintaining trust and avoiding irreparable damage to your brand and reputation.
The same also applies to Quality, In-App Security, and API Security in a more and more digitized world.
In a lot of case studies, we found that Compliance, Software Chain of custody and in-App Security as well as API Security are seen as an overburdened bureaucracy. But in all cases, they have to be part of your software value stream.
So the question is, how they can be so lean, automated, and optimized that they can contribute actual value inside your DevSecOps Approach? In the lecture we provide some key insight in how to solve that dilemma and integrate them into your day-to-day work.

Matthias Zieger ist seit mehr als 20 Jahren in der IT-Industrie unterwegs – mit den Themen Softwareentwicklung, Architektur, Application Lifecycle Management und DevOps u.a. für IBM, Borland, Microsoft, codecentric und XebiaLabs. Im Moment hilft er großen Unternehmen, ihre Software schneller in Produktion zu bringen mit den Releaseorchestrierungs- und Deploymentlösungen von XebiaLabs – von klassischen .net und JEE-Umgebungen über Docker, Kubernetes und Cloud bis hin zu Serverless-Architekturen. 
Matthias Zieger
Matthias Zieger
Vortrag: Di 3.3
Themen: Security
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16:15 - 17:15
Di 4.3
All Inclusive?!? – (Wann) Brauchen wir eine genderneutrale Sprache?
All Inclusive?!? – (Wann) Brauchen wir eine genderneutrale Sprache?

Durch die Gender- und Diversity-Debatte der letzten Jahre sind wir sensibel geworden für den Einsatz einer genderneutralen Sprache und doch fehlen uns manchmal die richtigen Worte oder wir fragen uns: Brauchen wird das wirklich?
In diesem Talk schauen wir uns an:
• Wie kann inklusive Sprache überhaupt aussehen?
• Welchen Einfluss hat unser Denken auf unsere Sprache und unsere Sprache auf unser Denken?
• Welche Auswirkungen haben Sprache und Diversität auf unsere tägliche Arbeit, auf die Anforderungserhebung und das UX-Design?

Zielpublikum: Alle, die sich mit der Frage beschäftigen, ob und wie sie gendergerechte Sprache benutzen wollen
Voraussetzungen: Offenheit
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract
Wann immer wir als Menschen zusammenkommen, suchen wir eine gemeinsame Sprache. In der Regel sind wir uns schnell einig, ob wir Deutsch, Englisch, Mandarin oder Hindi sprechen wollen. Viel schwerer tun wir uns hingegen mit dem bewussten Einsatz einer inklusiven Sprache. Durch die Gender- und Diversity-Debatte der letzten Jahre sind wir sensibler geworden, sehen oft die Notwendigkeit dafür und doch fehlen uns manchmal die richtigen Worte.
Wie sorgen wir dafür, dass jede*r KollegIn und Kunde_in sich in ihrer/seiner Sprache angesprochen fühlt? Wie schreiben wir unsere Dokumente? Worauf achten wir in unserer Software und im UX-Design? Legen wir Standards fest oder fangen wir einfach mal an?
Und: Ist dieses Gendern nicht ziemlich mühsam? Brauchen wir das wirklich?
In unseren Teams arbeiten Menschen zusammen, die verschieden sind in ihrem Geschlecht, ihrer Herkunft, ihrer Ausbildung, ihrer Erfahrung. Wie können wir diese Vielfalt nutzen?

  • Wie kann inklusive Sprache aussehen, wie finden wir gemeinsam einen guten Weg dorthin?
  • Wie verändert unser Denken unsere Sprache und unsere Sprache unser Denken?
  • Welche Auswirkungen hat das auf unsere Anforderungsanalyse oder das UX-Design?

Dieser Talk besteht aus einem Mix aus persönlicher Erfahrung und sprachwissenschaftlichem Hintergrund mit einem Exkurs zu Anforderungsanalyse und UX-Design.

Katrin Rabow hat viele Jahre als selbstständige Beraterin kleine Unternehmen in ihrem kaufmännischen Alltag unterstützt, ehe sie sich 2015 für ein Studium der Wirtschaftsinformatik an der TU Darmstadt entschieden hat. Sie sucht immer wieder nach Wegen, „harte“ Themen wie Software-Engineering mit „weichen“ Themen wie der Unternehmenskultur zu verbinden. Seit ihrem Masterabschluss arbeitet sie als IT-Consultant in Frankfurt.
Katrin Rabow
Katrin Rabow
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16:15 - 17:15
Di 5.3
arc42, die Achte
arc42, die Achte

arc42 ist gerade in Version 8 erschienen - Zeit für eine Übersicht der Neuerungen „am lebenden System“: Primär geht's um die Lösungsstrategie, Querschnittskonzepte und Architecture Decision Records. Zusätzlich gibt's die acht wichtigsten Praxistipps für bessere Architekturdokumentation. Insbesondere das Thema "Nachdokumentation" greife ich auf - mit anschaulichen Praxisbeispielen. Schließlich zeige ich Ihnen die Möglichkeiten der "Hilfe zur Selbsthilfe" der neuen arc42 Doku-Website.

Zielpublikum: Architekt:innen, Entwickler:innen, alle, die mit technischer Dokumentation zu tun haben
Voraussetzungen: Projekterfahrung
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract
Das (open-source) arc42-Template, erstmalig erschienen 2005, ist zu einem in vielen Branchen und Organisationen etablierten Hilfsmittel für die Kommunikation und Dokumentation von Software-Architekturen geworden. Passend zu frischen "V8" von arc42 bekommen Sie in diesem Vortrag die aktuellen Änderungen „am lebenden System“ erläutert.
Parallel dazu gebe ich Ihnen die 8 wichtigsten Tipps für pragmatische und zeitgemäße Architekturdokumentation - konkret und praxisnah. Diese Tipps beziehen sich unter anderem auf Lösungsstrategie, Qualitätsanforderungen, Querschnittskonzepte sowie Architektur-Entscheidungen.
Insbesondere erkläre ich Ihnen ein paar geschickte Möglichkeiten der Nachdokumentation - Wie Sie von Null auf eine angemessene Doku kommen, ohne einen lästigen Doku-Sprint einlegen zu müssen.
Und schließlich erleben Sie live die Möglichkeiten der "Hilfe zur Selbsthilfe": Bei den über 300 Tipps, Ratschlägen und FAQs sollte auch für Ihr System etwas zu finden sein.
Zielgruppe: Alle IT'ler, die bereits unter schlechter Architekturdokumentation gelitten haben und/oder Vorsätze für bessere Dokumentation gefasst haben.
## Lessons learned vom Vortrag
* arc42 Version 8: Was ist neu, warum eine neue Version, wie kann ich migrieren
* Wie ich ein bestehendes System effektiv und mit überschaubarem Aufwand dokumentieren kann
* Wie die Teile von arc42 inhaltlich zusammenhängen, und was mir das an Synergien bringt.

Dr. Gernot Starke (INNOQ Fellow) ist Coach, Berater und Trainer für methodische Software-Architektur und Software-Engineering, (Mit-)Gründer von arc42.org, Gründer von aim42.org. Gernot Starke war an der Architektur und Implementierung mittlerer und großer Systeme für Organisationen in verschiedenen Geschäftsbereichen beteiligt, hauptsächlich im Finanzwesen, in der Automobilindustrie, in der Logistik und in der Telekommunikation, derzeit mit dem Schwerpunkt auf Entwicklung und Verbesserung von Legacy-Systemen sowie Software-Reviews. Er hat zahlreiche Bücher über Software-Architektur und verwandte Themen geschrieben, veröffentlicht regelmäßig Fachartikel und gibt seine Erfahrungen auf Konferenzen und in Trainings weiter. Gernot lebt in Köln.
Gernot Starke
Gernot Starke
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16:15 - 17:15
Di 6.3
Softwareplattformen und Product Ownership
Softwareplattformen und Product Ownership

Softwareplattformen bieten eine Reihe attraktiver Vorteile: Mit ihnen können neue Produkte nicht nur schneller und kostengünstiger entwickelt, sondern auch neue Einnahmequellen erschlossen werden. Dazu ist es aber notwendig, sie nicht nur richtig zu entwickeln, sondern auch effektiv zu managen. In unserem Vortrag stellen wir Techniken vor, um Plattformen dauerhaft erfolgreich zu nutzen. Dies beinhaltet, eine Plattform als eigenständige Produkt zu managen, einen dedizierten Platform Owner zu benennen und ein Nutzer-zentriertes Mindset zu etablieren.

Zielpublikum: Product Owners, Produktmanager, Architekten:innen, Entscheider (Head of Product, Head of Development)
Voraussetzungen: Kenntnisse agiler Methoden
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Roman Pichler arbeitet als Produktmanagement-Experte mit Schwerpunkt agiles Produktmanagement. Er schult seit über 15 Jahren Produktmanager und Product Owner und hilft Unternehmen, ihr Produktmanagement zu verbessern. Roman ist der Autor dreier Produktmanagementbücher, schreibt einen Blog, bietet eine Reihe von kostenlosen Produktmanagement-Tools an, und macht seinen eigenen Podcast.
Stefan Roock (it-agile) hilft Unternehmen, Führungskräften und Teams dabei, ihre Potenziale zu entfalten - hin zu erfolgreichen Unternehmen, die ihre Kunden und Mitarbeiter begeistern. Er ist davon überzeugt, dass dazu strukturelle, personelle und interpersonelle Themen im Zusammenspiel adressiert werden müssen. Stefan Roock hat seit 1999 agile Ansätze in Deutschland maßgeblich mit verbreitet und weiterentwickelt. Zunächst hat er als Entwickler in agilen Teams, später als Scrum Master/Agile Coach und Product Owner gearbeitet. Heute arbeitet er zusammen mit seinen Kollegen daran, dass Unternehmen langfristig mit agilen Denk- und Arbeitsweisen erfolgreich sind. Dabei fokussiert er auf agile Leadership. Er ist regelmäßiger Sprecher zu agilen Themen auf Konferenzen, bei User Groups und in Unternehmen. Außerdem schreibt er Bücher und Artikel zu agilen Themen
Roman Pichler, Stefan Roock
Roman Pichler, Stefan Roock
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16:15 - 17:15
Di 7.3
Software-Architektur für Machine Learning
Software-Architektur für Machine Learning

Machine Learning-Diskussionen drehen sich oft um Datenbeschaffung, geeignete Werkzeuge und Modelle. Und natürlich um beeindruckende Anwendungen von Spotify, Tesla und Co. Doch wie entstehen ML-Lösungen? Oft scheint Genialität und Zufall bestimmend, doch in dieser Session zeige ich, was wirklich hinter erfolgreichen ML-Vorhaben steckt und wie man erfolgreich professionalisiert. Mit den Überschriften der Architektur-Disziplin sortiere ich die Herausforderungen von ML-Vorhaben und zeige, wie man mit ML nicht nur experimentiert, sondern arbeitet.

Zielpublikum: Entwickler:innen, Architekte:innen, ML-Interessierte, Management
Voraussetzungen: Erfahrung in der Entwicklung von Systemen
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract
Machine Learning-Diskussionen drehen sich oft um Datenbeschaffung, geeignete Werkzeuge und gut verallgemeinernde Modelle. Und natürlich um die beeindruckenden Anwendungen, die Spotify, Facebook, Tesla und andere Firmen bauen. Doch wie entstehen ML-Lösungen eigentlich? Oft scheint Genialität und Zufall bestimmend, doch in dieser Session werfen wir einen Blick darauf, was wirklich hinter erfolgreichen ML-Vorhaben steckt und was es zu bedenken gibt, wenn man Machine Learning professionalisieren möchte.
Mit der Architektur-Brille durchleuchte ich die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu klassischen Softwareprojekten und arbeite neun wichtige Architektur-Themen im Machine Learning-Bereich heraus. Dabei geht es um Entscheidungen zum Technologiestack, aber auch um Zielumgebungen, bzw. den Weg dort hin, methodische und organisatorische Aspekte sowie die Integration von ML-Lösungen in eine Systemlandschaft.
Die Teilnehmer lernen nicht nur fundierte über eigene Vorhaben nachzudenken, sondern sehen auch die neuen Herausforderungen, die Machine Learning mit sich bringt. Abgerundet wird die Session durch einen groben ML-Prozess, der diese Herausforderungen gut aufgreift.

Stefan Toth ist Geschäftsführer und Mitgründer der embarc GmbH. Seine Beratungsschwerpunkte liegen in der Konzeption und der Bewertung mittlerer bis großer Softwarelösungen, der Weiterentwicklung von Systemlandschaften sowie der Verbindung dieser Themen zu agilen Vorgehen. Er ist Autor zahlreicher Artikel und des Buchs „Vorgehensmuster für Software-Architektur“.
Stefan Toth
Stefan Toth
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16:15 - 17:15
Di 8.3
80/20-Optimierung von Test-Suites: Erfahrungen aus Forschung & Praxis
80/20-Optimierung von Test-Suites: Erfahrungen aus Forschung & Praxis

Wenn ein System wächst, wächst auch die Anzahl automatisierter Tests. Wir sehen immer öfter Test-Suiten, die Stunden oder Tage laufen. Das ist lähmend langsam. Wenn die Ausführung aller Tests zu lange dauert, kann man einen Teil der Tests häufiger ausführen als den Rest. Der Schlüssel ist, diese Teilmenge so zu wählen, dass sie in einem Bruchteil der Zeit einen Großteil der Fehler findet. Im Vortrag stellen wir verschiedene Ansätze hinsichtlich Kosten, Nutzen und Anwendbarkeit und Erfahrungen aus Forschung und Praxiseinsatz vor.

Zielpublikum: Entwickler:innen, Tester:innen, Verantwortliche für Entwicklung und Test
Voraussetzungen: Interesse an Software-Test
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract
Mit dem Alter und der Größe eines Softwaresystems steigt typischerweise der Bedarf für ausgiebige und qualitativ hochwertige Software-Tests. Zudem werden für mehr Anwendungscode auch mehr Tests benötigt. Damit steigt die Ausführungszeit der Tests.
In der Praxis führt das immer häufiger zu Test-Suiten, die Stunden bis Tage brauchen, um einmal zu laufen. Das bringt eine Reihe von Problemen mit sich. Für die Entwickler bedeutet es, dass sie Feedback für den geänderten Code erst eine lange Zeit, nachdem sie die Änderungen gemacht haben, bekommen. Das macht es deutlich schwieriger, die Fehler im Code zu finden und zu beheben. Außerdem werden moderne Verfahren, wie zum Beispiel Continuous Integration dadurch deutlich erschwert. All das mindert den Wert der Tests ausgerechnet für die Systeme, in denen sie absolut essenziell sind, nämlich große komplexe Software-Systeme.
Eine naheliegende Lösung für das Problem ist es, einen Teil der Tests häufiger auszuführen, als den Rest. Die Herausforderung dabei ist, diese Teilmenge an Tests so zu bestimmen, dass man möglichst viel Zeit einsparen kann, ohne die Fähigkeit der Tests, Fehler zu finden, erheblich zu mindern. Um das zu erreichen, gibt es verschiedene Ansätze, von denen jeder Vor- und Nachteile mit sich bringt.
Ein Ansatz ist die Test-Suite-Minimierung. Dabei werden verschiedene Kriterien verwendet, wie testfallspezifische Coverage [1] und Ausführungszeit, um ein Subset von Tests zu wählen, das in einem Bruchteil der Zeit einen Großteil der Fehler finden soll. [2] Ziel dieses Verfahrens ist es, eine Liste von Tests zu wählen, die jeden Tag oder öfter ausgeführt werden kann, um schnelleres Feedback zu ermöglichen. Die vollständige Test-Suite sollte dennoch in regelmäßigen Abständen ausgeführt werden.
Der zweite Ansatz, den wir betrachten, ist die Test-Impact-Analyse. Dabei werden Testfälle aussortiert, die bei ihrer nächsten Ausführung höchstwahrscheinlich keine Fehler finden. Die Annahme, dass ein Testfall beim nächsten Testlauf keinen Fehler findet, begründen wir durch die Änderungen seit dem letzten Testlauf. Ein Test, der keinen Code abdeckt, der seit dem letzten Mal geändert wurde, wird voraussichtlich auch keinen neuen Fehler finden. Zudem werden die Testfälle so sortiert, dass innerhalb der kürzest möglichen Zeit eine möglichst hohe Code Coverage erreicht wird. [3]
Im Vortrag gehen wir auf die Vor- und Nachteile der beiden Verfahren ein und präsentieren unsere Erfahrungen aus Forschung und Praxis.

Weiterführende Literatur
[1] F. Dreier, Obtaining Coverage per Test Case, Masterarbeit (2017)
[2] R. Noemmer, Conception and Evaluation of Test Suite Minimization Techniques for Regression Testing in Practice, Masterarbeit (2019)
[3] E. Juergens, D. Pagano, Test-Impact-Analyse: Fehler früh erkennen trotz großer, langlaufender Test-Suites, OBJEKTspektrum 06/2018,
[4] J. Rott, R. Niedermayr, E. Juergens, D. Pagano, Ticket Coverage: Putting Test Coverage into Context, Proceedings of the 8th Workshop on Emerging Trends in Software Metrics (2017)
[5] E. Juergens, D. Pagano, Haben wir das Richtige getestet? Erfahrungen mit Test-Gap-Analyse in der Praxis, Whitepaper (2016)
[6] R. Noemmer, R. Haas, An Evaluation of Test Suite Minimization Techniques, International Conference on Software Quality (2020)

Dr. Elmar Juergens hat über statische Codeanalyse promoviert und für seine Doktorarbeit den Software-Engineering-Preis der Ernst Denert-Stiftung erhalten.
Raphael Noemmer hat seinen Informatik-Master an der TU München mit einem Fokus auf Software-Engineering und Software-Qualität abgeschlossen. Seine Masterarbeit behandelt das Thema Test-Minimierung.
Elmar Juergens, Raphael Noemmer
Elmar Juergens, Raphael Noemmer
Vortrag: Di 8.3
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16:15 - 17:15
Di 9.3
C++17 Polymorphic Memory Resources (pmr) and STL Containers for Embedded Applications
C++17 Polymorphic Memory Resources (pmr) and STL Containers for Embedded Applications

For many embedded C++ applications, compliance with the AUTOSAR or Misra rules is required. Among them is AUTOSAR Rule A18-5-5 which does not allow memory allocations with new. Since new and delete violate A18-5-5, the default STL containers must not be used in applications requiring AUTOSAR compliance. This holds for many embedded applications. With the allocators available since C++17 in the namespace std::pmr (polymorphic memory resources) these requirements can often be satisfied.

Target Audience: Architects, Developers, Project Leader
Prerequisites: Good C++ knowledge
Level: Advanced

Extended Abstract
For many embedded C++ applications, compliance with the AUTOSAR or Misra rules is required. Among them is AUTOSAR Rule A18-5-5.
Memory management functions shall ensure the following:
(a) deterministic behavior resulting with the existence of worst-case execution time,
(b) avoiding memory fragmentation,
(c) avoid running out of memory,
(d) avoiding mismatched allocations or deallocations,
(e) no dependence on non-deterministic calls to kernel.

This rule has far-reaching consequences, because per default the C++ standard library containers allocate their memory with new and free it with delete. These calls
• do not have deterministic execution times.
• can cause memory fragmentation.

Since new and delete violate A18-5-5, the default STL containers must not be used in applications requiring AUTOSAR compliance. This holds for many embedded applications.
With the allocators available since C++17 in the namespace std::pmr (polymorphic memory resources) these requirements can often be satisfied. This means that, for the first time in the history of C++, the containers and algorithms of the C++ standard library can be used in applications that require AUTOSAR Rule A18-5-5.

Prof. Richard Kaiser führt seit vielen Jahren Seminare für Firmen durch, vor allem über Software-Entwicklung und die Programmiersprachen C# und C++ sowie C. Zu seinen Kunden gehören renommierte Weltkonzerne und kleine und mittelständische Unternehmen.
Nach dem Studium der Mathematik an der Universität Tübingen und der FU Berlin war er an der Pädagogischen Hochschule Reutlingen in der Lehrerausbildung tätig und hat sich intensiv mit Mathematikdidaktik beschäftigt. Danach war er Software-Entwickler (v.a. für technische Anwendungen), bei einigen Firmen Leiter der Software-Abteilung, über 20 Jahre Professor an der Dualen Hochschule Lörrach, über 30 Jahre freiberuflicher Trainer für C, C++, C#, Speaker bei Konferenzen, Mitglied im DIN Normierungsausschuss Informationstechnik NI-22, usw.
Richard Kaiser
Richard Kaiser
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17:15 - 17:45
Pause
17:45 - 18:45
Di 1.4
Writing less code with Serverless on AWS
Writing less code with Serverless on AWS

The purpose of Serverless is to focus on writing the code that delivers business value and offload undifferentiated heavy lifting to the Cloud providers or SaaS vendors. Today’s code quickly becomes tomorrow’s technical debt. The less you own, the better it is from the maintainability point of view. In this talk I will go through examples of the various Serverless architectures on AWS where you glue together different Serverless managed services, significantly reducing the amount of the code written to perform the task. Own less, build more!

Zielpublikum: Developers, Architects, Decision Makers
Voraussetzungen: Basic understanding of AWS Serverless Services
Level: Advanced 

Vadym Kazulkin is Head of Development at ip.labs GmbH, a 100% subsidiary of the FUJIFLM Group, based in Bonn. ip.labs is the world's leading white label e-commerce software imaging company. Vadym has been involved with the Java ecosystem for over 20 years. His current focus and interests include the design and implementation of highly scalable and available solutions, Serverless and AWS Cloud. Vadym is the co-organizer of the Java User Group Bonn and Serverless Bonn Meetup, and a frequent speaker at various Meetups and conferences.
Vadym Kazulkin
Vadym Kazulkin
Vortrag: Di 1.4
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17:45 - 18:45
Di 2.4
Hauptsache nichts mit Menschen – Karriere trotz Agilität
Hauptsache nichts mit Menschen – Karriere trotz Agilität

Ein altes Klischee lautet: “Führung ist böse! Und wer führen will, ist böse."
Neue Generationen von Mitarbeitenden erleben Verantwortung, Wirksamkeit und Sinn bewusster. Jeder hat seine eigene Vision und ist voller Energie. Aber keiner kann den andern überzeugen. Wenn Führung tabu ist, dann ist das Team wirkungslos. Sinnhafte, menschliche Führung gibt es und man kann sie lernen! Der Weg dorthin ist mit harten, unbequemen Themen versehen. Diesen Konflikt wollen wir aufzeigen und eine angewandte Lösungsstrategie anbieten.

Zielpublikum: Manager, Führungskräfte, Entscheider
Voraussetzungen: Führungserfahrung
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract
Ein altes Klischee mancher Agilisten lautet bis heute: “Führung ist böse! Und wer führen will, ist böse."
Die neue Generation von Mitarbeitenden (er)lebt Eigenverantwortung, Wirksamkeit und Sinnorientierung jedoch viel bewusster. Jeder hat seine eigene Vision und ist voller Energie. Aber keiner kann den andern überzeugen. Wenn jetzt Führung tabu ist, dann ist das Team (oder gar eine ganze Organisation) wirkungslos.
Die gute Nachricht ist: "Das sinnhafte und menschliche Führen von Mitarbeitenden gibt es und man kann es lernen!" Die negative Nachricht: “Der Weg dorthin ist kein Kuschelkurs!”. Es gibt die Situationen, wo man durch die harten und unbequemen Themen navigieren muss.
Diesen Konflikt wollen wir aufzeigen und eine Lösungsstrategie anbieten, die erfolgreich in Unternehmen angewandt wird.

These 1: Erst wenn man auch bereit ist, jemanden zu feuern, der dem Team schadet, ist man bereit
These 2: Erst wenn man sagen kann: Ich habe entschieden …!, ist man bereit

“Bereit” heißt: Ich kann übergehen in ein Führungsverhalten, das vertraut, weil zurück vertraut wird.
Wir gehen auf verschiedene Führungsstile ein, die alle notwendig sind und beherrscht werden müssen, um echte, moderne Führung zu ermöglichen. Dabei geht es nicht nur um die Entwicklung der Mitarbeiter im Team, sondern vor allem auch um die persönliche Weiterentwicklung der Führungskraft.

Marc Bless hat 1984 angefangen, Software zu entwickeln. In den 90ern hat er Informatik mit Schwerpunkt Künstliche Intelligenz studiert und beschäftigt sich seit 1999 mit Agilen Methoden. Marc coacht Entscheider und Umsetzer bei der Einführung agiler Frameworks und moderner Entwicklungspraktiken. Er ist ausgebildeter Solution-Focused Coach sowie Certified Enterprise Coach (CEC) und Certified Team Coach (CTC) der Scrum Alliance.
Alex Röhm ist Enterprise Agile Coach bei dem agilen Unternehmen Jobrad GmbH und führt dort unter anderem Führungsrollen ein. Er hat 25 Jahre Führungserfahrung und davon 13 Jahre als begeisterter Agilist. Seit einigen Jahren fokussiert er sich auf die Rolle des Agile Coach und hat dazu die disziplinarische Verantwortung abgegeben. Er unterstützt Geschäftsführer, Bereichsleiter und Teamverantwortliche auf dem Weg, moderne, agile, gelingende Führungsarbeit einzuführen.
Marc Bless, Alexander Röhm
Marc Bless, Alexander Röhm
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17:45 - 18:45
Di 3.4
Turmbau zu Babel in nachrichtenbasierten Systemen
Turmbau zu Babel in nachrichtenbasierten Systemen

Der verstärkte Einsatz von Microservices führt zu einer erhöhten Kommunikation zwischen den Systemkomponenten. Bei der technischen Realisierung sind REST-Schnittstellen für die synchrone und Message Broker für die asynchrone Informationsverteilung weit verbreitet. Wenn es aber um den Inhalt und die syntaktische Struktur der Nachrichten geht, kann es leicht zu einer babylonischen Sprachverwirrung kommen. In diesem Vortrag betrachten wir verschiedene Ansätze, um einer solchen Sprachverwirrung Einhalt zu gebieten.

Zielpublikum: Architekt:innen, Entwickler:innen
Voraussetzungen: Projekterfahrung
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract
Der verstärkte Einsatz von Microservices führt zu einer erhöhten Kommunikation zwischen den Systemkomponenten. Bei der technischen Realisierung sind mittlerweile REST-Schnittstellen für die synchrone und Message Broker für die asynchrone Informationsverteilung weit verbreitet. Wenn es aber um den Inhalt und die syntaktische Struktur der Nachrichten geht, kann es leicht zu einer babylonischen Sprachverwirrung kommen.
„Ach, das Feld. Ne, das haben wir doch umbenannt“ oder „Dieses Feld haben wir doch schon vor Wochen entfernt und dies über … bekannt gegeben“ dürften bekannte Sätze sein, wenn man den Gesprächen der beteiligten Entwickler lauscht.
In diesem Vortrag möchte ich vor allem im Hinblick auf einen asynchronen Nachrichtenaustausch einige Ansätze betrachten, um einer solchen Sprachverwirrung Einhalt zu gebieten. Anschließend werden wir einen Blick auf die schema-basierte Lösung werfen, die wir im aktuellen Projekt einsetzen.

Kristian Kottke ist als Lead Software Developer für die iteratec GmbH in verschiedenen Projekten und Branchen tätig. Er beschäftigt sich mit Software-Architekturen sowie unterschiedlichen Technologiestacks, wobei seine Interessen insbesondere in den Bereichen Big-Data- und NoSQL-Technologien liegen
Kristian Kottke
Kristian Kottke
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17:45 - 18:45
Di 4.4
Diskrepanz zwischen Wissen und Handeln
Diskrepanz zwischen Wissen und Handeln

Diese Diskrepanz hindert uns daran, Dinge umzusetzen, von denen wir eigentlich wissen, dass sie notwendig und sinnvoll sind. Das passiert uns als Individuen genauso wie ganzen Organisationen. Viele Unternehmen signalisieren, dass Diversity und Inclusion einen hohen Stellenwert für sie haben (https://www.charta-der-vielfalt.de). Oft bleibt es dann beim Appell: Seid divers!
In diesem interaktiven Vortrag nähern wir uns den „Scripts“, die im Kontext von „Diversity und Inclusion“ unterbewusst ablaufen und unser Handeln beeinflussen.

Zielpublikum: Alle Interessierten, Entscheider und Führungskräfte, Agile Coaches, Scrum Master
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract
Das nehmen die Teilnehmenden mit:
• Was hindert uns daran, auf eine Erkenntnis ein Handeln folgen zu lassen
• Erkennen der eigenen Unconscious Biases
• Kognitive Dissonanzen erkennen
• Eigene „Scripts“ erkennen und verstehen
• Strategien zum Erzeugen neuer „Scripts“
• Transfer auf die eigene Organisation

Susanne Mühlbauer ist selbstständiger Agile Coach und systemischer Business Coach. Mit Leidenschaft und viel persönlichem Engagement arbeitet sie mit Menschen, Teams und Organisationen auf deren Weg zu mehr Agilität
Silke Foth ist seit 25 Jahren als Unternehmensberaterin, Coach und Wirtschaftsmediatorin tätig. Zum Thema Rituale in der Business-Welt und Diversity-Management ist sie immer wieder als Keynote Speakerin bei namhaften Unternehmen und Veranstaltungen zu erleben.
Susanne Mühlbauer, Silke Foth
Susanne Mühlbauer, Silke Foth
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17:45 - 18:45
Di 5.4
Architektur-Bewertung mit dem MMI
Architektur-Bewertung mit dem MMI

Der Modularity Maturity Index (MMI) bewertet die Langlebigkeit von Architekturen aus drei verschiedenen Perspektiven: Modularität, Hierarchisierung und Muster. Man kann den MMI sowohl zur initialen Standortbestimmung einsetzen, also um festzustellen, ob das eigene Softwaresystem eine langlebige Architektur hat bzw. wie weit es davon entfernt ist. Außerdem kann man den MMI verwenden, um seine Software-Entwicklung über den gesamten Lebenszyklus der verschiedenen Systeme regelmäßig auf ihre Langlebigkeit hin zu überprüfen.

Zielpublikum: Software-Architekt:innen, Softwareentwickler:innen, Projektleiter:innen, Manager:innen
Voraussetzungen: Projekterfahrung
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract
Ich stelle sowohl den von uns gewählten Prozess der Architektur-Bewertung als auch die Prüfkriterien vor und erläutere die typischerweise getroffenen Maßnahmen und Konsequenzen. Mein Ziel ist, dass andere Architekt:innen in die Lage kommen, solche Analysen selbst durchzuführen.

Dr. Carola Lilienthal ist Geschäftsführerin bei der WPS - Workplace Solutions GmbH und Mitglied der Geschäftsleitung. Seit 1998 entwickelt sie qualitativ hochwertige Softwaresysteme mit ihren Teams. Carola hält regelmäßig Vorträge auf Konferenzen, schreibt Artikel und hat ein Buch zum Thema „Langlebige Software-Architekturen“ veröffentlicht.
Carola Lilienthal
Carola Lilienthal
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17:45 - 18:45
Di 6.4
Adaptive Systems with Wardley Mapping, Domain-Driven Design, and Team Topologies
Adaptive Systems with Wardley Mapping, Domain-Driven Design, and Team Topologies

In a world of rapid changes and increasing uncertainties, organizations have to continuously adapt and evolve to remain competitive and excel in the market. In such a dynamic business landscape organizations need to design for adaptability. Designing for adaptability requires understanding the landscape organizations are operating in, identifying patterns of change, applying principles for organizational fitness, and making mindful strategic decisions to adapt change.

Target Audience: Software Architects, Tech Leads, Engineering Manager, VP of Engineering
Level: Basic

Extended Abstract
Organizations need to aim for building systems and team organizations aligned to the business needs and business strategy and evolving them for adaptability to new changes and unknown environments.
This talk brings different perspectives and techniques together from business strategy (Wardley Mapping), software architecture (Domain-Driven Design), and team organization (Team Topologies) as a powerful toolset to design, build and evolve adaptive systems and team structures for a fast flow of change.

Susanne Kaiser is an independent tech consultant supporting organizations to build and run software products from idea to production with a focus on socio-technical systems. Susanne was previously working as a startup CTO. She has a background in computer sciences and experience in software development and software architecture for more than 18 years. Susanne presents regularly at international tech conferences as a speaker.
17:45 - 18:45
Di 7.4
Host mi App? Wie können meine Anwendungen durch KI Deutsch hören und sprechen?
Host mi App? Wie können meine Anwendungen durch KI Deutsch hören und sprechen?

Sie wollen sehen und ausprobieren, wie sich aktuelle Frameworks und Modelle beim Erkennen und Erzeugen deutscher Sprache schlagen? Dann sind Sie hier genau richtig. Probieren Sie online mit uns aus, wie gut freie Modelle inzwischen sind, die Sie unabhängig von den Großen auch lokal nutzen können: Sei es für Sprachbefehle, das Erkennen von Kundentelefonaten, das Erstellen von Audio zur Barrierefreiheit und was deren Grenzen und Vorurteile sind.

Zielpublikum: Sprachversteher:innen, Entwickler:innen
Voraussetzungen: Internetfähiges Gerät fürs Probieren
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract
KI ist nicht mehr ganz so Hype wie vor 2 Jahren und aktuell stehen ethische Themen zu Recht im Nachrichtenfokus. Dabei geht manchmal etwas unter, dass es gerade jetzt gute, frei verfügbare Modelle und Frameworks gibt, um Projekte mit deutscher Sprache und KI umzusetzen. Daten müssen nicht mehr an die Hyperscaler gesendet werden, Frameworks sind in Minuten nicht Stunden installiert und die Erkennung kann an bestimmte Branchen oder Szenarien angepasst werden.
Sie erfahren auf technischer Ebene, wie Spracherkennung und Spracherzeugung mit moderner KI grundsätzlich funktionieren und welche starken Veränderungen sich gerade im letzten Jahr durch neue Algorithmen und Modelle ergeben haben. Wir verwenden in unseren Beispielen Google Colab mit freien deutschen Modellen, die Sie selbst ausprobieren und später erweitern können. Die Beispiele sind an typische Projekte aus der Praxis angelehnt. Die Ersteller der Algorithmen haben häufig einen Forschungsfokus und begnügen sich mit guten Erkennungsraten, aber konzentrieren sich nicht auf den täglichen, skalierbaren Betrieb. Hier stellen wir vor, welche Frameworks heute produktiv einsetzbar sind. Im Bereich der Transkription sehen Sie, wie Diktate automatisiert verschriftlicht werden können und welche Fallstricke dabei lauern. Und beim Erstellen eines KI-Nachrichtensprechers können Sie sich von der Qualität seines bairischen Dialekts überzeugen. Außerdem gehen wir auf weitere typische Einsatzszenarien ein.
Auf organisatorischer Ebene nehmen Sie mit, dass ein Projekt zur Modellerstellung nicht immer so läuft, wie es auf Charts aussieht und was Sie schon jetzt dagegen tun können, auch wenn das Projekt erst in 2 Jahren beginnen sollte. Dabei stellen wir auch vor, mit welchen Daten KI-Modelle am besten trainiert werden sollten und wie man Vorurteile und andere ethische Probleme erkennen und möglichst vermeiden kann. Dabei gehen wir auch auf die Erkennung von Dialekten ein, deren Erkennung den Großen durchaus noch Sorgen bereitet.

Olaf Thiele lebt als einer der wenigen von der Erstellung deutscher KI-Sprachmodelle (STT und TTS). Sei es auf Basis von wav2vec, coqui, mit oder ohne KenLM. Seine Modelle können normal angesprochen oder auch angeschrien werden, sogar auf Bairisch, Schwäbisch oder Sächsisch. Und das mit medizinischem Fachchinesisch oder dem Small Talk einer Soapopera. Die künstlichen Sprecher der ainblick können ebenso schnell wie langsam mit Dialekt oder ohne Nachrichten vorlesen oder Kommandos geben.
Olaf Thiele
Olaf Thiele
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17:45 - 18:45
Di 8.4
TA-Tool im Katalog bestellt – Das Testautomatisierungswerkzeug finden trotz flexibler Anforderungen
TA-Tool im Katalog bestellt – Das Testautomatisierungswerkzeug finden trotz flexibler Anforderungen

Der effektive Einsatz einer Testautomatisierungslösung steht und fällt mit den verwendeten Werkzeugen. In dem Vortrag stellen wir die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Arbeit zur Erstellung eines Kriterienkataloges für die Auswahl des passenden Testautomatisierungswerkzeugs für unsere Projekte vor. Dabei wurden die Kriterien und deren Gewichtung nach Vorgehensmodellen, Technologie, Einsatzgebiet sowie dem Blickwinkel der Rollen evaluiert. Die Anwendung des Kriterienkatalogs soll leichtgewichtig sein und Vorgaben des agilen Manifests befolgen.

Zielpublikum: Tester:innen, Agile Teams, Testmanager:innen, Entwickler:innen, Projektleiter:innen, Manager, Entscheider
Voraussetzungen: Grundkenntnisse Testen/Testautomatisierung, Projekterfahrung, Fachkenntnisse agile Methoden
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract
Der effektive Einsatz einer Testautomatisierungslösung steht und fällt mit den verwendeten Werkzeugen. Für die gezielte Auswahl der Werkzeuge und besonders für die Begründung gegenüber dem Management benötigen Projekte daher einen Katalog von Kriterien. Dabei unterscheiden sich die Kriterien bzw. deren Gewichtung je nach Einsatzgebiet, Vorgehen, Technologie und besonders der Rolle des Betrachters.
In dem Vortrag stellen wir die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Konzeption eines Kriterienkataloges für die Auswahl der passenden Testwerkzeuglösung im Rahmen der Testautomatisierung für die ZEISS Digital Innovation vor. Dabei wurden die Kriterien und deren Gewichtung unter anderem nach den verwendeten Vorgehensmodellen (Agile, Scaled, Klassisch), der verwendeten Technologie, dem Einsatzgebiet sowie den Blickwinkeln der unterschiedlichen Rollen evaluiert.
Als Endergebnis soll es möglich sein, passende Testautomatisierungstestwerkzeuge je nach Projekteinsatz anhand des Kriterienkatalogs evaluieren bzw. empfehlen zu können. Durch die flexible Entscheidungsvorlage soll sichergestellt werden, dass die im Kundenprojekt eingesetzten Testwerkzeuge allen relevanten Anforderungen des Projekts, aber auch des Unternehmens entsprechen. Dabei soll die Anwendung des Kriterienkatalogs leichtgewichtig sein und besonders die Vorgaben des agilen Manifests befolgen.

Kay Grebenstein arbeitet als Testmanager und agiler QA-Coach für die Carl Zeiss Digital Innovation. Er hat in den letzten Jahren in Projekten unterschiedlicher fachlicher Domänen (Telekommunikation, Industrie, Versandhandel, Energie, …) Qualität gesichert und Software getestet.
Mylaine Pemedjeu Mougoue studierte Wirtschaftsinformatik an der HTW Berlin und arbeitete bereits parallel zum Studium im Bereich Qualitätssicherung in verschiedenen Unternehmen.
Kay Grebenstein, Mylaine Pemedjeu Mougoue
Kay Grebenstein, Mylaine Pemedjeu Mougoue
Vortrag: Di 8.4
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17:45 - 18:45
Di 9.4
MISRA C++ 202x
MISRA C++ 202x

New MISRA C++ 202x are coming. This release will address modern C++ and thus is relevant not only for safety critical code in the automotive sector, but also for day-to-day C++ development. Expect the new MISRA rules to be less "miserable" for your day-to-day coding and use static analysis tooling to enforce them. Understand what kind of C++ will be considered unsafe, get examples of guidelines and learn which rules better to suppress in static analysis tools in non-safety-critical software.

Target Audience: Developers
Prerequisites: C++
Level: Advanced 

Extended Abstract
New MISRA C++ guidelines are coming. In contrast to the previous release in 2008, MISRA C++ will address modern C++ as it is used in modern automotive systems. It is expected that other domains with safety critical software will incorporate MISRA C++ as well. In addition many of the rules, especially those supported by corresponding static analysis tools, can make your own C++ coding practices better. The talk briefly introduce the development of safety critical software, highlight some of the modern MISRA C++ rules applicable to all kinds of code and will also show corners of the rule set, better avoided for "normal" C++ code. The latter is important to know, when you are asked to retrofit your code to the output of a static analyzer tuned to MISRA-C++.
* History of MISRA C++ guidelines
* Peculiarities of software development for safety-critical systems
* Example guidelines and how they influence coding
* "strong stuff" that should not bother in normal C++
* Outlook on further revisions

Peter Sommerlad is a consultant and trainer for C++ and agile software development. He was professor and lead the Institute for Software at HSR Rapperswil. Peter is co-author of the books POSA Vol. 1 and Security Patterns and contributed to "97 things every programmer should know". Peter is an ACM Senior Member and member of ACCU, IEEE CS, and the ISO WG21( C++ ) and WG23 (vulnerabilities) committees. Peter participated in the creation of MISRA C++202x.
Peter Sommerlad
Peter Sommerlad
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19:00 - 20:00
IT
Der ultimative IT-Stammtisch
Der ultimative IT-Stammtisch

Wenn Nicolai Josuttis am Abend des zweiten Konferenztages zusammen mit seinen Gästen die IT-Branche „auf die Schippe nimmt“, ist beste Unterhaltung garantiert. In gemütlicher Atmosphäre lassen die herausragenden Vertreter des IT-Business das letzte Jahr mit einem Augenzwinkern nochmals Revue passieren.

Moderation: Nicolai Josuttis

Nicolai Josuttis ist seit über 20 Jahren an der Standardisierung von C++ beteiligt, ist Autor etlicher internationale Standard-Werke zu C++ und ein bekannter Sprecher und Trainer auf dem Gebiet.
Nicolai Josuttis
Nicolai Josuttis
Vortrag: IT
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, (Mittwoch, 02.Februar 2022)
09:00 - 10:30
Mi 1.1
Shared Data in verteilten Architekturen
Shared Data in verteilten Architekturen


Eine auf Microservices basierende Architektur umzusetzen, bedeutet, dass auch die Datenhaltung auf die verschiedenen Services verteilt werden muss. Was aber bedeutet das in der Praxis? Was ist, wenn Daten einer Entität - vollständig oder in Teilen - in mehreren Services benötigt werden? Wie wird referenzielle Integrität über mehrere Services hinweg realisiert? Wie lassen sich serviceübergreifende Transaktionen realisieren? Dies sind nur einige von vielen Fragen, die im Rahmen der Session beantwortet werden. So viel vorab: Umdenken ist gefragt!

Zielpublikum: Architekt:innen, Entwickler:innen, Projektleiter:innen, Manager, Entscheider
Voraussetzungen: Kenntnisse Microservices
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract

Nur wenn die Auftrennung der Fachlichkeit in verschiedenen Microservices auch konsequent bis hin zur Ebene der Datenhaltung vollzogen wird, kann die angestrebte Unabhängigkeit der Services zur Entwicklungs- und Laufzeit erreicht werden. Ohne diesen Schritt dagegen würde sich das Problem der starren Kopplung und der damit einhergehenden Abhängigkeiten einer monolithischen Architektur lediglich um eine Schicht nach unten, in die Datenbank, verlagern. Was aber bedeutet das konsequente Einhalten des Database-per-Service-Patterns und einer damit einhergehenden Verteilung der Datenhaltung in der Praxis? Die Session zeigt die wesentlichen Herausforderungen auf und liefert passende Lösungsansätze.

Lars Röwekamp, Gründer des IT-Beratungs- und Entwicklungsunternehmens OPEN KNOWLEDGE GmbH, beschäftigt sich im Rahmen seiner Tätigkeit als „CIO New Technologies“ mit der eingehenden Analyse und Bewertung neuer Software- und Technologietrends. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt derzeit in den Bereichen Enterprise- und Cloud-Computing, wobei neben Design- und Architektur-Fragen insbesondere die Real-Life-Aspekte im Fokus seiner Betrachtung stehen.
Lars Röwekamp
Lars Röwekamp
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09:00 - 10:30
Mi 2.1
From Practice to Patterns: How to Successfully Drive an Agile Transformation
From Practice to Patterns: How to Successfully Drive an Agile Transformation

What have we learnt from the transformations in large companies? And how can that help you improving your chances for success?

The DACH30 group is a workgroup of experienced transformation drivers and coaches from over 30 large companies across different industries. One sub-workgroup has been working on these two questions and we recently published our findings.

In this workshop we will share our transformation experiences and work out with you on patterns, that have proven to be helpful in driving agile transformations successfully.

Target Audience:
Leaders especially on executive level and organizational development coaches
Prerequisites: Experiences in driving an agile transformation in a large organization
Level: Advanced

Extended Abstract

As internal Agile Transformation Coaches from large enterprises we have been supporting quite a number of transformations in various contexts. And as members of a workgroup for Business Agility we were asking ourselves „What can we learn from the different company transformations in the different markets and branches with different cultures? Is there anything they have in common?“ We were quite thrilled to identify some principles and helpful insights and learnings based on success and failures which we found applicable to most of the transformations.

To provide inspiration for others, executives and leaders especially, we summarized these principles and learnings in a Transformation Travel Guide for Growing Adaptive Organizations, including a Travel Map, Travel Tips and also some exemplary Travel Routes based on real-life case studies.

In this session we will provide an overview on the Travel Guide and some deeper insights into learnings from two Transformation Journeys. Study.

Our focus is not on scaling Agile working but rather on achieving Agility on an enterprise level. Hence we are not only looking towards Agile but rather at various methods, thinking models, and techniques in order to find the right approach for specific business problems to solve and for developing organizational towards more adaptivity and resilience.

We are a smaller group from the DACH30 Initiative working on ‚Growing Adaptive Organizations’. growing-adaptive-organizations.org

Hendrik Esser is a senior transformation expert, driver and catalyst with more than 20 years of leadership experience at Ericsson. He is also internationally active in communities advancing business agility across industries.
Andrea Maier has been working as an Agile Business Coach at Deutsche Telekom since 2009. She supports executives on their journey towards Business Agility and organizational transformation. Andrea is co-founder of the DACH30 group www.next-level-working.com.
Hendrik Esser, Andrea Maier
Hendrik Esser, Andrea Maier
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09:00 - 10:45
Mi 3.1
Agile Games – Creating Business Impact
Agile Games – Creating Business Impact

(Agile) Games are sounding throughout the land. Everyone plays games and anyone guides games. However, what makes playing games "interesting" from the business owner's perspective? 

We look into the criteria of effectiveness and efficiency of games and thus the capabilities of creating business impact for the company.

As such, it turns out a game - is just a game and remains a play if one does not align with underlying business needs. Sounds familiar? But you wonder how to do so?

In this talk, we will look in a 4-Step-Modelmaking the obvious tangible. And in the end, it becomes a structured approach how one might create business impact too.

Target Audience: Moderators, (young) Scrum Masters, Project Leaders, Managers, Decision-Makers, Facilitators
Prerequisites: General understanding of games and agility, and how to lead games successfully
Level: Basic

Anne Hoffmann is an expert in self-pathed leadership. For more than 15 years, she is leading international teams successfully into higher performance. By changing ourselves, we are able to change the world around us, is what she beliefs in and what her (agile) games activities are designed for. Anne is in her final steps on her Phd in "Using Improvisation Theater in (Project) Management Training" as well as co-authoring a book on "Agile Games".
Improving Your Quality and Testing Skills with Gamification
Improving Your Quality and Testing Skills with Gamification

So many challenges, so little time. As testers or quality engineers, we need to sharpen the saw, but how? Gamification can be a way to look at how you're doing and find out where to improve. It's a great way to have everyone engaged and get the best out of people.

In this presentation, Ben Linders will show how playing games (onsite or online) with the Agile Testing Coaching Cards and Agile Quality Coaching Cards help to explore your current quality and testing practice and decide as a team on what to improve or experiment with.

Target Audience: Testers, Agile Teams, Tech Leads, Technical Coaches, Scrum Masters
Prerequisites: None
Level: Advanced

Extended Abstract

The Agile Testing Coaching Cards and Agile Quality Coaching Cards are a deck of cards with statements that help people to share and reflect. Examples of cards are "Testers help developers design acceptance criteria for user stories", "Failing tests get proper attention even when no defect in the product has been detected", and "Refactoring is done to keep code maintainable and reduce technical debt".

Playing games with these coaching cards (onsite or online), you can learn from each other. Teams can use the coaching cards to discuss quality and testing values, principles, and practices, and share their experiences and learnings.

Different game formats can be used to share experiences on testing and quality principles and practices and explore how they can be applied effectively. The playing formats from the Agile Self-assessment Game (benlinders.com/game) can be used to play with these cards. This presentation provides an overview of playing formats and will inspire you to come up with your own formats.

Facilitation is key when playing with these coaching cards. Ben Linders will present how to prepare a game session and facilitate it, what can be done to keep people engaged, and how debriefing can help to pull out learnings and ideas for improvement.

Takeaways:

- Show how to use gamification to self-assess your current way of working.

- Present examples of playing games with the Agile Testing Coaching Cards and Agile Quality Coaching Cards.

- Explore how facilitating games can help to enhance quality and testing in agile teams.

Ben Linders is an Independent Consultant in Agile, Lean, Quality, and Continuous Improvement. As an adviser, trainer, and coach, he helps organizations with effectively deploying software development and management practices. He focuses on continuous improvement, collaboration and communication, and professional development, to deliver business value to customers. Ben is an active member of networks on Agile, Lean, and Quality, and a well-known speaker and author.


Anne Hoffmann
Ben Linders
Ben Linders
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09:00 - 10:45
Mi 4.1
Und jetzt das Ganze noch mal in Grün: Wie wir mit Agile die Welt retten könnten
Und jetzt das Ganze noch mal in Grün: Wie wir mit Agile die Welt retten könnten

Wollen wir unseren Enkeln eine lebenswerte Welt hinterlassen, müssen wir das grundlegende Paradigma unseres Wirtschaftssystems umbauen: Weg vom ausbeuterischen Wirtschaften, hin zu einem regenerativen, demokratischeren und inklusiven Wirtschaften.

Der Vortrag ist ein Plädoyer dafür, nicht auf Politiker, Konzernchefs oder ein Wunder zu warten, sondern selbstbewusst aktiv zu werden. Wir stellen erste Ansätze vor, wie Agilität konkret genutzt werden kann, um den Umbau der Wirtschaft in Angriff zu nehmen.

Zielpublikum: Manager:innen, Entscheider:innen, Projektleiter, Teamleiter, ...
Voraussetzungen: Fachkenntnisse agiler Methoden,
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract

Vor über 20 Jahren entstand das agile Manifest, das eine radikal neue Arbeitsweise für die Software-Entwicklung proklamierte. Was damals von vielen belächelt wurde, ist heute auch außerhalb der Software-Entwicklung gang und gäbe. Wir haben gesehen, dass agiles Arbeiten Teams effektiver machen und damit das Leben von Menschen positiv beeinflussen kann. Doch auch wenn sich das „Wie“ des Arbeitens verändert hat: Neue Geschäftsmodelle sind dadurch kaum entstanden.

Heute stehen wir jedoch vor einer neuen, ungleich größeren Herausforderung. Wenn wir unseren Kindern und Enkeln eine lebenswerte Welt hinterlassen wollen, müssen wir das grundlegende Paradigma unseres Wirtschaftssystems umbauen: Weg vom ausbeuterischen Wirtschaften, das Finanzmittel konzentriert und massive Ungleichheit erzeugt, hin zu einem regenerativen, demokratischeren und inklusiven Wirtschaften.

Die Sache ist: Einerseits weiß kaum jemand genau, wie nachhaltige Geschäftsmodelle tatsächlich aussehen müssen, welche Technologien noch entstehen und sich durchsetzen werden. Andererseits läuft uns die Zeit davon. Es herrscht Unsicherheit, gepaart mit Zeitdruck.

Genau das ist doch das ursprüngliche Spielfeld agiler Denk- und Arbeitsweisen! Gerade die Community hält alle Tools in den Händen, mit denen Unternehmen regenerative Geschäftsmodelle entwickeln können, die sogar wirtschaftlicher sind als die existierenden. Lasst uns doch die Zukunft gemeinsam gestalten, so wie wir es vor 20 Jahren schon mal gemacht haben. Arbeiten wir mit Unternehmen und Menschen, die diesen Planeten durch enkelfähiges Business erhalten wollen!

Der Vortrag ist ein Plädoyer dafür, nicht auf Politiker, Konzernchefs oder ein Wunder zu warten, sondern selbstbewusst aktiv zu werden. Wir stellen erste Ansätze vor, wie Agilität konkret genutzt werden kann, um den Umbau der Wirtschaft in Angriff zu nehmen.

Boris Gloger, 45, ist Gründer und Geschäftsführer der Boris Gloger Consulting GmbH mit Sitz in Baden-Baden und Wien. Die Managementberatung ist auf das Management-Framework Scrum spezialisiert. Weltweit setzen Unternehmen das iterative Vorgehensmodell für die Produkt- und Organisationsentwicklung ein. Darüber hinaus bietet Boris Gloger Consulting für Fach- und Führungskräfte Training und Consulting im Bereich des agilen Managements. Er ist zudem Autor mehrerer Bücher, darunter 'Scrum - Produkte zuverlässig und schnell entwickeln', 'Erfolgreich mit Scrum - Einflussfaktor Personalmanagement', 'Der agile Festpreis: Leitfaden für wirklich erfolgreiche IT-Projekt-Verträge', 'Das Scrum-Prinzip: Agile Organisationen aufbauen und gestalten' und 'Wie schätzt man in agilen Projekten: - oder wieso Scrum-Projekte erfolgreicher sind'.
Boris Gloger hat als erster Certified Scrum Trainer seit 2004 über 5000 Menschen für Scrum begeistert. Vor der Gründung der Boris Gloger Consulting GmbH im Jahr 2008 war der Unternehmer als Business Analyst, Team Leader, Projekt Manager und Scrum Consultant für zahlreiche globale Unternehmen (z.B. EDS, Nokia, BenQ) tätig.
Zum Kundenportfolio der Boris Gloger Consulting GmbH gehören die Scout-Gruppe, Roche PVT, otto.de, Deutsche Post und die Ergo Direkt Versicherung.

Stefan Roock (it-agile) hilft Unternehmen, Führungskräften und Teams dabei, ihre Potenziale zu entfalten - hin zu erfolgreichen Unternehmen, die ihre Kunden und Mitarbeiter begeistern. Er ist davon überzeugt, dass dazu strukturelle, personelle und interpersonelle Themen im Zusammenspiel adressiert werden müssen. Stefan Roock hat seit 1999 agile Ansätze in Deutschland maßgeblich mit verbreitet und weiterentwickelt. Zunächst hat er als Entwickler in agilen Teams, später als Scrum Master/Agile Coach und Product Owner gearbeitet. Heute arbeitet er zusammen mit seinen Kollegen daran, dass Unternehmen langfristig mit agilen Denk- und Arbeitsweisen erfolgreich sind. Dabei fokussiert er auf agile Leadership. Er ist regelmäßiger Sprecher zu agilen Themen auf Konferenzen, bei User Groups und in Unternehmen. Außerdem schreibt er Bücher und Artikel zu agilen Themen
#diverse #social #digital #remote #culture ... Still in Work in Progress
#diverse #social #digital #remote #culture ... Still in Work in Progress

This is a letter from the future: we are working in an organization in a galaxy not so far away … we have a #diverse #social #digital #remote #culture - and we will tell you how we got there. We leave it open to the audience to guess how far this future is away. Or how near they want it to be. Disclaimer: may contain fragments of reality.

Target Audience: Manager, Idealists, Realists, Change Makers
Prerequisites: Open mind
Level: Basic

@moeglichewelten is Anke Nehrenberg’s  twitter handle and philosophy: it integrates what is possible and what is feasible. Connecting people, transforming/enhancing/expanding companies, developing leaders and shaping the digital transformation of organizations is her thing. She wanders the world as a T-shaped non-binary, long-distance runner and mental meta-level.
Gabriela Oropeza is a Full-stack software engineer with over 6 years of experience working in agile remote teams. Her biggest hobby is to travel to new places, get to know new people and try delicious food.
Hannah Shecter is Senior Marketing Manager Global Events at Adform. She is in charge of managing over 20 countries' marketing engagement strategies and organizing Adform’s flagship Global Events. Hannah is originally from Canada but moved to Germany in her early 20s, on the side of her 9-5 job she is also a Content Creator, highlighting ‘Expat Life’ in Germany.
Boris Gloger, Stefan Roock
Anke Nehrenberg, Gabriela Oropeza, Hannah shecter
Boris Gloger, Stefan Roock

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Anke Nehrenberg, Gabriela Oropeza, Hannah shecter
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09:00 - 10:45
Mi 5.1
Building a culture of chaos
Building a culture of chaos

Chaos engineering, popularised by Netflix, is an approach to building scalable, resilient systems through destructive experiments, but what other impacts does it have? How can adopting chaos engineering change organisational culture? This talk explores the parallels between modern distributed architectures and the unpredictable challenges of the modern world, and how approaches like chaos engineering help organisations deal with both.

We will deep dive into the practices needed to make chaos engineering a success in your organisation and uncover how they help beyond just chaos engineering experiments. We will also explore the nature of complex, socio-technical systems and why new approaches are needed to deal with them.

Target Audience: Anyone in a team or organisation considering adopting chaos engineering
Prerequisites: None
Level: Practicing

Chaos engineering, culture, learning, complexity, resilience, experimentation, distributed systems
New Normal for Software Engineering
New Normal for Software Engineering

Digitalization has been changing existing industry B2B businesses, digitalization business models arrived and the Digitalization solutions need to be developed to support this. The sudden enforcement of social distancing has given the digital transformation a significant push forward. How do we develop innovative Digitalization offerings in the future? We will show how to seize these opportunities and forge new paths toward the new normal for Software Engineering.

Target Audience: Software Engineers, System and Software Architects, Software Managers
Prerequisites: Knowledge in Software Engineering Practice
Level: Basic

Carolin Rubner leads the research module ‘Development Efficiency & industrial-grade DevOps’ and the research group Decentralized Architectures & Blockchain within Siemens Technology in Erlangen, Germany. She has been working with Siemens across all verticals for 24 years. Her career started as a software architect and project manager specializing in international research and development projects. Prior to her current role, she spent 5 years as Siemens Technical Liaison Manager at Microsoft (Redmond, WA) and worked as a responsible Research Group Lead on the topic of Software Architecture & Platforms in Princeton, NJ.
Christian Hahn is working as Senior Key Expert at Siemens Technology for agile and lean development approaches, continuous testing for DevOps and continuous delivery. He has a strong expertise in test strategies and test techniques for cross-functional teams and in large scale SW development projects.
Matthias Saft is working at Siemens Technology on software development related topics. His focus is code and
design quality, its measurement, visualization, and improvement. A corresponding architectural foundation is
obligatory, and likewise considered. Additionally, he is interested in large scale lean and agile development methodologies, and their application in an industrial context.
Steve Upton
Carolin Rubner, Christian Hahn, Matthias Saft
Carolin Rubner, Christian Hahn, Matthias Saft
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09:00 - 10:45
Mi 6.1
Leveling Up The UX Fitness – Wie wir die Reife von Human-Centered Design voranbringen
Leveling Up The UX Fitness – Wie wir die Reife von Human-Centered Design voranbringen

Eine „menschzentrierte“ digitale Transformation ist in aller Munde. Aber wie gelingt diese? In diesem Vortrag werden wir einen Überblick über existierende Reifegradmodelle zur Menschzentrierung und User Experience (UX) geben sowie die damit verbundenen Potenziale diskutieren. Ausgehend davon berichten wir aus unserem Beratungsalltag bei diversen Organisationen über Stellschrauben, wie sich in der Organisation für das Thema Human-Centered Design sensibilisieren und die Reife zur Menschzentrierung Schritt für Schritt erhöhen lässt.

Zielpublikum: Projektleiter:innen, Manager, Architekt:innen, Entscheider, Produktmanager, Product Owner
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract
In der Vergangenheit war die Konzeption von Softwarelösungen stark von dem Versuch geprägt, alle Anforderungen im Vorfeld zu sammeln und dann eine Lösung zu entwickeln. In der Praxis hat sich jedoch gezeigt, dass gerade komplexe Herausforderungen nicht im Voraus durch Anforderungen spezifiziert werden können. Vielmehr ist es so, dass die Anforderungen erst durch die Auseinandersetzung mit konkreten Lösungen geklärt werden können. Ein Ansatz, der sowohl durch die agile Entwicklung als auch durch eine Fokussierung auf die Endanwender (Human-Centered Design; kurz HCD) thematisiert wird. Ein guter Research-orientierter Konzeptionsprozess, der Evidence-basiert statt auf Annahmen beruhend stattfindet, wird damit zum kritischen Erfolgsfaktor.

Um eine positive Experience der Menschen (User Experience; kurz UX) mit den Systemen zu fördern, ist HCD ein wichtiger Faktor im Software-Engineering. Damit HCD im Software-Engineering seine volle Wirkung entfalten kann, muss es jedoch optimal integriert werden. Es sollte die agile Haltung (Agilität), die kontinuierliche Lieferung von Ergebnissen unterstützen (Continuous Delivery) und seinen Beitrag dazu leisten, Verschwendung wie unfertige Arbeit, spätes Umlernen oder Defekte zu vermeiden (Lean Development/UX).

Pragmatische Ansätze dazu werden bspw. unter dem Stichwort "Continuous UX" bzw. „Lean UX“ diskutiert. In der Praxis stellt sich derzeit jedoch die Frage, wie eine gute HCD in dem beschriebenen situativen Umfeld effektiv etabliert werden kann. Zwei wesentliche Werkzeuge für die Steuerung sind zum einen die Reife von Prozessen und zum anderen die Reife in Bezug auf personelle Fähigkeiten und die Organisationskultur. Modelle, die auf eine übergreifende strategische Organisationsebene abzielen, adressieren in der Regel die allgemeine Entwicklung einer Kultur, in der HCD über alle Bereiche des Unternehmens hinweg manifestiert und gelebt werden soll. Modelle, die sich an ein Produktteam richten, fokussieren dagegen den Prozess zwischen den Team-Mitgliedern und die vorhandene Kompetenz in Bezug auf HCD, damit ein brauchbares Produkt entwickelt werden kann. Modelle, die auf der Produktebene angesiedelt sind, messen den spezifischen Reifegrad bzw. die Qualität des Produktes selbst.

In diesem Vortrag geben wir einen Überblick über existierende Reifegradmodelle zu Human-Centered Design und User Experience und diskutieren die damit verbundenen Potenziale und Notwendigkeiten. Ausgehend davon berichten wir aus unserem Beratungsalltag bei diversen Organisationen über Stellschrauben, wie sich in der Organisation für das Thema HCD sensibilisieren und die Reife Schritt für Schritt erhöhen lässt.

Die Teilnehmenden am Vortrag werden lernen,

• was Human-Centered Design ausmacht,

• mit welchen Maßnahmen die Überzeugungsarbeit gelingen kann,

• was dafür nötig ist, den Aspekt der Menschzentrierung nachhaltig zu etablieren sowie

• auf welche Aktivitäten im Projekt zu achten ist, damit das Projektergebnis dies auch widerspiegelt.

Martin Beschnitt konzipiert und optimiert als geschäftsführender Gesellschafter der UX-Agentur eresult GmbH seit 2007 digitale Interfaces im Auftrag deutscher Mittelständer und DAX-Konzerne.
Interne Component-Libraries: Ein Erfahrungsbericht
Interne Component-Libraries: Ein Erfahrungsbericht

Um die Wiederverwendung von komplexen UI-Komponenten zu ermöglichen, haben wir eine interne Web-Components-Library entwickelt, die einen technologieneutralen UI-Styleguide implementiert. So soll zusätzlich ein einheitliches Look-and-Feel über verschiedene Anwendungen hinweg erreicht werden. Wir möchten im Vortrag unsere Erfahrungen teilen bzgl. Framework-Neutralität, Accessibility, Contribution-Modell, Dokumentation, Dokumentation, CI/CD und der Abstimmung mit Produkt-Teams auf der einen und UI/UX-Verantwortlichen auf der anderen Seite.

Zielpublikum: Architekt:innen, Entwickler:innen, Projektleiter:innen
Voraussetzungen: Projekterfahrung, Grundwissen Web
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritte

Extended Abstract

Wenn in einem Unternehmen eine Vielzahl an Front-End-Anwendungen entwickelt wird, stellen sich früher oder später Fragen wie: Wie können wir ein einheitliches Look-and-Feel sicherstellen? Können wir Dinge wiederverwenden und den Entwicklungsaufwand gering halten? Und wie erreichen wir einen Wiedererkennungswert der Anwendungen? Die Entwicklung eines firmeninternen Styleguides bzw. Design-Systems und entsprechende Component-Libraries sind ein naheliegender Ansatz, jedoch steckt der Teufel wie so oft im Detail. Denn in modernen Projektsetups möchte man den einzelnen Teams ja möglichst wenige Technologievorgaben machen, was eine Herausforderung für projektübergreifende Komponenten-Bibliotheken darstellt. Darüber hinaus stellt die Entwicklung einer Bibliothek ganz andere Anforderungen an den Entwicklungsprozess als beispielsweise eine Endkunden-Software. Themen wie Dokumentation, Abwärtskompatibilität, Einbindung der UX-Teams, Maintenance, Accessibility und der Umgang mit sich teilweise widersprechenden Anforderungen und Erwartungen sind besondere Herausforderungen.

Wir wollen im Vortrag von unseren Erfahrungen bei der Entwicklung einer Web-Components-Bibliothek für den konzernweiten Einsatz in unterschiedlichen Web-Projekten berichten.

Manuel Mauky ist Softwareentwickler bei Zeiss Digital Innovation. Er beschäftigt sich vor allem mit TypeScript, React und Web Components. Daneben interessiert er sich für funktionale Programmierung.
Alina Stein arbeitet bei Zeiss Digital Innovation in München als Product Owner und Business Analyst für Webanwendungen. Nebenbei interessiert sie sich für UX-Design in Verbindung mit Gamification.
Martin Beschnitt
Manuel Mauky, Alina Stein
Manuel Mauky, Alina Stein
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09:00 - 10:45
Mi 7.1
Applying AI Methods to Help Users in Fixing Static Analysis Violations
Applying AI Methods to Help Users in Fixing Static Analysis Violations

 The adoption of static analysis of C++ and Java requires that the findings and errors can be prioritised in an efficient way. Our work shows that Machine learning (ML) can support this presentation of static analysis results to end-users. The ML engine learns from the codebase itself, and also observes the violations that the user fixes and which he ignores. The ML uses this to suggest the next best violations to fix, relying on probability of violations to be harmful or most likely to be a noise.

Target Audience: Developer Managers, R&D Managers, Software Architects, Software Engineers
Prerequisites: English, Software development, Coding experience, C++, Java, C#.
Level: Expert

Extended Abstract

Static code analysis is often understood as a mandatory part for checking the source code compliance to government and industry regulations, company-wide guidelines and practices. It can play, however, a more fundamental role in estimating the quality of the code in general, understanding the amount of technical debt, creating the strategy to reduce the amount of technical debt, as well as a helper in making decisions on how to speed up the development by creating a more maintainable, understandable, sociable codebase.

However, by its nature, static code analysis is bound to produce a large amount of noise and false alerts that can distract the team from the actual bugs in the code and prevent them from working thoroughly with the findings. One of the reasons for that is the level of soundness of the static analysis tool. If we want to be sure that the analysis is bound to find all errors in the code, the static analysis tool has to report all possible candidates. The more sound the tool is configured to be, the larger the number of the possible errors is reported, which increases the number of false positives as well.

To improve the user experience of working with static analysis technology, we have developed a machine learning (ML) based approach to presenting the results of the static analysis to users. The ML engine can learn from the code base itself, from a user's preferences, as well as from the interaction within the team. At the code level, our engine learns from the syntactical and semantical structure of the analyzed code to understand which violations are more likely to cause more harm, which violations are more likely to be noise, what underlying problems can be fixed to drastically reduce the number of reported violations. At the user level, the ML engine observes which violations the user fixes and which violations the user ignores. Based on these observations, the ML engine builds a model and uses it to suggest the next best violations to fix.

Igor Kirilenko is VP of Development at Parasoft. He joined Parasoft in 2013, and currently he is responsible for technical strategy, architecture, and development of all products delivered by the company. For the past several years Igor Kirilenko has also been leading the R&D team of highly trained engineers at Parasoft who are focused on research of AI and Machine Learning technologies and creation of new approaches for improvement of accuracy in static analysis findings.
Keeping a Huge Product Database up to Date With State of the Art Machine Learning
Keeping a Huge Product Database up to Date With State of the Art Machine Learning

Maintaining a database containing millions of products can be very challenging, especially when the information you require of these products is subject to changes over time.

We show how we used state of the art Deep Learning methods (such as Transformers, BERT) in connection with smart text matching in order to extract relevant information from free-form text.

We also explain how we leveraged the existing database to create an automatically labelled training dataset.

Our model enables us to continuously update idealos database automatically.

Target Audience:
Decision Makers, Technical Project Leaders, Developers
Prerequisites: Basic knowledge of machine learning methodology
Level: Advanced

Extended Abstract

To maintain idealos product base, product information in the form of values of predefined product attributes needs to be extracted from free-form text product descriptions.

Before the use of a Machine Learning based solution, this process required a lot of manual work to define rules to extract this information. There is also a high effort connected to keeping these rules consistent across the whole database and different types of products, especially since the source of this information (the product descriptions) as well as the required information (the product properties) are subject to changes over time.

In this talk we present a machine learning solution, based on fine tuned state-of-the-art models such as BERT, which is able to extract product information automatically from product descriptions with production-ready performance.

Our solution contains two different models, each following one of the well-known problem settings in Natural Language Processing (NLP): Semantic Segmentation of text (also known as Token Classification) and Question Answering. We will present both models in detail, as well as discussing their advantages and disadvantages for solving the task at hand and how we measured its performance (metrics).

We will also emphasize the importance of identifying aspects of your data that ensure that the developed model can actually fulfill your business needs before curating your dataset.

This highlights another benefit of implementing a Machine Learning model for a huge database: You will get sanity checks of your existing data “for free”, as consistent data is a prerequisite for a successful Machine Learning project.

One problem that is very common in large organisations is that there is often no or only very little training data in the form of labels for specific text sections available. We show how we mitigated this problem by leveraging the existing database to generate a large artificial training dataset. This allowed us to only use a few thousand manually labelled examples for training and testing to reach sufficient performance.

Jan Anderssen (PhD, Linguistics) is Domain Lead Inventory Business at idealo internet GmbH. He has more than 10 years of experience in various product development and leadership roles in e-commerce.
Jona Welsch is Machine Learning Project Lead at dida, where he is responsible for the development of machine learning solutions in the areas of Natural Language Processing and Computer Vision.
Igor Kirilenko
Jan Anderssen, Jona welsch
Igor Kirilenko

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Jan Anderssen, Jona welsch
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09:00 - 10:45
Mi 8.1
Quality Engineering Instead of Testing… Why? How?
Quality Engineering Instead of Testing… Why? How?

To continuously deliver IT systems at speed with a focus on business value, high-performance IT delivery teams integrate quality engineering in their way of working.

Quality engineering is the new concept in achieving the right quality of IT systems. Testing only after an IT product was developed is an outdated approach. Built-in quality from the start is needed to guarantee business value in today’s IT delivery models. Quality engineering is about changes in skills, organization, automation and quality measures.

Target Audience: All people involved in high-performance IT delivery teams
Prerequisites: General knowledge of IT delivery
Level: Advanced

Extended Abstract

To continuously deliver IT systems at speed with a focus on business value, high-performance cross-functional IT delivery teams integrate quality engineering in their way of working.

Quality engineering is the new concept in achieving the right quality of IT systems. Testing an application only after the digital product has been fully developed has long been a thing of the past. More is needed to guarantee the quality of applications that are delivered faster and more frequently in today’s high-performance IT delivery models. It is about achieving built-in quality. The road to quality engineering means changes in terms of starting points, skills, organization, automation and quality measures.

Our new VOICE model guides teams to align their activities with the business value that is pursued, and by measuring indicators, teams give the right information to stakeholders to establish their confidence that the IT delivery will actually result in business value for the customers.

Teams benefit from the clear definition of QA&Testing topics that are a useful grouping of all activities relevant to quality engineering. Organizing topics are relevant to align activities between teams and performing topics have a focus on the operational activities within a team.

Also, to be able to deliver quality at speed, for today’s teams it is crucial to benefit from automating activities, for example in a CI/CD pipeline, whereby people must remember that automation is not the goal but just a way to increase quality and speed.

In this presentation the audience will learn why a broad view on quality engineering is important and how quality engineering can be implemented to achieve the right quality of IT products, the IT delivery process and the people involved.

This presentation is based on our new book "Quality for DevOps teams" (ISBN 978-90-75414-89-9) which supports high-performance cross-functional teams in implementing quality in their DevOps culture, with practical examples, useful knowledge and some theoretical background.

Rik Marselis is principal quality consultant at Sogeti in the Netherlands. He is a well-appreciated presenter, trainer, author, consultant, and coach in the world of quality engineering. His presentations are always appreciated for their liveliness, his ability to keep the talks serious but light, and his use of practical examples with humorous comparisons.
Rik is a trainer for test design techniques for over 15 years.
Impact Assessment 101 to 301: From Beginner to Journeyman
Impact Assessment 101 to 301: From Beginner to Journeyman

In large software projects the assessment of the impact of a code change can be a cumbersome task. If the software has grown and shows an evolutionary design there are always unwanted side effects.

Change control boards are established. But on what data do they judge what can happen with the changes? Very often there is the HIPPO syndrome which means it is the highest paid person's opinion.

In this talk we will show you ways to come to a deterministic prediction of the impact, what data you need and what you can do with it.

Target Audience:
Architects, Test Managers, Developers, Testers
Prerequisites: Basic knowledge of collected data in software projects
Level: Advanced

Marco Achtziger is Test Architect at Siemens Healthineers. He has several qualifications from iSTQB/iSQI, is certified Software Architect and trainer for the Test Architect curriculum at Siemens AG.
Gregor Endler holds a doctor's degree in Computer Science for his thesis on completeness estimation of timestamped data. His work at codemanufaktur GmbH deals with Machine Learning and Data Analysis.
Rik Marselis
Marco Achtziger, Gregor Endler
Rik Marselis

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Marco Achtziger, Gregor Endler
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09:00 - 10:45
Mi 9.1
Humane On-Call: Alerting Doesn't Have to be Painful
Humane On-Call: Alerting Doesn't Have to be Painful

On-Call is an increasing reality for developers, especially when a site has strict uptime requirements. And sadly, the experience often sucks. It's easy to mandate 24x7 support, it's much harder to set it up in a way that doesn't make the life of the people in the rotation miserable.

I want to talk about improving alerting. I'm focusing on creating high-quality alerts that trigger when they should and don't trigger when nothing is happening. Continuous tuning, automation, and using the right metrics are core parts of this process.

Target Audience: Developers, Architects, DevOps, Operators
Prerequisites: Monitoring, operating production software
Level: Advanced

 Extended Abstract

Do you believe in “you build it, you run it”? What if you have on-call rotations, where you are responsible 24x7 for the health of a system? Nothing is quite so infuriating as a collection of poorly structured alerts that trigger randomly.

So, let’s do better! I want to talk about how to improve your monitoring capabilities. There are a few topics I want to touch:

- Reduce the noise

- Automate as much as possible

- Build actionable triggers

- Tune your monitoring constantly

After this talk, you’ll have concrete actions to make your engineers’ life easier when on-call.

Mario Fernandez develops software for a living, and then he goes home and continues thinking about software because he just can't get enough.
He is a full-stack engineer with infrastructure skills. He has led multiple agile delivery teams, being an individual contributor, driving architecture topics, and coaching and supporting other team members.
He believes in high-quality software and advocates for Continuous Delivery, Tes- Driven Development, and quick iteration. He writes and speaks about his experience regularly.
DevOps: the Secrets to Sustainable Innovation
DevOps: the Secrets to Sustainable Innovation

Our world accelerates, innovation cycles get shorter, causing innovation pressure for software companies to deliver their software faster and with high quality. DevOps shows us that delivery speed and quality are no trade-offs. You can have both!

In this talk, we will go on a journey from the beginnings of DevOps to today. We discuss findings of the famous DevOps study, detailed out in the Accelerate book. I make a case, why every company should measure the Four Key Metrics of DevOps and show you different ways to approach this.

Target Audience: Architects, Engineering Managers, Project Leaders, Developers
Prerequisites: You should have worked on at least one IT project or product.
Level: Advanced

Felix Müller is an independent technology and organization consultant, focussing on software architecture. He gained vast experience in distributed software architectures and agile product development by working in Berlin’s tech scene for over a decade. He thinks life is too short to argue endlessly about different architectural styles when you can measure and iterate on them. A bias for action and simplicity is what drives him.
Mario Fernandez
Felix Müller
Mario Fernandez

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Felix Müller
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10:30 - 11:00
Pause
11:00 - 11:45
Mi 1.2
Development and Discovery in Large-Scale Organizations
Development and Discovery in Large-Scale Organizations

The idea of looking at your organization as a single coherent system is tempting, but is it realistic? If it isn't, what does that mean for software developers, and how can we make discoverable what we are developing? This talk looks at organizations as ecosystems rather than as systems, and asks what that difference means for software development. It all boils down to focusing on software as components implementing business capabilities, and how to best capture these capabilities and make them findable and useful as reusable components.

Target Audience: Developers, Architects, Project Leaders, API Strategists
Prerequisites: API Basics, Large-scale information systems
Level: Advanced

Erik Wilde works in the Axway Catalyst team and focuses on API strategy, API programs, and API platforms. His main goal is to make sure that organizations make the right decisions when it comes to using APIs as the foundation of their digital transformation initiatives. Erik has a Ph.D. from ETH Zurich, is the author of many articles, papers, and books, is a frequent speaker at global API events, and contributes to standardization activities to help improving the way how APIs are designed, managed, and used.
Erik Wilde
Erik Wilde
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11:00 - 11:45
Mi 2.2
Stories from a High Performing Team or How to master the Developer Experience
Stories from a High Performing Team or How to master the Developer Experience

Stories from a High Performing Team is a talk about the teamwork in a software development team at ThoughtWorks, a global Tech Consultancy. The team including the speakers - Jennifer (Developer), Xiaofan (Experience Designer) and Ursula (Business Analyst) - have been working for 14 month together which is a rare case in the consultancy business. The team is known for being high performing and today they want to share stories and practices for agile software development teams on how to reach this level.

Target Audience:
Developers, Business Analysts, Architects, Project Managers, Delivery Principals
Prerequisites: Agile Mindset, Modern Softwaredevelopment understanding
Level: Advanced

Ursula Göpfert is a Business Analyst, Product Owner and Delivery Principal at ThoughtWorks. She has gained experience in a wide range of delivery engagements and domains, with a diverse set of teams and clients, co-located and now remote. Ursula enjoys building teams to perform.
Jennifer Parak currently works as a Software Developer at ThoughtWorks. Having started her career working with Microservices in a Java/Spring Boot environment, she recently found herself working with smart ecosystems by complete chance and developed a great passion for it. She’s a passionate advocate for Diversity in Tech and is interested in bridging the gap between hardware and software as well as having more diversity in the industry.
Yan Xiaofan is an Experience Designer at ThoughtWorks. With a background in Human–Machine Interaction, she's always been an Experience Design Strategist driven by the user needs and product strategy. She is a problem solver by using design thinking and value proposition. Xiaofan thrives on user research, product design, interactive design, and service design. Her days are lived in understanding, communication, research, strategy, whiteboard sketches, and test results.
Ursula Göpfert, Jennifer Parak, Xiaofan Yan
Ursula Göpfert, Jennifer Parak, Xiaofan Yan
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11:00 - 11:45
Mi 3.2
Words Matter: Promoting Inclusion in Documentation to Build Better User Experience
Words Matter: Promoting Inclusion in Documentation to Build Better User Experience

If any person or groups of people feel unwelcome because of the language being used in a community, its products, or documentation, then the words should change. We can choose words that are precise, not dependent on metaphors, and convey messages without negative connotations.
We will discuss the process of auditing our own work and identifying divisive language. We will also talk about methods to standardize replacements and collaborate with writers and product developers to carry out these changes in a sustainable way.

Target Audience: Content creators (writers, developers, etc.) and management
Prerequisites: None
Level: Basic

Eliane Pereira (she/hers), brazilian immigrant, currently living in Czech Republic, antiracist, antifascist.
Josip Vilicic (he/they), born in Chile, raised in Miami, and now living in Raleigh, North Carolina ("the South"). Antiracist and antifascist activist.
Eliane Pereira, Josip Vilicic
Eliane Pereira, Josip Vilicic
Vortrag: Mi 3.2
Themen: Diversity
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11:00 - 11:45
Mi 4.2
Agile for Future: Mit dem Agilen Manifest zu mehr Nachhaltigkeit!
Agile for Future: Mit dem Agilen Manifest zu mehr Nachhaltigkeit!

Das Agile Manifest erschließt „bessere Wege, Software zu entwickeln“. Könnte dieser bessere Weg auch den CO2-Fußabdruck der Software berücksichtigen? Einer Prognose zufolge wird die IT bis 2030 21 % des weltweiten Energieverbrauchs ausmachen. Ändern wir die Art und Weise, wie wir Software implementieren, nicht, werden wir zur Erhöhung des CO2-Fußabdrucks beitragen. Es ist also Zeit zu prüfen, wie agile Entwicklung dazu beitragen kann, den Energieverbrauch zu senken und für mehr – ökologische, soziale & wirtschaftliche – Nachhaltigkeit zu sorgen.

Zielpublikum: Architekt:innen, Entwickler:innen, Projektleiter:innen, Manager, Entscheider, ...
Voraussetzungen: Kenntnisse des agilen Manifests/agiler Entwicklung von Vorteil
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritte

Extended Abstract

Vor zwanzig Jahren, als das Agile Manifest erstellt wurde, gab es zwar die Klimakrise bereits, aber zu wenige Menschen waren sich ihrer bewusst. Jetzt ist die Zeit, einen weiteren Blick auf das Manifest zu werfen, um zu verstehen, was es zu mehr Nachhaltigkeit beitragen kann. Nachhaltigkeit wird hier als ein Blick über den Tellerrand verstanden, der die Integration der ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Perspektiven umfasst (nach dem Drei-Säulen-Modell, engl. triple bottom line). Dabei geht es nicht darum, Nachhaltigkeit aus anthroposophischen Gründen zu verfolgen, sondern zu verstehen, dass Nachhaltigkeit im Laufe der Zeit immer mehr zum Schlüsselfaktor wird, der über das Überleben von Unternehmen sowohl bei der Suche nach Talenten als auch nach Kunden und Märkten entscheidet. Aus diesem Grund haben bereits jetzt einige Unternehmen eine*n Nachhaltigkeitsbeauftragte*n im Unternehmen, um die ökologische, soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit sicherzustellen.

In dieser Session geht es darum, das Bewusstsein für unseren Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit zu schärfen und zu verstehen, wie uns die Prinzipien des agilen Manifests dabei unterstützen können. Darüber hinaus soll die Session dazu dienen, herauszustellen, was unsere Verantwortung ist und wie wir gewährleisten, dass wir dieser Rechnung tragen.

Take-Aways

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- Grundverständnis über Nachhaltigkeit entwickeln

- Verstehen, wie die agilen Prinzipien Orientierungshilfe für mehr Nachhaltigkeit bieten können

- Ideen entwickeln, mit welchen Strategien das Thema in der eigenen Organisation mehr Nachdruck erhält

- Größeres Bewusstsein für den eigenen Einfluss auf mehr Nachh

Jutta Eckstein arbeitet weltweit als Business-Coach, Change-Manager & Beraterin. Ihr Fokus liegt auf unternehmensweiter Agilität in großen & verteilten Organisationen. Sie war von 2003-2007 im Vorstand der AgileAlliance. Sie hat einen M.A. in Business Coaching & Change Management, einen Dipl.-Ing. in Product-Engineering & ist als Immissionsschutzbeauftragte (Umweltschutz) zertifiziert. Jutta wurde 2011 von der Computerwoche in die Top 100 der bedeutendsten Persönlichkeiten der Deutschen IT gewählt.
Jutta Eckstein
Jutta Eckstein
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11:00 - 11:45
Mi 5.2
An Introduction to Digital Twins – Definition, Applications and Architectures
An Introduction to Digital Twins – Definition, Applications and Architectures

Besides IoT and Machine2Machine communication Digital Twins are a cornerstone of the fourth industrial revolution. In general, a Digital Twin is the virtual replica of a physical object or system. But what does this mean in detail – what are the ingredients of a Digital Twin? How can Digital Twins be built and utilized and what value do they bring? This talk gives an overview of different types of Digital Twins, different applications from public to industrial utilization and architectural approaches how to create and execute them.

Target Audience: System Architects, product owners, software engineers
Prerequisites: None
Level: Basic

Tim graduated in 2002 from the TU Munich in Applied Mathematics. After 3 years at a sister company of KUKA Robotics he joined Siemens Technology in 2005. There he researched on new system- and co-simulation methods. In 2014 he became senior key expert for simulation architectures and since then strives to establish simulation in operational support applications for industrial plants & infrastructures. Recently he manages a project that works on a future vision for a Digital-Twin-founded PLM.
Tim Schenk
Tim Schenk
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11:00 - 11:45
Mi 6.2
Vom Wertstrom zur User-Story – Journey Mapping als hilfreiches Werkzeug
Vom Wertstrom zur User-Story – Journey Mapping als hilfreiches Werkzeug

Der Vortrag beschreibt, wie man von einem operativen Wertstrom (z. B. Beantragung eines Kredits) zur Ableitung von Features kommt und diese in MVP (Minimum Viable Products) und Folgereleases priorisiert.

Wir schauen uns dabei Werkzeuge, wie z. B. Customer Journeys, Feature Mapping, Ideation und Priorisierungsmethoden an. Das Ganze wird anhand eines Beispiels/Fallstudie aus einem unserer großen Delivery-Projekte aufgezeigt.

Zielpublikum: UX, Architekt:innen, Entwickler:innen, Projektleiter:innen, Projektmanager:innen, Product Owner, Product Manager
Voraussetzungen: Basiswissen im agilen Requirements Engineering
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract

Der Vortrag beschreibt, wie man von einem operativen Wertstrom (z. B. Beantragung eines Kredits) zur Ableitung von Features kommt und diese in MVP (Minimum Viable Products) und Folgereleases priorisiert.

Wir starten damit, uns anzuschauen, was ein operativer Wertstrom ist und warum es vorteilhaft ist, sich nach diesen zu organisieren. Im nächsten Schritt leiten wir aus diesem Wertstrom eine Customer Journey Map und gehen auf Werkzeuge, wie z. B. Personas und Empathy Maps ein. Danach leiten wir aus der Customer Journey eine Feature Map ab und gehen hier auf verschieden Ideation-Tools ein. Zuletzt zeigen wir, wie man aus der Feature Map das MVP und weitere Releases bestimmen kann, hier gehen wir auf verschiedene Priorisierungsmethoden ein.

Der Vortrag soll aufzeigen, wie man in der Entwicklung von neuen Produkten vom Wertstrom mithilfe von Customer Journeys und Feature Mapping zum MVP kommt. Das Ganze wird anhand eines Beispiels/Fallstudie aus einem unserer großen Delivery-Projekte aufgezeigt.

Sebastian Straube ist leidenschaftlicher Agilist. Sein Fokus liegt im agilen Produktmanagement. Er beschäftigt sich sehr stark mit den Themen Produktstrategie und Product Discovery. Bevor er Agile Coach wurde, war er selbst Produktmanager und hat E-Commerce Anwendungen sowie innovative mobile Apps entwickelt.
Kim Reutters große Leidenschaft liegt in der agilen Entwicklung digitaler Produkte. Ihr Fokus liegt im Product Ownership und dem Aufbau innovationsgetriebener und Kundenwert-maximierender Teams. Autonomie und Selbstorganisation sind für sie die zentralen Bausteine des agilen Mindsets. Kim Reutters große Leidenschaft liegt in der agilen Entwicklung digitaler Produkte. Ihr Fokus liegt im Product Ownership und dem Aufbau innovationsgetriebener und Kundenwert-maximierender Teams. Autonomie und Selbstorganisation sind für sie die zentralen Bausteine des agilen Mindsets.
Sebastian Straube, Kimberley Reutter
Sebastian Straube, Kimberley Reutter
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11:00 - 11:45
Mi 7.2
Just Enough MLOps – wie man mit MLOps nicht übertreibt
Just Enough MLOps – wie man mit MLOps nicht übertreibt

Der Umfang der MLOps-Prozesse und -Technologien hängt von dem AI "Maturity Level" der jeweiligen Organisation ab. Das Umsetzen von kanonischem MLOps kann zu einer unnötigen Komplexität in der Architektur und Organization führen. Das “AI Readiness”-Framework definiert den Reifegrad einer Organisation bei der Nutzung von ML/AI und ordnet es in eine der drei Stufen ein: Tactical, Strategic und Transformational. In dem Vortrag gehe ich auf die drei “AI-Readiness”-Stufen ein und zeige, wie man eine MLOps Roadmap ableitet.

Zielpublikum: Architekt:innen, Entwickler:innen, Projektleiter:innen, Machine Learning-Enthusiasten, Data Scientists
Voraussetzungen: Allgemeines Verständnis über Machine Learning
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract

Der Umfang der MLOps-Prozesse und -Technologien hängt von dem AI "Maturity Level" der jeweiligen Organisation ab.

Das “AI Readiness”-Framework definiert den Reifegrad einer Organisation bei der Nutzung von ML/AI und ordnet es in eine der drei Stufen ein:

Tactical, Strategic und Transformational.

Es ist essenziell zu verstehen, dass die Verwendung von Machine Learning Tools und Techniken in diesen Phasen in einem Reifeprozess verläuft. Von dem manuellen und dem Ad-hoc-Deployment, über die Implementierung von ML Workflows/Pipelines, bis hin zu Continuous Training und dem automatisierten Deployment von ML-Modellen.

Im Vortrag gehe ich auf diese drei “AI-Readiness”-Stufen ein und zeige, wie man die nächsten Schritte (MLOps Roadmap) ableitet

Larysa Visengeriyeva arbeitet als Consultant bei INNOQ. Aktuell beschäftigt sie sich mit Software-Engineering und Machine Learning - MLOps. Sie ist die Autorin von ml-ops.org. Larysa hat im Bereich des Augmented Data Cleaning promoviert.
Larysa Visengeriyeva
Larysa Visengeriyeva
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11:00 - 11:45
Mi 8.2
Agiles Entwickeln und Testen – (K)ein Widerspruch?
Agiles Entwickeln und Testen – (K)ein Widerspruch?

Die Praxis in den agilen Teams ergibt immer größeren Bedarf an grundlegenden Testfähigkeiten auch für klassische Entwicklerrollen. Aber oft fehlen die entsprechenden Expertisen und die Akzeptanz für das Testen. Nötig ist eine stärker ausgeprägte Kultur des Testens als Schlüsselfaktor für den Erfolg agiler Projekte. Daher wurde vom GTB auf Basis des etablierten „Certified Tester“-Quasistandards für Testing-Skills ein auf die Bedürfnisse von Entwicklern zugeschnittener Kanon an Testwissen und ein praxisbezogener Kurs als Hilfestellung definiert.

Zielpublikum: Entwickler & Tester, Architekt:innen, Productmanager:innen, DevOps, Qualitätsmanager:innen, Entscheider, Human Resource
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract

Agil ist weiter auf dem Vormarsch und aus unserer Praxis wissen wir, dass gerade in der agilen Welt die Komplexität der Aufgaben im Team und Anforderungen an die Qualität der Produkte stetig und rasant zunehmen. Schnelle Entwicklungszyklen und Technologien wie KI, Machine Learning und IoT erhöhen den Druck auf die Projekte.

In den agilen Projekten werden Entwickler:innen zunehmend mit Testaufgaben betraut und Tester:innen zunehmend mit der Entwicklung von Testautomatisierung. Daher ergibt sich in den Teams ein wachsender Bedarf an grundlegenden Testfähigkeiten auch für die klassischen Entwicklerrollen im Team. Allerdings weisen viele agile Projekte missionskritische Lücken in der Qualitätssicherung auf. Zwei Schwerpunkte sind hier entscheidend: fehlende Akzeptanz für das Testen in den agilen Teams und oft fehlende Testexpertisen.

Um dies zu adressieren und zu verbessern, benötigen wir ein stärkeres Bewusstsein für die Herausforderungen und Fallstricke und eine stärker ausgeprägte Kultur einer Qualitätssicherungs-Community. Wir sehen deutlichen Bedarf an Verbesserung der Testexpertisen über alle Testaspekte und Teststufen als Schlüsselfaktor, Produkte nachhaltig und erfolgreich agil zu entwickeln. Was wir in anderen Worten ermöglichen müssen: Entwickler:innen können testen und Tester:innen können Automatisierung entwickeln. Und wir benötigen dafür die nötige Unterstützung aus dem Management.

Aber welche Testthemen sind zu stärken oder überhaupt zu etablieren? Und welche Testexpertisen werden dafür benötigt? Basierend auf dieser Frage wurde vom GTB (German Testing Board e.V.) ein auf die Bedürfnisse von Entwickler:innen zugeschnittener Kanon an Testthemen und Testexpertisen definiert. Dieser Kanon soll Entwickler:innen die Möglichkeit geben, die für die Erstellung der Software benötigten Kenntnisse über Testgrundlagen systematisch aufzubauen und zu erweitern.

Darauf basierend hat GTB auch einen Lehrplan "A4Q Testing Foundations for Developers" auf Basis des seit vielen Jahren etablierte Quasistandards des „ISTQB® Certified Testers“ entwickelt. In dem Lehrgang wird auch auf Hands-on-Aspekte viel Wert gelegt, d.h. es wird auch programmiert. Kanon und Kurs sind als Handreichung zu verstehen, Akzeptanz für das Thema Testen und die nötige Systematik der Testexpertisen im Team zu stärken. Die damit gewonnene gemeinsame Sprechweise hilft auch dabei, dass sich Entwickler:innen und Tester:innen bei ihrer Arbeit noch besser verstehen.

Dr. Armin Metzger hat über 25 Jahre Erfahrung in Software-Entwicklung und -test in Industrie- und Forschungsprojekten und internationalen Gremien. Seit 2018 ist er Geschäftsführer des German Testing Board.
Dr. Erhardt Wunderlich arbeitet bei Alstom im Center of Expertise an dem Thema Tools and Processes. Dr. Wunderlich hat über 30 Jahre Erfahrung in Software-Entwicklung und -test in verschiedenen Branchen.
Armin Metzger, Erhardt Wunderlich, Andreas Reuys
Armin Metzger, Erhardt Wunderlich, Andreas Reuys
Vortrag: Mi 8.2
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11:00 - 11:45
Mi 9.2
Structural and Advanced Pattern for Kubernetes
Structural and Advanced Pattern for Kubernetes

Due to the capabilities of Kubernetes, the usage of patterns rises to solve complex questions, but causing often confusion and unnecessary implementations. This talk intends to show what are the right scenarios for and for which cases another pattern is more suitable.
In this talk, Max will introduce you to various patterns, often misused by running applications and services within Kubernetes. The focus will be on structural patterns like Sidecars and Ambassadors as well as more advanced patterns like Controller and Operator.

Target Audience: Architects, DevOps Engineers, Platform Teams
Prerequisites: Good Understanding of Kubernetes
Level: Basic

Additional Information:
From this talk, you should take away in which scenario a pattern will suit most likely and how you can implement it. We will also look critically at the usage of these patterns.

Max Körbächer is Co-Founder of Liquid Reply, specialized in Kubernetes, cloud native development and hyper-converged infrastructure. He focuses on crafting cloud agnostic platforms on Kubernetes, solving the application delivery and giving advisory for a cloud native transformation. Since Kubernetes v1.17 he is part of the Kubernetes Release Team.
Max Körbächer
Max Körbächer
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12:00 - 12:45
KeyMi 1
KEYNOTE
KEYNOTE

More information about the OOP keynotes can be found here starting Dec. 15, 2021.

Track: Keynote
Vortrag: KeyMi 1
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12:45 - 14:30
Mittagspause
14:30 - 15:30
Mi 1.3
Technische Schulden: Software langfristig weiterentwickeln
Technische Schulden: Software langfristig weiterentwickeln

Oft wird Software immer schlechter wartbar, je länger Entwicklungsteams an ihr arbeiten. Dazu hat sich die Metapher “technische Schulden” etabliert. Aber es ist nicht immer sinnvoll, technische Schulden zu beseitigen und sie können auch “einfach so” entstehen. Darum geht es in diesem Vortrag - und über die Grundlagen der Metapher, wie sie bei der Kommunikation mit Managern hilft, warum die Metapher eigentlich nicht besonders gut gewählt ist und natürlich wie man mit technischen Schulden sinnvoll umgehen kann.

Zielpublikum: Technische Projektleiter:innen, Architekt:innen, Entwickler:innen
Voraussetzungen: Grundlegendes Verständnis über Softwareentwickung
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Eberhard Wolff ist Fellow bei INNOQ und arbeitet seit mehr als fünfzehn Jahren als Architekt und Berater, oft an der Schnittstelle zwischen Business und Technologie. Er ist Autor zahlreicher Artikel und Bücher, u. a. zu Continuous Delivery und Microservices, und trägt regelmäßig als Sprecher auf internationalen Konferenzen vor. Sein technologischer Schwerpunkt sind moderne Architektur- und Entwicklungsansätze wie Cloud, Continuous Delivery, DevOps und Microservices.
Eberhard Wolff
Eberhard Wolff
Vortrag: Mi 1.3
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14:30 - 15:30
Mi 2.3
Achtsam agil
Achtsam agil

Ist Achtsamkeit esoterische Schwurbelei? Wenn nicht, was ist dann der Nutzen von Achtsamkeit in unserer Arbeitswelt? Und was hat das mit Agilität zu tun?

In den letzten 30 Jahren ist eine moderne Achtsamkeitspraxis entstanden, für die sich diese Fragen klar beantworten lassen.

Der Vortrag ist interaktiv: Du lernst, was moderne Achtsamkeit ausmacht, was der Zusammenhang zu Agilität ist und wie sich der Nutzen von Achtsamkeit ganz konkret in deinem Leben manifestieren würde. Und du nimmst eine kleine Übung für den Alltag mit.

 
Zielpublikum: Du bist interessiert daran, persönliche Entwicklung mit Agilität zusammenzubringen
Voraussetzungen: Agiles Grundlagenwissen
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract

Ist Achtsamkeit esoterische Schwurbelei? Wenn nicht, was ist dann der Nutzen von Achtsamkeit in unserer Arbeitswelt? Und was hat das mit Agilität zu tun?

In den letzten 30 Jahren ist eine moderne Achtsamkeitspraxis entstanden, für die sich diese Fragen klar beantworten lassen. Achtsamkeit ist letztlich ein modernes Geistestraining, das wichtige Fähigkeiten wie Konzentration und Gelassenheit systematisch entwickelt.

Dies sind genau die individuellen Fähigkeiten, die wir für ein agiles Arbeiten in einem komplexen Umfeld benötigen.

Der Vortrag ist interaktiv: Du lernst, was moderne Achtsamkeit ausmacht, was der Zusammenhang zu Agilität ist und wie sich der Nutzen von Achtsamkeit ganz konkret in deinem Leben manifestieren würde. Und du nimmst eine kleine Übung für den Alltag mit.

Markus Wittwer trainiert Agilisten und andere Wissensarbeitern. Als agiler Coach weiß er, dass die individuelle Praxis der Achtsamkeit die organisatorische Praxis der Agilität enorm unterstützt.
Er ist zertifizierter Trainer für "Search Inside Yourself", ein Programm zur Entwicklung von Achtsamkeit und emotionaler Intelligenz, das innerhalb von Google entwickelt wurde.
Markus Wittwer
Markus Wittwer
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14:30 - 15:30
Mi 3.3
Vom zentralen Security Gateway zu verteilten Microgateways
Vom zentralen Security Gateway zu verteilten Microgateways

Mit Microservice-Architekturen & DevOps-Prozessen werden große zentrale Security Gateway-Installationen zunehmend in Frage gestellt. Die notwendige Koordination zwischen Anwendungsverantwortlichen, Administratoren, Entwicklern & Security führt zu Effizienzverlusten und Frustration. Besser wäre es, Security-Aufgaben mittels Microgateways zu erledigen. Der Vortrag beleuchtet technische und organisatorische Herausforderungen von Microgateways und zeigt in einer Demo, wie Microgateways genutzt werden können, um existierende Services zu schützen.

Zielpublikum: Architekt:innen, Entwickler:innen
Voraussetzungen: Projekterfahrung
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract

Mit dem Aufkommen von Microservice-Architekturen und DevOps-Prozessen werden große zentrale Security Gateway-Installationen zunehmend in Frage gestellt. Die notwendige Koordination zwischen Anwendungsverantwortlichen, Administratoren, Entwicklern und dem Security-Team führt zu Effizienzverlusten und Frustration. Besser wäre es, wenn Security-Aufgaben nahe bei den zu schützenden Services mittels sogenannter Microgateways erledigt würden. DevOps-Teams könnten die Verantwortung für die Sicherheit ihrer Services von der ersten Minute an bis in die Produktion übernehmen (Shift Left). Der Vortrag beleuchtet technische und organisatorische Herausforderungen rund um den Einsatz von Microgateways. Zudem wird in einer Demo gezeigt, wie Microgateways konkret genutzt werden können, um existierende Services zu schützen.

 

 

Stefan Dietiker ist seit 10 Jahren im Professional Services, nimmt Projekte wahr, arbeitet bei der Quality Assurance und im Requirements Engineering der Web Application Firewall mit. Er setzte Projekte im Bereich Cloud und Containerlösungen um. Vorher war er als Engineer und technischer Projektleiter in der Telekommunikation und für Industrielösungen tätig. Er ist Dipl.-Ing. FH und hat ein Zertifikat als CISSP (Certified Information Systems Security Professional) und AWS Certified Solution Architect Associate.
Stefan Dietiker
Stefan Dietiker
Vortrag: Mi 3.3
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14:30 - 15:30
Mi 4.3
Software for Future: Das Big Picture von Software und Nachhaltigkeit verinnerlichen!
Software for Future: Das Big Picture von Software und Nachhaltigkeit verinnerlichen!

Wie hilft Software, positiv im Sinne von Nachhaltigkeit zu wirken? Welchen Fußabdruck hat Software selbst? Wo sind die Hebel? Wie kann man echten Impact erreichen? Wir möchten alle im IT-Business sensibilisieren: Es gibt viel zu tun und zu erreichen. The time is now! Denn der Energiehunger der weltweiten IT nimmt ständig zu. Gleichzeitig bietet Software viele Chancen, zu Nachhaltigkeit beizutragen. Trotzdem fehlt im IT-Business meist der klare Blick auf die zentralen Bezugspunkte von Software und Nachhaltigkeit! Genau hier setzt der Vortrag an.

Zielpublikum: Software-Ingenieur:innen, Architekt:innen, Projektleiter:innen, Manager:innen, Entscheider:innen
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract

Der weltweit steigende Energieverbrauch von IT, Cloud-Diensten und Rechenzentren wird allgegenwärtig diskutiert. Gerade die Themen Blockchain, Kryptowährungen und künstliche Intelligenz heizen derzeit die Diskussion weiter an. Der Beitrag des Software-Engineerings zur Einsparung von Energie wird immer stärker diskutiert und ist doch noch nicht in der Disziplin verankert. Hier etablieren sich Begriffe wie „Green IT“ oder „Sustainable IT“.

Auf der anderen Seite bietet Software riesige Potenziale, positiv im Sinne von Nachhaltigkeit zu wirken, indem durch optimierte Verfahren mehr Energie gewonnen oder eingespart wird, indem Prozess-Routen optimiert werden oder auch indem das Verhalten von Menschen in eine sparsamere Richtung gelenkt wird. Hier spricht man auch von „Green-by-IT“ oder „Sustainable-by-IT“.

Der Blick auf die Bezüge von Nachhaltigkeit und Software ist aber trotzdem meist fragmentiert und häufig auch ideell gefärbt.

Wir möchten in diesem Vortrag alle im IT-Business sensibilisieren, eine ganzheitliche Perspektive einzunehmen. Dazu schauen wir auf das Thema sowohl aus dem Blickwinkel von Unternehmen als auch des Staates. Wir blicken auf einzelne Unternehmen und ihre Möglichkeiten, aber auch auf ihre Einbettung in Lieferketten und die Wirksamkeit bei ihren Kunden.

Wir möchten die Bezüge klarer herausarbeiten und durch klare Bilder in den Köpfen von vielen Menschen verankern.

Software kann einen großen Impact haben und diesen sollten wir verstehen. Dabei sollten wir uns der richtigen Hebel bewusst sein und nicht im bedeutungslosen Bereich optimieren.

Wann sind Unternehmen motiviert, in Nachhaltigkeit zu investieren? Nur wenn es sich direkt finanziell für sie lohnt? Nur wenn sie gesetzlich dazu gezwungen werden? Die Motivationslage zu verstehen und entsprechend zu gestalten ist wichtig.

Der Blick auf Nachhaltigkeit kann alle Aktivitäten rund um Entwicklung, Betrieb, Beschaffung von Software beeinflussen. Das reicht vom Design passender Funktionalitäten über das Konstruieren von Anreizsystemen in Digitalen Ökosystemen bis zur Optimierung des Energieverbrauchs im Architektur-Design und der Programmierung. Und weit darüber hinaus …

Wir möchten viele Beispiele zeigen und damit viele Menschen anregen, sich mehr mit dem Thema zu beschäftigen und ihre Möglichkeiten zu nutzen. Alle können beitragen! The time is now!

Matthias Naab ist Softwarearchitekt am Fraunhofer IESE und leitet seit 2020 die Hauptabteilung Information Systems. Seit 2010 verantwortet er die Weiterentwicklung von Architekturmethoden und die Beratung von Kunden aus der Wirtschaft. Er hat in zahlreichen Projekten in unterschiedlichsten Branchen Architekturen bewertet, Systeme verbessert und innovative Systeme mitgestaltet. Matthias Naab hält regelmäßig Vorträge zu Softwarearchitektur und Digitalen Ökosystemen.
Marcus Trapp leitet die Abteilung "Digital Innovation Design" am Fraunhofer IESE. Er unterstützt Unternehmen bei der Ideenfindung und initialen Ausgestaltung digitaler Ökosysteme.
Matthias Naab, Marcus Trapp
Matthias Naab, Marcus Trapp
Vortrag: Mi 4.3
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14:30 - 15:30
Mi 5.3
Deepfakes am Limit - Fake-Videocalls mit Künstlicher Intelligenz
Deepfakes am Limit - Fake-Videocalls mit Künstlicher Intelligenz

Stellen Sie sich das mal vor: Jemand nimmt mit einem digitalen Ebenbild Ihrer Person an einem Live-Videoanruf teil. Heutige Echtzeit-Deepfake-Technologie erlaubt es, mit bloßem Auge kaum noch unterscheidbare "Doppelgänger" einer Person zu erzeugen. Das TNG Innovation Hacking Team forscht seit dem Jahr 2019 intensiv an der künstlichen Intelligenz rund um Echtzeit-Deepfakes und entwickelt diese ständig weiter. Das Endergebnis und die einzelnen Schritte hin zum Fotorealismus werden in diesem Vortrag vorgestellt.

Zielpublikum: Architekt:innen, Entwickler:innen, Projektleiter:innen, Manager, Entscheidende
Voraussetzungen: Keine 
Schwierigkeitsgrad: Basic

Extended Abstract
Stellen Sie sich das mal vor: Jemand nimmt mit einem digitalen Ebenbild Ihrer Person an einem Live-Videoanruf teil. Heutige Echtzeit-Deepfake-Technologie erlaubt es, mit bloßem Auge kaum noch unterscheidbare "Doppelgänger" einer Person zu erzeugen. Das TNG Innovation Hacking Team forscht seit dem Jahr 2019 intensiv an der künstlichen Intelligenz rund um Echtzeit-Deepfakes und entwickelt diese ständig weiter. Das Endergebnis und die einzelnen Schritte hin zum Fotorealismus werden in diesem Vortrag vorgestellt.

Seit ihrer Entstehung im Jahr 2017 haben sich Deepfakes von einer KI-Spielerei zu einem mächtigen Werkzeug weiterentwickelt. Auch Medienformate wie Leschs Kosmos, Galileo und anderen Sendungen arbeiten inzwischen mit TNG-Deepfakes.

In dem Vortrag zeigen wir die verschiedenen Evolutionsschritte der Deepfake-Technologie, beginnend mit dem "Ur"-Deepfake und endend mit Echtzeit-Deepfakes des gesamten Kopfes. Mehrere Live-Demos bringen dem Publikum einzelne Bestandteile der Software näher. Dabei gehen wir insbesondere auf verschiedene neue Technologien zur Verbesserung der Deepfake-Erzeugung wie zum Beispiel Tensorflow 2 und MediaPipe und die Unterschiede zu unseren früheren Umsetzungen ein.

Martin Förtsch ist ein IT-Berater, Oracle JavaOne Rockstar und Intel Black Belt der TNG Technology Consulting GmbH und studierter Informatiker. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Agile Development u. a. in Java, Suchmaschinentechnologien, Information Retrieval und Datenbanken. Er ist darüber hinaus an der Entwicklung von innovativen Showcases im Innovation-Hacking-Team tätig, insbesondere im Bereich der 3D-Kameratechnologien, IoT, künstliche Intelligenz, Augmented Reality uvm.
Thomas Endres arbeitet in der Rolle eines Partners als IT-Consultant für TNG Technology Consulting in München. Neben seiner "normalen" Tätigkeit für die Firma und die Kundenprojekte entwickelt er zusammen mit dem TNG-Hardware-Hacking-Team verschiedene Prototypen - darunter ein Telepräsenz-Robotik-System, mit dem man die Realität aus den Augen eines Roboters erleben kann, oder aber eine Augmented-Reality-KI, die die Welt aus der Perspektive eines Künstlers zeigt. Er arbeitet an Anwendungen im Bereich der AR/VR, KI sowie der Gestensteuerung, um damit beispielsweise Quadrokopter autonom fliegen zu lassen oder berührungslos zu steuern. Darüber hinaus ist er in verschiedenen Open-Source-Projekten in Java, C# und allen Spielarten von JavaScript involviert.
Jonas Mayer arbeitet im Innovation Hacking Team der TNG Technology Consulting GmbH und beschäftigt sich dort mit der Entwicklung innovativer Showcases und Prototypen in Soft- und Hardware. So arbeitete er u.a. an Projekten, wie zum Beispiel Deepfakes, Mixed Reality KI-Kunstwerken und autonom fliegenden Minidrohnen. Jonas studierte Informatik: Games Engineering an der TU München.
Martin Förtsch, Thomas Endres, Jonas Mayer
Martin Förtsch, Thomas Endres, Jonas Mayer
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14:30 - 15:30
Mi 6.3
Schnell, innovativ, agil – Digitale Transformation (remote) gestalten
Schnell, innovativ, agil – Digitale Transformation (remote) gestalten

Für eine nachhaltige digitale Transformation braucht es eine funktionierende Innovationskultur, also Kreativität, Vernetzung und spontanen Austausch - aber wie geht das in Zeiten von Remote-Arbeit?

In unserer Session teilen wir unsere Erfahrung und Methoden, wie Sie Innovationskultur fördern können und welche Rahmenbedingungen es dafür braucht. Anhand praktischer Beispiele aus zwei digitalen Transformationsprojekten teilen wir unsere Best Practices und Learnings. Dabei bleibt genügend Raum für Ihre Fragen und gemeinsame Diskussion.

Zielpublikum: Entwickler:innen, Führungskräfte, Architekt:innen, Manager, Projektleiter:innen, Entscheider
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract

Für digitale Transformationen ist Corona Fluch und Segen zugleich: Einerseits hat die Pandemie operative Digitalisierungs-Barrieren abgebaut. Andererseits ist der Schlüssel für eine nachhaltige digitale Transformation eine funktionierende Innovationskultur. Und Innovation braucht Kreativität, Vernetzung und spontanen Austausch - aber wie geht das in Zeiten von Remote-Arbeit?

In unserer Session teilen wir unsere Erfahrung, wie Sie trotz (oder gerade wegen) Corona Innovationskultur fördern können und welche Rahmenbedingungen es dafür braucht. Anhand des Teamklima-Inventars, einem Instrument zur Messung von Innovation und Effektivität in Teams, sprechen wir zunächst über die Voraussetzungen für quantitative und qualitative Innovation. Dabei gehen wir spezifisch auf die Herausforderungen verteilter Teams ein.

Anschließend zeigen wir einfach umsetzbare Tools und Methoden, mit denen Sie die Innovationskraft virtueller Teams fördern können, so z. B. das Virtuelle Office oder die Team Charta. Weiterhin teilen wir unsere Erfahrung aus zwei digitalen Transformationsprojekten: In beiden Unternehmen konnten wir durch systemische Interventionen neue Räume für Innovation schaffen und mit bestehenden Strukturen vereinen. Welche Herausforderungen uns dabei begegnet sind und inwiefern diese durch die Remote-Situation verstärkt wurden, berichten wir Ihnen in unserer Session. Selbstverständlich bleibt genügend Raum für Ihre Fragen und die gemeinsame Diskussion.

Alex Hoitz ist Wirtschaftspsychologin und Organisationsentwicklerin bei Scalamento. Ihr Purpose: Potenziale von Individuen und Organisationen entfalten. Ihre Superkraft: Für Alex ist kein Problem zu komplex.
Anne Herwanger ist Agile Coach und Organisationsentwicklerin bei Scalamento. Ihr Purpose: Organisationen human-friendly gestalten. Ihre Superkraft: Anne vereint Zug zum Ziel mit jeder Menge Improvisationstalent.
Alexandra Hoitz, Anne Herwanger
Alexandra Hoitz, Anne Herwanger
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14:30 - 15:30
Mi 7.3
Die Zukunft beginnt jetzt – Machine Learning für AIoT-Systeme in MLOps-Umgebungen
Die Zukunft beginnt jetzt – Machine Learning für AIoT-Systeme in MLOps-Umgebungen

Machine Learning (ML) auf leistungsfähigen Systemen gehört längst zum Alltag. Inzwischen beginnt ML, sich auch auf eingebetteten Systemen zu verbreiten, da die Inferenz auf Edge-Geräten eine signifikante Reduktion von Datenströmen erlaubt. Im Gegensatz zu programmierfokussierten Frameworks wie TensorFlow bieten MLOps-Werkzeuge einen durchgängigen Prozess für Machine Learning, der keine Programmierung erfordert und auch Datenanalysten unterstützt. Der Vortrag illustriert dies mittels eines konkreten Beispiels anhand der MLOps-Umgebung Edge Impulse.

Zielpublikum:
Datenanalysten, Architekt:innen, Entwickler, Entscheidungsträger
Voraussetzungen: Grundkenntnisse AI/ML, Grundkenntnisse in eingebetteten Systemen
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract

Machine Learning (ML) spielt in der Software-Entwicklung mittlerweile eine bedeutende Rolle, speziell bei verteilten und leistungsfähigen Systemen. Zunehmend erfasst diese Entwicklung auch eingebettete Systeme. Durch Inferenz auf Edge-Geräten lassen sich Datenströme reduzieren und Energieverbrauch einsparen. Mächtige Frameworks wie TensorFlow bzw. Tensorflow Lite spielen hierbei eine zentrale Rolle. Sie benötigen allerdings aufwendige Programmierung und unterstützen die Aufgabenteilung zwischen Entwicklern und Datenanalysten nur unzureichend.

MLOps-Werkzeuge adressieren diese Herausforderung, indem sie einen durchgängigen Prozess für Machine Learning zur Verfügung stellen, beginnend mit der Modellerstellung, über manuellen oder programmatischen Datenimport sowie Feature Extraction bis hin zum Training und der Installation kompakter Inferenzlaufzeitsysteme auf Endgeräten.

Der Vortrag illustriert anhand eines praktischen Beispiels, wie sich ML-Modelle mit Hilfe des MLOps-Werkzeugs Edge Impulse trainieren, erstellen und auf AIoT-Geräten installieren lassen, welche Vorteile sich daraus ergeben, und welche Beschränkungen (momentan) zu beachten sind.

Prof. Dr. Michael Stal forscht bei Siemens Technology an Themen rund um Software-Architektur und ist seit drei Jahrzehnten international als Experte auf diesem Gebiet renommiert.
Michael Stal
Michael Stal
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14:30 - 15:30
Mi 8.3
Metamorphes Testen
Metamorphes Testen

Metamorphes Testen ist ein relativ neues Testverfahren, das sich besonders gut eignet, wenn kein ausreichendes Testorakel verfügbar ist. Metamorphes Testen betrachtet mehrere Ausführungen des Testobjekts und prüft, ob die Eingaben und Ausgaben bei diesen Ausführungen zueinander konsistent sind. Der Beitrag stellt das Verfahren vor, gibt einen Überblick über die bisherigen Erfahrungen bei klassischen und bei KI-basierten Systemen und ordnet es in die Testmethodik ein.

Zielpublikum: Softwaretester:innen
Voraussetzungen: Certified Tester Foundation Level
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract

Es kann schwierig sein festzustellen, ob die Ausgaben eines Testfalls korrekt sind. Ein Beispiel ist die Suche nach einem gängigen Text in einem großen Datenbestand. Eine Abhilfe kann sein, die Textsuche durch zusätzliche Filterkriterien einzuschränken und zu prüfen, ob das Suchergebnis eine Teilmenge des Ergebnisses der ursprünglichen Suche ist. Metamorphes Testen ist ein Testverfahren, das diesen Ansatz systematisiert. Es betrachtet mehrere Ausführungen des Testobjekts und prüft, ob die Eingaben und Ausgaben bei diesen Ausführungen zueinander konsistent sind. Die Konsistenzbedingungen werden meist aus der Spezifikation gewonnen.

Erfüllt das Testobjekt bei einer Gruppe von Testfällen eine Konsistenzbedingung nicht wie erwartet, so wurde eine Fehlerwirkung gefunden. Der Beitrag stellt das Verfahren vor, gibt einen Überblick über die bisherigen Erfahrungen bei klassischen und bei KI-basierten Systemen und ordnet es in die Testmethodik ein.

Matthias Hamburg war bis zu seiner Pensionierung im September 2019 Managing Consultant bei der Sogeti Deutschland GmbH. Seine fachlichen Schwerpunkte sind bei der Testanalyse, Testmanagement und Testprozessverbesserung. Im German Testing Board (GTB) und seinem Dachverband ISTQB engagiert er sich weiterhin ehrenamtlich. Unter anderem gibt er das Standardglossar der Testbegriffe in Englisch und in Deutsch und den Advanced Test Analyst-Lehrplan heraus.
Matthias Hamburg
Matthias Hamburg
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14:30 - 15:30
Mi 9.3
DevSecOps – a Practitioner's View
DevSecOps – a Practitioner's View

How do you do DevSecOps in practice? What are relevant tools and practices? Based on his work as a consultant and as a member of the advisory board that publishes the Thoughtworks Technology Radar Erik will give an overview of tools and practices that have proven themselves in real-world use. And because security is now relevant at each step of the process, the scope of the talk is broad. It includes architecture, the software supply chain, fitness functions and how to implement them in a build pipeline, as well as runtime monitoring.

Target Audience:
Architects, Developers, Ops
Prerequisites: Knowledge of continuous delivery and DevOps
Level: Advanced

Extended Abstract

Closer collaboration between developers and operations people brought businesses many benefits. It is also fair to say, though, that it created new headaches. Some practices, especially continuous deployments, forced us to rethink the traditional security sandwich, with conceptual work up-front and a pen test at the end. It was easy to sneak a “Sec” into DevOps, it was reasonably obvious to call for security to be “shifted-left”, but in practice this raised even more questions.

Based on his experience working as a consultant Erik will address these quesions. He will discuss practices like container security scanning, binary attestation, and chaos engineering, alongside examples of concrete tooling supporting these practices. In addition Erik will show how the concept of fitness functions, which have become popular in evolutionary approaches architecture, can be applied in the security domain.

Erik Dörnenburg is a software developer and passionate technologist. As Head of Technology at ThoughtWorks he helps clients solve their business challenges using modern technologies, platforms, and practices. On his 25 year journey through the tech industry Erik has witnessed the rise—and sometimes fall—of many technologies. Always curious, he seeks to understand the potential of these new technologies, while figuring out with the wider community how to apply hard won experience and proven practices.
Erik Dörnenburg
Erik Dörnenburg
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15:45 - 16:30
KeyMi 2
KEYNOTE: CUPID - for joyful coding
KEYNOTE: CUPID - for joyful coding

Some codebases are nicer to work with than others. This is true for applications, services, libraries, frameworks, even programming languages themselves. Is this a purely personal choice or are there universal characteristics of software that can make code a joy to work with? Daniel has been thinking about this for a long time, especially since he poked a stick at the SOLID principles for fun a few years ago and people came after him with pitchforks.

Extended Abstract
His recent post about why he feels SOLID is outdated ended up on the front page of Hacker News! Now he has codified his thoughts into his own pithy five-letter acronym, CUPID: Composable, Unix philosophy, Predictable, Idiomatic, Domain-based. Why these characteristics, what do they mean, and why should you care? Can they improve your coding experience or is this just more programmer navel-gazing?

Daniel Terhorst-North uses his deep technical and operational knowledge to help business and technology leaders to optimise digital product organisations. He puts people first and finds simple, pragmatic solutions to business and technical problems, often using lean and agile techniques. With thirty years of experience in IT, Daniel is a frequent speaker at technology and business conferences worldwide. The originator of Behaviour-Driven Development (BDD) and Deliberate Discovery, Daniel has published feature articles in numerous software and business publications, and contributed to “The RSpec Book: Behaviour Driven Development with RSpec, Cucumber, and Friends” and “97 Things Every Programmer Should Know: Collective Wisdom from the Experts”. He occasionally blogs at https://dannorth.net/blog.
Daniel Terhorst-North
Daniel Terhorst-North
Track: Keynote
Vortrag: KeyMi 2
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16:30 - 17:00
Pause
17:00 - 18:00
Mi 1.4
7 Missverständnisse zu Software- Architektur
7 Missverständnisse zu Software- Architektur

In den letzten 30 Jahren habe ich viel Software selbst oder mit Teams entwickelt und viele Softwaresysteme analysiert, um die darin angesammelten technischen Schulden zu analysieren und Lösungen zu erarbeiten. Dabei bin ich immer wieder ähnlichen Missverständnissen rund um das Thema Software-Architektur begegnet. Dieser Vortrag wird klären, welche Missverständnisse das sind und warum sie anders gedacht werden müssen, damit wir mit unseren Software-Architekturen kleine und große Probleme lösen können.

Zielpublikum: Software-Architekt:innen, Softwareentwickler:innen, Projektleiter:innen, Manager:innen
Voraussetzungen: Projekterfahrung
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract

Als Missverständnisse werde ich ansprechen:

1) Microservices bilden eine SOA

2) Überall Events

3) Jedes Team wie es will

4) Wiederverwendung

5) Gegen Zyklen helfen Interfaces

6) Sourcecode = Dokumentation

7) Neubau ist besser als Refactoring

Dabei erkläre ich das Missverständnis und biete jeweils eine oder mehrere entgegengesetzte Sichtweisen an. Beispiele benutze ich, um die Argumentation zu verdeutlichen, und schließlich gebe ich jeweils meine Empfehlung dazu.

Dr. Carola Lilienthal ist Geschäftsführerin bei der WPS - Workplace Solutions GmbH und Mitglied der Geschäftsleitung. Seit 1998 entwickelt sie qualitativ hochwertige Softwaresysteme mit ihren Teams. Carola hält regelmäßig Vorträge auf Konferenzen, schreibt Artikel und hat ein Buch zum Thema „Langlebige Software-Architekturen“ veröffentlicht.
Carola Lilienthal
Carola Lilienthal
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17:00 - 18:00
Mi 2.4
D.A.R.E. more, F.E.A.R. less – Put your Leadership in ACTion With Pen & Paper
D.A.R.E. more, F.E.A.R. less – Put your Leadership in ACTion With Pen & Paper

Are you wondering: How is a diary connected with leadership? How can YOU and OTHERS benefit from written reflection?

In this session you will get answers! You will benefit from my extensive (business) journaling experience. You will be introduced to psychological science that makes written self-reflection so powerful.

You want to change habits in your life's "departments"?
You want to harvest outstanding outcomes - at work and beyond?
You want to spark change - in yourself and others?
Then join and get your leadership in ACTion!

Target Audience: All curious human beings (including Developers, Architects, Managers, Project Leads)
Prerequisites: Openness for new ways of thinking (and behaviour) is helpful
Level: Advanced

Extended Abstract

During my career in IT and people development I had several turning points where I either was made to use journaling techniques or experimented with them myself to successfully tackle the next challenge.

Over the years some turning points "beyond business" in life followed. Also I got serious scientific foundations in my psychological studies. Having both - the science and my experience - I started reflecting, why those 'written self-reflection' techniques are so powerful and – at the same time – they are still quite rarely used in the business context.

This session is suitable for all humans: curious newcomers as well as seasoned written-self-reflection experts as I'll share some stories, more tha

Cosima Laube is an experienced independent coach, consultant and trainer with a proven track record in a variety of industries (automotive, finance & banking, healthcare, travel & tourism, public sector).
Having a strong background as developer and people lead in software engineering, over the last 10+ years, Cosima enhanced her portfolio with solid coaching skills and university studies focused on I/O and Health Psychology. Her credo at work and in life is: Achieving MORE - together!
Cosima Laube
Cosima Laube
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17:00 - 18:00
Mi 3.4
UX als Booster für das Software Development
UX als Booster für das Software Development

Bei der Berücksichtigung von UX im Software Development sehen sich Unternehmen häufig vor neue Herausforderungen gestellt. Wichtige Faktoren stellen Kosten, Zeit, die nachhaltige UX-Integration in die bestehende Vorgehensweise und spezifische Einschränkungen in der Praxis dar. Im Rahmen des Vortrags bieten wir einen Einblick in unsere Projekterfahrungen sowie die relevantesten Erkenntnisse und präsentieren unsere daraus abgeleitete Vorgehensweise.

Zielpublikum: Entscheider, Projektleiter:innen, UX-Spezialist:innen und -Interessierte, Schnittstellen IT und Fachbereich
Voraussetzungen:Grundkenntnisse menschzentrierter Gestaltung/UX, Projekterfahrung
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract

Klingt die Berücksichtigung der UX geradezu paradiesisch, zeigen sich dabei häufig unerwartete Herausforderungen. Zwar gewinnen die Relevanz und der Mehrwert der Nutzerzentrierung an Bekanntheit, dennoch besteht nicht selten Skepsis seitens Kollegen oder Kunden. So werden gelegentlich weiterhin Aussagen wie „UX kostet mehr Zeit und Geld“ als Argument gegen die Berücksichtigung von UX in Projekten verwendet.
Daraus ergeben sich für die Integration von UX zunächst zwei Faktoren:
 • Kosten: Wie kann eine positive UX erreicht werden, ohne dass die Kosten steigen? Kann ich mittels der Vorgehensweise vielleicht sogar nachhaltig die Ausgaben reduzieren?
• Zeit: Wie kann eine positive UX erreicht werden, ohne dass sich das „Go Live“ verzögert? Kann dies vielleicht sogar beschleunigt werden?

Darüber hinaus sehen sich Unternehmen im Zuge der Berücksichtigung von UX im Software Development vor weiteren organisatorischen Hürden. Häufige Fragen, denen sie sich stellen müssen, sind mitunter:
• Wie kann UX in die bestehende Vorgehensweise integriert werden?• Welche Integrationsansätze gibt es und welcher von ihnen passt am besten für das jeweilige Projekt?
• Wie können wir sicherstellen, dass UX als obligatorisch und nicht nur als „nice to have“ betrachtet wird?
• Welche Methoden der menschzentrierten Gestaltung eignen sich besonders gut?
• Wie ist vorzugehen, wenn kein direkter Nutzerkontakt möglich ist oder besondere Vorgaben vorliegen?
• Wie kann sichergestellt werden, dass neben der technologischen Machbarkeit, der Geschäftsnutzen, die fachlichen Anforderungen sowie die Nutzerbedürfnisse gleichermaßen berücksichtigt werden?

Wir haben uns dieser Fragen angenommen und verschiedene Vorgehensweisen verprobt.
Zu unseren wichtigsten Erkenntnissen gehört, dass der Einfluss menschzentrierter Gestaltung bei richtigem Einsatz über eine positive UX hinaus geht: Nicht nur die Endnutzer sind mit den Ergebnissen zufriedener, sondern auch die Stakeholder, zu denen häufig auch die beteiligten Fachabteilungen zählen. Während eine gemeinsame, kohärente Produktvision und positive UX sichergestellt werden, erfolgt obendrein eine Beschleunigung des Software Developments. Dies führt zu einem nachhaltigen und begehrenswerten Endprodukt. Wie das möglich ist, wird im Rahmen des Vortrags vorgestellt. Wir bieten einen Einblick in unsere Projekterfahrungen und stellen unsere daraus abgeleitete Vorgehensweise vor.

Martha Janka praktiziert die menschzentrierte Gestaltung mit großer Leidenschaft in Kundenprojekten sowie auf strategischer Ebene. Sie leitet das von ihr gegründete UX-Team bei der MT AG.
Stanislaw Miller arbeitet als Berater bei der MT AG und ist Mitglied des UX-Teams. Seine Kreativität und starke Empathie setzt er am liebsten im Rahmen der menschzentrierten Gestaltung ein.
Martha Janka, Stanislaw Miller
Martha Janka, Stanislaw Miller
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17:00 - 18:00
Mi 4.4
Contribution zu Open-Source-Software und eigene Software opensourcen
Contribution zu Open-Source-Software und eigene Software opensourcen

Was heißt es aus rechtlicher Sicht, zu Open-Source-Software beizutragen? Wer haftet wann und für was? Wie sieht es mit urheberrechtlichen Aspekten aus? Und welche Hürden muss man überspringen, um entweder bereits vorhandene eigene oder neue Software zu opensourcen? Wie kann ich verhindern, dass essenzielle Businessfunktionalität auch in Open Source überführt werden muss? Wie findet man die richtige Lizenz, wie ist das prozessuale Vorgehen?
Der Vortrag gibt einen für Laien gut verständlichen Einblick mit detaillierten Hintergründen.

Zielpublikum: Architekt:innen, Entwickler:innen, Entscheider, Manager
Voraussetzungen: Projekterfahrung von Vorteil
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract
Google, Microsoft und Facebook tun es. Und viele andere auch. Vor einigen Jahren noch mit Skepsis wahrgenommen, ist Open Sourcing inzwischen nicht nur ein erfreulicher Trend, sondern für Soft- und Hardwareentwicklungsunternehmen zum Regelfall geworden. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Mitarbeiterförderung, das Finden neuer Kollegen, zusätzliches Review, Testing und Contributions. Was heißt es aber aus rechtlicher Sicht, zu Open-Source-Software beizutragen? Wer haftet wann und für was? Wie sieht es mit urheberrechtlichen Aspekten aus? Und welche Hürden muss man überspringen, um entweder bereits vorhandene eigene oder neue Software zu opensourcen? Wie kann ich verhindern, dass essenzielle Businessfunktionalität auch in Open Source überführt werden muss? Wie findet man die richtige Lizenz, wie ist das prozessuale Vorgehen?
Der Vortrag gibt einen für Laien gut verständlichen Einblick mit detaillierten rechtlichen und technischen Hintergründen zu den geläufigen Open-Source-Lizenzen, Fragen in der Haftung, in lizenz- und urheberrechtliche Fragestellungen wie auch der prozessualen Einbindung in den Entwickler- und Unternehmensalltag in Build-Pipelines mit Lösungen wie Blackduck, WhiteSource & Co. Außerdem werden Open Chain und Oracle vs. Google beleuchtet.

In Falk Müllers Brust schlagen zwei Herzen: Als Syndikusrechtsanwalt und Expert IT-Consultant bei diconium mit über 20 Jahren Berufserfahrung im E-Commerce als Softwareentwickler und Consultant verfügt er über profunde IT-Erfahrung. Zugleich betreut er als Fachanwalt für IT-Recht Mandanten bei Vertragsgestaltung, datenschutz-, lizenz-, marken- und urheberrechtlichen Fragestellungen im IT-Business. Falk ist kein Paragraphenreiter - er erklärt "Recht" verständlich und unterhaltsam auf Basis echter IT-Praxis und ist regelmäßiger Speaker auf Konferenzen.
Falk W. Müller
Falk W. Müller
Vortrag: Mi 4.4
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17:00 - 18:00
Mi 5.4
"Shaping Transformative Experiences" – opportunities and how the pandemic has has been a catalyst
"Shaping Transformative Experiences" – opportunities and how the pandemic has has been a catalyst

Leaders of innovation, business and tech are experiencing an unprecedented demand to accelerate the pace of digital transformation. From board rooms to kindergarten classrooms, the unexpected upheaval triggered by the onset of the pandemic saw organizations make drastic changes. In this talk, Layla will share how we can learn from our transformations of past industrial revolutions, how shifts in human behavior help inform opportunities and how we can best consider interventions and take action.

Target Audience: Strategists, Product Owners, Designers, Technologists, Developers, Architects, Managers, - everyone
Prerequisites: None
Level: Advanced

Extended Abstract
Leaders of innovation, business and tech are experiencing an unprecedented demand to accelerate the pace of digital transformation. From board rooms to kindergarten classrooms, the unexpected upheaval triggered by the onset of the pandemic saw organizations make drastic changes. What for some was previously believed to be a process anticipating to take years, or met with resistance or incremental change, happened in months, weeks or even days.

We now have the amazing opportunity to shape our future rather than to react to it. Pandemic affects and evolving needs are converging to drive development towards innovative solutions. We need to build new capabilities towards helping organizations adopt new skills and shape new products and solutions – and simultaneously, we need to make different choices about where to focus efforts and initiatives. While no one can predict future moments of opportunity, or how technology will impact our lives on the short and long term, with certainty, we know opportunities will continue to come.

In this talk, Layla will share how we can learn from our transformations of past industrial revolutions, how shifts in human behavior help inform opportunities and how we can best consider interventions and take action.

Layla is a partner leading Prophet’s Experience + Innovation Practice in EMEA where she shapes signature experiences that connect people with the brands they love.
Born in Germany and equally at home in New York, Layla has 25+ years of defining, designing and launching innovative products and solutions in markets across US, Europe, Middle East and China. Guided by a human centered design approach, she draws inspiration from working with people who are optimistic, take license and enjoy elevating our experiences.
Layla’s multi-disciplinary teams have designed beautiful and complex systems of service and product for connected car, future mobility, IoT (consumer and industry), telecommunication, learning and future cities for clients such as BMW, Volkswagen, IKEA, China UnionPay, Deutsche Telekom, AT&T, o2 Telefonica, Saudi Telekom, Samsung, Siemens, General Electric, the 9/11 Memorial Museum, and other leading brands. She has spoken recently on these topics at the Business Design Talks Gdynia, InnoTrans Berlin (on the future of mobility), Technical University Munich, University of St. Gallen, Lucerne University
Layla Keramat
Layla Keramat
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17:00 - 18:00
Mi 6.4
Next Level Collaborative Modelling : Wie sich Stakeholder und Entwickler durch Domain Storytelling besser verstehen
Next Level Collaborative Modelling : Wie sich Stakeholder und Entwickler durch Domain Storytelling besser verstehen

In jedem Projekt treffen unterschiedlichste Menschen aufeinander und damit verschiedenartige Sichtweisen.

Fachliche Experten diskutieren mit Anwendern, Softwareentwicklern und unterstützenden Fachabteilungen wie PMO, Personalabteilung, Betriebsrat oder der Unternehmensrevision. Jede Stakeholdergruppe hat unterschiedliche Erwartungen bzw. konkreten Informationsbedarf an das Projekt.

Der Vortrag stellt Lösungsansätze und Beispiele vor, wie man mit Domain Storytelling fundierte Antworten auf die Fragestellungen der Stakeholder finden kann.

Zielpublikum: Product Owner, Entwickler:innen, Anwender, Projektleiter:innen, Manager, Coaches, alle Stakeholder
Voraussetzungen: Nur eine Kurzeinführung in die Methode, aber trotzdem für Einsteiger geeignet, weil selbsterklärend
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract

Mit Domain Storytelling lassen sich Themen wie fachliche Projektinhalte, Personen und Leistungskontrolle oder ordnungsgemäße Abrechnung auch für größere Gruppen für die Diskussion visuell aufbereiten. Den Beteiligten macht es in der Regel Spaß und ist sehr motivierend, die eigene Rolle konkret in Szenarien zu erleben, zu hinterfragen und am Ende gemeinsam neue Lösungen zu erarbeiten. Wenn dann auch die notwendige formale Projektdokumentation durch die Szenario-Diagramme vereinfacht werden kann, entstehen weitere Win-Win-Situationen rund um das Projekt.

Domain Storytelling als Interview- und Modellierungstechnik nutzt eine einfache Bildsprache, um Geschichten über den Anwendungsbereich zu erzählen und zu dokumentieren. Die Bildsprache kennt im Wesentlichen drei Arten von Symbolen, die als Icons und Pfeile dargestellt werden:

- Akteure sind die handelnden Personen und IT-Systeme einer Geschichte. Typischerweise benannt mit einer Rollenbezeichnung (z.B. Bus-Disponentin).

- Die Arbeitsgegenstände, mit den die Akteure ihre Arbeit machen. Oft Dinge, die man anfassen und sehen kann, wie der „Bus“. Manchmal auch ein vergegenständlichtes Konzept, wie der „Auftrag“.

- Aktivitäten beschreiben, was die Akteure tun, und werden durch Pfeile ausgedrückt. Die Nummerierung der Pfeile zeigt die Reihenfolge der Aktivitäten. Die Aktivitäten sind die Verben in unseren Geschichten.

Icons und Pfeile werden durch kurze Texte so erläutert, dass ein „visueller“ Satz entsteht. Für die Beschriftung verwenden wir Begriffe aus der Domänensprache. Das Ergebnis wird als Bild mit einfachen Piktogrammen dokumentiert. (Konkrete Beispiele finden sich unter www.domainstorytelling.org )

Carsten Lill (WPS – Workplace Solutions GmbH) interessiert sich für alles, was hilft, Projekte von der Vision bis hin zur Anforderung aufzusetzen. Er berät Kunden im Kontext Projekt- und Anforderungsmanagement, arbeitet als Agiler Coach und ist als praxisnaher Trainer für „Agilität und PM“ in Deutschland unterwegs.
Carsten Lill
Carsten Lill
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17:00 - 18:00
Mi 7.4
Raimond – der AI Coach
Raimond – der AI Coach

Schon lange kennen wir AIs, denen wir Fragen stellen können, auf die wir mehr oder weniger passende Antworten erhalten. Diese Session dreht den Spieß um und bringt Raimond auf die Bühne, der uns Menschen die Fragen stellt, damit wir selbst unsere eigenen Antworten finden.

Raimond ist ein AI Coach, der rund um die Uhr verfügbar ist und Individuen hilft, sich weiter zu entwickeln und ihre Ziele zu erreichen.

In dieser Session präsentiere ich die Konzepte, den Entwicklungsweg und die eingesetzten AI-Komponenten des Systems.

Zielpublikum: Entwickler:innen, Manager, Entscheider, Führungskräfte
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract

Coaching für Teams und Führungskräfte ist mittlerweile anerkannt und akzeptiert. Die Herausforderung ist, den richtigen Coach zu finden. Entweder die Coaches sind richtig gut und ausgebucht, dann fehlt ihnen die Zeit. Oder die Coaches sind inkompetent und ineffektiv, dann verbrennen sie die Akzeptanz.

Für Führungskräfte und Team-Mitglieder, die ihre Ziele erreichen und sich weiterentwickeln wollen, ist Raimond ein AI-Coaching-System, das rund um die Uhr bei Bedarf verfügbar ist. Raimond ist ein distanzierter und lösungsfokussierter Coach, mit dem beliebige Themen adressiert werden können.

In dieser Session präsentiere ich den Entwicklungsweg des Systems, die darunterliegenden Konzepte und die eingesetzten AI-Komponenten. Ich zeige auf, welche Ideen und Frameworks funktionieren und welche Schwierigkeiten bei der Umsetzung aufgetreten sind. Anhand konkret geführter Coaching-Dialoge zeige ich die Fähigkeiten von Raimond, den Klienten zu unterstützen und eigene Lösungen finden zu lassen. Die Session schließt mit deutlichen Warnhinweisen bzgl. ethischer Bedenken und Gefahren.

Marc Bless hat 1984 angefangen, Software zu entwickeln. In den 90ern hat er Informatik mit Schwerpunkt Künstliche Intelligenz studiert und beschäftigt sich seit 1999 mit Agilen Methoden. Marc coacht Entscheider und Umsetzer bei der Einführung agiler Frameworks und moderner Entwicklungspraktiken. Er ist ausgebildeter Solution-Focused Coach sowie Certified Enterprise Coach (CEC) und Certified Team Coach (CTC) der Scrum Alliance.
Marc Bless
Marc Bless
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17:00 - 18:00
Mi 8.4
Tiefkühlpizza, Softwaretesten und der Mann im Mond – Wie die NASA mich für Workshops inspirierte
Tiefkühlpizza, Softwaretesten und der Mann im Mond – Wie die NASA mich für Workshops inspirierte

In den 1960er Jahre entwickelte die NASA eine Methode zur Sicherstellung von Lebensmittelqualität: die Gefahrenanalyse der kritischen Kontrollpunkte nach HACCP. Diese Methode inspirierte mich zu einem Workshop, der über Teamgrenzen hinweg gemeinsam einen Blick auf die Qualität unseres Produkts wirft.

In meinem Vortrag zeige ich Ihnen, wie ich als ursprünglich gelernter Koch, heute in der Rolle des Qualitätsmanagers, instinktiv Methoden der Lebensmittelhygiene anwende. Mit dem Ziel, welches wir alle möchten: die Qualität des Produkts!

Zielpublikum: Prozessverantwortliche, Testmanager:innen, Qualitymanager:innen, Entwickler:innen, Manager, Entscheider
Voraussetzungen: Keine besonderen Vorkenntnisse nötig
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract

Zu Beginn der 1960er Jahre entwickelte die NASA eine Methode zur Sicherstellung von Lebensmittelqualität. Diese Methode inspirierte mich zu einem Workshop, der über Teamgrenzen hinweg, gemeinsam einen Blick auf die Qualität unseres Produkts wirft.

In meinem Vortrag zeige ich Ihnen, wie ich als gelernter Koch instinktiv Methoden der Lebensmittelhygiene anwende. In der Rolle als Qualitätsmanager führte ich Workshops durch, die unseren Entwicklungsprozess entscheidend veränderten – mit Methoden aus der Gastronomie.

Die Gefahrenanalyse der kritischen Kontrollpunkte nach HACCP (hazard analysis and critical control points) ist bis heute eine gesetzlich vorgeschriebene Methode in der Lebensmittelindustrie und Gastronomie, um die Qualität (Hygiene) von Lebensmittel-Produkten sicherzustellen. Diese Methode war der Ausgangspunkt für den Prozessanalyse-Workshop Quality Storming. Der, für Software-Entwicklung erdacht, in den Jahren immer mehr verbessert wurde.

Ich zeige Ihnen, wie Sie mit drei verschiedenen Quality Storming-Varianten die Hygiene ihrer Entwicklungsprozesse entscheidend verbessern können. Wir schauen gemeinsam, warum permanente Temperaturkontrollen von Tiefkühlpizza die gleichen Ziele haben wie Softwaretests in der Entwicklung: die Qualität des Produkts!

Als Quality Evangelist lautet Georg Haupts Motto: „Aus der Praxis für die Praxis!“ Denn als Test- und Qualitäts-Management-Experte blickt er auf 20 Jahre praktische Erfahrung für sowohl agile als auch klassische Soft- und Hardwaretests zurück. Weitere Schwerpunkte sind: Test-Automatisierung, Test-Analyse sowie Security-Tests. Hierbei liegen ihm besonders teamübergreifende und agile Qualitätssicherung am Herzen.
Georg Haupt legt hohen Wert auf eine ausgewogene Mischung aus manuellen, explorativen und automatisierten Tests. Das Entwickeln und Etablieren von Testmethoden und Prozessen ist für ihn langjährige Praxis. Darüber hinaus bietet Georg Haupt praktische Erfahrung in der Einführung von teamübergreifenden Test- und Testmanagementwerkzeugen und Prozessen.

Georg Haupt
Georg Haupt
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17:00 - 18:00
Mi 9.4
Clean Infrastructure as Code
Clean Infrastructure as Code

The clean code principles are well-known in modern, agile software development. But what has become the default for our business code, unfortunately by no means applies to our infrastructure code. Instead, we find badly crafted, complicated and highly tangled code that is manually tested using a trial and error approach. However, for modern cloud based systems the infrastructure code plays a crucial role. So it's about time we begin to treat it as a 1st class citizen! This hands-on session shows how to craft clean infrastructure as code.

Target Audience: Architects, Developers, DevOps Engineers, SREs
Prerequisites: Basic knowledge of infrastructure as code practices and tools
Level: Advanced

Mario-Leander Reimer is a passionate developer,. proud father,. #CloudNativeNerd. Leander works as a principal software architect at QAware. He is continuously looking for innovations in software engineering and ways to combine and apply state-of-the-art technology in real-world projects.
Mario-Leander Reimer
Mario-Leander Reimer
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18:30 - 20:00
Nmi 1
Moderne Web-Architekturen erfordern moderne Sicherheitsmaßnahmen
Moderne Web-Architekturen erfordern moderne Sicherheitsmaßnahmen

Im Web lauert eine Vielzahl von Sicherheitsgefahren. Deshalb sollten ein paar grundlegende Vorkehrungen getroffen werden: Angefangen bei der richtigen TLS-Konfiguration, über Schutzmaßnahmen wie dem Einrichten einer Content-Security-Policy und dem Überprüfen nachgeladener Ressourcen mittels Subresource Integrity, bis hin zur Absicherung von Cookies sowie dem Schicken oder Vermeiden bestimmter HTTP-Header. Welche grundlegenden Maßnahmen es zu beachten gilt und wie man diese umsetzt, erfahren Sie in diesem Vortrag.

Zielpublikum: Architekt:innen, Entwickler:innen
Voraussetzungen: Basiskenntnisse Web-Entwicklung
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Lisa Moritz ist Senior Consultant bei INNOQ. Ihre Schwerpunkte liegen in Web-Architekturen und der Programmierung mit Java sowie JavaScript. Sie ist sowohl im Backend als auch im Frontend unterwegs. Neben der Programmierung und Konzipierung von Architekturen engagiert sie sich im Bereich Sketchnotes und macht seit Juni 2020 regelmäßig Sketchnotes für den Podcast Software-Architektur im Stream. Dort steht sie auch gelegentlich als Gast oder Interviewer vor der Kamera.
Christoph Iserlohn ist Senior Consultant bei INNOQ. Er hat langjährige Erfahrung mit der Entwicklung und Architektur von verteilten Systemen. Sein Hauptaugenmerk liegt dabei auf den Themen Skalierbarkeit, Verfügbarkeit und Sicherheit.
Lisa Moritz, Christoph Iserlohn
Lisa Moritz, Christoph Iserlohn
Vortrag: Nmi 1
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18:30 - 20:00
Nmi 2
Data Technical Debt: Looking Beyond Code
Data Technical Debt: Looking Beyond Code

Data technical debt refers to quality challenges associated with legacy data sources, including both mission-critical sources of record as well as “big data” sources of insight. Data technical debt impedes the ability of your organization to leverage information effectively for better decision making, increases operational costs, and impedes your ability to react to changes in your environment. The annual cost of bad data is in the trillions of dollars, this problem is real and it won't go away on its own.

Target Audience: Developers, Data Professionals, Managers, Architects
Prerequisites: Understanding of basic data terms
Level: Basic

Extended Abstract

Data technical debt refers to quality challenges associated with legacy data sources, including both mission-critical sources of record as well as “big data” sources of insight. Data technical debt impedes the ability of your organization to leverage information effectively for better decision making, increases operational costs, and impedes your ability to react to changes in your environment. Bad data is estimated to cost the United States $3 trillion annually alone, yet few organizations have a realistic strategy in place to address data technical debt.

This presentation defines what data technical debt is and why it is often a greater issue than classic code-based technical debt. We describe the types of data technical debt, why each is important, and how to measure them. Most importantly, this presentation works through Disciplined Agile (DA) strategies for avoiding, removing, and accepting data technical debt. Data is the lifeblood of our organizations, we need to ensure that it is clean if we’re to remain healthy.

Learning objectives:

• Discover what data technical debt is

• Understand the complexities of data technical debt and why they’re difficult to address

• Learn technical and management strategies to address data technical debt

Scott Ambler is the Vice President, Chief Scientist of Disciplined Agile at Project Management Institute. Scott leads the evolution of the Disciplined Agile (DA) tool kit and is an international keynote speaker. Scott is the (co)-creator of the Disciplined Agile (DA) tool kit as well as the Agile Modeling (AM) and Agile Data (AD) methodologies.
Scott W. Ambler
Scott W. Ambler
Vortrag: Nmi 2
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18:30 - 20:00
Nmi 3
The Time is NOW – Wie wir Wandel bewusst gestalten
The Time is NOW – Wie wir Wandel bewusst gestalten

Unsere Welt wandelt sich, und wir brauchen Wandel. Jedoch nicht zufälligen, sondern bewusst gestalteten Wandel. Gemeinsam statt durch Einzelne.

Wie kommen wir dorthin?

+ Raus aus dem Autopilot-Modus: Durch mehr Bewusstheit im Alltag.

+ Selbst-Bewusst-Sein: Insbes. für die eigenen Stärken und Motive.

+ Die eigenen Energien freisetzen statt stetig auf Reserve fahren.

+ Neues Miteinander: Durch echte Kooperation statt Konkurrenz.

+ Die scheinbare Ohnmacht loslassen - und miteinander gestalten.

Klingt einfach?

Then come on, let's create!

NOW.

Zielpublikum: Alle, denen dämmert, dass sie viel mehr können als sie täglich tun
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract

Unsere Welt wandelt sich, und wir brauchen Wandel. Jedoch nicht zufälligen, sondern bewusst gestalteten Wandel. Gemeinsam statt durch Einzelne.

Viel unserer menschlichen Energie verfällt auf zwei Bereiche:

Erstens in die Aufregung über Dinge, die geschehen sind oder geschehen werden - und die wir (scheinbar) nicht beeinflussen können. Damit nähren wir nicht nur unser Ohnmachtsgefühl und stärken in unserem neuronalen Netz die Gewohnheitsbahnen für Ärger und Aufregung - was zur Folge hat, dass wir uns über die Jahre hinweg immer besser aufregen können und uns dazu immer kleinere Anlässe reichen.

Sondern, viel schlimmer noch, wir verleugnen unsere Verantwortung und Gestaltungskraft. Dadurch können wir gut weiter in dem Job "funktionieren", den wir zwar nicht mögen, aber der unserer Komfortzone so gut entspricht, dass wir damit genug Geld verdienen. Wir können dann beruhigt unsere Zeit beim Sudoku oder vor dem Fernseher totschlagen, weil es auf uns ja eh nicht ankommt. Und wir können uns wunderbar in allen Feldern von Ersatzbefriedigung austoben, weil der Großteil unseres Lebens zwar ganz angenehm ist, uns aber nicht glücklich macht, uns nicht erfüllt.

Wenn wir uns nachhaltigen Wandel auf dieser Welt wünschen - und inzwischen sollte klar sein, dass wir genau das brauchen, wenn wir als menschliche Spezies überleben wollen - dann sollten wir unsere Energie nutzen, um zu diesem Wandel beizutragen.

Und in diesem Beitrag gibt es keinen moralischen Zeigefinger. Ich werde Ihnen nicht sagen, was zu tun und zu lassen ist. Ich werde keinen 5-Punkte-Plan vorstellen und Ihnen keinen nächsten Schritt vorschlagen. Warum nicht?

1. Weil ich es nicht kann. Ich bin ein Mensch - Sie sind ein anderer. Jede(r) hat eigene Baustellen zu meistern und zugleich auch ureigene Motivationsquellen: Tätigkeiten und Wirkungsfelder, die uns so begeistern, dass sie uns Energie geben, statt uns Energie zu kosten. Diese gilt es individuell zu finden!

2. Weil ich es nicht möchte. Es wäre anmaßend, denn es würde meine Ziele über Ihre Ziele stellen. Und das ist genau das, was uns den Großteil des Leides unserer aktuellen Welt eingebracht hat - und immer noch einbringt. Wir alle dürfen lernen, mehr unseren eigenen Zielen statt denen anderer zu folgen. Nicht den Zielen des Ego, sondern den Zielen unseres Herzens.

In dieser Session werde ich Ihnen dazu ein paar Tools zeigen und wir werden diese gemeinsam ausprobieren. Einige, die uns helfen, unseren wirklichen Wünschen ein bisschen besser auf die Schliche zu kommen. Und einige, die dazu dienen, überhaupt in einen Gestaltungsmodus zu kommen. (Denn Studien zufolge befinden wir Menschen uns im Durchschnitt mindestens 50 % im Autopilotmodus und haben 95 % der heutigen Gedanken auch gestern schon gedacht. Wir drehen uns also, gelinde gesagt, unbewusst im Kreis.)

Auch das Miteinander wird hierbei nicht zu kurz kommen.

Melanie Wohnert ist Diplom-Mathematikerin, ehemalige IT-Führungskraft und begeisterte Agilistin.
Achtsamkeit veränderte ihr Leben in kleinen Schritten und in vielerlei Hinsicht. Heute ist sie selbstständige Trainerin, lehrt Achtsamkeit und Mitgefühl (MSC), auch in Unternehmen, und leitet zudem einen Trainer-Zertifizierungslehrgang für "Mindfulness in Organisationen" (MIO). Sie hat zudem eine gemeinnützige Schulinitiative (mindscool) gegründet.
Melanie Wohnert
Melanie Wohnert
Vortrag: Nmi 3
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18:30 - 20:00
Nmi 4
Sicher unterwegs in der Ungewissheit – Effectuation
Sicher unterwegs in der Ungewissheit – Effectuation

Die meisten Verfahren zur Zukunftsgestaltung beginnen mit Analyse und Planung. Aber ist das auch der sinnvollste Ansatz für die Ungewissheit? Nein! Die Effectuation-Logik ermöglicht es, eine Zukunft aktiv zu gestalten, wenn das Umfeld ungewiss ist. Durch die Prinzipien entsteht ein "Sicherheitsnetz" - sozusagen das Treppengeländer auf einer noch nicht sichtbaren Treppe. Diese Session erweitert die eigene "Zukunftsgestaltungskompetenz" und befähigt, zwischen Planung und Gestaltung der Zukunft entscheiden zu können.

Zielpublikum: Entscheider:innen, Coaches, Scrum Master, Product Owner, Gründer:innen

Voraussetzungen: Neugierde, Offenheit für die Gestaltung der eigenen Zukunft

Schwierigkeitsgrad: Anfänger

 

Extended Abstract

Entrepreneure entscheiden und handeln. Doch wie machen sie das? Um diese Frage zu beantworten, hat Dr. Saras Sarasvathy eine bahnbrechende empirische Studie mit „Expert Entrepreneurs“ durchgeführt. Das Ergebnis: Effectuation – eine unternehmerischer Expertise. Effectuation macht an einem Punkt einen Unterschied, an dem wir häufig keinen machen. Sie fragt: "Wie ist die Zukunft?" und wählt dann die klassische Managementlogik oder Effectuation für das weitere Handeln aus.

Die Session – Theorie inkl. dem direkten Erleben von Effectuation – erläutert die 4 Prinzipien und das 5. Meta-Prinzip. Das geht am besten im Kontrast zu den Prinzipien der kausalen Logik. So bekommen die Teilnehmenden schnell ein Verständnis über die zwei unterschiedlichen Prozesse und deren Haltung. Letztendlich geht es darum, zwischen Planung und Gestaltung der Zukunft zu entscheiden. Beide Logiken haben ihre Berechtigung. Die Frage ist nur, ist die Zukunft vorhersehbar oder ungewiss? So erweitert jeder seine Repertoire an Zukunftsgestaltung.

Susanne Neunes arbeitet freiberuflich als Prozessbegleiterin, Coach und Facilitation und unterstützt Unternehmen darin, Agilität zu leben. Sie ist systemische und hypnosystemische Beraterin (Schwerpunkt OE), Scrum Master sowie Effectuation Expert. Sie setzt sich dafür ein, mit Spaß und Leichtigkeit aus den begrenzten Ressourcen das Beste zu machen.
Susanne Neunes
Susanne Neunes
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18:30 - 20:00
Nmi 5
The Future Starts Here
The Future Starts Here

Who drove your digital transformation? Your CEO? Or COVID-19? Across workplaces, markets and everyday habits, the pandemic transformed our world beyond our control. The way that we work, what we work on, even why we work were all transformed in ways that few organisational transformation programs ever achieved. Software played a key role in this transformation and, for better or for worse, it runs the world. We will explore the changes to the way we live that have moved from possibilities to realities and from opportunities to responsibilities.

Target Audience: Everyone interested in Digitalization
Prerequisites: None
Level: Advanced

Extended Abstract
Who drove your digital transformation? Your CEO? CTO? Or COVID-19? Across workplaces, markets and everyday habits, the pandemic transformed our world beyond our control. But for the parts we were able to control, software and technology played key roles. The way that we work, what we work on and even why we work were all transformed in ways that few organisational transformation programs ever achieved.

For better or for worse, software runs the world, and with great power comes great responsibility. Software has always been at the forefront of communication and distributed working, from the invention of the email to the current internet landscape, from social media to making socially distanced work a practical reality. Of course, it's not all good and things have not always turned out the way technologists expected. In this session we will explore the changes to the way we live that have moved from possibilities to realities and from opportunities to responsibilities.

Kevlin Henney is an independent consultant, speaker, writer, reviewer, and trainer. His development interests are in programming, people and practice. He is co-author of “A Pattern Language for Distributed Computing” and “On Patterns and Pattern Languages”, two volumes in the Pattern-Oriented Software Architecture series, and editor of “97 Things Every Programmer Should Know” and co-editor of “97 Things Every Java Programmer Should Know”.
Frank Buschmann ist Senior Principal Engineer bei Siemens Corporate Technology in München. Dort erforscht er moderne Software-Architektur und Entwicklungsansätze für die industrielle Digitalisierung. Die Produktentwicklung unterstützt Frank bei der effizienten Anwendung dieser Technologien. Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte sind Architekturen für Cyber-Physikalische Systeme, das Internet of Things, Intelligente Systeme sowie industrielles DevOps. Frank ist Co-Autor von vier Bänden der von John Wiley & Sons veröffentlichten 'Pattern-Oriented Software Architecture'.
Kevlin Henney, Frank Buschmann
Kevlin Henney, Frank Buschmann
Vortrag: Nmi 5
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, (Donnerstag, 03.Februar 2022)
09:00 - 10:30
Do 1.1
Architekturexplizite Java-Applikationen mit jMolecules
Architekturexplizite Java-Applikationen mit jMolecules

Architektonische Konzepte in Code abzubilden, bleibt in Java-Applikationen meist eine Herausforderung, ebenso wie die Trennung von fachlichem Code und Applikationsframework. Der Vortrag gibt einen Überblick über das jMolecules API und zeigt, wie Entwickler:innen die bereitgestellten Abstraktionen nutzen können, um Architektur-Konzepte auszudrücken. Darüber hinaus wird konkrete Integration mit Technologien sowie die Generierung von Dokumentation am praktischen Beispiel beschrieben.

Zielpublikum: Software-Architekt:innen, Seniorentwickler:innen
Voraussetzungen: Grundlegende Java- und Software-Architekturkenntnisse
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract
Java-Applikationen basieren gewöhnlicherweise auf einem Framework oder einer Entwicklungsplattform. Einige davon erlauben es, einige architektonische Konzepte auszudrücken. Diese jedoch direkt in Code abzubilden, bleibt meist eine Herausforderung, ebenso wie die Trennung von fachlichem Code und Applikationsframework.
jMolecules ist eine Framework-unabhängige Bibliothek, die es erlaubt, verbreitete, architektonische Konzepte direkt in Code abzubilden, zu überprüfen, ob Regeln bezüglich der Implementierung dieser Konzepte eingehalten werden, und sowohl die nötige technische Integration als auch entsprechende Dokumentation daraus abzuleiten.
Der Vortrag gibt einen Überblick über den grundsätzlich Ansatz und zeigt, wie Entwickler:innen die bereitgestellten Abstraktionen nutzen können. Darüber hinaus wird konkrete Integration mit Spring, Jackson und JPA sowie die Generierung von Dokumentation am praktischen Beispiel gezeigt.

Oliver Drotbohm ist Senior Principal Software Engineer bei VMware. Seit über 15 Jahren widmet er sich dem Entwickeln von Java-Enterprise-Applikationen, Open-Source-Projekten und ist Mitglied der JPA Expert Group. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich Software-Architektur, Domain-Driven Design, REST, Spring und Persistenztechnologien. Er ist regelmäßiger Sprecher auf deutschen und internationalen Konferenzen sowie Autor von Fachartikeln. Das neue Buch "Modulithic Applications with Spring" erscheint im Herbst 2021.
Oliver Drotbohm
Oliver Drotbohm
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09:00 - 10:45
Do 2.1
Ein Movement gestaltet die Transformation
Ein Movement gestaltet die Transformation

Als Agile Coaches können wir nur situative Impulse setzen, die nach unserem Weggehen oftmals verpuffen. Echte Transformation kann und wird nur von den Mitarbeitenden einer Organisation gestaltet und gelebt.
Deshalb haben wir uns entschieden, Transformationen in Zukunft anders zu begleiten. Daraus ist Agile Living Movement entstanden.
Wir haben 70 Mitarbeiter aus verschiedenen Unternehmensbereichen auf ihrem Weg zu Scrum-Experten in allen Rollen begleitet und zertifiziert.
Sie haben gelernt, das Movement eigenständig weiter zu betreiben.

Zielpublikum: Führungskräfte, Entscheider, HR, Manager
Voraussetzungen: Transformation, Zusammenarbeit, Lernen
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract
Wir haben schon einige sogenannte Transformationen erlebt - die wenigsten davon haben das gewünschte Ziel in der gewünschten Zeit hervorgebracht. Manchmal gab es nicht genügend Experten, die das Thema im Unternehmen verankern. Manchmal gab es zu viel Widerstand und zu wenig Multiplikatoren, die das Thema vorantreiben konnten. Manchmal hat es nicht mit der erforderlichen Zusammenarbeit geklappt. In unsere langjährigen Erfahrung und Zusammenarbeit ist uns klar geworden, dass wir als Agile Coaches, oftmals zeitlich begrenzt eingesetzt, nur situative Impulse setzen können, die nach unserem Weggehen wieder verpuffen.
Echte Transformation kann und wird nur von den Mitarbeitenden einer Organisation gestaltet und gelebt. Deshalb haben wir uns entschieden, Transformationen in Zukunft anders zu begleiten. Daraus ist Agile Living Movement entstanden. Ein Framework zum Aufbau von Mentoring- und Coaching-Programmen, in denen Mitarbeitende einer Organisation gemeinsam lernen, reflektieren und ihr Wissen in ihren Arbeitskontext übertragen.
Wir haben in 2 Jahren 70 Mitarbeiter aus verschiedenen Unternehmensbereichen auf ihrem Weg zu Scrum-Experten in allen Rollen begleitet und zertifiziert. Sie haben gelernt, die Programme eigenständig weiter zu betreiben, um die Transformation nachhaltig voran zu bringen.

In unserem Vortrag werden wir erzählen, wie das Movement die agile Transformation unterstützt und gefördert hat.
* Der Erfolg des Movements aus Sicht der Teilnehmer
* Gemeinsames Verständnis von Scrum
* Bereichsübergreifende Zusammenarbeit
* Aufbau und Leben einer nachhaltigen Community
* Persönliches Wachstum durch Coaching & Mentoring
* Lernen über die Inhalte hinaus: Umgang mit Veränderung, Reflexion und Zusammenarbeit
* Interne Fachkarriere: Fachliche Weiterentwicklung über alle Scrum-Level
* Weiterentwicklung zum Mentoren
* Erfolg des Movements aus Sicht des Unternehmens
* Schwieriger Arbeitsmarkt: Professionals selbst entwickeln
* Kontinuierliches Lernen und Verteilung von Wissen
* Bereichsübergreifende Zusammenarbeit
* Schneeballeffekt: Teilnehmer entwickeln sich für Folge-Programme zu Mentoren.

Wir werden über folgende Punkte sprechen:
1) Warum ist Coaching/Mentoring hilfreich (hilfreicher und nachhaltiger als andere Ansätze)
2) Lernen von Selbstorganisation
3) Lernen in Gemeinschaft
4) Nachhaltiges Lernen
5) Mehr als nur Lerninhalte: Gruppendynamik, Selbstorganisation und Reflexion
5) Die Art zu Lernen ist für jeden beliebigen Lerninhalt hilfreich

Bettina Ruggeri hat 10 Jahre Software entwickelt und ist seit 2008 als agile Coach tätig und nun auch Coach für Zertifizierung nach Scrum Alliance (CTC & Path2CSP-Educator).
Die Arbeit mit Menschen hat sie dazu veranlasst, weitere Ausbildungen zum systemischen Coach, Mediatorin und im Bereich der Gruppendynamik zu machen. Eine wichtige Säule in ihrem Leben ist die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) nach Marshall Rosenberg.
Mit agile-living möchte sie sich den Traum verwirklichen, Menschen und Unternehmen dabei zu unterstützen, Strategien zu entwickeln, welche die Bedürfnisse aller Beteiligten berücksichtigen und damit nachhaltige Erfolge zu erzielen.
Sven Schnee hat 10 Jahre, meist in chaotischen Projekten und Firmen, Software entwickelt. 2010 lernte er die Agilität kennen und wurde “infiziert”. Daraufhin hat er seinen Fokus auf die Menschen ausgerichtet. Seine Vision, die Agilität in so viele Firmen und Teams wie möglich zu bringen, setzt er nun als Agile Coach erfolgreich um.
Der Schlüssel zur agilen Arbeit ist für ihn die direkte, empathische Kommunikation, mit den richtigen Personen, zum richtigen Zeitpunkt.
Zur Förderung von gemeinsamem Verständnis setzt er auch Praktiken und Methoden ein, die sich auch außerhalb der Software-Entwicklung bewährt haben, wie zum Beispiel die Visualisierung mit Story- und Impact-Mapping.

“Eine Demokratie, in der nicht gestritten wird, ist keine.” Demokratie in Unternehmenspraxis.
“Eine Demokratie, in der nicht gestritten wird, ist keine.” Demokratie in Unternehmenspraxis.

2016 gründeten wir eine demokratisch-partizipative Firma. Zunächst erzählten wir darüber unseren Kunden nichts. Denn hier war Managementkompetenz und Prozess-Know-how gefragt. Eigenschaften, die augenscheinlich wenig Demokratie-Affinität fordern. Inzwischen färbt unsere interne Struktur unerwarteterweise auf unsere Kunden ab. Wir berichten von Partizipation, Pair-Doing, Prozesstransparenz, von Solidarität, Streiten, Systemversagen. Und von der viralen Übertragung von Demokratie-DNA von Organisation auf Organisation. Ein Erlebnisbericht.

Zielpublikum: Entscheider:innen, Manger:innen, Helmut-Schmidt-Fans
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract
Aspects we cover:
Demokratisches Unternehmen?
Teilhabe, Transparenz, Mitgestalten
… vs scheinbar sinnlose Machtstrukturen (Hannes)
... weil Netzwerkparadigma und weil nachhaltig (Anke)
Wie machen wir das bei kommitment, was heißt das für uns?
→ zwei konkrete Beispiele aus dem Abschnitt “Regelwerke”
Wie färbt demokratisches Unternehmen auf unsere Arbeit bei Kunden ab?

@moeglichewelten is Anke Nehrenberg’s  twitter handle and philosophy: it integrates what is possible and what is feasible. Connecting people, transforming/enhancing/expanding companies, developing leaders and shaping the digital transformation of organizations is her thing. She wanders the world as a T-shaped non-binary, long-distance runner and mental meta-level.
Dinge, die Hannes Mainusch begeistern, sind innovative Techniken, Röhrenradios und Fahrradfahren. Und es begeistert ihn, wenn Menschen in seiner Umgebung und er selbst lernen, besser zu werden. Er lernt gerade funktionale Programmierung mit Vue.js, TypeScript, die Modellierung von Organisationen und Dinge besser zusammen mit anderen zu machen. In den letzten Jahren war er im IT-Management und Berater. 2016 gründete er die kommitment GmbH & Co. KG zusammen mit Anke als Experiment einer radikal demokratischen Unternehmensberatung.
Bettina Ruggeri, Sven Schnee
Anke Nehrenberg, Johannes Mainusch
Bettina Ruggeri, Sven Schnee

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Anke Nehrenberg, Johannes Mainusch
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09:00 - 10:45
Do 3.1
Software Quality is Not Only About Code and Tests
Software Quality is Not Only About Code and Tests

Each project has its own unique technology stack, different business logic and a unique team. The definition of quality in our projects can vary greatly. However, there are good practices that will work everywhere. There are steps that can be taken in every project and team to produce the software of better quality. I will tell you how to improve communication and processes, and what tools we can use not to be ashamed of the fruits of our work. Everything from a programmer's perspective.

Target Audience: Developers and Tech/Project Leaders
Prerequisites: Some experience in profesional software development
Level: Advanced

Extended Abstract
Each project has its own unique technology stack, different business logic and a unique team. Some of us work on mature products that have been in production for many years. Others are constantly struggling to innovate in the race against time. The definition of quality in our projects can vary greatly. However, there are good practices that will work everywhere. There are steps that can be taken in every project and team to produce the software of better quality. I will tell you how to improve communication and processes, and what tools we can use not to be ashamed of the fruits of our work. Everything from a programmer's perspective.

Aleksandra Kunysz has been creating software for years. She has experience in full stack programming, testing, requirements gathering, and conducting trainings. She has worked in corporations, startups and pro bono in various industries and countries. Not only that, but she also enjoys solving problems and writing meaningful code. Since 2019, she has been advocating quality among programmers. When she's offline, she rides two wheels, walks her dog, or practices yoga.
TDD Misconceptions
TDD Misconceptions

“TDD is when you write tests before implementing the business logic” - a simple sentence that is also often misunderstood.
Moving from one project to another, I have observed how many times people were terrified of TDD. I have been there too.
This session will focus on trying to understand HOW and more importantly WHY you should consider TDD. I've transformed failures from my experience into a series of lessons learned, things that in hindsight should have been obvious.

Target Audience: Architects, Developers
Prerequisites: Basic knowledge in testing techniques
Level: Basic

Olena Borzenko is a full-stack developer at The Adecco Group from Berlin in Germany. She has previously worked in a service company based in Ukraine and took a part in the creation of various products from small startups, B2B applications, to enterprise platforms.
Moreover, she is passionate about new technologies, clean code, and best practices.
In her free time, when she’s not spending it on hobbies, she likes to build demos around real-life use cases, share knowledge with others, and the opposite, learn about someone else's experience.

Aleksandra Kunysz
Olena Borzenko
Aleksandra Kunysz

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Olena Borzenko
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09:00 - 10:45
Do 4.1
Immersive, kollaborative Arbeitsplätze
Immersive, kollaborative Arbeitsplätze

Software-Engineering ist eine kollaborative Tätigkeit, an der mehrere Personen, oft von unterschiedlichen Standorten, zusammenarbeiten. Immersive Technologie (z. B. Virtual Reality oder Augmented Reality) kann dabei helfen, diese räumlichen Grenzen aufzuheben. Entsprechend unserer Forschung auf dem Gebiet wollen wir in diesem Vortrag zeigen, welche Möglichkeiten immersive, kollaborative Arbeitsplätze bieten, um Software-Entwicklungsteams beim Wissensaustausch und bei der visuellen Analyse von Daten zu unterstützen.

Zielpublikum: Entwickler:innen, Projektleiter:innen
Voraussetzungen: Kenntnisse Software-Visualisierung
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Annika Meinecke erforscht Human Factors in der Softwaretechnologie am DLR. Ihr Fokus liegt auf User Experience und Augmented Reality sowie der Nachverfolgung und Visualisierung von Informationen.
David Heidrich ist Forscher im Bereich Human-Computer Interaction am DLR. Seine Forschungsinteressen sind Human Factors in virtueller Realität, Serious Games und Software-Visualisierung.
(Research-)Software-Entwicklung für Non-IT'ler
(Research-)Software-Entwicklung für Non-IT'ler

Software wird mehr und mehr von Menschen entwickelt, welche keine klassische Programmier-Ausbildung erhalten haben. In der Forschung ist diese Entwicklung besonders deutlich.
Im DLR haben wir die Software Engineering Initiative gestartet, um Forschende dabei zu unterstützen, Software nachhaltig zu entwickeln. Die Initiative umfasst eine Software Engineering Guideline, Trainings, Wissensaustauschworkshops, Consultings sowie das Erstellen einer für alle zugänglichen Wissensbasis.

Zielpublikum: Manager, Entwickler:innen, Projektleiter:innen, Entscheider
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract
Software-Entwicklung wird Voraussetzung in immer mehr Berufen, deren Ausbildung die Entwicklung von Software nicht beinhaltet. Bewegungen wie Low-Code-Entwicklung oder die Software Carpentries sind Resultate dieser Entwicklung, um eben jenen Personen den Einstieg in die Programmierung zu erleichtern. In der Forschung ist diese Entwicklung besonders deutlich. In kaum einem Forschungsbereich kommt man ohne Software aus. Da meist hochspezialisierte Individualsoftware benötigt wird, welche es nicht „Off-the-shelf“ zu kaufen gibt, bleibt dann nur eine Möglichkeit: Selber schreiben.
Software-Entwicklung gehörte somit zunehmend zur täglichen Arbeit vieler Forscher in Natur- und Ingenieurwissenschaften. Sie stehen vor Herausforderungen im Software-Engineering, für die sie nicht ausgebildet sind. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat 2005 die „DLR Software Engineering Initiative“ ins Leben gerufen, um seine Forscher bei der Bewältigung dieser Herausforderungen zu unterstützen.
Die Initiative ist über die Software-Engineering-Richtlinie in das Qualitätsmanagement des DLR integriert. Die Richtlinie definiert die allgemeine Software-Engineering-Politik und ist für alle DLR-Forschungsinstitute verbindlich. Ein weiterer Kernaspekt der Initiative ist das DLR Software-Engineering-Netzwerk. Es setzt sich aus Vertretern der verschiedenen DLR-Forschungsinstitute zusammen und bildet damit das zentrale Austauschforum des DLR zum Thema Software-Engineering. Die Software-Engineering-Initiative besteht weiterhin aus folgenden ergänzenden Aktivitäten, die sich auf die direkte Unterstützung von Forschern konzentrieren, welche Software im Rahmen ihrer Tätigkeit im DLR entwickeln:
* DLR Software Engineering Guidelines
* Regelmäßige Trainings
* Wissensaustauschworkshops
* Consultings
* Aufbau einer für alle zugänglichen Wissensbasis
Wesentlich für die Akzeptanz und Annahme dieser Aktivitäten ist das Verständnis, dass es den Forschern nicht um die Entwicklung möglichst guter Software geht, sondern die eigentliche Forschungsarbeit im Zentrum ihrer Arbeit steht. Dies stellt besondere Herausforderungen an die Planung und Durchführung dieser Aktivitäten.
Was für das DLR gestartet wurde, wird aktuell auf Helmholtz-Ebene erweitert und soll zukünftig jedem zur Verfügung stehen. Für erste Elemente haben wir dies Ziel bereits erreicht, bei anderen arbeiten wir mit nationalen und internationalen Forschungszentren und Research Software Engineering (RSE) Communities darauf hin.

Carina Haupt ist Leiterin der Gruppe Sustainable Software Engineering sowie stellvertretende Leiterin der Abteilung Intelligente und Verteilte Systeme des DLR. Ihr Ziel ist es, Domain-Wissenschaftler dabei zu unterstützen, Software und prozessbasierte Lösungen für ihre alltäglichen Probleme zu entwickeln. Ihre Forschungsthemen sind Software-Engineering im wissenschaftlichen Kontext, Open Source sowie Wissens- und Datenmanagement.
Annika Meinecke, David Heidrich
Carina Haupt
Annika Meinecke, David Heidrich

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Carina Haupt
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09:00 - 10:45
Do 5.1
Sustainability in Software Engineering - or how to fight climate change as a software engineer
Sustainability in Software Engineering - or how to fight climate change as a software engineer

In this talk, we will give an overview about all the different aspects that affect climate change from the software engineering perspective and discuss a number of concrete actions that every software engineer can take (and should keep in mind day-in day-out) to help fight climate change. During the talk, we will not only provide an overview of the landscape, but also cover topics in more depth and discuss the challenges that come with them.

Target Audience: Architects, Developers, Project Leads
Prerequisites: None
Level: Advanced

Extended Abstract
In this talk, we will give an overview about all the different aspects that affect climate change from the software engineering perspective and discuss a number of concrete actions that every software engineer can take (and should keep in mind day-in day-out) to help fight climate change, including:

  • Energy consumption of software and what that means for software engineering
  • Research studies about software running in data centers and the problem of zombies
  • Work towards operating software in a carbon-aware way
  • When and how far do renewable energies help
  • How does carbon offsetting works and how to select the right projects
  • And more...
Martin leads the work on development environments for Spring and Spring Boot and is Sustainability Ambassador at VMware.
It's Coming! The Revolutionary Effect Of Climate on Architecture
It's Coming! The Revolutionary Effect Of Climate on Architecture

In 2020, the three big cloud providers signed us all up for a revolution in the way we write and operate software. The deadline is 2030. Are you ready?

Target Audience: General techie. This works for all
Prerequisites: None
Level: Advanced

Extended Abstract
In 2020, Google Cloud, AWS, and Azure all committed to be carbon zero by 2030. It's the incredibly tough goal of zero emitted carbon as a result for operating our applications and services. They can't do it alone. AWS says "we optimize for sustainability of the cloud, while customers are responsible for sustainability in the cloud, meaning they must optimize their workloads and resource utilization." I don't think this is a request. They've signed up to be carbon zero by 2030. That means we have too. The clock is ticking.

Anne Currie has been in the tech industry for nearly 30 years. In the 90's she worked on high performance backend infrastructure. In the 00's on ecommerce, and in the 10's on cutting edge ops. The 20's is all about climate.
Martin Lippert
Anne Currie
Anne Currie
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09:00 - 10:30
Do 6.1
Workshop: Resiliente Organisation trifft resiliente IT-Architektur
Workshop: Resiliente Organisation trifft resiliente IT-Architektur

Um nachhaltig erfolgreich zu sein, müssen Unternehmen schnell, robust und anpassungsfähig auf die steigende Dynamik im Markt reagieren.
Doch wie entsteht Dynamikrobustheit in Unternehmen und was bedeutet das für die Organisationsstrukturen und IT-Architektur?
In unserem Workshop möchten wir unsere Erfahrung aus der Begleitung zweier Großkonzerne mit euch teilen und anhand von praktischen Beispielen Konzepte von Conways Gesetz über den Tech-Radar bis hin zu Team-Topologien beleuchten. Dazwischen ist genug Zeit für Praxisfragen und Diskussion.

Zielpublikum: Manager, Entscheider, Agile Coaches, Projektleiter:innen, Architekt:innen
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract
Schnell, robust und anpassungsfähig auf die ständig steigenden Marktanforderungen reagieren zu können - das ist das Ziel vieler Unternehmen. Während die meisten noch versuchen, mit agilen Prozessmethoden der wachsenden Dynamik und Komplexität Herr zu werden, setzen erfolgreiche Unternehmen auf weitgehend resilient organisierte Strukturen. Aber wie geht das?
Mit Scalamento begleiten wir seit 2016 verschiedene Unternehmen bei der Anpassung ihrer Organisations- und IT-Strukturen an ein komplexes Umfeld. In unserem Workshop teilen wir unsere Erfahrung, wie Dynamikrobustheit in Unternehmen entsteht und was das für Teamstrukturen und die IT-Architektur bedeutet. Was sind Erfolgsfaktoren für cross-funktionale Teams? Wie finde ich heraus, welche Kollaborations-Form und Software-Architektur sich für meine Herausforderungen eignet?
Am Beispiel zweier Großkonzerne berichten wir vom Umbau der Organisations- und IT-Strukturen in hierarchischen Organisationen. Gemeinsam mit den Teilnehmenden diskutieren wir dabei den Mehrwert von Konzepten wie Conway’s Law, dem Tech-Radar und Team-Topologien. Dazwischen ist genug Zeit für Praxisfragen und Anwendungsbeispiele der Teilnehmenden.

Alex Hoitz ist Wirtschaftspsychologin und Organisationsentwicklerin bei Scalamento. Ihr Purpose: Potenziale von Individuen und Organisationen entfalten. Ihre Superkraft: Für Alex ist kein Problem zu komplex.
Anne Herwanger ist Agile Coach und Organisationsentwicklerin bei Scalamento. Ihr Purpose: Organisationen human-friendly gestalten. Ihre Superkraft: Anne vereint Zug zum Ziel mit jeder Menge Improvisationstalent.
Alexandra Hoitz, Anne Herwanger
Alexandra Hoitz, Anne Herwanger
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09:00 - 10:30
Do 7.1
Kommunikation und Bewertung – zwei unterschätzte Software-Architektur-Barrieren
Kommunikation und Bewertung – zwei unterschätzte Software-Architektur-Barrieren

Der Architekt erklärt die Software-Architektur, aber einige verstehen nur Bahnhof - wer kennt das nicht? Schlechte Kommunikation hat leider viele negativen Folgen. Entwickler verstehen die Architektur nicht und implementieren ihre eigene, Tester übersehen wichtige Aspekte, Manager können Architektur und Geschäftsziele nicht aufeinander abbilden. Daher spielen Kommunikation und kontinuierliches Review der Architektur eine wichtige, aber unterschätzte Rolle. Der Vortrag gibt sachdienliche Hinweise auf Best Practices und Fallstricke.

Zielpublikum: Entscheidungsträger, Architekt:innen
Voraussetzungen: Fortgeschrittene Kenntnisse in Software-Engineering und Software-Architektur
Schwierigkeitsgrad: Experte

Extended Abstract
Der Architekt erklärt die Software-Architektur, aber einige verstehen nur Bahnhof. Das kennt jeder, der schon schwierige Entwicklungsprojekte überlebt hat. Schlechte Kommunikation hat leider viele negativen Folgen. Entwickler verstehen die Architektur nicht und implementieren stattdessen ihre eigene, Tester übersehen wichtige Aspekte bei ihrer Teststrategie, Manager können Architektur und Geschäftsziele nicht aufeinander abbilden, Projektmanager den Stand der Dinge nicht vernünftig erfassen. Daher spielen Kommunikation und das kontinuierliche Review der Architektur eine wichtige, aber unterschätzte Rolle. Das betrifft nicht nur die zu erstellenden Artefakte, sondern auch andere relevante Aspekte wie Teammotivation und Soft Skills. Der Vortrag gibt sachdienliche Hinweise auf essenzielle Best Practices und Fallstricke, die in den Werkzeugkoffer von Software-Architekten gehören.

Prof. Dr. Michael Stal forscht bei Siemens Technology an Themen rund um Software-Architektur und ist seit drei Jahrzehnten international als Experte auf diesem Gebiet renommiert.
Michael Stal
Michael Stal
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09:00 - 10:45
Do 8.1
Domain-Driven Design für Legacy-Systeme
Domain-Driven Design für Legacy-Systeme

Auch Legacy-Systeme kann man mit Domain-driven Design (DDD) verbessern. Am Anfang sollte die Frage stehen, warum ein erfolgreiches Legacy-System überhaupt verbessert werden soll. Der Vortrag zeigt, wie man sich dazu an Änderungen des Geschäftsmodells orientieren kann. Technische Ansätze wie das Extrahieren von Bounded Contexts oder die Implementierung von Bubble Bounded Contexts verdeutlichen zudem, wie man ganz praktisch vorgehen kann. So kann DDD auch bei der Anpassung existierender Systeme an sich ständig ändernde Anforderungen helfen.

Zielpublikum: Technische Projektleiter:innen, Architekt:innen, Entwickler:innen
Voraussetzungen: Grundlegendes Verständnis über Softwareentwickung
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Eberhard Wolff ist Fellow bei INNOQ und arbeitet seit mehr als fünfzehn Jahren als Architekt und Berater, oft an der Schnittstelle zwischen Business und Technologie. Er ist Autor zahlreicher Artikel und Bücher, u. a. zu Continuous Delivery und Microservices, und trägt regelmäßig als Sprecher auf internationalen Konferenzen vor. Sein technologischer Schwerpunkt sind moderne Architektur- und Entwicklungsansätze wie Cloud, Continuous Delivery, DevOps und Microservices.
Domain Driven Transformation – über den Umbau von IT-Landschaften mit DDD
Domain Driven Transformation – über den Umbau von IT-Landschaften mit DDD

In den letzten Jahren erfahren IT-Landschaften durch Digitalisierung einen großen Änderungsdruck. Für ältere IT-Landschaften bedeutet dies eine komplette strategische Neuausrichtung. In diesem Beitrag schlagen wir mit Domain Driven Transformation eine Methodik vor, in der DDD mit Methoden des EAMs (Enterprise Architecture Management) kombiniert wird. Im Kern liegt die Definition von Bounded Contexts und einer Context Map, die mit der IST-IT-Landschaft abgeglichen werden kann. Aus dem Abgleich entstehen Handlungsfelder, die priorisiert und in eine Roadmap aufgenommen werden.

Zielpublikum: IT-Architekt:innen, IT-Manager und Projektleiter:innen
Voraussetzungen: Grundsätzliches Verständnis von DDD und EAMs
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract
In den letzten Jahren erfahren die IT-Landschaften von Unternehmen einen immer größeren Druck auf notwendige Veränderungen. Dies hat mehrere Gründe:
- Die Cloud verspricht viele Vorteile, aber die vorhandenen, veralteten Technologien verhindern eine Nutzung
- Die Digitalisierung des Business von Firmen führt zu einem Bedarf an schnellen und größeren Änderungen sowie Erweiterungen in der IT-Landschaft
- The 'war of talents' verlangt nach der Nutzung von modernen Technologien, um Talente im Unternehmen zu halten oder einstellen zu können
Für ältere IT-Landschaften bedeutet dies häufig eine komplette strategische Neuausrichtung mit dem Fokus, eine Zielarchitektur zu definieren und einen Plan für die Transformation der IT-Landschaft aufzustellen. Damit die Vorteile der modernen Technologien und Organisation (Cloud-Technologie, DevOps) schnell genutzt werden können, müssen Handlungsfelder priorisiert werden und die Umbauschritte mit dem Projektportfolio und dem EAM verzahnt werden. Ziel des Planungsprojekts ist die Definition einer Zielarchitektur, eine allgemeine Vorgehensweise sowie eine Roadmap, mit deren Hilfe die IT-Landschaft schrittweise in den nächsten Jahren umgebaut werden kann. Und dabei sollen möglichst schnell Benefits hinsichtlich der anfangs genannten Punkte erreicht werden.
In diesem Beitrag werden zunächst die Ausgangslage und die Ziele eines Planungsprojekts erläutert. Dazu schlagen wir eine an die DDD angelegte Methodik vor: Domain Driven Transformation, eine Methodik, in der DDD mit Methoden des EAMs und Projektmanagements kombiniert werden. Im Kern liegt die Definition von Bounded Contexts und einer Context Map, die zum Bedarf des Business passt und mit der derzeitigen IT-Landschaft abgeglichen werden kann. Aus dem Abgleich entstehen Handlungsfelder, die priorisiert und in eine Roadmap aufgenommen werden. Um überhaupt zu einem guten Aufsatzpunkt für DDD zu kommen, muss der Soll-Bedarf des Business definiert werden. Dazu werden capability maps, Prozesslandkarten und Business-Strategien analysiert und damit die gesamte zu betrachtende fachliche Welt aufgespannt. In diesem aufgespannten Feld dienen zunächst Orientierungsszenarien mit Hilfe von Domain Stories dazu, die fachliche Welt näher zu definieren.
In einem spiralförmigen Prozess aus business capabilities, Prozesslandkarte und Domain Stories wird das Feld tiefer erschlossen und Subdomänen werden erkannt. Die daraus definierten Bounded Contexts werden zusammen mit Make-or-buy-Entscheidungen zu einer Zielarchitektur zusammengefasst und mit der IT-Landschaft abgeglichen. Die Handlungsfelder umfassen Redesign-Vorhaben von Applikationen, Modernisierungen, Entrümpelung von nicht mehr benötigten System(teil)en sowie Abschaltung und Einführung von Kaufsoftware zusammen mit der notwendigen Integration.
Der Umbau der IT-Landschaft ist ein über mehrere Jahre andauernder Prozess, der im Sinne einer gesteuerten Evolution immer wieder vom Business-Bedarf über die Zielarchitektur bis zur Priorisierung angepasst werden muss. Die Dokumentation und das Handwerkszeug aus dem obigen Vorgehen eignen sich gut, die Zielarchitektur und die Priorisierungen auf dem Weg der Transformation anzupassen.

Dr. Sönke J. Magnussen begann seine Karriere nach Studium und Promotion der Informatik bei der Deutschen Lufthansa als ABAP & Java-Entwickler sowie als Software-Architekt. Als Manager verantwortete er mehrere Teams für den Betrieb und die Weiterentwicklung von IT-Landschaften. Im Rahmen dieser Führungsfunktionen leitete er mehrere Digitalisierungsvorhaben sowie Redesign- und Einführungsprojekte für die Neuausrichtung von IT-Landschaften auf Digitalisierungs- und Cloud-Strategien. Als IT-Architekt und Consultant bei der WPS – Workplace Solutions hilft er jetzt Teams, IT-Landschaften auf die Zukunft auszurichten.
Henning liebt Programmieren in hoher Qualität. Diese Leidenschaft lebt er als Coder, Coach und Consultant bei der WPS - Workplace Solutions aus. Dort hilft er Teams dabei, Ihre gewachsenen Monolithen zu strukturieren oder neue Systeme von Anfang an mit einer tragfähigen Architektur zu errichten. Häufig kommen dann Microservices oder Self-Contained Systems heraus. Henning ist Autor von »Domain Storytelling« und dem www.LeasingNinja.io sowie Übersetzer von »Domain-Driven Design kompakt«.
Eberhard Wolff
Sönke Magnussen, Henning Schwentner
Sönke Magnussen, Henning Schwentner
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09:00 - 10:45
Do 9.1
OpenTelemetry – Ein offener Standard für den Durchblick in Anwendungslandschaften
OpenTelemetry – Ein offener Standard für den Durchblick in Anwendungslandschaften

Um in verteilten Anwendungslandschaften den Überblick zu behalten, gibt es schon seit einiger Zeit unterschiedliche Ansätze, um Daten wie Metriken, Traces und Logs zentralisiert zu analysieren. Die Uneinheitlichkeit machte es bislang aufwendig, wirklich alle Komponenten einfach zu berücksichtigen. Im Jahr 2019 wurde unter dem Dach der Cloud Native Computing Foundation (CNCF) OpenTelemetry als herstellerneutrales, quelloffenes Ökosystem mit dem Ziel geschaffen, die Erfassung und Übertragung von Telemetriedaten zu standardisieren.

Zielpublikum: Architects, Developers, Process Owners, DevOps, Decision Makers
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract
In dieser Session werden die Spezifikation von OpenTelemetry und deren Bestandteile kurz vorgestellt. Es wird gezeigt, wie eine Integration bei Java-Anwendungen und die Verknüpfung mit gängigen Bibliotheken (Drop-In Instrumentation) erfolgt, so dass sich am Ende ein Business-Prozess bzw. die Anfrage eines Nutzers systemübergreifend verfolgen lässt. Die Beispiele lassen sich auf die z. Zt. zehn weiteren unterstützten Programmiersprachen übertragen. Zuletzt wird auf die Interaktion mit Cloud-Infrastruktur eingegangen, da OpenTelemetry sich insbesondere auf cloud-native Anwendungen fokussiert.

Dennis Kieselhorst ist Solutions Architect bei Amazon Web Services (AWS). Er hat über 15 Jahre Erfahrung mit Software-Architekturen, insbesondere in verteilten, heterogenen Systemlandschaften. Dennis unterstützt verschiedene Open-Source-Projekte und ist Committer/PMC-Mitglied bei der Apache Software Foundation. Er wirkt in den Organisationskomitees der Java User Group (JUG) Bremen-Oldenburg und des Java Forum Nord mit.
Cloud Security in Action! – ein Finanzdienstleister geht in die Cloud
Cloud Security in Action! – ein Finanzdienstleister geht in die Cloud

In diesem Vortrag berichtet die SüdLeasing - eine 100%ige Tochter einer Landesbank - von ihrem Weg von der “Legacy-IT” zur modernen cloud-basierten Umgebung. Aufgrund der Sensitivität der Daten lag von der ersten Sekunde ein besonderer Fokus auf dem Thema Cloud Security.
Business Continuity und Disaster Recovery wurden voll automatisiert mit Hilfe von Terraform, Access Control Lists und Microsoft Azure aufgebaut.

Zielpublikum: Architekt:innen, Entwickler:innen, Manager
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract
Die Digitalisierung traditioneller Unternehmen und damit meist zwingend verbundene Modernisierung der IT macht auch vor dem Sektor der Finanzdienstleister nicht Halt.
In diesem Vortrag berichtet die SüdLeasing - eine 100%ige Tochter einer Landesbank - von ihrem Weg von der “Legacy-IT” zur modernen cloud-basierten Umgebung. Aufgrund der Sensitivität der Daten lag von der ersten Sekunde ein besonderer Fokus auf dem Thema Cloud Security.
Hier berichten Tamira Horn und Thorsten Jakoby von der Reise eines BaFin regulierten Finanzdienstleisters in die Cloud. Statt "das sichern wir durch eine Firewall und Netzwerke", wurden Multi-Tenant-Zero-Trust-Architekturen aufgebaut.
Business Continuity und Disaster Recovery wurden voll automatisiert mit Hilfe von Terraform, Access Control Lists und Microsoft Azure aufgebaut.
Wir zeigen mit Beispielen und Demos, wie wir es technisch umgesetzt haben, nicht das Rechenzentrum in die Cloud zu migrieren, sondern eine sichere und flexible Plattform zu designen, um uns auf den Weg in die Cloud vorzubereiten.

Thorsten Jakoby ist Consultant für IT-Architekturen und Cloud-Migrationen bei Novatec. Aktuell ist er als Cloud Security Architect für eine Cloud-Migration bei einem BaFin regulierten Kunden im Einsatz.
Mit seinen mehr als 10 Jahren Erfahrung im Bereich der verteilten Anwendungen hilft Thorsten Kunden Cloud-Architekturen zu bauen, und führt Studenten in die Welt der IT & Cloud ein. Vor seiner Rolle bei Novatec führte er ein auf Cloud basierte Start-ups spezialisiertes Unternehmen.
Neben seiner Rolle als Consultant spricht er häufig auf Meetups und Konferenzen (wie Cloud Foundry Summit EU, W-JAX, OOP, JCON, IT-Tage, Frankfurter Entwicklertag) und hält dort ebenso Workshops

Tamira Horn arbeitet als IT Security-Administratorin bei SüdLeasing.
Typischerweise zählt die Absicherung der unternehmenseigenen IT-Infrastruktur zu ihren täglichen Aufgaben.
Als Administratorin für komplexe Firewall-Systeme, Endpoint Security, SIEM, als auch Network Segregation kennt sie die Infrastruktur bis zu kleinsten Details.
Seit SüdLeasing mit einer Cloud-Initiative begonnen hat, findet sich Tamiras Interesse besonders stark im Umfeld der Cloud Security wieder. Für verschiedene Teams bildet sie die etablierte Brücke zwischen Datacenter und Cloud Security.

Dennis Kieselhorst
Thorsten Jakoby, Tamira Horn
Dennis Kieselhorst

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Thorsten Jakoby, Tamira Horn
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10:30 - 11:00
Pause
11:00 - 11:45
Do 1.2
EAM is Dead; Long live Agile. Agile is Dead; Long live Digital Transformation
EAM is Dead; Long live Agile. Agile is Dead; Long live Digital Transformation

Klassisches EAM ist gut verstanden und hat in sich nur langsam oder voraussehbar verändernden Umgebungen erhebliche Verbesserungen bewirkt. Aufgrund steigender Komplexität und Dynamik nimmt die Verbreitung Agiler Methoden immer weiter zu. Außerdem werden im Zuge der digitalen Transformation Veränderungen auf der Business-Seite zunehmend zum wesentlichen Treiber strategischer Veränderungen in der IT. Darauf muss sich die IT insgesamt und die Unternehmens-Architektur im Besonderen mit ganz neuen Vorgehensweisen einstellen.

Zielpublikum: Unternehmensarchitekt:innen, IT-Manager, Architekt:innen, Projektleiter:innen, Change-Manager
Voraussetzungen: Grundkenntnisse EAM, Agile Methoden, Projekterfahrungen
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract
Klassisches EAM ist gut verstanden und hat in sich nur langsam oder voraussehbar verändernden Umgebungen erhebliche Verbesserungen in der IT von Unternehmen bewirkt. Aufgrund steigender Komplexität und Dynamik nimmt die Verbreitung Agiler Methoden immer weiter zu. In der Folge sind Ansätze einer "Agilen Unternehmens-Architektur" in ersten Ansätzen erkennbar. In Zukunft wird in heterogenen Unternehmen allerdings die Herausforderung bestehen, dass innerhalb eines Unternehmens Organisationsbereiche mit ganz unterschiedlichen Umfeldern und Kulturen (tayloristisch, synergistisch und chaordisch) parallel zueinander existieren. Außerdem werden im Zuge der digitalen Transformation Veränderungen auf der Business-Seite zunehmend zum wesentlichen Treiber strategischer Veränderungen in der IT. Darauf muss sich die IT insgesamt und die Unternehmens-Architektur im Besonderen mit ganz neuen Vorgehensweisen einstellen. Klassische, auf die IT-beschränkte "Agile Transformationen" greifen dabei zu kurz.

Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Unternehmensführung und Informatik in Köln hat Michael Kunz fast 25 Jahre als Projektleiter, (Unternehmens-)Architekt, (Transformations-)Berater und Manager in der IT-Industrie gearbeitet. Dabei war er sowohl für Anwenderunternehmen als auch für Beratungs- und Produkthäuser tätig. In den letzten 10 Jahren hatte er die Verantwortung für die Sanierung einer ganzen Reihe von Großprojekten. In den letzten Jahren hat er Unternehmen in verschiedenen Branchen bei ihrer Digitalen Transformation auf Fach- und IT-Seite unterstützt - u. a. beim Aufbau Digitaler Geschäftsmodelle.
Michael Kunz
Michael Kunz
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11:00 - 11:45
Do 2.2
Warum Teams ohne gemeinsames Ziel nicht dysfunktional sein müssen
Warum Teams ohne gemeinsames Ziel nicht dysfunktional sein müssen

Teams sollten interdisziplinär sein und möglichst fokussiert auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten. So lehrt es uns sowohl die klassische Management-Literatur als auch agile Methoden wie Scrum. Nur leider gibt es in der Praxis immer wieder sehr erfolgreiche Teams, auf die keines dieser Kriterien zutrifft.
Wenn man genauer hinsieht, entdeckt man, dass es verschiedene Arten von Teams gibt, die unterschiedlich organisiert und geführt werden sollten. Gemeinsam werden wir die verschiedenen Spielarten erkunden.

Zielpublikum: Coaches, Manager, Teamleitende
Voraussetzungen: Basiswissen über Teams, hilfreich: Agile Grundkenntnisse
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract
Die Session basiert auf dem Konzept von "Extradependent Teams" von David Kesby. Diese Teams, die nach außen wirksam sind, kommen in praktisch jeder Organisation vor und werden vom klassischen Teamgedanken außen vor gelassen. Dabei bilden sie - richtig geführt - einen Pfeiler der Organisation. Wer sie von "normalen", sogenannten "Intredependent Teams" unterscheiden kann, stellt sicher, dass funktionsfähige Teams nicht durch ein unpassendes Paradigma in dysfunktiopnale Gruppen zerlegt werden.
Wir werden die wesentlichen Elemente des Konzepts interaktiv erarbeiten.

Jens Coldewey ist Agilist der ersten Stunde und geschäftsführender Gesellschafter der improuv GmbH. Er hat David Kesby in einem gemeinsamen Projekt kennengelernt und ist beeindruckt von der Klarheit, mit der dessen Konzepte immer wieder auftauchende Probleme adressieren.
Jens Coldewey
Jens Coldewey
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11:00 - 11:45
Do 3.2
Hinter dem Hype
Hinter dem Hype

Neue Ansätze, neue Technologien lösen Probleme – ja, nein, vielleicht?
Hinter den Neuigkeiten stecken oft alte Bekannte. Probleme, die wir lange kennen, sind selten ganz weg - aber immerhin gewandelt, geändert, besser beherrschbar. Neue Lösungen ändern die alten Probleme. Nur, mit steigendem Alter werden sie selbst zum Teil eines neuen Problems?
Das ist das Spannungsfeld für Architekten, die Systeme bauen, die lange leben sollen. Ihre Aufgabe ist nicht nur technologisch; sie sollen auch in alle Richtungen Vertrauen ausstrahlen, dass das Projekt und die Organisation auf dem richtigen Weg sind. Dazu gehört auch, die richtigen Probleme zu kennen und die richtigen Lösungen zu wählen.
Machen Sie mit: in dieser interaktiven Session reden wir darüber. Wir betrachten das Neue und das Mitgenommene, die Lösungen und die Nebenwirkungen, die Stakeholder und ihre Prioritäten.

Zielpublikum: Architekt:innen, und die mit ihnen arbeiten
Voraussetzungen: Rollenerfahrung
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Klaus Marquardt ist Platform System Architect und gestaltet das technische Kernsystem von vernetzten Therapiegeräten. Er beschäftigt sich mit einfachen, skalierbaren und wiederverwendbaren Lösungen, und den Zusammenhängen zwischen Projekten, Personen, Organisationen und Prozessen.
Klaus Marquardt
Klaus Marquardt
Vortrag: Do 3.2
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11:00 - 11:45
Do 4.2
Haqoona Matata – Die Digitalisierung lebenslangen Lernens
Haqoona Matata – Die Digitalisierung lebenslangen Lernens

Die Digitalisierung auf der einen Seite und lebenslanges Lernen auf der anderen Seite führt zu der Frage: Welche Plattform wird unseren lebenslangen Lernweg begleiten? Wer bekommt die Daten und wer kann Bildung weltweit fair ermöglichen? Die Antwort ist eine Plattformgenossenschaft, die allen Nutzern gehört, auf der Lieferanten faire Bedingungen vorfinden und alle profitieren. Wir haben uns auf den Weg gemacht, diese Vision zum Leben zu erwecken, und werden von unserer Reise berichten.

Zielpublikum: Jeder, der sich für lebenslanges Lernen und/oder Plattformökonomie interessiert
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract
Die Digitalisierung unserer Vision „Stellen Sie sich eine faire Welt vor, in der jeder einzelne Mensch Zugang zu maßgeschneiderter, qualitativ hochwertiger Bildung und Wissen hat.“ führt uns zur Plattform-Genossenschaft haqoo, die allen Nutzern gehört und Dienstleistungen zum lebenslangen Lernen anbietet.
Für viele ist Google der Anlaufpunkt, um etwas im Internet zu suchen, Amazon, um etwas zu kaufen, und Facebook, Instagram & Co., um sich auszutauschen. Für einige sind diese Plattformen bereits langjährige Begleiter.
Wir erstellen eine Plattform, die Anlaufpunkt für Lernen ist. Lernplattformen gibt es schon lange und wie so vieles steigen auch hier die Nachfrage und das Angebot derzeit exponentiell an. Das Angebot an Lerninhalten und Formaten ist vielfältig und das wird hoffentlich auch so bleiben. Ebenso wie Amazon eine Vielfalt an Produkten anbietet und Google eine Vielfalt an Webseiten findet.
Aber die Plattform ist wie eine Infrastruktur und muss allen Anwendern – Konsumenten und Anbietern – einen Nutzen bringen. Wenn die Plattform den Anwendern gehört, dann kann sie diesem System keine Werte entziehen. In der Plattformökonomie sind meist die Plattformen die Gewinner, vor allem auf Kosten der Anbieter.
In diesem Vortrag geben wir einen allgemeinen Überblick über Plattformgenossenschaften als Alternative zu den Monopolen der Plattformökonomie und geben einen Einblick in die haqoo Story.
Die Geschichte beginnt bei unserem Unternehmen oose, wo haqoo geboren wird. oose ist ein Beratungs- und Trainingsunternehmen, das bereits seit 8 Jahren eine Genossenschaft ist, die den Mitarbeitern gehört und selbstorganisiert arbeitet.
Wir begeben uns mit haqoo auf eine lange und schwierige Reise, die schon seit dem ersten Aussprechen der Idee voller wertvoller Erlebnisse ist. Und wir sind optimistisch, dass es weiterhin richtig gut bleibt – Haqoona Matata!

Tim Weilkiens ist Vorstand der Genossenschaft oose und u. a. Berater und Trainer für Systems Engineering.
Marko Ilic ist bei oose hauptsächlich im Marketing tätig. Außerdem ist er Mitglied der Gruppe, die bei oose die Gründung einer Plattform-Genossenschaft für lebenslanges Lernen vorantreibt.
Tim Weilkiens, Marko Ilic
Tim Weilkiens, Marko Ilic
Vortrag: Do 4.2
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11:00 - 11:45
Do 5.2
The perceived loss of control: How UX can help to understand AI
The perceived loss of control: How UX can help to understand AI

With AI entering more and more aspects of our lives, scepticism and worries towards this technology are increasing too. Empathy towards basic human needs and a great User Experience can help AI being more widely accepted and used.
But how to get there?
After covering basic UX principles, the talk will deep dive into the fields of trust, transparency and explainable AI.
The goal is to outline a path to a fruitful collaboration and mutual understanding between humans and AI.

Target Audience: Software Engineers, Data Scientists, Product Owners, Researchers, Designers
Prerequisites: None
Level: Basic

Jan is an experienced Freelance UX Designer and loves to explore what design and technology can do for humanity. Artificial intelligence, Algorithms and Ethics are a big part of that exploration and have been fascinating him for a couple of years. Across his professional experience, he collaborated with large companies, consultancies and a startup specialised in the AI/ML sector. In his free time, he spends time on bicycles or enjoys books. In both cases, he owns too many of them :)
Jan Korsanke
Jan Korsanke
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11:00 - 11:45
Do 6.2
Mythos Teamautonomie – Warum sie eine Illusion ist und wir sie trotzdem brauchen
Mythos Teamautonomie – Warum sie eine Illusion ist und wir sie trotzdem brauchen

Autonome Teams sind etwas, das häufig als Fundament agiler Organisationen gesehen wird.
Der Vortrag beschäftigt sich mit Teamautonomie aus Perspektive von Organisationen und Software-Entwicklung entlang folgender Fragen:

  • Was bedeutet Autonomie in einer Organisation?
  • Kann es autonome Teams eigentlich geben?
  • Warum passiert es, dass Teams nicht autonom sind?
  • Warum ist die Illusion von Autonomie oft wertvoller als faktische Autonomie?
  • Und warum ist die Abwesenheit von Autonomie wertvoll?


Zielpublikum: Architekt:innen, Projektleiter:innen, Manager, Entscheider, Scrum Master, Agile Coaches
Voraussetzungen: Projekterfahrung
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract
Der Vortrag bezieht sich auf moderne und uralte Erkenntnisse aus der Soziologie und Organisationstheorie.
Es wird gezeigt, warum mehr Autonomie in Organisationen zu mehr Kommunikation führen muss und damit eine paradoxe Situation entsteht:
Zumeist wird die Autonomie gefordert, weil es ein "Zu viel" an Kommunikation zu geben scheint. Die naive Lösung ist dann: Entkopplung, sowohl der Architektur als auch der Organisation.
Das klappt leider nicht, weil Autonomie etwas erfordert, das in der Organisationssoziologie "Entscheidungsprämissen" genannt wird. Grundsätze, anhand derer Entscheidungen "im Prinzip" getroffen werden.
Die sind notwendigerweise unspezifischer als konkrete Entscheidungen und benötigen genau deshalb häufig mehr Abstimmung im Vorfeld - und mehr Diskussion in ihrer Anwendung.
Im Vortrag erkläre ich diese Paradoxie und zeige, wie sie in Organisationen, die Software entwickeln, genauso passiert wie in der Architektur der entstandenen Software. Witzigerweise hat Conway nämlich sogar in diesem Fall recht.

Gerrit Beine ist Trainer und Berater bei INNOQ. Er ist seit 1998 in der IT unterwegs, seit 2001 mit agilen Methoden. Er war viele Jahre lang Software-Architekt in großen Projekten. Nach 10 Jahren agile Coaching baut er zwischen Organisationsstrukturen und langlebigen Software-Architekturen.
Gerrit hat Informatik studiert, ist Autor zahlreicher Fachartikel und regelmäßig als Sprecher auf Konferenzen zu den Themen Software-Architektur und Agile zu treffen.

Gerrit Beine
11:00 - 11:45
Do 7.2
Meisterwerk oder Groschenroman? 7 Anti-Patterns und Tipps für gute Architektur-Dokumentationen
Meisterwerk oder Groschenroman? 7 Anti-Patterns und Tipps für gute Architektur-Dokumentationen

Dokumentation hilft, Ideen zu kommunizieren und uns auch noch nach Wochen an Lösungskonzepte zu erinnern. Trotzdem wird sie häufig stiefmütterlich behandelt und wir treffen viel häufiger auf tolle Architekturen als auf tolle Architekturdokumentationen. In diesem Vortrag berichten wir von unseren Erfahrungen rund um Architekturdokumentation. Wir fassen 7 Anti-Patterns zusammen und geben Tipps, wie jede:r die Architekturdokumentation verbessern kann. Unsere Tipps sind unabhängig vom verwendeten Vorgehen und kombinierbar mit Templates wie arc42.

Zielpublikum:
Entwickler:innen, Software-Ingenieur:innen, Architekt:innen
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract
Zugegeben, kaum jemand fällt beim Thema Architektur-Dokumentation vor Begeisterung vom Stuhl, aber spätestens bei mittelgroßen Systemen geht es nicht mehr ohne. Jede:r kennt die Fragen: „Wie hatten wir uns da entschieden?“ oder „Warum wollten wir das so machen?“ Dokumentation hilft uns, Software-Architektur präziser zu machen, Ideen zu kommunizieren und uns auch noch nach Wochen an Lösungskonzepte zu erinnern.
Aber obwohl Architekturdokumentation eine so wichtige Rolle im Entwicklungsprozess einnimmt, wird sie ganz häufig eher stiefmütterlich behandelt. In unseren Projekten treffen wir viel häufiger auf tolle Architekturen als auf tolle Architekturdokumentationen. Dabei begegnen uns immer wieder die gleichen Defizite: Überbetonung von technischen Aspekten, keine oder nur unkonkrete Darstellung von Qualitätsattributen oder Vermischung von Lauf- und Entwicklungszeitaspekten sind nur einige Beispiele.
In diesem Vortrag berichten wir von unseren Erfahrungen rund um Architektur-Dokumentation von unterschiedlichsten Systemen und Branchen. Wir fassen 7 Anti-Patterns zusammen und geben Tipps wie jede:r durch einfache Mittel die Architektur-Dokumentation verbessern kann. Unsere Tipps sind unabhängig vom verwendeten Vorgehen und natürlich auch kombinierbar mit Templates wie arc42.

Matthias Naab ist Softwarearchitekt am Fraunhofer IESE und leitet seit 2020 die Hauptabteilung Information Systems. Seit 2010 verantwortet er die Weiterentwicklung von Architekturmethoden und die Beratung von Kunden aus der Wirtschaft. Er hat in zahlreichen Projekten in unterschiedlichsten Branchen Architekturen bewertet, Systeme verbessert und innovative Systeme mitgestaltet. Matthias Naab hält regelmäßig Vorträge zu Softwarearchitektur und Digitalen Ökosystemen.
Dominik Rost ist seit 2009 Softwarearchitekt am Fraunhofer IESE und leitet dort seit 2020 die Abteilung »Architecture-Centric Engineering (ACE)«. Er berät Kunden aller Branchen dabei, die Architektur ihrer Produkte zu entwickeln, zu evaluieren und zu dokumentieren, und die Skills im Bereich Softwarearchitektur zu verbessern. Über seine Erfahrungen spricht er regelmäßig bei Konferenzen. Darüber hinaus leitet er das Seminar »Softwarearchitektur« der Fraunhofer Academy.
Matthias Naab, Dominik Rost
Matthias Naab, Dominik Rost
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11:00 - 11:45
Do 8.2
What Do You Mean?
What Do You Mean?

The world in which a software system lives is filled with meaning. The structure, concepts and names that inform the code, its changes and the mental models held by developers are expressions of meaning. The very act of development is an exercise in meaning — it's discovery, its formulation, its communication.
But just because we are immersed in concepts of meaning from an early age, and just because the daily work of software development is about wrangling meaning, that doesn't mean we're necessarily good at it. Let's talk about what we mean.

Target Audience: Developers, Architects, UX, Product Owners
Prerequisites: No specific prerequisites
Level: Advanced

Extended Abstract
"It's just semantics." How many conversations about philosophy, politics and programming are derailed by this thought-stopping comment?
Semantics is all about meaning. If there is one thing we struggle with and need to get better at, it is the search for and clarification of meaning. The world in which a software system lives is filled with meaning. The structure, concepts and names that inform the code, its changes and the mental models held by developers are expressions of meaning. The very act of development is an exercise in meaning — it's discovery, its formulation, its communication. Paradigms, processes and practices are anchored in different ways of thinking about and arriving at meaning.
But just because we are immersed in concepts of meaning from an early age, and just because the daily work of software development is about wrangling meaning, and just because it's just semantics, that doesn't mean we're necessarily good at it. It takes effort and insight. Let's talk about what we mean.

Kevlin Henney is an independent consultant, speaker, writer, reviewer, and trainer. His development interests are in programming, people and practice. He is co-author of “A Pattern Language for Distributed Computing” and “On Patterns and Pattern Languages”, two volumes in the Pattern-Oriented Software Architecture series, and editor of “97 Things Every Programmer Should Know” and co-editor of “97 Things Every Java Programmer Should Know”.
Kevlin Henney
Kevlin Henney
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11:00 - 11:45
Do 9.2
Revolutionize DevOps with ML capabilities. Introduction to Amazon CodeGuru and DevOps Guru
Revolutionize DevOps with ML capabilities. Introduction to Amazon CodeGuru and DevOps Guru

I will introduce two AWS services: CodeGuru and DevOps Guru.
CodeGuru Reviewer uses ML and automated reasoning to automatically identify critical issues, security vulnerabilities, and hard-to-find bugs during application development.
DevOps Guru analyzes data like application metrics, logs, events, and traces to establish baseline operational behavior and then uses ML to detect anomalies. It does this by having the ability to correlate and group metrics together to understand the relationships between those metrics, so it knows when to alert.

Target Audience: Developers, Architects, Decision Makers
Prerequisites: Basic understanding of the code quality metrics and observability
Level: Basic

Extended Abstract
In this talk I will introduce two AWS services: CodeGuru and DevOps Guru.
Code reviews are one example and are important to improve software quality, software security, and increase knowledge transfer in the teams working with critical code bases. Amazon CodeGuru Reviewer uses ML and automated reasoning to automatically identify critical issues, security vulnerabilities, and hard-to-find bugs during application development. CodeGuru Reviewer also provides recommendations to developers on how to fix issues to improve code quality and dramatically reduce the time it takes to fix bugs before they reach customer-facing applications and result in a bad experience
Amazon DevOps Guru analyzes data like application metrics, logs, events, and traces to establish baseline operational behavior and then uses ML to detect anomalies. The service uses pre-trained ML models that are able to identify spikes in application requests. It does this by having the ability to correlate and group metrics together to understand the relationships between those metrics, so it knows when to alert and when not to.

Vadym Kazulkin is Head of Development at ip.labs GmbH, a 100% subsidiary of the FUJIFLM Group, based in Bonn. ip.labs is the world's leading white label e-commerce software imaging company. Vadym has been involved with the Java ecosystem for over 20 years. His current focus and interests include the design and implementation of highly scalable and available solutions, Serverless and AWS Cloud. Vadym is the co-organizer of the Java User Group Bonn and Serverless Bonn Meetup, and a frequent speaker at various Meetups and conferences.
Vadym Kazulkin
Vadym Kazulkin
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12:00 - 12:45
KeyDo 1
KEYNOTE
KEYNOTE

More information about the OOP keynotes can be found here starting Dec. 15, 2021.

Track: Keynote
Vortrag: KeyDo1
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12:45 - 14:30
Mittagspause
14:30 - 15:30
Do 1.3
Events@Allianz
Events@Allianz

Der Beitrag diskutiert, wie man event-getriebene Architekturen als eine Form der reaktiven Architekturen in einer Beratungssoftware einsetzen kann. Warum wurde für diese Beratungssoftware der event-getriebene Ansatz gewählt? Es werden sowohl die geschäftlichen als auch die technischen Anforderungen diskutiert, die zur Wahl dieses Architektur-Ansatzes geführt haben. Der event-getriebene Ansatz erwies sich als der richtige, um eine Entkopplung der Systeme und ein gesamthaftes Bild der einzelnen Aktivitäten für den Benutzer sicherzustellen.

Zielpublikum: Architekt:innen, Entwickler:innen, Entscheider
Voraussetzungen: Prinzipielles Verständnis von Software-Architektur
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract
1. Vorstellung Beratungssoftware
2. Vorstellung Beratungsprozess
3. Variante als steuernder Prozess (klassische Architektur)
4. Variante als event-getriebener Prozess (reaktive Architektur)
5. Vorstellung der technischen Architektur
6. Vor- und Nachteile des gewählten Ansatzes
7. Weitere Arbeiten

Detail:
Die Beratungssoftware der Allianz Gruppe wird in den Agenturen eingesetzt, um Kunden gezielt und individuell beraten zu können. Dabei ist es wichtig, dem Berater auf der einen Seite Hilfe und Richtung in den teilweisen komplizierten Produkten anzubieten und auf der anderen Seite die notwendige Flexibilität des Verkaufsprozesses nicht einzuschränken.
Technisch erlauben Events, die Informationen von sehr unterschiedlichen Systemen ohne eine enge Kopplung dem Agenten zur Verfügung zu stellen. Der Gesamtprozess muss nicht den Einzelsystemen bekannt sein, sondern wird vielmehr aus den verschiedenen Informationen erst gebildet.
Dadurch erreicht man eine hoch flexible und entkoppelte Architektur, ohne auf Gesamtüberblick und strukturierte Darstellungen verzichten zu müssen.

Annegret Junker ist Lead Architect bei Allianz Deutschland. Sie arbeitet seit mehr als 30 Jahren in der Software-Entwicklung in unterschiedlichen Rollen und unterschiedlichen Domänen wie Automotive, Versicherungen und Finanzdienstleistungen. Besonders interessiert sie sich für DDD, Microservices und alles, was damit zusammenhängt. Derzeit arbeitet sie in einem großen Versicherungs-Projekt als übergreifende Architektin.
Annegret Junker
Annegret Junker
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14:30 - 15:30
Do 2.3
Hinter den Kulissen der LV 1871 – vier LMU-Studierende helfen bei der Einführung von Team-Metriken
Hinter den Kulissen der LV 1871 – vier LMU-Studierende helfen bei der Einführung von Team-Metriken

Wie kann man eigentlich sehen, wo IT-Teams stehen und was sie an Unterstützung und Führung brauchen? Wir wollten in der LV 1871 endlich mal weg von nur “Bauchgefühl” und haben uns mit vier Studierenden der LMU auf den Weg gemacht, um ein Reifegradmodell mit passenden Metriken zu entwickeln, die uns einen Überblick über unsere Entwicklungsteams geben. Im Sommer 2021 wurde das 6K-Modell vorgestellt und danach eingeführt. Wie ist das 6K-Modell entstanden, wie sieht es aus und welche Erfahrungen haben wir mit ihm gemacht? - Ein Erfahrungsbericht.

Zielpublikum: Agile Coaches, IT-Führungskräfte, Management
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract
Es fing mit einem Projektkurs an. Doch der Outcome hat uns langfristig viel gelehrt. In diesem Vortrag berichten wir von unserer Erfahrung mit vier BWL-Studierenden der LMU und wie sie uns bei der Reifegradbestimmung unserer IT-Teams halfen. Im Rahmen des Projekts wurde die Wissenschaft mit der Praxis eng verbunden und wir konnten feststellen: beides zusammen funktioniert und ergänzt sich super!
Selbstorganisiertes Arbeiten ist eine wesentliche Voraussetzung, um erfolgreich agil im Team arbeiten zu können. Um immer auf dem aktuellsten Stand zu bleiben, wie selbstorganisiert die IT-Teams arbeiten, wurde auf Basis von qualitativen Interviews und einer umfangreichen Literaturrecherche ein Reifegradmodell entwickelt.
Mit dem Reifegradmodell der LMU-Studierenden sind wir in der Lage, die Selbstorganisation unserer agilen Teams anhand von sechs Dimensionen abzubilden: den 6 Ks. Wie es uns nach der Einführung des Reifegradmodells erging und welche Erfahrungen wir damit gemacht haben, stellen wir in diesem Vortrag vor.

Susanne Eckel hat früher Lehramt Chemie und Musiktheorie studiert, jetzt aber den Ort zum Wirken gefunden: Als Agiler Coach begleitet sie Menschen, Teams und die Organisation dabei, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Oliver Fischer arbeitet seit 2019 als Agiler Coach & Organisationsentwickler bei der LV 1871. Er hat mehr als 12 Jahre Erfahrung in der Einführung von Agilität, ist Systemischer Coach & Design Thinker.
Bachelor in Wirtschaftspädagogik mit Schwerpunkt Strategic Organization an der LMU München absolviert. Aktuell im Masterstudium der Betriebswirtschaftslehre, ebenfalls an der LMU, mit Schwerpunkt Leadership & HR. Anhand von Projektkursen  im Studium mit agilen Themen in Berührung gekommen mit dem Ziel Theorie und Praxis miteinander zu verknüpfen. Neben dem Studium immer wieder als Werkstudentin für diverse Human Resource Bereiche tätig, vorwiegend in der IT-Branche.   
Susanne Eckel, Oliver Fischer, Lorena Empl
Susanne Eckel, Oliver Fischer, Lorena Empl
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14:30 - 15:30
Do 3.3
Sketchnotes in der IT
Sketchnotes in der IT

Die meisten unserer alltäglichen Notizen leiden unter dem “Lang-und-unleserlich”-Syndrom, weswegen sie schnell im Altpapier landen. Oft helfen diese Notizen nicht dabei, sich an die wichtigen Dinge zu erinnern. Dabei haben wir sie doch genau dafür erstellt!
Alle können Sketchnotes erstellen: Ich zeige dir, wie du mit dem Sketchnoten starten kannst, worin die Vorteile liegen, und wir zeichnen Schritt für Schritt Symbole für abstrakte IT-Begriffe, damit du deine erworbenen Kenntnisse auf der OOP einsetzen kannst.
An die Stifte, fertig, los!

Zielpublikum: Alle
Voraussetzungen: Papier und Stift (digital oder analog)
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract
Alle von uns machen im Berufsalltag unzählige Notizen - von Vorträgen, Meetings, komplexen Aufgaben, …
Die meisten dieser Notizen leiden unter dem “Lang-und-unleserlich”-Syndrom, weswegen sie schnell im Altpapier landen. Oft helfen diese Notizen nicht dabei, sich an die wichtigen Dinge zu erinnern. Dabei haben wir sie doch genau dafür erstellt!
Gemeinsam erkunden wir die Welt der Sketchnotes. Du erfährst, was Sketchnotes sind, und wie du sie in deinen Arbeitsalltag integrieren kannst. Du bist hier richtig, wenn du deine Notizen endlich hilfreicher gestalten möchtest. Dafür brauchst du keine 1 in Kunst, sondern einfach nur Lust, mal etwas Neues auszuprobieren.
Alle können Sketchnotes erstellen: Ich zeige dir Wege, wie du „erstmal langsam“ mit dem Sketchnoten starten kannst. Damit du dein erworbenes Wissen bei den nächsten beiden Tagen der OOP nutzen kannst, zeichnen wir gemeinsam Schritt für Schritt einige Symbole für abstrakte Begriffe aus der IT.
An die Stifte, fertig, los!

Lisa Moritz ist Senior Consultant bei INNOQ. Ihre Schwerpunkte liegen in Web-Architekturen und der Programmierung mit Java sowie JavaScript. Sie ist sowohl im Backend als auch im Frontend unterwegs. Neben der Programmierung und Konzipierung von Architekturen engagiert sie sich im Bereich Sketchnotes und macht seit Juni 2020 regelmäßig Sketchnotes für den Podcast Software-Architektur im Stream. Dort steht sie auch gelegentlich als Gast oder Interviewer vor der Kamera.
Lisa Moritz
Lisa Moritz
Vortrag: Do 3.3
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14:30 - 15:30
Do 4.3
Der menschliche Faktor – warum Dinge schiefgehen
Der menschliche Faktor – warum Dinge schiefgehen

"Ursache war menschliches Versagen" hört man oft, wenn etwas schiefgeht. Aber was bedeutet das? Hat der Bediener geschlafen? War er vielleicht überfordert mit dem System? Muss und kann man den Menschen besser ausbilden oder auswählen? Ist "die Organisation" schuld? Oder war das System unglücklich designt? Muss man Systeme anders gestalten? Gibt es so etwas wie ein 100 % sicheres System? Was sind überhaupt Systeme? Nur technisches Gerät? Oder auch komplexe Gebilde wie Software oder die Gesellschaft? Fragen über Fragen. Im Vortrag Ideen für Antworten.

Zielpublikum: Jeder, der sich für technische Systeme (auch) jenseits der Software interessiert
Voraussetzungen: Keine
Schwierigkeitsgrad: Anfänge

Markus Völter arbeitet als Entwickler und Berater rund um Domänenspezifische Sprachen, Software-Architektur und Automatisierung. Markus hat Physikalische Technik studiert und zwischenzeitlich in Informatik promoviert. Daneben gibt er seit 12 Jahren einen Wissenschaftspodcast heraus. Beruf und Hobby zusammen erlauben ihm Einblicke in die verschiedensten Domänen, Systeme und Organisationen, die in diesen Vortrag einfließen.
Markus Völter
Markus Völter
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14:30 - 15:30
Do 5.3
Monolith To Microservices
Monolith To Microservices

Big Bang rebuilds of systems are so 20th century. With our users expecting new functionality to be shipped more frequently than ever before, we no longer have the luxury of a complete system rebuild. In fact, a big bang migration of a monolithic architecture into a microservice architecture can be especially problematic, as we’ll explore in this talk.

We want to ship features, but we also want to improve our architecture, and for many of us this means breaking down existing systems into microservices. But how do you do this while still regularly releasing new features?

In this talk, I’ll share with you some key principles and a number of patterns which you can use to incrementally decompose an existing system into microservices. I’ll also cover off patterns that can work to migrate functionality out of systems you can’t change, which are useful when working with very old systems or vendor products. We'll look at the use of strangler patterns, change data capture, database decomposition and more.

Coming out of this talk you’ll have a better understanding of the importance of evolving an architecture, along with some concrete patterns to help you do that on your own projects.

Target Audience: Developers, architects, operations, testers and anyone actively involved in software delivery
Prerequisites: Basic knowledge about microservices and software delivery
Level: Advanced

Sam is a technologist and consultant who focuses in the areas of cloud, continuous delivery and microservices. As well as helping companies all over the world get software into production, Sam is also an experienced conference speaker and writer. He is author of Building Microservices, 1st Edition (O’Reilly, 2015), Monolith To Microservices (O’Reilly, 2019), and Building Microservices, 2nd Edition (O’Reilly, 2021).
Sam Newman
Sam Newman
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14:30 - 15:30
Do 6.3
The CTO Guide on How to Build a Successful Product Development Organization
The CTO Guide on How to Build a Successful Product Development Organization

This talk describes how to build and run a successful product development organization that delivers business value, not just features. I will cover what makes effective product development teams, how to structure, loosely couple, align and choreograph them, especially in larger organisations with up to 100 teams. Methods I will talk about include OKRs and Kanban Flight Levels. In this context I will also show when and how decentralised product teams can benefit from centralised platforms.

Target Audience: CTO, Manager, Decision Makers
Prerequisites: Experience with software development at scale
Level: Advanced

Matthias Patzak is a Principal Advisor at Amazon Web Services. Before joining Amazon Web Services, Matthias was Vice President IT at AutoScout24 and Chief Digital Officer at Home Shopping Europe. In both companies he introduced lean-agile operational models at scale and lead successful cloud transformations resulting in shorter delivery times and increased business value.
14:30 - 15:30
Do 7.3
Der Architekturüberblick. Lösungsansätze prägnant und nachvollziehbar darstellen
Der Architekturüberblick. Lösungsansätze prägnant und nachvollziehbar darstellen

In dieser Session zeige ich entlang echter Softwaresysteme, wie Sie und Ihr Team Ihre Architekturansätze auf geringem Raum verdichtet und zugleich überzeugend darstellen. Sie erfahren, welche Inhalte mindestens in einen Architekturüberblick hineingehören und welche Formen sich in welcher Situation bewährt haben. Das Vorgehen für bestehende Systeme kommt genauso zur Sprache wie das Anfertigen bei neuen Softwarelösungen. Der Vortrag ist reich gespickt mit Beispielen und Best Practices, insbesondere mit Tipps gegen das Veralten der Inhalte.

Zielpublikum: In erster Linie alle, die Software entwerfen und entwickeln. Entscheider können problemlos folgen
Voraussetzungen: Erfahrung in Software-Entwicklungsvorhaben sind von Vorteil
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract
Die Dokumentation Ihrer Software-Architektur veraltet schnell? Deswegen fertigen Sie gar keine an? In dieser Session zeige ich entlang echter Softwaresysteme, wie Sie und Ihr Team Ihre Architektur-Ansätze auf geringem Raum verdichtet und zugleich überzeugend darstellen. Für Neue im Team ebenso wie als Einstieg z. B. in ein Architektur-Review.
Statt sich in Word oder Wiki zu verlieren, versteht Ihre Zielgruppe einen solchen Überblick im Handumdrehen; bei Bedarf führen Sie Interessierte damit zielsicher in die nötigen Details. Der Überblick ist mit überschaubarem Aufwand angefertigt und aktuell gehalten. Und sieht im Idealfall auch noch richtig gut aus!
Ganz konkret erfahren Sie, welche Inhalte mindestens in einen Architektur-Überblick hineingehören und welche Formen sich in welcher Situation bewährt haben. Das Vorgehen für bestehende Systeme kommt genauso zur Sprache wie das Anfertigen bei neuen Softwarelösungen. Der Vortrag ist reich gespickt mit Beispielen und Best Practices, insbesondere mit Tipps gegen das Veralten der Inhalte. Begleitet wird er von mehreren kompletten Architektur-Überblicken jeweils in verschiedenen Formen -- vom kompakten Folienvortrag bis zum ausgedruckten Flyer im Treppenfalz.

Stefan Zörner ist Software-Architekt bei embarc in Hamburg. Er wirkt bei Entwurfs- und Umsetzungsfragen mit, unterstützt beim Festhalten von Architektur und beleuchtet Lösungsansätze in Bewertungen. Sein Wissen und seine Erfahrung teilt er regelmäßig in Vorträgen, Artikeln und Workshops. Stefan ist aktives Board-Mitglied im iSAQB und Autor des Buchs „Software-Architekturen dokumentieren und kommunizieren“.
Stefan Zörner
Stefan Zörner
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14:30 - 15:30
Do 8.3
Collaborative Modelling Domain Boundaries
Collaborative Modelling Domain Boundaries

Within DDD we have the perspective of strategic design where we can split a large-system into multiple sub-domains, each having its purpose and responsibilities, where teams can work in autonomous, clean bounded contexts. One of the most effective ways to define these boundaries is by collaborative modelling with all the stakeholders involved in these domains. Join us were we share war stories about our experience doing collaborative modelling in several companies with 30+ people.

Target Audience: Architects, Manager, Decision Makers, Tech Leads
Prerequisites: None
Level: Advanced

Extended Abstract
As a business, we want to make sure our software can handle changes when the business changes. We want to define boundaries that support the flow of the business value. Within Domain-Driven Design we have the perspective of strategic design. A perspective where we can split a large-system into multiple sub-domains, each having its purpose and responsibilities. Within these sub-domains, teams can work in autonomous, clean bounded contexts. One of the most effective ways to define these boundaries is by collaborative modelling with all the stakeholders involved in these domains. But that poses real challenges: What exactly is the definition of a (sub)domain? What is problem space? How can we form a common language of these boundaries? How does a customer journey fit in? And how do you decide and come to a single model in a large group, where everyone shares that same model on a high level?
Join us in this talk where we will show and tell war stories about our experience of having done collaborative modelling in several companies. We will tell our successes, but more importantly our failures and what we learned from them. What are the key heuristics we think that makes a collaborative modelling session with 30+ people, without any DDD knowledge, succeed? What are the skills we need to learn to facilitate it, and how can we make a company not dependent on us as consultants to continue their journey? You will leave with the knowledge of how to start your own collaborative modelling of your domain boundaries. We tell you our definition of (sub)domains, problems and solution space, and how we explained it to the companies we consulted. Providing you with new perspectives on how to embed this as a ritual in your company.

Leveraging Deep Democracy, Domain-Driven Design, Continuous Delivery and visual collaborate tools, Kenny Baas-Schwegler empowers organisations, teams and people in building valuable software products.
Successful software delivery organizations can balance investments in people and technology. As a strategic software delivery consultant, Paul de Raaij is coaching leadership in designing and evolving the best environment for employees to thrive in. Using a mixture of social sciences, technology and management knowledge to bring new perspectives to our clients given their context.
Kenny Baas-Schwegler, Paul de Raaij
Kenny Baas-Schwegler, Paul de Raaij
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