SIGS DATACOM Fachinformationen für IT-Professionals

SOFTWARE MEETS BUSINESS:
Die Konferenz für Software-Architektur
03. - 07. Februar 2020, München

Sessionsdetails

Vortrag: Mi 2.1
Datum: Mi, 05.02.2020
Uhrzeit: 09:00 - 10:30
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Täglich grüßt das Murmeltier: Wiederverwendung immer wieder neu

Uhrzeit: 09:00 - 09:45
Vortrag: Mi 2.1 1)

 

Wiederverwendung beziehungsweise Reuse macht viele Projekte überhaupt erst möglich.
Ihre Bedeutung ist Heiliger Gral und Fata Morgana zugleich: ewiges Ziel und nie erreicht.
Wiederverwendete Komponenten sollen perfekt und stabil sein. Aber unsere Software ändert sich, und der Reuse sich auch – nur anders. Was passiert in agilen Projekten und langlebigen Portfolios, wenn sich alle Rhythmen widersprechen?
Die Organisation von Reuse muss Kopplungen erkennen und gestalten: Wer verwendet was auf welche Weise? Wie wählen, organisieren und gestalten wir unser Portfolio?

Zielpublikum: Architekten und Projektleiter
Voraussetzungen: Projekterfahrung
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract
Wiederverwendung macht viele Projekte überhaupt erst möglich. Alle Räder selbst neu zu schnitzen, dauert lange und erzeugt nur einen geringen Gegenwert.
Wie gestalten wir Projekte und Organisationen, in denen sich vieles ändert – sowohl in den eigentlichen Applikationen als auch bei den wiederverwendeten Komponenten?
Architektur und Organisation von Wiederverwendung funktionieren, wenn die Lebenszyklen klar voneinander getrennt werden und wenn die gegenseitigen Kopplungen erkannt und gestaltet werden.
Themen dieser Session sind:
Was wird wiederverwendet? Wer trägt dazu bei, und wer verwendet es?
Unter welchen Bedingungen wird diese Software eingesetzt? Wie werden die Applikationen dadurch miteinander gekoppelt?
Wie können unterschiedliche Geschwindigkeiten getrennt werden?
Welche gegenseitigen Abhängigkeiten gibt es über die Technik hinaus, was muss die Organisation berücksichtigen?

 

Catch-22: Wie verbessert man nicht (mehr) änderbare Software-Systeme?

Uhrzeit: 09:45 - 10:30
Vortrag: Mi 2.1 2)

 

Vielleicht kennen Sie das typische Dilemma mit einem Legacy-System? Es bedarf dringend einer Verbesserung, weil Änderungen kaum noch gefahrlos möglich sind. Eine Verbesserung des Legacy-Systems ist aber ebenfalls eine Änderung, und zwar keine kleine. Big-Bang-Rewrites scheitern öfter, als dass sie erfolgreich sind. Methoden wie aim42 sind bei hoher Erosion oft nicht anwendbar. In dieser Session werfen wir einen Blick auf verschiedene Szenarien und entdecken für die allermeisten Fälle auch passende Methoden für ein erfolgreiches Refactoring.

Zielpublikum: Developer, Lead-Developer, Architekten, Product Owner, Scrum Master
Voraussetzungen: Gewisse Erfahrung mit der Entwicklung komplexer Systeme
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten