Hinweis: Die aktuelle OOP-Konferenz finden Sie hier!
SIGS DATACOM Fachinformationen für IT-Professionals

SOFTWARE MEETS BUSINESS:
Die Konferenz für Software-Architektur
05. - 09. Februar 2018, München

Sessionsdetails

Vortrag: Do 3.1
Datum: Do, 08.02.2018
Uhrzeit: 09:00 - 10:30
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Entrepreneurial Thinking – Grundlagen des Anforderungsmanagements im komplexen Umfeld

Uhrzeit: 09:00 - 09:45
Vortrag: Do 3.1 1)

 

Was ist eigentlich das richtige Produkt? Diese Frage stellt sich sehr schnell, wenn Unternehmen mit einer agilen Transformation beginnen. Die richtige Priorisierung ist ein enormer Hebel, den es zu nutzen gilt.
Alexander Krause zeigt auf, was dieses entrepreneurial Mindset ist und wie die Haltung hinter Design-Thinking und Effectuation auch für etablierte Unternehmen nutzbar wird.
Für einen konkreten Start in das agile Anforderungsmanagement werden die Tools "Lean Canvas", "Story-Mapping" und "Minimum Viable Product" erklärt.

Zielpublikum:
Manager, Product Owner, Scrum Master, Entwickler
Voraussetzungen: keine
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Extended Abstract
Ich bin immer wieder erstaunt, wie unbekannt absolute Grundlagen agilen Arbeitens sind - vor allem in großen Unternehmen.
Diese Session erklärt, welche Haltung hinter Design-Thinking und Effectuation steht, und gibt mit Lean-Canvas, Story Mapping und Minimum Viable Product gleich drei Werkzeuge an die Hand, um mit einer besseren Priorisierung zu beginnen.

 

Digital Design – ein neues Rollenideal für die Herausforderungen der digitalen Transformation

Uhrzeit: 09:45 - 10:30
Vortrag: Do 3.1 2)

 

Vorhaben im Kontext der digitalen Transformation sind von Natur aus innovativ. Konventionelle, auf Anforderungserhebung fokussierte Vorgehensweisen funktionieren nicht, da Stakeholder meist nur vage Anforderungen formulieren.
Dieser Vortrag motiviert und präsentiert das Digital Design als nächsten Evolutionsschritt für diese Herausforderung: Es vereint Praktiken des Industriedesigns, RE und UX in einem neuen Rollenideal. Anhand von Projektbeispielen wird illustriert, wie sich Digital Design und Software-Engineering erfolgreich integrieren.

Zielpublikum: Alle an der Softwareentwicklung beteiligten Personen
Voraussetzungen: Neugier, Interesse an Digitaler Transformation
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Extended Abstract
Im Software-Engineering (SE) werden Rollenprofile klassisch an Teilaufgaben des SE entlang definiert, hierzu zählen unter anderem Business-Analyse, Requirements Engineering, Usability Engineering und die Software-Architektur. Als Konsequenz dieser Teilung wird im Vergleich zu anderen Branchen (bspw. dem Industriedesigner) die Gestaltungskompetenz im SE sehr stark fragmentiert bzw. nur sehr vage festgelegt. Stattdessen geschieht die Gestaltung eines Softwaresystems meist implizit, bspw. durch die Formulierung von Anforderungen eines sogenannten Fachbereichs / Product Owners als Vorgabe für eine umsetzende IT-Organisationen / ein Team.
In klassischen Entwicklungssituationen (d.h. Übertragung verstandener analoger Prozesse in IT-Systeme) war diese Form der Arbeitsteilung zweckmäßig und sinnvoll. Die „Fachseite“ trägt die Verantwortung und hat sämtliche Gestaltungsaspekte des zu entwickelnden IT-Systems verstanden und durchdacht. Die Herausforderung für das SE bestand im Wesentlichen darin, die Fachlichkeit geeignet einem Entwicklungsprozess zuzuführen.
Für neue Entwicklungssituationen, gerne durch Stichworte wie Digitalisierung oder Digitale Transformation beschrieben, funktioniert die zuvor dargestellte Arbeitsteilung nicht. In diesen Situationen existieren keine analogen Vorbilder, daher kann eine Fachseite keine oder nur vage Anforderungen formulieren. Die Gestaltung dieser Systeme muss daher anders erfolgen.
Die BITKOM Taskforce „Software-Gestalter“ beleuchtet, ob die zuvor skizzierte Fragmentierung der Gestaltungskompetenz noch zeitgemäß ist und wie sich das Software-Engineering in Zukunft in einer aktiven Gestaltungsrolle positionieren kann.
Dieser Vortrag präsentiert mit dem Rollenideal des „Digital Design“ erste Ergebnisse der Taskforce. Er zeigt auf, welche Implikationen sich aus einer aktiveren Gestaltungsrolle im Sinne des Industriedesigns für das Requirements Engineering und das Usability Engineering ergeben und wie sich beide als Gestaltungsdisziplin weiterentwickeln müssen, um auch in Zukunft einen sinnvollen Beitrag für die Entwicklung von innovativen System im zu leisten.
Wesentliche Merkmale des Digital Design sind
- Etablierung einer dritten Führungsrolle im Software-Engineering: Das Digital Design ist eine dritte Führungsrolle, die auf die Gestaltung von Software im Sinne des Nutzers und des Kunden fungiert. Sie führt auf Augenhöhe mit Projektleitern und Software-Architekten den Entwicklungsprozess von Software.
- Einbringung eigener Idee und Vorschläge: Traditionell werden Anforderungen im RE/UX von Stakeholdern definiert (erhoben), Requirements Engineers / Usability Engineers nehmen eher eine passive Rolle ein. In innovativen Kontexten muss das Digital Design aktiv eigene Ideen und Vorschläge einbringen, um die Potenziale von IT umfassender ausschöpfen zu können.
- Stärkere Prozess- und Vorgehenskompetenz: Traditionell passt sich das RE/UX an die im jeweiligen Vorhaben vorgefundene Vorgehensweise an (bspw. V-Modell oder Agile). In innovativen Kontexten hängt die Qualität der entwickelten Systeme maßgeblich vom Prozess der Ideenentwicklung ab. Hierfür haben sich eigene Vorgehensweisen entwickelt (bspw. Design Thinking, Lean Startup oder Design Sprint). Diese Vorgehensweisen müssen im Digital Design aktiv eingefordert und gelebt werden, um möglichst hochwertige Ideen zu entwickeln.
- Materialkunde: Industriedesign zeichnet sich durch einen massiven Fokus auf das Studium vorhandener und neuer Materialen aus, um deren Grenzen und Fähigkeiten zu verstehen. Nur durch ein profundes Materialverständnis kann die Gestaltung hochwertiger und nachhaltiger Produkte gelingen. Digital Design muss analog über ein fundiertes Wissen um die Fähigkeiten und Grenzen von Software und IT-Technik verfügen, um dieses Wissen frühzeitig in die Gestaltung von Software einzubringen.

 

Sponsoren der OOP 2018

  • Accenture Technology Solutions GmbH Goldsponsor
  • Atlassian Goldsponsor
  • German Testing Board e.V. Goldsponsor
  • Intel Software Goldsponsor
  • Volkswagen Goldsponsor
  • andrena objects ag Silbersponsor
  • AppDynamics Silbersponsor
  • IBM Deutschland GmbH Silbersponsor
  • ITech Progress GmbH Silbersponsor
  • Microsoft Deutschland GmbH Silbersponsor
  • Ab Initio Software Germany GmbH Bronzesponsor
  • adesso AG Bronzesponsor
  • agile42 GmbH Bronzesponsor
  • Axway GmbH Bronzesponsor
  • Capgemini Bronzesponsor
  • DEUTSCHE TELEKOM AG Bronzesponsor
  • innoQ Deutschland GmbH Bronzesponsor
  • iteratec GmbH Bronzesponsor
  • New Relic Bronzesponsor
  • Novatec Consulting GmbH Bronzesponsor
  • OPEN KNOWLEDGE GmbH Bronzesponsor
  • OPITZ CONSULTING GmbH Bronzesponsor
  • Saxonia Systems AG Bronzesponsor
  • Servicetrace GmbH Bronzesponsor
  • ThoughtWorks Deutschland GmbH Bronzesponsor
  • XebiaLabs Bronzesponsor
  • AI Spektrum Partner
  • ASQF Partner
  • Bitkom e.V. Partner
  • Business Application Research Center - BARC GmbH Partner
  • JavaSPEKTRUM Partner
  • OBJEKTspektrum Partner
  • TDWI e.V. Partner