Hinweis: Die aktuelle OOP-Konferenz finden Sie hier!
SIGS DATACOM Fachinformationen für IT-Professionals

SOFTWARE MEETS BUSINESS:
Die Konferenz für Software-Architekturen

München, 01. - 05. Februar 2016

Konferenz

Vortrag: Fr 6
Datum: Fr, 05.02.2016
Uhrzeit: 09:00 - 16:00
cart

Mit Eclipse IoT und MDSD industrielle IoT-Lösungen in den Griff bekommen

Uhrzeit: 09:00 - 16:00
Vortrag: Fr 6

 

Für die Entwicklung von industriellen IoT-Lösungen müssen verschiedene Welten der Software-Entwicklung zusammengeführt werden: Embedded, Web, Cloud, Mobile, Enterprise, Networking. Die Open-Source-Projekte von Eclipse IoT helfen dabei, diese Herausforderung zu meistern. Im Tutorial werden Komponenten von Eclipse IoT vorgestellt (Kura, Paho für Java, Paho für JavaScript, Mosquitto, Californium und Vorto). Mit diesen und mit der Hilfe von Open-Source-Generatoren wird gemeinsam eine IoT-Lösung entwickelt: ein Gewächshaus mit
Datenspeicherung in der Cloud, Web-Anwendungen und eine Android-App zur Visualisierung und Kontrolle. Die Datenspeicherung und die Web-Anwendungen werden mittels JEE realisiert (JPA, EJB, JAX-RS, JSF). Zur Ansteuerung der Sensoren für Temperatur und Feuchte und der Aktoren zur Schaltung von LEDs kommt ein Raspberry Pi zum Einsatz, der auch als IoT-Gateway fungiert.

Maximale Teilnehmerzahl: 30

Benötigt wird ein eigener Laptop. Alle Infos zur Vorbereitung des Workshops werden ab dem 25. Januar 2016 unter
www.generative-software.com/workshop-eclipse-iot/
zu finden sein.

Zielpublikum: Entwickler, Architekten, Technische Projektleiter
Voraussetzungen: Ein Notebook mitbringen, mit Eclipse umgehen können, gute Java-Kenntnisse
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Sie lernen:

  • Einen Gesamtüberblick über das Thema „Internet of Things“ erhalten (Anwendungsbereiche, Anwendungsfälle, Standards, ...)
  • Die Leistungsfähigkeit der Eclipse IoT OpenSource-Projekte kennenlernen und erste praktische Erfahrungen damit sammeln
  • Den Nutzen von modellgetriebenen Methoden zur Entwicklung von IoT-Lösungen verstehen und erleben

Erweiterte Beschreibung:
Eine IoT-Lösung ist verteilte, Event-getriebene Software, die oft mit mehreren Programmiersprachen entwickelt wird und deren Komponenten auf unterschiedlichsten Plattformen ausgeführt werden. Dabei sind die Anforderungen an ein Entwickler-Team umfangreich. Das Team muss mindestens Kenntnisse in den folgenden Bereichen vorweisen können:
- Configuration Management
- Networking
- Embedded Software
- Cloud Platforms
- Mobile Devices
- Web-Technologien
- System-Integration
- Security
Dabei auch noch die System- und die Software-Architektur im Griff zu behalten, ist eine weitere Herausforderung für Software-Architekten und Projektleiter.
Eines der Ziele in der Industrie ist es, dem Problem des Divergierens des digitalen Abbilds der Automatisierungswelt und der wirklichen Automatisierungswelt entgegenzuwirken: Aus der Anlagenplanung heraus soll Code für die Steuerungs-, Kommunikationskomponenten, Aktoren und Sensoren erzeugt werden.
Es gibt bereits Werkzeuge auf dem Markt, welche die komplexe Entwicklung von IoT-Lösungen mit modellgetriebenen Methoden unterstützen, z.B.: Bitreactive, Node-RED, Temboo, WebRatio. Diese sind jedoch nicht offen bezüglich der Integration mit anderen Werkzeugen, fokussieren lediglich auf einen Teilbereich einer IoT-Lösung oder deren Nutzung ist auf die Verwendung einer bestimmten IoT-Plattform beschränkt.
In diesem Tutorial wird gezeigt, wie man mit Hilfe von leistungsfähigen Open-Source-Komponenten von Eclipse IoT in Kombination mit einer modellgetriebenen Herangehensweise IoT-Lösungen anbieterunabhängig in den Griff bekommen kann. Im Tutorial werden die Eclipse IoT-Komponenten/Projekte Kura, Paho, Mosquitto und Vorto, die Standards MQTT, CoAP und der JEE-Applikationsserver Glassfish verwendet, um mit Java eine IoT-Lösung zu entwickeln. Die IoT-Lösung wird zuerst plattformunabhängig modelliert. Dann kommen plattformabhängige Generatoren zum Einsatz, passend zu Eclipse IoT, JEE und Android. Die Generatoren erzeugen bereits einen Großteil des Codes und der Konfiguration. Am Schluss wird der Cloud-Teil der Lösung mithilfe des Jelastic Cloud Hosting deployed.