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SOFTWARE MEETS BUSINESS:
Die Konferenz für Software-Architekturen

München, 01. - 05. Februar 2016

Konferenz

Vortrag: Do 7.2
Datum: Do, 04.02.2016
Uhrzeit: 11:00 - 11:45
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Was kann man aus der Versionshistorie eines Softwareprojekts lernen?

Uhrzeit: 11:00 - 11:45
Vortrag: Do 7.2

 

Im letzten Jahrzehnt war die Analyse von Versionshistorien zentrales Thema in der Forschung. Welche Rückschlüsse können jedoch in der Praxis aus der Historie eines Softwareprojekts gezogen werden, insbesondere im Hinblick auf Software-Qualität?
Wir haben viele der Techniken selbst ausprobiert – sowohl auf bekannten Open-Source-Systemen als auch im industriellen Umfeld – mit überraschenden Resultaten. Dieser Vortrag stellt die interessantesten Ergebnisse dar und verdeutlicht, welche der Analysen und Ergebnisse in der Praxis hilfreich sind.

Zielpublikum: Leiter Anwendungsentwicklung, Dev-Leads, Projektmanager
Voraussetzungen: Interesse an langlebiger Software
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Sie lernen:

  • Relevante Ergebnisse des Forschungsgebiets der letzten 10 Jahre
  • Anekdoten aus der Praxis
  • Möglichkeiten und Grenzen der Analysen für den Einsatz im eigenen Projekt

Erweiterte Beschreibung:
Wir blicken selbst auf viele Jahre eigener Forschung im Bereich Repository Mining zurück, und haben dort einige bekannte Papiere veröffentlicht. Im industriellen Umfeld haben wir aber gelernt, dass die entsprechenden Forschungsmethoden und -ergebnisse weitgehend unbekannt sind, und ihr Bezug zur professionellen "Realität" vielen gar nicht klar ist.
Auf der anderen Seite setzen wir bei der CQSE GmbH entsprechende Analysen in Projekten mit Industriekunden täglich ein, da sie uns - neben den Entwicklern selbst - nützliche Auskunft darüber geben, wie ein Projekt gewachsen ist. Dies erlaubt es uns beispielsweise, Rückschlüsse auf die Teamstruktur zu ziehen, zu verstehen, ob Teile des Codes nur bestimmten Personen bekannt sind, und wie sich Entwicklungsaktivitäten in Fehlerbehebungen und Neuentwicklung aufteilen.
Dieser Vortrag ist jedoch alles andere als forschungslastig, sondern illustriert vielmehr anhand vieler Beispiele, welche Perlen sich in Versionskontrollsystemen verstecken können. Dazu greifen wir auf bekannte Open-Source-Repositories (inklusive .NET), aber auch auf industrielle Projekte als Beispiele zurück.