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SOFTWARE MEETS BUSINESS:
Die Konferenz für Software-Architekturen

München, 01. - 05. Februar 2016

Konferenz

Vortrag: Di 5.1
Datum: Di, 02.02.2016
Uhrzeit: 09:00 - 10:30
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Seelenverwandte finden: Ein lebensnaher Workshop über nicht-funktionale Anforderungen

Uhrzeit: 09:00 - 10:30
Vortrag: Di 5.1

 

Sind Ihre Seelenverwandten reiselustig? Sportlich? Und was setzen Sie einfach voraus: Dass sie oder er Ihren Geschmack teilt? In Ihrem Alter ist? Oder, um als Business Analyst zu Ihnen zu sprechen: Welche funktionalen und nicht-funktionalen Anforderungen (NFA) stellen Sie? Wie bei der Suche nach Seelenverwandten werden NFAs in Software-Projekten häufig unklar formuliert. Das Gegenrezept: Funktionale und nicht-funktionale Anforderungen von Beginn an gleich wichtig nehmen. Die Session veranschaulicht das anhand der Suche nach dem Seelenverwandten.

Zielpublikum: Testexperten, Requirements-Ingenieure, Projektmanager
Voraussetzungen: Erfahrung im Requirements Engineering und im Testing
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Sie lernen:

  • Wie bekommen nicht-funktionale Anforderungen die gleiche Relevanz wie funktionale Anforderungen?
  • Wie verhindert man, Spezifikation und Verifikation von nicht-funktionalen Anforderungen auf die lange Bank zu schieben?
  • Wieso erhöhen Sie die Chance auf ein Happy End im Projekt, wenn Sie nicht-funktionale und funktionale Anforderungen gleichzeitig formulieren?

Ausführliche Beschreibung:
Sind Ihre Seelenverwandten sportlich und reiselustig, stehen diese mit beiden Beinen im Leben und sind humorvoll, oder abenteuerlustig und zum Pferde stehlen bereit? Was sind Ihre konkreten Vorstellungen von einer guten Kumpanin bzw. von einem guten Kumpan? Und genauso interessant: Was setzen Sie bei einer Seelenverwandtschaft einfach voraus? Dass sie oder er so etwa in Ihrem Alter ist? Den gleichen Geschmack in Sachen Bücher, Film und Musik mit Ihnen teilt? Oder, um als Business Analyst zu Ihnen zu sprechen: Welche funktionalen und nicht-funktionalen Anforderungen stellen Sie an Ihre Seelenverwandten?
Wie bei der Suche nach Seelenverwandten werden nicht-funktionale Anforderungen (NFA) auch bei Software-Projekten häufig nicht klar formuliert und unsystematisch geprüft. Das Ergebnis ist Software, die funktional gesehen fertig ist, aber in der Praxis nicht anwendbar. Das äußert sich zum Beispiel in Reputationsschäden für den Betreiber oder gar Vertragsstrafen für nicht eingehaltene Service Level Agreements (SLA). Häufig liegt das daran, dass die vereinbarten SLA nicht mit in den formulierten Anforderungskatalog für die Software eingeflossen sind. Eine Trennung zwischen funktionalen und nicht-funktionalen Anforderungen ist weder ein Erfolgsgarant noch zwingend notwendig.
Das Gegenrezept: Weisen Sie nicht-funktionalen Anforderungen schon in einem frühen Stadium die gleiche Relevanz zu wie funktionalen Anforderungen. Nicht-funktionale Anforderungen werden gleichzeitig mit funktionalen Anforderungen formuliert, umgesetzt und getestet, und der Applikationsbetreiber spricht bei der Spezifikation und Abnahme von nicht-funktionalen Anforderungen von Anfang an mit.
Maike Uhlig und Julia Reichelt veranschaulichen dieses Vorgehen anhand der Formulierung von funktionalen und nicht-funktionalen Anforderungen bei der Suche nach Seelenverwandten. Spezifikation und Verifikation von nicht-funktionalen Anforderungen auf die lange Bank zu schieben, ist nach diesem Workshop passé. Sie lernen im Workshop, wie Sie nicht-funktionale und funktionale Anforderungen gleichzeitig formulieren und diese Ihre Chance auf ein Happy End sowohl im Projekt als auch bei der Suche nach Ihren Seelenverwandten erhöhen.
Das Thema verbindet die beiden Disziplinen Requirements Engineering und Testing and Quality.