Hinweis: Die aktuelle OOP-Konferenz finden Sie hier!
SIGS DATACOM Fachinformationen für IT-Professionals

SOFTWARE MEETS BUSINESS:
Die Konferenz für Software-Architekturen

München, 01. - 05. Februar 2016

Konferenz

Vortrag: Di 3.1
Datum: Di, 02.02.2016
Uhrzeit: 09:00 - 10:30
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Agiles Requirements Engineering jenseits von User Stories

Uhrzeit: 09:00 - 09:45
Vortrag: Di 3.1 1)

 

Der Vortrag stellt RE im Zusammenhang mit dem agilen Manifest pragmatisch dar und erläutert die fünf Grundprinzipien des RE in agilen SW-Projekten, damit RE in agile Projekten auch agil bleibt und nachhaltiger Wert geschaffen wird. Es wird auf die in Software-Projekten wichtigen Ebenen des RE eingegangen und es werden in jeder Ebene passende Requirements-Spezifikationstechniken für agile Projekte vorgestellt.

Zielpublikum: Product Owner, Analytiker, Produkt-Manager, Architekten, Entwickler, Tester
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in agilen Methoden, Grundkenntnisse in Requirements-Spezifikation
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Sie lernen:
Die TN lernen die 5 Grundprinzipien des agilen Requirements-Engineerings kennen und es werden viele Fragen, die sich in der täglichen agilen Praxis stellen, beantwortet wie z.B.

  • Welche Requirements-Spezifikationstechniken sind im agilen Umfeld sinnvoll anwendbar?
  • Welche Requirements-Artefakte können / sollen in agilen Software-Projekten erstellt werden und wie können sie in einen sinnvollen Zusammenhang gebracht werden?
  • Wie kann sichergestellt werden, dass der Überblick bei hunderten oder tausenden von User Stories nicht verloren geht?
  • Wie werden Prozess-Abläufe als Teil der Kundenanforderung in agilen Projekten spezifiziert?

Ausführliche Beschreibung:
In der agilen Praxis wird Requirements Engineering (RE) oft auf das Erstellen und Verwalten von User Stories reduziert. RE ist jedoch auch in agilen Projekten umfassender zu sehen.
Es geht darum, das agile Manifest und die Prinzipien hinsichtlich RE angemessen auszulegen und neben den User Stories auch andere wichtige Spezifikationstechniken und Methoden zum Einsatz zu bringen, um RE so umzusetzen, dass es auch nachhaltigen Nutzen im Projekt bringt, ohne die agile Flexibilität unnötig einzuschränken. Aus dem Angebot der vielen möglichen Spezifikationstechniken gilt es, die passenden Techniken für das eigene agile Projekt herauszufinden und sowohl übergeordnete als auch detaillierende Spezifikationstechniken zusammen mit den User Stories zu sinnvollen und agil handhabbaren Requirements zu verbinden.
Es werden unter anderem die folgenden Fragen beantwortet:

  • Welche Requirements-Spezifikationstechniken sind im agilen Umfeld sinnvoll anwendbar?
  • Welche Requirements-Artefakte können/sollen in agilen Software-Projekten erstellt werden und wie können sie in einen sinnvollen Zusammenhang gebracht werden?
  • Wie und wo werden User Stories in diesem Zusammenhang positioniert?
  • Wie kann sichergestellt werden, dass der Überblick bei Hunderten oder Tausenden von User Stories nicht verloren geht?
  • Mit welchen Techniken kann man die Details zu User Stories spezifizieren?
  • Wie werden Prozess-Abläufe als Teil der Kundenanforderung in agilen Projekten spezifiziert?
  • Wann sollen das User-Interface und weitere Details am besten spezifiziert werden?
  • Was soll am besten der Product Owner und was das Entwicklungsteam spezifizieren?

 

 

 

UX und Scrum

Uhrzeit: 09:45 - 10:30
Vortrag: Di 3.1 2)

 

Gibt es in Scrum ein systematisches Vorgehen, die User Experience (UX) des Produktes sicherzustellen? Eine Möglichkeit ist, das iterative Vorgehen des User Centered Designs (UCD) mit Scrum zu verschmelzen. UCD bezieht den eigentlichen Nutzer der Anwendung von Beginn an in den Entwicklungs- und Gestaltungsprozess ein. Da sowohl Scrum als auch UCD in Iterationen ablaufen, liegt der Versuch nahe, Symbiosen zu erzeugen. Die Session zeigt Wege, diese zu finden, und geht auf damit zusammenhängende Herausforderungen ein.

Zielpublikum: Product Owner, Scrum Master, Entwickler
Voraussetzungen: Fachkenntnisse agile Methoden, Bedarf nach UX
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Sie lernen:

  • Was ist UX (objektiv betrachtet)
  • Wie kann UX in Scrum-Projekten gesichert werden?