Hinweis: Die aktuelle OOP-Konferenz finden Sie hier!
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SOFTWARE MEETS BUSINESS:
Die Konferenz für Software-Architekturen

München, 01. - 05. Februar 2016

Konferenz

Vortrag: Di 1.1
Datum: Di, 02.02.2016
Uhrzeit: 09:00 - 10:30
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Spaß an der Nebenläufigkeit – Einblicke in Erlang, Go und Pony

Uhrzeit: 09:00 - 10:30
Vortrag: Di 1.1

 

Die Welt der Prozessoren in Rechnersystemen verändert sich – von Smartphones mit vier Kernen bis zu Servern mit über 128 Kernen. Sie gilt es zu nutzen, wobei sich verschiedenste Stolperfallen in den Weg stellen. Kein atomarer Zugriff auf geteilten Speicher, die Synchronisation von Threads, Races oder Deadlocks. Dies ist bereits mit wenigen Threads nicht leicht, wie wird es dann mit Tausenden von Coroutinen? Sprachen wie Erlang, Go und Pony sind hierauf ausgerichtet und machen zudem Spaß. Entdecken auch Sie diese Möglichkeiten.

Zielpublikum: Architekten, Entwickler, Entwicklungsleiter
Voraussetzungen: Kenntnisse in Entwicklung skalierbarer Software
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Sie lernen:

  • Kenntnisse über die Möglichkeiten primär nebenläufiger Software
  • Einblicke in typische Problemstellungen
  • Lösungsansätze durch moderne Sprachen und Muster

Ausführlliche Beschreibung:
Moderne Hardware-Systeme werden mit Mehrkernprozessoren geliefert, selbst Smartphones verfügen heute über vier Kerne. Nun sind die Schwierigkeiten der Programmierung mit mehreren Threads bereits vielen bekannt. Synchronisation, Speicherschutz, Races und Deadlocks sind nur einige. Wie soll es denn dann werden, wenn die Anzahl der nebenläufigen Prozesse bis in die Tausende gehen kann?Hier kommen Sprachen wie Erlang, Go oder Pony ins Spiel. Sie wurden für genau diesen Einsatzzweck konzipiert und verteilen ihre leichtgewichtigen Coroutinen auf einen Threadpool. Hieraus ergibt sich eine neue Struktur für eigene Software. Es sind keine objektorientierten oder funktionalen Programme, die zufällig Dinge zeitgleich ausführen. Viel mehr baut sich das gesamte System aus nebeneinander und miteinander werkelnden Einheiten, die munter miteinander kommunizieren, auf. Die Belohnung sind Verbesserungen in Elastizität, Antwortzeitverhalten, Ressourcennutzung und Verfügbarkeit.

Neben den Grundprinzipien nebenläufiger Software geht der Vortrag auf die Wege für die genannten Verbesserungen ein, zum Beispiel Event Driven Architectures, Reactive Programming und interne Microservices. Gleichzeitig wird gezeigt, wie eigene Lösungen von den so entstehenden Möglichkeiten profitieren können.