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COMPLEXITY:
Managing Today's Challenges

München, 03. - 07. Februar 2014

Konferenz

Von ATDD zu Lean Modeling - Ausführbaren Code in natürlicher Sprache schreiben

Datum:05.02.2014
Uhrzeit:14:30 - 15:30
Vortrag: Mi 5.3
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Acceptance Test-Driven Development (ATDD) schließt die Lücke zwischen Anforderungen (wie sie ein Kunde formuliert) und dem Testcode, der die Anforderungen prüft (wie ihn der Entwickler schreibt) indem Requirements in natürlicher Sprache formuliert werden, aber gleichzeitig ihre Ausführbarkeit sichergestellt wird. Der Vortrag erläutert die Prinzipien von ATDD und stellt einige wichtige Werkzeuge vor, die den Ansatz unterstützen. Danach wird aufgezeigt wie natürlichsprachliche Spezifikationen auch über das Testen hinaus eingesetzt werden können.

Zielpublikum: Architekten, Entwickler, Tester, Fachexperten
Voraussetzungen: Grundlegende Java Kenntnisse sind von Vorteil, aber kein Muss
Schwierigkeitsgrad:
Anfänger

Sie lernen:
1. Theoretische und praktische Einführung in das Thema Acceptance Test-Driven Development
2. Vermittlung von konkreten Techniken zur einfachen und effektiven Erfassung von Testspezifikationen
3. Überblick der aktuellen Toollandschaft und Vermittlung von Best Practices

Ausführliche Beschreibung:
Automatisiertes Testen ist inzwischen fester Bestandteil jedes modernen Entwicklungsprozesses. Entwickler schreiben Tests mit dem Ziel die Funktionalität einer Anwendung sicher zu stellen. Diese Tests werden meist in einer Programmiersprache (z. B. Java) erstellt. Daraus ergibt sich zwangsläufig eine Lücke zwischen den eigentlichen Anforderungen (wie sie ein Kunde formulieren würde) und dem Testcode, der die Anforderungen prüft (wie ihn der Entwickler schreibt).
Acceptance Test-Driven Development (ATDD) schließt diese Lücke, indem Anforderungen weitestgehend in natürlicher Sprache formuliert werden, aber gleichzeitig ihre Ausführbarkeit sichergestellt wird. Ziel von ATDD ist es verständliche, wartbare und gleichzeitig ausführbare Testspezifikationen zu schreiben. Das klingt esoterisch, ist tatsächlich aber ein pragmatischer und praktischer Ansatz.
Der Vortrag erläutert zuerst die grundlegenden Prinzipien von ATDD und stellt danach einige wichtige Werkzeuge vor, die diesen Ansatz unterstützen. Danach wird darauf eingegangen wie natürlichsprachliche Spezifikationen nicht nur zum Testen, sondern auch in anderen Bereichen der Softwareentwicklung, z.B. zur Definition von Datenmodellen, eingesetzt werden können. So wird es möglich nicht nur die Lücke zwischen Tests und Anforderungen, sondern auch zwischen der Implementierung und den Anforderungen zu schließen.