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COMPLEXITY:
Managing Today's Challenges

München, 03. - 07. Februar 2014

Konferenz

Mit agilem Requirements Engineering Komplexität reduzieren: Flexibler Methodeneinsatz in der Praxis

Datum:06.02.2014
Uhrzeit:17:00 - 18:00
Vortrag: Do 7.4
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Sprecher:

Dynamischer, interaktiver, strategischer: Agile Projekte stellen ganz eigene Anforderungen an das Requirements Engineering. Die Theorie kennt diverse Methoden, um in einem solchen Umfeld Anforderungen zu erheben, zu dokumentieren, zu verwalten und zu prüfen – doch wie tauglich sind sie für den Einsatz in „echten“ Projekten? Die interaktive Session erfasst, ordnet und bewertet diese Methoden und ermöglicht den Teilnehmern so, sie systematisch auf ihren Nutzen für die eigene Praxis zu prüfen.

Zielpublikum: Product Owner, Business Analysten, Requirements Engineers, Projektleiter und Entwickler
Voraussetzungen:
Für die aktive Teilnahme: Erfahrung im Requirements Engineering,
für die passive Teilnahme: keine
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Sie lernen:
Systematischer Überblick über Requirements-Engineering-Methoden in agilen Projekten
Wissen, welche Methoden für welchen Projektkontext geeignet sind
Praxisnahe Bewertung der Methoden in Bezug auf den Einsatz in eigenen Projekten

Ausführliche Beschreibung:
Dynamischer, interaktiver, strategischer: Agile Projekte stellen ganz eigene Anforderungen an das Requirements Engineering. Welche Anforderungen müssen wann definiert werden, um den größtmöglichen Nutzen zu erzielen? Welche Form der Dokumentation ist im jeweiligen Projektumfeld nötig und angemessen? Und wie lassen sich Anforderungen so verwalten, dass trotz permanenter Veränderung nie die Übersicht verloren geht? Durch das hohe Tempo, in dem sich agile Projekte verändern, wird die Zusammenarbeit komplexer – und dies wirkt sich vor allem auf das Anforderungsmanagement aus. Der zielgerichtete Einsatz passender Methoden hilft, diese Komplexität zu reduzieren.
Die Theorie kennt diverse Vorgehensweisen, um in agilen Kontexten Anforderungen zu erheben, zu dokumentieren, zu verwalten und zu prüfen – von User Stories und Epics über Specification by Example bis hin zum Planning Poker. Doch welcher Ansatz funktioniert in welchem Kontext am besten? Welche Stolpersteine gilt es zu beachten? Und welche Methoden sind vielleicht sogar von vornherein zum Scheitern verurteilt? Während das Requirements Engineering am Anfang eines Projekts steht, zeigen sich die Vor- und Nachteile der gewählten Vorgehensweise in der Praxis meist erst ganz am Ende des Projektes.
Für dieses Dilemma möchte die interaktive Session „Agiles Requirements Engineering: Komplexität reduzieren durch systematische Methodenwahl“ Lösungen finden. Durch verteilte Impulsreferate, moderierte Diskussionen und gemeinsames Erarbeiten der Ergebnisse erhalten die Teilnehmer systematisch Zugriff auf den umfangreichen Erfahrungsschatz der Gruppe und profitieren so für ihren Projektalltag. Ergebnis wird eine strukturierte Übersicht über die Methoden des agilen Requirements Engineering sein – ein Bewertungsschema, anhand dessen sich die Methoden systematisch auf ihre Tauglichkeit im jeweiligen Praxiskontext überprüfen lassen.
Die interaktive Session „Agiles Requirements Engineering: Komplexität reduzieren durch systematische Methodenwahl“ erfasst, ordnet und bewertet Methoden des Requirements Engineering, die für agile Projekte geeignet sind. Dazu ist folgender Ablauf vorgesehen:
Moderierte Sammlung und Vorstellung der bekannten und idealerweise auch genutzten Methoden
Systematisches Einordnen der Methoden in ein praxisnahes Bewertungsschema
Bewertung der Methoden für den Arbeitsalltag im gegenseitigen Austausch