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COMPLEXITY:
Managing Today's Challenges

München, 03. - 07. Februar 2014

Konferenz

Lean Requirements Engineering in der Praxis

Datum:06.02.2014
Uhrzeit:11:00 - 11:45
Vortrag: Do 7.2
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Traditionelle Entwicklungsprozesse, die Innovation und Qualität über einen schwerfälligen Prozess erreichten, sind nicht mehr zeitgemäß. Requirements Engineering muss daher heute mit besten Praktiken aus der agilen Entwicklung und dem Lean Management angereichert werden. Wir zeigen Erfahrungen und Nutzen von Lean Requirements Engineering bei Projekten in der Siemens AG. Damit können die Kosten für Nacharbeiten um ca. 30% gesenkt werden. Die gemachten Erfahrungen lassen sich in andere Projekte und Umgebungen übertragen.

Zielpublikum: Produktmanager, Product Owner, Entscheider, Projektmanager, Entwickler, Architekten
Voraussetzungen: keine
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Sie lernen:
- Praktiken aus dem Lean requirements Engineering werden hands-on vorgestellt und eingeführt, so dass sie durch die Teilnehmer ins eigene Umfeld übertragen werden können
- Ausgewählte Schwerpunkte werden interaktiv erarbeitet, um die Nutzungsmöglichkeiten in verschiedenen Anwendungsfeldern zu unterstreichen
- Eine Fallstudie aus der B2B Praxis bei Siemens unterstreicht die Machbarkeit, aber auch welche Herausforderungen zu bewältigen waren.

Ausführliche Beschreibung:
Requirements Engineering hat eine Schlüsselstelle als Erfolgsfaktor bei kritischen Systemen. Traditionelle Entwicklungsprozesse, die Innovation und Qualität über einen schwerfälligen Prozess erreichten, sind nicht mehr zeitgemäß. Innovationen bei zunehmend komplexen Systemen unter Kostendruck und im weltweiten Wettbewerb zu erreichen erfordert durchgängige Orientierung an Wert und Kosten. Das beginnt mit den Anforderungen, die nicht mehr "gesammelt" werden, sondern mit verschiedenen Interessengruppen entwickelt werden müssen. Requirements Engineering muss daher heute mit Methoden aus dem Lean Development angereichert werden.
Lean Requirements Engineering beginnt mit einer systematischen Herausarbeitung des tatsächlichen Bedarfs. Werden beispielsweise die Qualitätsanforderungen missverstanden, entstehen z.B. Probleme in der Benutzbarkeit und der Performanz. Ohne eine enge Kopplung und Zusammenarbeit von Produktmanagement und Entwicklung passen die Funktionen nicht zu den Marktanforderungen. Anforderungsänderungen werden erst zu spät erkannt und führen zu unnötigen Non-Conformance Kosten. Da heute viele Abläufe aufgrund der hohen kombinatorischen Komplexität und einer eher geringen Standardisierung sowie ihres ad-hoc Charakters nur schwer zu modellieren sind, muss das Requirements Engineering hier den Vetrieb massiv unterstützen.
Wir stellen Erfahrungen und Nutzen von Lean Requirements Engineering bei Projekten in der Siemens AG vor. Wir zeigen mit praktischen Beispielen und Industrieerfahrungen, wie Lean Requirements Engineering umgesetzt wird. Damit können die Kosten für Nacharbeiten um ca. 30% gesenkt werden. Die gemachten Erfahrungen lassen sich in andere Projekte und Umgebungen übertragen.