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COMPLEXITY:
Managing Today's Challenges

München, 03. - 07. Februar 2014

Konferenz

Architektur 201x: Neue Konzepte für die Architektur komplexer Systeme

Datum:06.02.2014
Uhrzeit:14:30 - 15:30
Vortrag: Do 2.3
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Sprecher:

Während im Enterprise-Umfeld Systeme häufig immer noch nach den selben Mustern entworfen werden wie vor 10 oder 15 Jahren, haben sich die Dinge in den immer größer werdenden Internet-Plattformen, -Diensten und Anwendungen der bekannten Internet-Anbieter dramatisch weiterentwickelt. In diesem Vortrag diskutieren wir, wie wir nach Mustern aus diesem Umfeld und mit der Maxime "weniger ist mehr" kleinere Systeme sehr viel effizienter entwickeln und diese dann zu großen Systemlandschaften zusammensetzen können.

Zielpublikum: Entwickler, Architekten, Entscheider
Voraussetzungen: Erfahrungen mit der Entwicklung großer und unternehmenskritischer Systeme
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Sie lernen:
Ideen aus typischen Internet- und E-Commerce-Systemen, wie kleine, statuslose, einfach crashbare Server, die jeweils nur eine Sache tun; automatisiertes, wiederholbares Deployment; "build for replacement" statt "build for reuse", das Ende des Containermodells u.v.m.


Ausführliche Beschreibung:
Während im Enterprise-Umfeld Systeme häufig immer noch nach den selben Mustern entworfen werden wie vor 10 oder 15 Jahren, haben sich die Dinge in den immer größer werdenden Internet-Plattformen, -Diensten und Anwendungen der großen Internet-Anbieter dramatisch weiterentwickelt. Dazu zählen vor allem die Konzepte zu Modularisierung in viele einzelne, voneinander weitgehend unabhängige Systeme, der deutlich flexiblere und tolerantere Umgang mit verschiedenen Programmiersprachen und Frameworks und passende Entwicklungs- und Deployment-Strategien, die weniger eine gemeinsame technologische Implementierungsbasis, sondern eher gemeinsame Schnittstellen voraussetzen.
In diesem Vortrag diskutieren wir, wie wir nach der Maxime "weniger ist mehr" kleinere Systeme deutlich effizienter entwickeln und diese zu großen Systemlandschaften zusammensetzen können, ohne uns von einzelnen Technologieplattformen abhängig zu machen.
Dass solche Systemlandschaften dann auch noch rein zufällig perfekt mit modernen Cloud-Ansätzen zusammenspielen, versteht sich – aus Gründen der Buzzword-Kompatibilität – fast von selbst.