Hinweis: Die aktuelle OOP-Konferenz finden Sie hier!
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SOFTWARE MEETS BUSINESS:
Die Konferenz für Software-Architekturen

München, 01. - 05. Februar 2016

Konferenz

Vortrag: Ndo 2
Datum: Do, 04.02.2016
Uhrzeit: 18:30 - 20:00
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Bessere Software-Architektur mit funktionaler Programmierung

Uhrzeit: 18:30 - 20:00
Vortrag: Ndo 2

 

Dem architektonischen Arsenal der klassischen objektorientierten Programmierung fügt die funktionale Programmierung einige wahre Wunderwaffen hinzu: Es vermittelt eine andere Sichtweise auf Daten durch Unveränderbarkeit, ermöglicht die Konstruktion domänenspezifischer Werkzeugkästen durch Kombinatorbibliotheken und die Verwendung fortgeschrittener Patterns wie Monaden. Der Vortrag vermittelt, was das Besondere an funktionaler Software-Architektur ausmacht und wie sich dies in industriellen Projekten auswirkt.

Zielpublikum: Architekten, Entwickler, Projektleiter
Voraussetzungen: Erfahrung als Entwickler oder Architekt
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Sie lernen:

  • den Unterschied zwischen OO-Modellen und FP-Modellen verstehen
  • die Vorteile von FP-Modellen verstehen
  • die funktionale Sichtweise auf reale Projekte anwenden

Erweiterte Beschreibung:
Durch die explosionsartige Entwicklung von Internet, Cloud und IoT verändern sich auch die Anforderungen an die Software-Tools für Business-Anwendungen. Korrekte Funktionsweise, Fehlertoleranz und Resilienz gegen Angriffe und Ausnahmesituationen rücken mehr in den Vordergrund. Damit gehören die Architekturen, Techniken und Werkzeuge, die solche Anforderungen erfüllen können, in das Einzugsgebiet des OOP-2016-Mottos.
Funktionale Programmierung ist eine Sammlung von Techniken und Werkzeugen, welche zu einfacheren und damit robusteren Software-Architekturen führen. Die Techniken sind auch im traditionellen OO-Umfeld nutzbar, so richtig zum Tragen kommen sie allerdings erst bei Verwendung einer funktionalen Programmiersprache. Im Zentrum steht die Verwendung unveränderbarer Daten. Diese reduzieren nicht nur die Komplexität, sondern eröffnen eine grundlegend andere Perspektive auf die Modellierung an sich: Konsistente Schnappschüsse statt mutierbarer Daten, die sich unter Beobachtung ändern. Dieser Paradigmenwechsel führt zu leistungsfähigen Modellen, deren Elemente sich äußerst flexibel kombinieren und benutzen lassen. Der Vortrag gibt eine Einführung in die Materie und zeigt anhand von Beispielen aus Halbleiterproduktion, Sozialpädagogik und Automotive, wie sich die funktionale Sichtweise in der Praxis auswirkt.